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Australien lässt Grenzen doch länger zu

Ursprünglich sollte das Einreiseverbot für ausländische Touristen in wenigen Tagen auslaufen. Daraus wird nun doch nichts: Berichten zufolge werden die Grenzen noch bis Dezember geschlossen bleiben. Ein Dämpfen für den australischen Tourismus. Australien hat die sogenannte „Biosecurity Emergency Period“ bis zum 17. Dezember verlängert. Davon berichtet unter anderem das Online-Portal wa.de. Damit bleiben ausländische Touristen weiterhin unerwünscht. Auch die Impfkampagnen im Kontinent laufen schleppend: Nur 37,1 Prozent der Bevölkerung kann eine Vollimmunisierung vorweisen, während knapp 61,3 Prozent zumindest einen Stich hinter sich haben. Schon im letzten Monat kündigte die australische Qantas und Tochtergesellschaft Jetstar an, den internationalen Flugbetrieb im Dezember 2021 zu reaktivieren. „Es liegt offensichtlich an der Regierung, wie und wann wir unsere internationalen Grenzen wieder öffnen., so Qantas-CEO Alan Joyce. Er habe seine Pläne mit der Regierung geteilt „und sie stimmen mit unseren groben Einschätzungen überein und sind der Meinung, dass unser Plan vernünftig ist.“

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SkyUp kündigt Salzburg und Berlin an

Die Billigfluggesellschaft SkyUp plant ab 26. Dezember 2021 zwischen Kiew-Borispil und Salzburg zu fliegen. Die saisonale Route richtet sich in erster Linie an Schifahrer, die ihren Winterurlaub in Österreich verbringen wollen. Bis inklusive 9. Jänner 2022 soll jeweils an Sonntagen geflogen werden. Per 15. Jänner 2022 wechselt man auf den Verkehrstag Samstag. Vorerst sind die Flüge bis zum 19. Feber 2022 buchbar. Eine Verlängerung ist – je nach Nachfrage – möglich. Der Mittbewerber Wizz Air hat im Sommer des Vorjahres die Aufnahme einer Verbindung von Salzburg nach Kiew-Schuljany angekündigt. Eigentlich sollte schon seit September 2020 geflogen werden, jedoch wurde die Aufnahme mehrmals verschoben. Aktuell plant man den Erstflug am 1. April 2022 durchzuführen. SkyUp hatte für den Sommerflugplan 2021 eine große Expansion in Richtung Deutschland angekündigt. Umgesetzt wurde diese nicht, denn alle Strecken, die zeitweise buchbar waren, hatte man wieder abgesagt. Nun kündigt man Borispil-Berlin mit zwei Umläufen pro Woche für den 4. März 2022 an.

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Stefan Baumert wird neuer Tui-Deutschland-Chef

Stefan Baumert wird zum 1. Oktober neuer Vorsitzender der Geschäftsführung der Tui Deutschland GmbH. Der 47-Jährige wird Vorsitzender der Geschäftsführung der Tui Deutschland GmbH und übernimmt die Verantwortung für das Veranstaltergeschäft in der Central Region mit den Märkten Deutschland, Österreich, Polen und der Schweiz, teilte der Konzern am Montag mit. Baumert folgt damit auf Marek Andryszak, der seine Aufgaben bei der Tui mit dem Ende des aktuellen Geschäftsjahres zum 30. September abgeben wird. „Ich freue mich sehr, dass mit Stefan Baumert ein erfahrener Manager aus den eigenen Reihen an die Spitze der Tui Deutschland rückt. Er hat die Transformation in seiner bisherigen Funktion aktiv vorangetrieben, er kennt den Markt, den Konzern und die Kolleginnen und Kollegen vertrauen ihm. Das sind sehr gute Voraussetzungen für die Zukunft der TUI Deutschland und unseren gemeinsamen Erfolg“, so David Burling, Vorstand Märkte und Airlines der Tui-Gruppe, verantwortlich für die Reiseveranstalter im Tui-Konzern.

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Linz: Die McDonnell Douglas MD-82 ist wieder da

European Air Charter hat mit der LZ-LDJ wieder eine McDonnell Douglas MD-82 nach Linz zurückgebracht. Für einige Wochen war ein Airbus A320 stationiert. Mit diesem wurden zahlreiche Charterziele ab Linz und Graz bedient. Die McDonnell Douglas MD-82 ist oberösterreichischen und steirischen Tui-Kunden nur gut bekannt, denn seit einigen Jahren kommt dieser Maschinentyp auf Charterstrecken ab Linz und Graz zum Einsatz. Am 7. Juli 2021 wurde vorzeitig auf Airbus A320 gewechselt. Seit Ende der vergangenen Woche ist die McDonnell Douglas MD-82 wieder in Oberösterreich stationiert. Diesmal fliegt European Air Charter im Veranstalterauftrag mit der LZ-LDJ. Diese wurde im Jahr 1995 an Alitalia ausgeliefert und ist seit 2013 bei der bulgarischen Airline im Einsatz.

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RDC Deutschland baut Nachtzug-Angebot aus

Der private Eisenbahnbetreiber RDC Deutschland will im kommenden Jahr das Angebot der Auto- und Nachtzüge stark ausbauen. 2022 verkehrt der BTE Autoreisezug an insgesamt 136 Verkehrstagen auf der Verbindung zwischen Hamburg und Lörrach gen Süden sowie zwischen Lörrach und Hamburg gen Norden. Dieser Nachtzug hält unterwegs nicht, sondern fährt direkt durch vom Start- bis zum Zielbahnhof. Neu im Angebot 2022 ist ein moderner Schlafwagentyp, der u.a. auch ein Deluxe-Abteil mit Bad-en-suite, schickem Design (Chrom, Holz, Leder), zwei Doppelbetten sowie feinem Sektfrühstück mit frisch zubereitetem Rührei bietet. Die bei Familien und Gruppen besonders beliebte Tickettkategorie „LiegewagenPlus-Abteil“ ist ebenfalls wieder buchbar. ADAC-Mitglieder profitieren außerdem vom Vorteilsprogramm mit Ermäßigung (15EUR pro Strecke/Buchung). In Deutschland ist die RDC Gruppe seit 2009 tätig. Sie betreibt aktuell den BTE Autoreisezug Hamburg-Lörrach, den Personennachtzug Alpen-Sylt-Nachtexpress, den Autozug Blauer Autozug Sylt und den Güterzug Schleswig-Holstein. Darüber hinaus bietet RDC Deutschland Personaldienstleistungen im Linien- und Sonderverkehr sowie Fahrzeugvermietung und Fahrzeugmanagement an.

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Kassel: MHS führt ersten Heringsdorf-Charter durch

Unter der Marke Rhein-Neckar Air führt die deutsche Fluggesellschaft MHS Aviation seit Samstag Charterflüge zwischen Kassel-Calden und Usedom durch. Dabei kommt das Muster Dornier 328 zum Einsatz. Laut Reiseveranstalter war der Erstflug ausgebucht. Demnach befanden sich an Bord des Turboprop-Flugzeugs 31 Passagiere. Die Charter-Strecke soll vorerst im September und Oktober 2021 bedient werden. Bei Erfolg will der Tour Operator auch im kommenden Jahr wieder Flüge nach Heringsdorf auflegen. Rhein-Neckar Air ist die Hausmarke des Flughafens Mannheim. Beteiligt sind unter anderem SAP und MHS Aviation. Die Durchführung sämtlicher Flüge erfolgt durch das zuletzt genannte Unternehmen. „Vor Corona“ hatte man ab Mannheim die Ziele Berlin-Tegel und Hamburg im Angebot. Diese ruhen derzeit. Heuer setzt man auf Flüge von Kassel und Mannheim nach Sylt sowie Charterverbindungen wie Heringsdorf.

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Langstrecke: Swiss denkt über Impfpflicht nach

Bei der Lufthansa-Tochter Swiss denkt man laut darüber nach, dass eine Impfpflicht auf Langstreckenflügen eingeführt werden könnte. Dabei setzt man auf Kooperationen mit anderen Staaten, die dazu führen sollen, dass die Passagiere ohne Quarantäne einreisen können. Das Projekt befindet sich laut lokalen Medienberichten noch in einem frühen Stadium. Involviert ist auch das Bundesamt für Zivilluftfahrt, denn derartige Dinge müssen bilateral zwischen Staaten verhandelt werden. Sofern die Schweiz mit anderen Ländern Vereinbarungen abschließen kann, könnte es dazu kommen, dass auf bestimmten Swiss-Flügen nur geimpfte Passagiere reisen dürfen. Diese sollen dann auf beiden Seiten der Grenze den Vorteil haben, dass die Quarantäne entfällt. Vermarktet werden könnte das Vorhaben als so genannte „Vaccinated Travel Flights“. Angelehnt sind diese an die einstigen „Tested Flights“, die von den Vereinigten Staaten beispielsweise in Kooperation mit Italien angeboten wurden.

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Qantas will ab 1. Juli 2022 den A380 in die Luft bringen

Qantas hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass man den Maschinentyp Airbus A380 wieder in die Luft bringen will. Momentan leidet man aber unter den defacto-Grenzschließungen in Australien. Die Regierung steht wegen ihrer umstrittenen Zero-Covid-Politik, die sich nach und nach als wirkungslos erweist, in der Kritik. Derzeit geht Qantas davon aus, dass man ab Juli 2022 wieder mit den Superjumbos fliegen kann. Aus Flugplandaten ist ersichtlich, dass ab diesem Zeitpunkt wieder Maschinen des Typs Airbus A380 hinterlegt sind. Die ersten Flüge sollen – dem aktuellen Planungsstand nach – am 1. Juli 2022 auf der Strecke Sydney-Los Angeles durchgeführt werden. Die tatsächliche Umsetzung gilt es abzuwarten. Diese liegt nur indirekt in den Händen von Qantas, denn um eine nennenswerte Nachfrage generieren zu können, müssen die Einreise- und Quarantänebestimmungen gelockert werden. Derzeit ist nicht absehbar wann Australien diesen Schritt setzen wird.

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Tanner verspricht große Airpower 2022

Im kommenden Jahr will das österreichische Verteidigungsministerium im steirischen Zeltweg wieder die Flugshow Airpower über die Bühne gehen lassen. Ministerin Klaudia Tanner (ÖVP) stellte am Montag einige Details auf dem Red-Bull-Ring vor. „Die Besucher können sich aus erster Hand einen Eindruck verschaffen, was unsere Luftstreitkräfte im Stande sind zu leisten. In der Vorbereitung und beim Event selbst werden wir bereits bei der Planung besonders auf Nachhaltigkeit achten und bei der Organisation die Aspekte Klimaschutz, Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung bedenken und umsetzen. Ich weiß, dass wir gemeinsam eine tolle Veranstaltung auf die Beine stellen, die tausende Menschen begeistern wird. Das ist nur als Team möglich“, so das Regierungsmitglied. Man erwartet, dass bis zu 300.000 Besucher aus den verschiedensten Ländern kommen werden. Es handelt sich um die zehnte Auflage dieser Flugschau. Die Kosten der Veranstaltung werden gemeinsam vom Österreichischen Bundesheer und den Partnern Land Steiermark und Red Bull zu gleichen Teilen getragen. Nachdem die Weltpremiere 2019 wetterbedingt nicht stattfinden konnte, dürfen sich die Zuschauer der Airpower22 auf dieses besondere Highlight freuen. Zum ersten Mal werden mit Helikopter, Flugzeug und Skydiver drei Elemente für eine Choreographie gemeinsam in die Luft gehen, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Zu sehen sein werden actionreiche Manöver, die nur mit höchster Präzision und perfektem Timing möglich sind und bei denen Zuschauern für Begeisterung sorgen werden.

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Wien baut Verbindung zu den F-Busgates

Am Flughafen Wien wird wieder gebaut: Zwischen den sich im Terminal 3 befindlichen Gates F32 und F36 wird ein Verbindungsbauwerk errichtet. Dieses soll dazu dienen, dass Passagiere die Busgates im Erdgeschoss einfacher erreichen können. Das Terminal 3 des Flughafens Wien-Schwechat verfügt auch über reine Busgates. Diese sind dem Schengen-Bereich F zugeordnet und tragen die Nummern F61 bis F76. Bislang werden diese nur sehr selten genutzt. Erst vor wenigen Wochen wurde die entsprechende Beschilderung angebracht. Der „erste Zugang“ ist bereits entsprechend gekennzeichnet und der zweite befindet sich derzeit in Bau. Die Busgates im Erdgeschoss des Terminals 3 sollen die momentan zu Stoßzeiten beengte Situation verbessern. „Bei der Baustelle handelt es sich um eine zusätzliche bauliche Verbindung der Busgates im Erdgeschoss mit den anderen Ebenen mit einem Lift, um für Transferpassagiere den Wechsel zwischen den verschiedenen Stockwerken im Terminal 3 weiter zu erleichtern“, erklärt ein Flughafensprecher gegenüber Aviation.Direct. Derzeit werden einige Flüge auch ab den C-Busgates des Terminals 1 abgefertigt. Diese sind daran zu erkennen, dass als Gate F02 angegeben ist und auf den Anzeigetafeln der Hinweis erscheint, dass man 45 bis 60 Minuten vor dem Abflug am Gate erscheinen sollen. Von dort aus verkehrt ein Shuttlebus zu den C-Busgates, die baulich nur über einen Verbindungsgang mit dem Pier verbunden sind. Übrigens: Unter dem Gate-Stern des Bereichs C wurden vor der Corona-Pandemie weitere Busgates errichtet, aber bislang nicht in Betrieb genommen wurden. Übersicht über den aktuellen Betriebsstatus am Flughafen Wien Terminal Status Anmerkung Terminal 1 – öffentlich offen nur Check-in, keine Siko

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