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Boeing: Dreamliner-Lieferstopp dauert noch länger an

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing kann auch weiterhin keine Maschinen des Typs 787 Dreamliner ausliefern. Die Aufsichtsbehörde FAA hat noch kein grünes Licht gegeben und vor Ende Oktober 2021 ist dies auch nicht in Aussicht. Aufgrund festgestellter Produktionsmängel wurde ein Auslieferungsverbot verhängt. Laut Wall Street Journal hat die FAA den Nachbesserungen bislang nicht zugestimmt und somit dürfte es noch einige Zeit dauern bis wieder Langstreckenjets des Typs Boeing 787 an Kunden übergeben werden können. Als möglicher Zeithorizont wird Ende Oktober 2021 genannt. Im Juli 2021 musste Boeing eingestehen, dass bei noch nicht ausgelieferten Exemplaren Mängel festgestellt wurden. Diese müssen behoben werden. Auch will die FAA die betroffenen Langstreckenjets einzeln inspizieren. Das Vertrauen gegenüber dem Hersteller ist nicht zuletzt aufgrund der B737-Max-Misere angekratzt. Die FAA behält sich auch vor, dass Dreamliner, die bereits im Dienst sind, zu Inspektionszwecken temporär aus dem Verkehr gezogen werden müssen. Boeing hat die Taktrate in der Herstellung reduziert, denn zumindest vorläufig kann man aufgrund des Lieferstopps nur auf Halde montieren. Für den Flugzeugbauer wird der Umstand mittlerweile problematisch, denn je mehr Lieferverzug entsteht, desto einfacher wird es für Fluggesellschaften und Leasinggeber den Rücktritt vom Kaufvertrag zu erklären. Auch ist der größte Teil der Bezahlung erst unmittelbar vor der Übergabe fällig.

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August 2021: Europa erreichte 71 Prozent des Aufkommens von 2019

Im August 2019 erreichte das europäische Flugaufkommen rund 71 Prozent des Wertes, den man im Jahr 2019 erzielt hat. Dies teilte Eurocontrol mit. Bemerkenswert ist, dass es starke regionale Unterschiede gibt. Diese werden in erster Linie auf unterschiedliche Corona-Reiseregeln zurückgeführt. Schlusslicht war das Vereinigte Königreich, das lediglich 51 Prozent des Aufkommens vom August 2019 erreichen konnte. Ganz anders sah es mit 91 Prozent in Albanien aus. Griechenland war mit 81 Prozent ebenfalls stark. Italien lag bei 76 Prozent und Spanien bei 74 Prozent. Die Bundesrepublik Deutschland war mit 65 Prozent des Wertes von August 2019 nur knapp vor den Niederlanden, die 61 Prozent erreicht werden konnten. Besonders in Spanien, Griechenland und Italien haben Inlandsflüge eine besondere Rolle gespielt. Betrachtet man diese gesondert, so wurde das Aufkommen vom August 2019 sogar übertroffen.

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Impfverweigerer: Aeroflot suspendiert Piloten

Die staatliche Fluggesellschaft Aeroflot verschärft ihre Gangart mit fliegendem Personal, das sich nicht impfen lassen will. Die ersten Piloten wurden deswegen vom Dienst suspendiert, was ein Unternehmenssprecher bestätigte. Um wie viele Flugzeugführer es genau geht, wusste die Aeroflot-Medienstelle in Moskau nicht so genau. Man konnte aber bestätigen, dass es sich um mindestens sechs Piloten, die sich nicht impfen lassen wollen, handeln soll. Die Unternehmensleitung habe diese ohne Bezahlung vom Dienst suspendiert. Die Maßnahme soll so lange aufrecht sein bis diese sich kostenfrei impfen lassen. Die Angelegenheit ist in Russland durchaus umstritten, denn gegenüber RBC News kritisiert die Pilotengewerkschaft, dass es sich um Diskriminierung handeln würde. Als Argument führt man an, dass derzeit ausschließlich auf die Flugzeugführer Druck gemacht wird, während es für das Bodenpersonal und die Flugbegleiter noch keinen gibt. Auch verweist man darauf, dass keine andere russische Airline die Covid-Impfung zur Pflicht gemacht habe. Rückendeckung dürfte Aeroflot von der Regierung bekommen, denn diese kündigte vor einigen Wochen an, dass Firmen Mitarbeiter, die sich nicht impfen lassen wollen, ohne Bezahlung vom Dienst suspendieren dürfen. Und zwar solange bis diese sich impfen lassen. Insofern ist der Druck sehr groß. In der russischen Föderation kommen in erster Linie Vakzine, die im eigenen Land entwickelt wurden, zum Einsatz. Dabei handelt es sich um Sputnik V, EpiVacCorona und CoviVac. Aeroflot erklärte, dass rund 84 Prozent des fliegenden Personals vollständig gegen Covid-19 geimpft ist.

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Graz: Corendon kündigt Ankara-Flüge an

Die türkische Corendon Airlines plant im Sommerflugplan 2022 das Ziel Ankara ab dem österreichischen Graz anzubieten. Derzeit ist vorgesehen, dass ein Umlauf pro Woche durchgeführt werden soll. Der Erstflug ist für den 5. Juli 2022 angekündigt. Geflogen werden soll jeweils am Verkehrstag Dienstag. Buchbar ist diese Verbindung vorerst bis zum 6. September 2022. Eine mögliche Ausweitung dürfte in erster Linie von der Nachfrage abhängen. Weiters plant Corendon Airlines ab 7. Mai 2022 wieder zweimal pro Woche zwischen Antalya und Graz zu fliegen. Diese Route soll an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag bedient werden. Buchbar ist die Verbindung bis vorerst 21. September 2022. Corendon Europe legt Sommerziele für 2022 auf Die maltesische Konzernschwester Corendon Europe plant folgende Ziele ab Graz für den Sommer 2022: Heraklion (21. Mai bis 1. Oktober 2022, 2x wöchentlich), Rhodos (1. Mai bis 30. Oktober 2022, 2x wöchentlich) sowie Hurghada (2x wöchentlich), das bereits Anfang Oktober 2021 aufgenommen werden soll. Im Winterflugplan 2021/22 will Corendon Europe ab Graz das Ziel Las Palmas jeweils am Verkehrstag Mittwoch bedienen. Der Erstflug ist für den 3. November 2021 angekündigt. Vorerst ist diese Route bis zum 27. April 2022 buchbar. Hurghada soll ab 3. Oktober 2021 jeweils an Samstagen angeflogen werden. Derzeit ist das ägyptische Ziel bis zum 29. Oktober 2022 buchbar.

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Sundair fliegt von Bremen nach Beirut

Die Fluggesellschaft Sundair verbindet nun Bremen mit Beirut. Vorerst wird ein wöchentlicher Umlauf, der jeweils am Verkehrstag Dienstag durchgeführt werden soll, angeboten. Der Carrier widmet sich seit einiger Zeit der Destination Beirut. Demnach verkehren Flugzeuge von Sundair ab Bremen, Hannover, Berlin und Düsseldorf in Richtung Libanon. Auch Mitbewerber wie Condor und Eurowings haben dieses Ziel für sich entdeckt. Im so genannten ethnischen Verkehr ist eine gewisse Grundnachfrage vorhanden. Diese wurde von vielen Fluggesellschaften bislang unterschätzt. Touristisch ist der Libanon eine wenig erschlossene Region, hat jedoch viel zu bieten. So gibt es traumhafte Strände am Mittelmeer, schneebedeckte Gebirge und nicht zuletzt gilt Beirut als Hochburg der Kultur und das Nachtleben dort, kann sich ebenfalls sehen lassen.

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Niederlande: Strengere Einreisebestimmungen für Deutsche

Ab dem kommenden Montag gelten für die Einreise von Deutschland in die Niederlande neue Regeln: ein 3G-Nachweis muss erbracht werden. Reisende müssen dann einen negativen Corona-Test vorweisen oder belegen, dass sie vollständig geimpft oder genesen sind. Ausgenommen von der Regelung sind Kinder unter 12 Jahren. Grund für die Änderung sei die verschlechterte Corona-Lage in Deutschland, wie das Außenministerium in Den Haag mitteilte.Wer mit dem Flugzeug in die Niederlande fliegt, muss künftig zuvor eine Gesundheitserklärung ausfüllen und bei sich führen. Auch geimpften Niederländern wird bei der Rückkehr aus Deutschland zu einem Schnelltest geraten. Zuletzt gab es bei der Einreise von Deutschland in die Niederlande keine besonderen Restriktionen. Das berichtet unter anderem die Tagesschau.

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Blue Air kündigt Iasi-Köln an

Die rumänische Billigfluggesellschaft Blue Air kündigt die Eröffnung einer Boeing 737-Max-Basis in Iasi an. Ab 27. März 2022 soll eine Maschine dieses Typs stationiert werden. Unter anderem soll eine Nonstopverbindung nach Köln/Bonn aufgenommen werden. Die deutsche Stadt soll ab Iasi ab 28. März 2022 angeflogen werden. Vorerst sind zwei Umläufe pro Woche, jeweils an den Verkehrstagen Montag und Freitag, geplant. Ebenfalls zweimal pro Woche soll es ab der neuen Basis nach Barcelona, Rom-FCO, Paris-CDG und Brüssel gehen. Auf den bereits bestehenden Routen nach Bukarest und London-Heathrow sollen die Frequenzen angehoben werden. Die Dublin-Strecke will Blue Air ab Dezember 2021 dreimal wöchentlich bedienen. Die Flotte des Carriers besteht derzeit aus 20 Boeing 737 verschiedener Varianten. Derzeit hat man zwei Boeing 737 Max 8.

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Malta MedAir bestellt Airbus A320neo

Die maltesische Fluggesellschaft Malta MedAir erneuert ihre Flotte mit einer Maschine des Typs Airbus A320neo. Diese wird der staatliche Carrier direkt ab Werk beziehen. Aus der aktuellen Übersicht der Neubestellungen des europäischen Flugzeugbauers Airbus ergibt sich, dass Malta MedAir am 3. August 2021 einen A320neo bestellt hat. Der Öffentlichkeit wurde dieser Schritt nicht weiters kommuniziert. Malta MedAir befindet sich vollständig im Eigentum der Republik Malta und ist damit eine Schwestergesellschaft von Air Malta. In letzter Zeit wird Malta MedAir verstärkt auf eigene Rechnung auf die Linie geschickt. Weiters hält der Staat eine Minderheitsbeteiligung an der Ryanair-Tochter Malta Air.

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August 2021: Airbus lieferte 40 Flugzeuge aus

Im August 2021 konnte der europäische Flugzeugbauer Airbus insgesamt 40 Maschinen an 25 Kunden ausliefern. Gleichzeitig zog der Konzern 102 Neubestellungen an Land. Über das gesamte Jahr gesehen wurden bislang 384 Verkehrsflugzeuge an 70 Kunden übergeben. Die Neubestellungen verteilen sich wie folgt: Ein Airbus A320neo wurde von Malta MedAir geordert, 30 A321neo von Delta Air Lines, 36 A321neo von Jet2 und 21 A321neo sowie zwei A320neo von der Latam Airlines Group. Im Langstreckenbereich hat Condor sieben A330-900 bestellt. Die Auslieferungen gingen buntgemischt an insgesamt 25 Kunden.

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London: BA Cityflyer baut das Angebot wieder aus

Die am London City Airport ansässige Fluggesellschaft BA Cityflyer baut ihr Flugangebot schrittweise wieder aus. Zunächst wurden drei weitere Destinationen reaktiviert und die Frequenzen auf einigen Routen erhöht. Die British-Airways-Tochter fliegt nun wieder elf Mal pro Woche nach Amsterdam und Zürich. Dublin wird wieder zehn Mal wöchentlich angesteuert. Laut Business Traveller sollen Berlin, Belfast, Düsseldorf, Edinburgh, Frankfurt und Glasgow häufiger angeflogen werden. Die Angaben des englischsprachigen Portals wurden von BA Cityflyer-Mutter British Airways bestätigt. Demnach will man künftig acht Mal pro Woche nach Berlin fliegen. Düsseldorf wird von zwei auf zehn wöchentliche Umläufe erhöht. Nach Frankfurt am Main geht es künftig elf Mal pro Woche. Gänzlich neu sind Flüge nach Gibraltar und Jersey.

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