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Zwei neue ATR72-Betreiber in Bangladesch

In den letzten Tagen sind gerade zwei neue ATR72-Betreiber in Bangladesch bekannt geworden. Die neue Frachtfluggesellschaft NXT Air und die Regionalfluggesellschaft Air Astra setzten auf den europäischen Turboprop. Lange dominierten in Bangladesch die Turbopropflugzeuge der DHC-8-Familie von Bombardier resp. DeHavilland Canada den Inlandverkehr. Die Fluggesellschaften Biman Bangladesh Airlines, GMG Airlines, Regent Airways, Royal Bengal Airline, United Airways und US-Bangla Airlines setzten DHC-8-Flugzeuge ein. Übrig geblieben ist nur noch die Nationalairline Biman, welche aktuell fünf Q400 operiert. Der erste ATR-Betreiber in Bangladesch war die nicht mehr existierende United Airways. Als Ersatz für die DHC-8-100 setzte sie ab dem Jahr 2010 bis zur Betriebseinstellung im Jahr 2016 drei ATR72-200 ein. Richtig durchgestartet ist das französisch-italienische Flugzeug aber erst bei NovoAir. Diese Gesellschaft ersetzt die Embraer 145-Flotte mit sieben ATR72-500. Nach dem tragischen Unglück einer DHC-8-400 der US-Bangla Airlines am 12. März 2018 wechselte auch diese Airline die Flotte aus. Auch US-Bangla setzt sieben Stück ein, jedoch von der moderneren 600-Version. Neben NovoAir und US-Bangla betreibt die Hello Airlines noch eine kleinere ATR42 als Frachtflugzeug. Und genau die Hello Airlines hat nun mit der NXT Air ein neues Tochterunternehmen gegründet, welche bald ein erster ATR72-200 Frachter einsetzen wird. Dies hat Ende August 2021 das Leasingunternehmen ACIA Aero bekannt gegeben. Mit der Air Astra steht eine neue Regionalfluggesellschaft am Start. Ab Januar 2022 soll der Start-Up vier ATR72-600 auf Inlandsflügen einsetzen, schreibt The Daily Star. Hinter der Air Astra steht mit Imran Asif ein Kenner des lokalen Flugmarkts. Imran Asif war bereits Geschäftsführer bei

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Ryanair beendet Gespräche mit Boeing: MAX-10-Deal platzt

Noch vor wenigen Tagen hoffte Ryanair-Chef Michael O’Leary, bis 2022 mit dem US-Flugzeugbauer Boeing auf einen Nenner zu kommen. Jetzt – zehn Monate nach Aufnahme der Gespräche – gehen die Verhandlungen doch schon in diesem Jahr zu Ende. Ohne Einigung. Der Low-Coster erklärt die Verhandlungen mit Boeing über eine MAX-10-Bestellung für beendet. Am Ende dreht sich alles um den Preis: „In der vergangenen Woche wurde jedoch deutlich, dass die Preislücke zwischen den Partnern nicht geschlossen werden konnte, so dass beide Seiten übereingekommen sind, keine weitere Zeit mit diesen Verhandlungen zu verschwenden“, heißt es in der Aussendung.  „Boeing hat einen optimistischeren Ausblick auf die Flugzeugpreise als wir, und wir haben eine disziplinierte Erfolgsbilanz, keine hohen Preise für Flugzeuge zu zahlen“, so Michael O’Leary, der dem US-Konzern am Ende noch einen reindrückt: „Wir teilen die optimistische Preisprognose von Boeing nicht, was jedoch erklären könnte, warum andere große Boeing-Kunden wie Delta und Jet2 in den letzten Wochen neue Aufträge eher an Airbus als an Boeing vergeben haben.“

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AUA schmeißt 6-Euro-Leberkäsesemmeln von der Speisekarte

Seit 1. September 2021 gibt es bei Austrian Airlines im Bereich des Paid-Caterings wieder eine neue Speisekarte. Offenbar waren die zuletzt beworbenen Leberkäsesemmeln um sechs Euro nicht sonderlich nachgefragt, denn das Produkt wird nicht mehr angeboten. Im Frühjahr hat Austrian Airlines auf der Kurz- und Mittelstrecke ein Paid-Catering-Angebot eingeführt. Dieses wird intern „Austrian Melangerie“ genannt. Unter dem Deckmantel „Corona“ hatte man im Vorjahr mit der Wiederaufnahme des Flugbetriebs das Angebot in der Economy-Class auf Tee, Kaffee und Wasser reduziert. Auch die Bestellmenüs wurden ausgesetzt und mit der Umstellung auf das Buy-on-Board-Konzept endgültig abgeschafft Einige Speisen, die Austrian Airlines an Bord anbietet, werden frisch zubereitet und in die bei Maschinen geladen. Bei anderen handelt es sich um TK-Ware aus dem Hause Do&Co, das hier als „Henry for Austrian“ auftritt. Das wirtschaftliche Risiko des Onboard-Verkaufs tragen weder die Airline noch der österreichische Catering-Betrieb, sondern die deutsche Retail in Motion GmbH. Diese ist offizieller Vertragspartner jener Passagiere, die sich an Bord Speisen und/oder Getränke kaufen. Unverändert bleibt, dass Austrian Airlines auch weiterhin auf Anfrage einen Becher kostenloses Wasser ausschenkt. Ansonsten wurde die Speisekarte, die unter diesem Link zum Download bereitgestellt ist, überarbeitet und gleichzeitig wurde die Anzahl der Produkte ein wenig reduziert. Die 6-Euro-Leberkäsesemmeln sind nicht mehr im Angebot.

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Zagreb: Lauda Europe führt Dortmund-Erstflug durch

Im Auftrag von Ryanair führte die maltesische Lauda Europe am Freitag den Erstflug zwischen Zagreb und Dortmund durch. Mit Airbus A320 soll diese Route an den Verkehrstagen Montag und Freitag bedient werden. „Ryanair hat in den letzten Jahren ihr Angebot ab Dortmund peu á peu ausgebaut. Jetzt können Reisende aus unterschiedlichsten Zielen wählen“, erklärt DTM-Marketingchef Guido Miletic. Ebenfalls von Lauda Europe bedient wird die Strecke nach Wien. Weitere Routen, die Ryanair ab Dortmund anbietet sind unter anderem Krakau, Kattowitz und London-Stansted. Lauda Europe baut derzeit drei neue Bases auf. Diese befinden sich in Zagreb, Zadar und London-Stansted. Jene in Wien und Palma de Mallorca hat man vom Vorgänger Laudamotion übernommen. Stuttgart und Düsseldorf wurden im Zuge des AOC-Wechsels aufgelöst. Dadurch haben viele deutsche Piloten und Flugbegleiter ihre Jobs verloren. Der Mitbewerber Wizz Air wird im Oktober 2021 die bislang einzige Basis in Deutschland – Dortmund – schließen.

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Auf einem Parkhaus: Wien nimmt weitere Solaranlage in Betrieb

Die Flughafen Wien AG hat am Sonntag auf dem Dach des Parkhauses 8 eine weitere Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Diese hat eine Fläche von 8000 Quadratmetern und soll bis zu 700 Kilowatt elektrische Energie liefern. Damit sollen rund 800.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugt werden. Insgesamt sind am Flughafen Wien nun sechs Photovoltaikanlagen in Betrieb – und die Vorbereitungen für den Bau von Österreichs größter PV-Anlage sind bereits im Gange. Mit der geplanten Inbetriebnahme 2022 wird der Flughafen Wien künftig rund 30 Millionen Kilowattstunden jährlich aus Sonnenenergie erzeugen und damit 30 Prozent seines Jahresstrombedarfs decken können. „Noch vor 2030 wird der Flughafen Wien seinen Betrieb CO2-neutral führen, wir werden damit einer der ersten Green Airports Europas. Unsere Photovoltaik-Offensive trägt dazu einen wesentlichen Teil bei: Mit einer PV-Produktion von rund 30 Millionen Kilowattstunden, das entspricht dem Strombedarf einer Kleinstadt, werden wir rund 30 Prozent des Strombedarfs des Flughafen Wien künftig aus Sonnenenergie selbst erzeugen”, so Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG, fest. Seit 2016 wurden sechs Photovoltaikanlagen auf den Dächern des Hangars 7, sowie der alten Winterdiensthalle, des Air Cargo Center, auf dem Areal der ehemaligen Kläranlage, auf dem Dach des Office Park 4 und nun auf dem Parkhaus 8 in Betrieb genommen. Eine weitere Anlage wird bereits auf dem Dach des Parkhauses 3 errichtet und demnächst erfolgt am Airport der Spatenstich für Österreichs größte Photovoltaikanlage mit einer Fläche von rund 24 Hektar, die 2022 in Betrieb gehen soll.

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Innsbruck mit vielfältigem Winterflugplan 2021/22

Der österreichische Flughafen Innsbruck wird im Winterflugplan 2021/22 mehrere neue Destinationen im Programm haben. Dabei handelt es sich um Brüssel, Vilnius und Belfast. Weiters wollen zahlreiche Airlines ihr Comeback in Tirol geben. Derzeit wirken die Planungen für Innsbruck äußerst umfangreich, jedoch steht die tatsächliche Umsetzung unter dem Vorbehalt der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie. Geplant sind derzeit: Vilnius (Getjet Airlines), Antwerpen (ASL Belgium, Tui Belgium), Brüssel (Transavia), Berlin (Easyjet Europe), Frankfurt (Air Dolomiti), Hamburg (Eurowings), Belfast (BA Cityflyer), Birmingham (Jet2, Tui Airways UK), Bristol (Titan Airways, Easyjet, Jet2), Dublin (Tuifly Nordic), Edinburgh (Jet2, Titan Airways, Tui Airways Nordic), London-Gatwick (British Airways, Easyjet, Titan Airways, Tui Airways UK), London-Heathrow (British Airways), London-Luton (Easyjet), London Stansted (Jet2, Tui Airways UK), Manchester (Jet2, Easyjet, Tui Airways UK), Newcastle (Tui Airways UK), Tel Aviv (Arkia, Israir), Luxemburg (Luxair), Amsterdam (Easyjet Europe, KLM, Transavia), Eindhoven (Transavia), Rotterdam (Transavia), Wien (Austrian Airlines), Moskau-DME (S7 Airlines), Billund (Danish Air Transport), Göteborg (BRA Regional, Eurowings), Helsinki (Finnair), Kopenhagen (Atlantic Airways, Copenhagen Air Taxi, Eurowings, Norwegian, SAS), Oslo (Norwegian, SAS) und Stockholm-Arlanda (Copenhagen Air Taxi, Norwegian, SAS). Die oben genannten Fluggesellschaften und Destinationen stellen den aktuellen Stand der Planung dar. Auch sind reine Incoming-Charter, die nur über Reiseveranstalter buchbar sind, inkludiert. Sollten alle Pläne der Airlines und Tour Operators umgesetzt werden, so steht Innsbruck ein vielfältiger Winter bevor. Dieser Airport macht normalerweise den Großteil des Jahresumsatzes in der kalten Jahreszeit, denn viele Wintersportler landen hier. Der Winterflugplan 2020/21 war aufgrund der Corona-Pandemie ein sprichwörtlicher Totalausfall.

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Philippine Airlines beantragt Chapter-11-Verfahren

Mit Philippine Airlines hat die Corona-Pandemie ein weiteres Opfer gefunden. Der Carrier teilte mit, dass man unter anderem in den Vereinigten Staaten von Amerika ein Chapter-11-Verfahren anmelden wird. Im Heimatland wird man ebenfalls ein vergleichbares Verfahren anmelden. Der Schuldenberg wird mit etwa zwei Milliarden U.S.-Dollar angegeben. Der Carrier ringt derzeit ums finanzielle Überleben und sieht keinen anderen Ausweg als die Insolvenzanträge einzubringen. “Die Umstrukturierung nach Kapitel 11 gibt uns nun die Möglichkeit, den Aufschwung zu besiegeln und ein für alle Mal auf eine solide finanzielle Basis zurückzufinden. Wir sind hoffnungsvoll. Wir sind sehr ermutigt, dass PAL im Gegensatz zu den meisten Chapter 11-Szenarien einen „vorab vereinbarten“ Chapter 11-Prozess durchführt, bei dem wir mit der starken Unterstützung unserer Hauptgläubiger und dem Engagement unserer Aktionäre vorgehen”, so Philippine Airlines in einem Statement.

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Leipzig: Großaufgebot der Polizei wegen Klima-Demonstranten

Wegen rund 100 fahrradfahrenden Klima-Demonstranten rückte am Samstag die Polizei mit einem Großaufgebot am Flughafen Leipzig/Halle an. Selbst eine Reiterstaffel hatte man vor Ort, um die Aktivisten in Schach halten zu können. Der geplante Ausbau des Airports wird von so genannten Klimaschützern kritisch gesehen. Diese wollen verhindern, dass der Flughafen Leipzig/Halle im Bereich Cargo vergrößert wird. Ein weiterer Punkt der Demonstration war der Protest gegen Abschiebungen, die ebenfalls ab diesem Airport gelegentlich durchgeführt werden. Es handelt sich nicht um die erste Kundgebung, denn im Juli 2021 blockierten einige Klimaschützer die Zufahrten des DHL-Hubs. Es kam damals zu 52 Verhaftungen und dem Logistikkonzern ist eigenen Angaben nach ein Schaden von mehreren Millionen Euro entstanden. Da die Exekutive angenommen hat, dass das DHL-Drehkreuz auch diesmal wieder im Visier der AKtivisten stehen könnte, wurde dieses von Beamten der Bundespolizei sowie Polizisten aus Sachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen abgesichert. Von der Anzahl der Personen her gesehen war die Exekutive eindeutig in der klaren Überzahl. Die Post-Tochter DHL streckte diesmal sogar die Hand aus und wollte Teile des Parkplatzes für die Abhaltung der Demonstration zur Verfügung stellen. Laut Polizei war die Lage diesmal ruhig und die Umweltschützer hielten ihre Kundgebung fahrradfahrend und friedlich ab. Weitere Demonstrationen sind angekündigt.

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Tipp: Ditching-Training für Privatpiloten

Am 1. Oktober 2021 findet in Wien ein Workshop für Privatpiloten statt, der sich mit dem Thema Notwasserung befassen wird. Veranstaltet wird der Kurs von der vor rund einem Jahr gegründeten Tripl3 Sierra OG. Der Ablauf ist an die zertifizierten Ditchingtrainings für Airlines und kommerzielle Anbieter angelehnt und beinhaltet das Training mit Schwimmweste, mit einem Rettungsfloß/Raft in einem Hallenbad, sowie einer Theorieeinheit mit Blick auf die Überlebenschancen, sowie einem Accident Review. Hinter dem Unternehmen stehen Sebastian Feiner und Clemens Kitzler, die seit rund acht Jahren als Trainer im Bereich Safety & Security, sowie Crew Ressource Management tätig sind. Feiner ist darüber hinaus Security Delegate der Austrian Cockpit Association (ACA). Der Workshop, der sich an Privatpiloten richtet, findet am 1. Oktober 2021 in der Zeit von 17 Uhr 00 bis 21 Uhr 00 in der Jochen Rindt Straße 21, 1230 Wien statt. Nähere Informationen und Kontaktdaten zum Veranstalter sind im Flyer unter diesem Link bereitgestellt.

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Air Jinnah: Air Arabia gründet weiteren Ableger

Unter dem Namen Air Jinnah will Air Arabia in Zusammenarbeit mit der Lakson Group einen weiteren Ableger in die Luft bringen. Dieser soll in Karachi (Pakistan) angesiedelt werden und ein Lowcost-Geschäftsmodell verfolgen. Es handelt sich um das zweite Joint-Venture, an dem Air Arabia derzeit intensiv arbeitet, denn in Armenien soll Fly Arna abheben. In der Vergangenheit war im Regelfall Air Arabia Bestandteil des Namens der Kooperationsfirmen. Beispiele hierfür sind Air Arabia Egypt, Air Arabia Maroc und Air Arabia Abu Dhabi. Sowohl in Armenien als auch Pakistan werden abweichende Marken genutzt. Die neue Airline mit Sitz in Karachi ist zu Ehren des Muhammad Ali Jinnah benannt. Dieser war Widerstandskämpfer und einer der maßgeblichen politischen Kräfte, die zur Unabhängigkeit Pakistans geführt haben. Der Politiker ist im September 1948 in Karachi verstorben. Man wird sowohl mit Pakistan International Airlines als auch mit Airblue in den direkten Wettbewerb treten. Der Antrag auf Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung wurde Unternehmensangaben nach bereits eingebracht. Keine näheren Angaben macht man zu möglichen Strecken oder Flugzeugtypen. Da Air Arabia als äußerst Airbus-affin gilt, dürfte der europäische Flugzeugbauer gute Karten haben. “Wir freuen uns, dass die Air Arabia Group bei diesem Joint Venture mit der Lakson Group zusammenarbeitet, um Pakistans neue Low-Cost-Fluggesellschaft zu starten. Wir sind zuversichtlich, dass „Fly Jinnah“ dem Luftverkehrssektor Pakistans einen Mehrwert verleihen und durch die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Entwicklung des Reise- und Tourismussektors direkt zur lokalen Wirtschaft beitragen wird. Wir danken der Lakson Group und der pakistanischen Regierung für ihr Vertrauen und freuen

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