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Urlaub: So wird das Smartphone nicht zur Kostenfalle

Das Smartphone ist mittlerweile bei den meisten Menschen ein alltäglicher Begleiter, der auch im Urlaub nicht fehlen darf, denn mit Fotos vom Stand sollen Freunde und Verwandte ein bisschen eifersüchtig gemacht werden. Es gibt allerdings auch Kostenfallen, die insbesondere außerhalb der Europäischen Union zuschlagen können. Während es innerhalb der EU eine klare Verordnung für das Roaming gibt und in den meisten Fällen sowohl für Daten als auch für Telefonie und SMS die gleichen Preise wie zu Hause gelten, können die Mobilfunkbetreiber außerhalb der Union fast alles verlangen was sie wollen. Innerhalb der EU sollte ausdrücklich vor dem Reiseantritt geprüft werden wie viele Gigabyte im EU-Gebiet genutzt werden können. Gelegentlich kann es eine Begrenzung geben. Außerhalb der EU kann sich sogar der Kauf einer lokalen Prepaid-Karte lohnen, denn Preise von drei Euro pro Minute oder fünf Euro pro Megabyte können im Extremfall anfallen. Es ist daher sehr ratsam sich vor der Abreise mit den Roamingpreisen zu befassen und gegebenenfalls nach Alternativen zu suchen oder Pauschalen zu buchen. Irrtum 1: Wenn der Angerufene im Ausland ist, dann zahlt der Anrufer mehr Dieser Unsinn ist leider sehr weit verbreitet und noch immer sind viele der Meinung, dass wenn sie jemanden anrufen, der gerade im Ausland im Roaming ist, dass dann der Anrufer mehr bezahlen muss. Stimmt einfach nicht. Für den Angerufenen kann es aber außerhalb der Europäischen Union richtig teuer werden, denn es fallen so genannte Passivgebühren an. Sprich: Auch wenn man angerufen wird, zahlt man pro Minute eine Gebühr. Diese kann sehr

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Griechenland: Tour Operator Mouzenidis kollabiert

In Griechenland ist die Mouzenidis Group, einer der größten Tour Operator des Landes, ins Wanken geraten. Der Konzern stellte die Geschäftstätigkeit ein, denn man ist pleite und musste Insolvenz anmelden. Der Firmengruppe gehört auch die Fluggesellschaft Ellinair an. Höchstwahrscheinlich wird die Pleite auch Auswirkungen auf den Carrier haben. Mouzenidis besitzt zahlreiche Hotels und war bislang auf den Incoming-Verkehr mit Schwerpunkt Russland und Ukraine fokussiert. Die konzerneigene Airline flog fast ausschließlich für die hauseigenen Reiseveranstalter. Momentan befindet man sich laut lokalen Medienberichten auf der Suche nach Investoren. Ob das Vorhaben gelingen wird, ist noch völlig offen. Ellinair betreibt derzeit einen Airbus A319 sowie drei A320. Eigene Linienstrecken unterhält man nicht.

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Embraer will neuen Turboprop schon nächstes Jahr starten

Es ist schon länger her, dass der brasilianische Flugzeugbauer Embraer ein neues Turbopropflugzeug in die Luft gebracht hat. Um genau zu sein: Am 27. Juli 1983 hob der Embraer 120, der einst das Rückgrat vieler Regioflotten war, erstmals ab. Im Jahr 2007 wurde die Produktion eingestellt. Läuft alles nach Plan soll schon im nächsten Jahr der Launch für ein neuentwickeltes Turboprop-Muster erfolgen. Am Rande der Übergabe-Zeremonie des ersten Embraer 195-E2 an Helvetic Airways sagte der Commmercial-Aviation-Chef des brasilianischen Flugzeugbauers, Arjan Meijer, dass mit dem Launch des neuen Turbopropflugzeugs im Laufe des Jahres 2022 zu rechnen ist. Die Auslieferung an den ersten Kunden wird für das Jahr 2027 angestrebt. Das Design der Maschine wird an den Embraer 120 erinnern, jedoch handelt es sich um ein komplett neu entwickeltes Flugzeug, das mit der ATR72 und der Dash 8-400 in den Wettbewerb treten soll. Geplant ist, dass zwei Varianten angeboten werden sollen: Etwa 70 Sitzplätze und rund 90 Sitze. Der Treibstoffverbrauch soll deutlich unter den E2-Regionaljets liegen. Embraer rechnet mit etwa 20 Prozent weniger Fuel Burn. Der Markt der Turbopropflugzeuge ist momentan sehr schwierig. Bei ATR stockt der Absatz für die Muster ATR42/72 und DHC musste gar die vorläufige Einstellung der Produktion der Dash 8-400 verkünden. Somit begibt sich Embraer in ein schwieriges Umfeld, jedoch könnte für eine komplette Neuentwicklung durchaus Potential geben, denn die Konkurrenzmodelle sind hinsichtlich der Konstruktion durchaus in die Jahre gekommen.

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Aer Lingus braucht frisches Geld

Das irische IAG-Konzernmitglied Aer Lingus benötigt laut Firmenchefin Lynne Embleton „mehrere hundert Millionen Euro an zusätzlicher Liquidität“ um über die Runden zu kommen. Sie rechnet nicht damit, dass es in den nächsten Wochen zu einem sprunghaften Anstieg der Nachfrage kommen wird. Irland praktiziert weiterhin restriktive Einreise- und Quarantänevorschriften. Zwar sollen diese ab 1. Juli 2021 zumindest leicht gelockert werden, jedoch nicht in einem Ausmaß, das mit anderen europäischen Staaten vergleichbar wäre. Das ist ein ernsthaftes Problem für Aer Lingus, denn auch die neue Basis in Manchester wurde wegen der dortigen Quarantänebestimmungen nach hinten verschoben. Gegenüber der Belfast Times erklärte die Airline-Chefin, dass Aer Lingus seit dem Beginn der Corona-Pandemie rund eine Milliarde Euro verloren haben. „Wir wollen unsere Liquidität in Höhe von einigen hundert Millionen Euro wiederherstellen. Die genauen Zahlen hängen davon ab, woher wir auf Liquidität zugreifen können, von den Bedingungen dieser Liquidität und tatsächlich von der Anzahl der Tage, an denen wir weiterhin Bargeld verbrennen“, so Embleton. Reuters berichtet unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen, dass Verhandlungen mit der Regierung über ein weiteres Darlehen laufen sollen. Im Vorjahr wurden rund 150 Millionen Euro gewährt. Aer Lingus baute im Zuge der Pandemie viele Stellen ab. Unter anderem wurde die Basis Shannon geschlossen.

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Delta-Variante: Michael O’Leary rechnet nicht mit negativen Auswirkungen

Die so genannte „Delta-Variante“ des Coronavirus bereitet derzeit der europäischen Politik Kopfzerbrechen. Laut Medizinern gilt diese als deutlich ansteckender und soll obendrein auch hitzeresistent sein. Es wird davon ausgegangen, dass sich diese Mutation in Europa über den Sommer durchsetzen wird. Ryanair-Chef Michael O’Leary sieht das Geschäft aber nicht in Gefahr. Der Manager des größten Lowcosters Europas geht davon aus, dass es punktuell Störungen wie zuletzt in Lissabon geben wird, jedoch „glaube ich nur geringfügig und das wird nicht lange sein wegen der voranschreitenden Impfungen in Europa“. Weiters sagte er gegenüber Reuters, dass in den letzten Wochen ein sehr starker Anstieg bei Neubuchungen verzeichnet wird. Besonders in Deutschland, Skandinavien und den Benelux-Staaten sollen Portugal, Spanien, Italien und Griechenland besonders stark nachgefragt sein. Anders die Situation im Vereinigten Königreich und Irland, denn hier halten die jeweiligen Regierungen an strengen Einreise- und Quarantänebestimmungen fest. Ryanair brachte zuletzt gemeinsam mit der Manchester Airports Group eine Klage gegen die Reiseampel der Johnson-Regierung ein. Michael O’Leary rechnet damit, dass der von ihm geleitete Konzern bis Ende März 2022 (Ende des laufenden Geschäftsjahres) zwischen 80 und 100 Millionen Fluggäste an Board haben wird. Das Ziel ist durchaus ambitioniert, denn im Vorjahr hatte man etwa 27,5 Millionen Passagiere. Zum Vergleich: In der Zeit „vor Corona“, also im Jahr 2019, beförderte die Ryanair Group rund 149 Millionen Reisende.

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Lufthansa verschiebt zehn A320 zu Eurowings Discover

Die Neugründung Eurowings Discover wird als Ferienflieger der Lufthansa Group positioniert. Zunächst will man mit drei Airbus A330-200 und zwei A330-300 abheben. In den nächsten Monaten sollen zusätzlich zehn A320 aus den Beständen der Lufthansa zur Flotte stoßen. Während bei den A330-200 schon länger bekannt ist, dass es sich um die D-AXGB, D-AXGE und die D-AXGF handelt, wurde erst vor wenigen Wochen bestätigt, dass die Konzernschwester Edelweiss Air zwei Airbus A330-300 an Eurowings Discover abgeben wird. Diese werden die Registrierungen D-AFYQ und D-AFYR tragen. Da es sich um einen so genannten Drylease handelt, ändert sich nichts an der Eigentümerschaft. Die Langstreckenflotte der Eurowings Discover wird daher aus folgenden Jets bestehen: Registrierung Maschinentyp MSN D-AXGB A330-200 684 D-AXGE A330-200 612 D-AXGF A330-200 616 D-AFYQ A330-300 1193 D-AFYR A330-300 1711 Zehn Airbus A320 wechseln von Lufthansa zu Eurowings Discover Die Airbus-A320-Flotte, die auf der Kurz- und Mittelstrecke eingesetzt werden soll, stammt vollständig aus Beständen der Konzernmutter Lufthansa. Der aktuelle Zeitplan – vorbehaltlich Änderungen – sieht vor, dass ab September 2021 die Maschinen, die untenstehend aufgelistet sind, um LH-AOC in jenes der der EW Discover GmbH wechseln sollen. Später sollen noch weitere Flugzeuge, deren Herkunft noch offen ist, zum neuen Ferienflieger stoßen. Zuletzt wurde eine Zielgröße von etwa 20 Airbus A320 genannt. Möglicherweise könnte Eurowings Discover auch A320neo-Modelle zugeteilt bekommen, jedoch gibt es hierfür keine offizielle Bestätigung. Fix ist jedoch, dass in den kommenden Jahren Airbus A321neo bei Eurowings Deutschland eingeflottet werden. Diese werden die drei ehemaligen Laudamotion-A321ceo ersetzen. Die Kurzstreckenflotte von Eurowings

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Deutschland: Einreise nach Zypern ohne PCR-Test

Deutsche Urlauber kommen ab sofort ohne PCR-Testnachweis durch die Grenzkontrolle. Denn Zypern setzt Deutschland auf die Liste sicherer Staaten. Bisher mussten Einreisende bei der Ankunft einen negativen und maximal 72 Stunden alten PCR-Test vorweisen. In Zukunft kann darauf verzichtet werden. Unabhängig davon müsse damit gerechnet werden, dass Passagiere stichprobenartig nach Ankunft in Zypern getestet werden, informiert das Auswärtige Amt. Eine Verweigerung hat ein Einreiseverbot zur Folge. Vollständig Immunisierte, bei denen die Impfung mindestens 14 Tage her ist, müssen sich darüber nach wie vor keine Gedanken machen. Für sie entfällt nämlich die Testpflicht. Nur die Online-Registrierung vor Abflug ist weiterhin für alle Einreisenden notwendig, um den Cyprus Flight Pass zu erhalten. Hierfür ist online ein Fragebogen auszufüllen und ein weitgehender Haftungsverzicht gegenüber der Republik Zypern in Bezug auf eine COVID-19-Erkrankung zu erklären. Der Flight Pass muss ausgedruckt beim Flug mitgeführt werden, wenn vorhanden auch ein Impfnachweis. Österreichische Urlauber genossen bereits zuvor Erleichterungen bei der Einreise, wenn zwei Wochen vor Abflug ein ständiger Aufenthalt in der Alpenrepublik nachgewiesen werden kann.

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Holiday Check steigt ins Mietwagen-Geschäft ein

Der Betreiber von Reisebuchungs- und Hotelbewertungsportalen steigt ab sofort auch in das Mietwagen-Geschäft ein. Holiday Check möchte von der hohen Nachfrage nach Mietautos profitieren und integriert Tochter-Unternehmen Driveboo in die hauseigene Plattform. Unter der Marke „MietwagenCheck“ werde so ein weiterer Schritt in Richtung „umfassender Urlaubsangebote aus einer Hand“ gesetzt, so das Unternehmen.  „Bei uns können sich die Urlauber sicher sein, dass sie es bei der Buchung ausschließlich mit vertrauenswürdigen und seriösen Anbietern zu tun haben“, erklärt Erik Weenink, Geschäftsführer von Driveboo. Basierend auf Kundenerfahrungen und -bewertungen, aber auch Gesprächen mit Anbietern, prüfe Holiday Check unseriöses Vorgehen der Vermieter vor Ort. Bestätigen sich diese Vorwürfe, werde der Anbieter umgehend aus dem Portfolio gestrichen. „Was dies anbetrifft, fahren wir eine ganz klare Null-Toleranz-Politik.“

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Eurowings rekrutiert erstmals auch wieder am externen Arbeitsmarkt

Eurowings rekrutiert als eine von ganz wenigen europäischen Airlines erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie wieder Crewmitglieder auch vom externen Arbeitsmarkt. Der Ferienflieger kann damit eigenen Angaben zufolge rund 250 Flugbegleitern eine neue Perspektive bieten. Mit steigender Impfquote, fallenden Infektionszahlen und dem Ende von Reisebeschränkungen nimmt die Nachfrage nach Flügen deutlich zu. Dabei sind touristische Ziele zurzeit besonders stark gefragt. Im Zuge dieser Belebung hat die Fluggesellschaft in den vergangenen Monaten bereits 400 neue Crewmitglieder in Cockpit und Kabine rekrutiert, um das geplante Sommer-Flugprogramm 2021 durchführen zu können.  Die Stellen wurden Lufthansa Group-intern ausgeschrieben. Auf diese Weise konnte Eurowings Mitarbeitenden aus der Lufthansa Group, die von Stellenabbau betroffen sind, neue Perspektiven bieten. Die Ausschreibung richtete sich ausdrücklich auch an Crews der Germanwings GmbH, der SunExpress Deutschland und der LGW, deren Flugbetriebe im Zuge der Pandemie nicht fortgeführt werden konnten. Für die Sommersaison 2022 geht Eurowings erstmals wieder von Wachstumsoptionen aus, die weitere bedarfsgerechte Einstellungen ermöglichen. Die Lufthansa Tochter hat deshalb am 23. Juni ein Bewerbungsverfahren gestartet um 250 zusätzliche Stellen in der Eurowings-Kabine zu besetzen. Die Ausschreibung erfolgt sowohl Lufthansa Group-intern als auch extern: Sie richtet sich damit erneut auch an Crewmitglieder der Lufthansa Group, die von Arbeitsplatzverlust bedroht oder betroffen sind. Bewerbern aus Flugbetrieben der Lufthansa Group werden im Auswahlprozess bevorzugt behandelt, dabei findet branchenüblich eine Bestenauswahl statt.

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Israel sagt Touristik-Öffnung kurzfristig ab

Die für den 1. Juli 2021 angekündigte Wiederöffnung für Touristen wurde seitens Israel kurzfristig abgesagt. Auch wurden die Coronamaßnahmen wieder verschärft und beispielsweise die Maskenpflicht auf Verkehrsflughäfen, darunter Tel Aviv Ben Gurion, reaktiviert. Da in Israel zuletzt Fälle der Delta-Variante des Coronavirus aufgetreten sind, hat die Regierung beschlossen, dass die touristische Öffnung zum 1. Juli 2021 vorläufig nicht durchgeführt wird. Das Tourismusministerium nannte den 1. August 2021 als angepeilten neuen Termin. Vorgesehen ist, dass dann nur vollständig Geimpfte Personen ohne Sondergenehmigung nach Israel einreisen dürfen. Vorgesehen ist auch, dass nach der Landung eine Testung vorgenommen wird, wobei noch unklar ist, ob es sich um einen Antikörper- oder PCR-Test handeln wird. Auch will Israel, dass Reisende, die das Land verlassen wollen einen negativen PCR-Befund vorlegen müssen – das gilt auch für Geimpfte.

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