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Terminal 1 am Flughafen München geht wieder an den Start

Pandemiebedingt war das Terminal 1 am Münchner Flughafen fast sieben Monate geschlossen – am kommenden Mittwoch, den 23. Juni, wird das Gebäude wegen der steigenden Nachfrage nach Flugreisen wieder für den Passagierbetrieb geöffnet.  Alle dort ansässigen Airlines, die vorübergehend ins Terminal 2 ausgelagert waren, werden wieder zurückkehren – nur Eurowings bleibt zunächst noch im Terminal 2. Für die Passagiere stehen ab Mittwoch für Abflüge die Check-in- und Gatebereiche in den Modulen B, C, und D zur Verfügung. Die Ankünfte erfolgen in den Modulen B, C, D und E. Vom Terminal 1 können Fluggäste rund 60 Ziele in Europa, Asien, Nordafrika, auf der arabischen Halbinsel und im Nahen Osten erreichen. „Das Spektrum der Destinationen erstreckt sich von Adana (Türkei) bis Zakynthos (Griechenland). In der ersten Woche, vom Tag der Wiedereröffnung bis zum 30. Juni, sind rund 550 Abflüge und Ankünfte geplant“, informiert der Airport.

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SAG platziert zwei A320-200 bei Pakistan International Airlines

Seraph Aviation Group, ein Aviation Asset Manager mit Hauptsitz in Dublin, gibt nach Abschluss eines offenen Ausschreibungsverfahrens bekannt, dass er zwei A320-200 erfolgreich bei Pakistan International Airlines platziert hat. Der Carrier hatte ursprünglich acht Schmalrumpfflugzeuge ausgeschrieben und fast 130 Gebote erhalten. Nach einem umfangreichen Auswahlverfahren konnte sich der Dienstleister schlussendlich durchsetzen. Die Auslieferung wird im Juli und August 2021 erwartet.  „Wir sind glücklich, dass wir mit Pakistan International Airlines einen Vertrag über zwei A320-200 abgeschlossen haben. Wir haben uns gegen eine sehr starke Konkurrenz-Gruppe durchgesetzt. Wir freuen uns auf die Auslieferung der beiden Flugzeuge in den kommenden Monaten und auf den Beginn einer langen und positiven Beziehung mit Pakistan International Airways“, so David Butler, Chief Executive, Seraph Aviation Group.

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Airbus bekommt neues Vorstandsmitglied

Der Luftfahrthersteller Airbus hat Catherine Jestin mit Wirkung zum 1. Juli 2021 zur Executive Vice President of Digital and Information Management ernannt. Damit zählt sie künftig zu den Vorstandsmitgliedern und wird an CEO Guillaume Faury. Bislang war Jestin Chief Information Officer (CIO) bei Airbus. Eine Position, die sie seit März 2020 innehat.

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Emirates erweitert den Flugplan

Weiterer Ausbau des Streckennetzes: Emirates stockt aufgrund der zunehmenden Nachfrage seinen Flugbetrieb auf. Aktuell bedient Emirates 115 Passagierziele und wird bis Ende Juli wieder fast 90 Prozent seines Streckennetzes von vor der Pandemie anfliegen und 880 wöchentliche Flüge in 124 Städten anbieten.  Allein im kommenden Monat wird Emirates Flüge zu sieben Städten wieder aufnehmen: Venedig am 1. Juli; Phuket, Nizza, Orlando und Mexiko-Stadt am 2. Juli; Lyon am 9. Juli und Malta am 14. Juli. Ab dem 22. Juli wird die Fluggesellschaft außerdem Flüge in die zweitgrößte Stadt Floridas und einen der beliebtesten Urlaubsorte der Welt, Miami, aufnehmen. „Wir sehen starke Anzeichen für eine aufgestaute Nachfrage überall dort, wo die Beschränkungen gelockert wurden. Emirates passt sein Flugangebot strategisch an und identifiziert Möglichkeiten, die Präsenz zu erhöhen und den Kunden mehr Auswahl dabei zu bieten, sicher und komfortabel dorthin zu gelangen, wo sie in diesem Sommer wollen“, so Scheich Ahmed bin Saeed Al Maktoum, Emirates Chairman und Chief Executive.

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Schram weg – Überraschender Führungswechsel bei Norwegian

Bei Norwegian Air Shuttle ist es zu einem Führungswechsel gekommen. Der bisherige Firmenchef, Jacob Schram, wird durch Finanzchef Geir Karlsen ersetzt. Das Unternehmen nannte in der Börsen-Pflichtmitteilung keinen näheren Grund für den Austausch der Konzernspitze. Der Wechsel soll noch am heutigen Montag vollzogen werden. Karlsen war bereits im Jahr 2019 übergangsweise CEO von Norwegian Air Shuttle. Er folgte auf Firmengründer Bjørn Kjos, der nach einem neuerlichen Rekordverlust seinen Hut nehmen musste. Im November 2019 wurde Jacom Schram zum Firmenchef der Billigfluggesellschaft berufen. Norwegian musste im Zuge der Corona-Pandemie in verschiedenen Ländern Insolvenz anmelden. Die Flotte wurde auf 51 Maschinen verkleinert. Das defizitäre Langstreckengeschäft hat man komplett aufgegeben und will auch diverse Orders bei Airbus und Boeing nicht mehr abnehmen. Künftig will man sich auf das Inland, Skandinavien und touristische Routen in Europa konzentrieren.

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So bringt man den Grünen Pass auf Smartphone-Wallets

Die von der österreichischen Bundesregierung angekündigte App „Grüner Pass“ lässt weiterhin auf sich warten. Derzeit können die Zertifikate nur als PDF bezogen werden. Was die Staatsführung (noch) nicht geschafft hat, stellte ein junger Programmierer im Alleingang auf die Beine: Implementieren der Green-Pass-Zertifikate in gängige Wallets am Smartphone. Um das kostenlose Service von Fabian Pimminger nutzen zu können, muss man sich zunächst das Zertifikat für Geimpfte, Genesene oder Getestete im PDF-Format herunterladen. Wie das genau funktioniert, erfahren Sie im Detail in diesem Artikel. Unter diesem Link lädt man dann die PDF-Datei hoch und erhält anschließend eine so genannte pkpass-Datei. Diese kann mit gängigen Apps wie Apple Wallet, Google Pay, Stocard und vielen anderen geöffnet werden. Nachdem man das erledigt hat, erscheint dann in der jeweiligen App das Zertifikat samt QR-Code. Grundsätzlich kann auf iOS und Android jede App, die pkpass-Dateien verarbeiten kann, genutzt werden. Auch auf Smartwatches können die Zertifikate lesbar gemacht werden. Die Nutzung des von Programmierer Fabian Pimminger bereitgestellten Online-Tools ist kostenlos. Auch ist keine Registrierung erforderlich. Ob und insbesondere wann eine offizielle App seitens der Bundesregierung bereitgestellt wird, ist noch völlig offen. Tipp: Wie man die PDF-Zertifikate für die offline-Verwendung legal in eine alltagstaugliche Größe bringt, erfahren Sie unter diesem Link.

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Ab 22. Juli 2021: Air Canada kündigt Wien-Comeback offiziell an

Das Star-Alliance-Mitglied Air Canada kündigt die Wiederaufnahme der Nonstop-Flüge zwischen Toronto und Wien für den 22. Juli 2021 an. Zunächst sollen drei Umläufe pro Woche bedient werden. Austrian Airlines wird noch länger nicht nach Kanada fliegen. Über das Air Canada Drehkreuz Toronto erreichen Passagiere aus Österreich auf den Flügen ab Wien derzeit schnell und bequem rund 25 Ziele in Kanada – darunter Vancouver, Calgary, Winnipeg, Montréal, Ottawa, Halifax und andere. Rund 10 Ziele in den USA – darunter San Francisco, Los Angeles, Denver, New York sind derzeit ebenfalls mit bequemen Anschlussflügen über Toronto erreichbar. Mit steigender Nachfrage und vereinfachten Einreisebestimmungen wird Air Canada das Flugangebot innerhalb Kanadas und in die USA in den kommenden Wochen und Monaten sukzessive wieder ausbauen auf bis zu 40 Ziele in den USA und rund 30 Ziele in Kanada, die über Toronto erreichbar sein werden. Der Air-Canada-Wien-Flugplan auf einen Blick: Flugnummer Route Abflug Ankunft Flugtage AC886 YYZ-VIE 18:35 08:45+1 MI / FR / SO AC887 VIE-YYZ 10:30 13:20 MO / DO / SA

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Condor nimmt Eriwan auf und verschiebt Langstrecken

Die deutsche Ferienfluggesellschaft beabsichtigt die Aufnahme einer Nonstop-Verbindung zwischen Hamburg und Eriwan. Der Erstflug soll am 30. Juli 2021 durchgeführt werden. Die Verbindung soll jeweils am Verkehrstag Freitag in der Nacht bedient werden. „Mit der Aufnahme von Direktflügen nach Jerewan noch in diesem Jahr setzt Condor ihre Strategie konsequent fort, Urlaub bei Familie und Freunden auch abseits der großen etablierten Badeziele zu ermöglichen. Gerade vor dem Hintergrund der Erfahrungen aus der Pandemie sind Direktflüge bei unseren Kunden besonders beliebt“, so Ralf Teckentrup, CEO von Condor. „Aber auch, wer nach dem Lockdown die überwältigende Natur des Kaukasus, die historischen Stätten des Landes oder auch nur die Gastfreundschaft in Jerewan erleben möchte, kann nun ohne Umsteigen bequem an sein Ziel gelangen.“ Zahlreiche Long-Haul-Destinationen nach hinten verschoben Ab Anfang Juli fliegt Condor zudem von Düsseldorf in die libanesische Hauptstadt Beirut sowie nach Sulaimaniyya in der Autonomen Region Kurdistan im Irak. Im Bereich der Langstrecken kommt es allerdings zu Verzögerungen. Das Ziel Phoenix wurde für den Sommer 2021 aus dem Verkauf genommen, jedoch sind ab 21. Mai 2022 wieder drei Flüge pro Woche buchbar. Portland sowie Toronto, Vancouver, Halifax, Whitehorse und weitere Ziele in Nordamerika werden dem aktuellen Stand der Flugplandaten nach ebenfalls erst im kommenden Jahr reaktiviert. Das Ziel Las Vegas McCarran International wurde zwischenzeitlich in den Winterflugplan 2021/22 verschoben. Hintergrund dürften in allen Fällen die weiterhin komplizierten Einreise- und Quarantänebestimmungen sein.

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Icelandair stößt Reiseveranstalter ab

Der konzerninterne Reiseveranstalter der Icelandair Group, Iceland Travel, wurde vollständig an den Mitbewerber Nordic Visitor verkauft. Die Genehmigung der Wettbewerbsbehörde steht allerdings noch aus. In einer Börsenmitteilung schreibt Icelandair, dass die Veräußerung der Tour Operator Aktivitäten, die bis in das Jahr 1937 zurückgehen, Teil der neuen Strategie ist. Man will sich auf das Kerngeschäft Luftfahrt konzentrieren. Der genaue Kaufpreis steht noch nicht fest, denn dieser soll erst kurz vor dem Abschluss der Transaktion festgelegt werden. Laut Börsenmitteilung soll die Berechnung dann an Hand der Cash-Lage sowie der Verschuldung von Iceland Travel erfolgen. Laut adhoc-Meldung soll letztere jedoch sehr gering sein.

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Löhne: Montenegro-Airlines-Mitarbeiter klagen 21 Millionen Euro ein

Der Insolvenzverwalter von Montenegro Airlines muss sich nun auch mit einer millionenschweren Forderung von ehemaligen Mitarbeitern befassen. Es soll sich dabei um 21 Millionen Euro, die aus der Verpflichtung zur Nachzahlung offener Gehälter stammen, handeln. Gegenüber der Tageszeitung Dan bestätigte der Masseverwalter, dass von dieser Summe bereits 17,2 Millionen Euro anerkannt wurden. Die Forderungen werden von insgesamt 666 ehemaligen Mitarbeitern aus den verschiedensten Unternehmensbereichen erhoben. Im Dezember 2020 musste Montenegro Airlines den Flugbetrieb einstellen, da die Staatsführung nicht mehr bereit war zusätzliche Finanzmittel einzuschießen. Das Unternehmen war nicht mehr in der Lage die Gehälter auszubezahlen. Um die Konnektivität aufrecht erhalten zu können gab es dann doch ein bisschen Geld von der Regierung. Am 10. Juni 2021 nahm die Nachfolgegesellschaft Air Montenegro den Flugbetrieb auf, wobei auch ein von German Airways betriebener Embraer 190 zum Einsatz kommt. Zwischenzeitlich brachte der Masseverwalter von Montenegro Airlines eine Klage aufgrund des Firmenlogos ein. Die neue Gesellschaft anerkennt Tickets und Gutscheine, die vom Vorgänger ausgestellt wurden, nicht.

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