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Fraport weiht neues Passagierterminal am Flughafen Ljubljana ein

Die Tochtergesellschaft des Flughafenbetreibers hat vor wenigen Tagen ein neues Passagierterminal am Flughafen Ljubljana in Slowenien offiziell eingeweiht. Rund 21 Millionen Euro investierte die Fraport AG eigenen Angaben zufolge in das hochmoderne Terminalgebäude. Die Covid-19-Pandemie bremste das Projekt zwar ein wenig, trotz der Herausforderungen verlief jedoch alles nach Plan. Nach einer Bauzeit von etwa zwei Jahren werden die ersten Passagiere ab dem 1. Juli über das neue Terminal reisen.  „Wir sind überzeugt, dass das neue Terminal die Wettbewerbsposition des Flughafens Ljubljana sowohl in der Region als auch international stärken wird. Mit diesem Terminal schreiten wir symbolisch in die neue Zukunft“, so Pierre Dominique Prümm, Vorstand Aviation und Infrastruktur der Fraport AG. Seit Fraport Slovenija im Jahr 2014 den Betrieb des Flughafens Ljubljana übernommen hat, investierte das Unternehmen mehr als 60 Millionen Euro in neue Einrichtungen. Die Abfertigungskapazität des Flughafens wurde mehr als verdoppelt, um über 1.200 Passagiere pro Stunde abfertigen zu können. Neben zusätzlicher Fläche erwarten Passagiere auch eine größere Auswahl an Geschäften, Restaurants und anderen Serviceleistungen. „Das Terminal stellt den Kunden, unsere Fluggäste, in den Fokus. Damit werden wir das Passagiererlebnis am Flughafen Ljubljana deutlich verbessern“, so Prümm weiter.

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Air Malta reduziert UK-Flüge

Die Fluggesellschaft Air Malta reagiert auf den Umstand, dass das Vereinigte Königreich die Republik Malta weiterhin auf der Amber List führt. Die für London-Heathrow geplante Kapazität wird reduziert und auf die Routen nach Paris und Amsterdam verlagert. Die Reiseampel der Johnson-Regierung ist äußerst umstritten, denn viele Länder mit sehr niedrigen Inzidenzen sind gelb eingestuft. Das hat zur Folge, dass bei der Rückkunft nach UK Impfung und PCR-Test nicht ausreichend sind, sondern eine Quarantäne angetreten werden muss. Folglich wirkt sich das auch negativ auf die Nachfrage in der Luftfahrt und Touristik aus. Ryanair und die Manchester Airports Group haben zwischenzeitlich eine Klage eingebracht. Air Malta wollte eigentlich ab Juli mindestens elf Mal pro Woche zwischen Luqa und London-Heathrow fliegen. Die Route war in der Vergangenheit die umsatzstärkste des maltesischen Staatscarriers. Nun nimmt man fünf Rotationen heraus und verteilt diese auf Paris-Charles de Gaulle und Amsterdam. Air Malta muss öfters das Boarding verweigern Laut einem Bericht der Times of Malta hat Air Malta momentan auch ein anderes „Problem“. Seit der Wiederaufnahme der Touristik per 1. Juni 2021 hat man im Schnitt auf jedem Flug mindestens eine Person, die die Einreisebestimmungen nicht erfüllt. Im Regelfall verweigert man das Boarding. Die häufigsten Gründe: Fehlender PCR-Test, Antigen-Befund statt PCR-Befund oder aber nicht-maltesische Impfzertifikate. Auch ist Malta bei den PCR-Tests wählerisch, denn offiziell wird die Abstrichnahme mittels Gurgelmethode, wie sie beispielweise bei den kostenlosen Alles-Gurgelt-Tests der Stadt Wien verwendet wird, nicht anerkannt. In den Bestimmungen ist festgehalten, dass es sich um einen Nasen-Rachen-Abstrich handeln muss. Air

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Deutschland: EU-Impfzertifikate in Apotheken und bei Ärzten

Während in Österreich Geimpfte noch auf die Ausgabe der EU-Zertifikate warten müssen, werden in Deutschland bereits die Dokumente verteilt und das obwohl die Bundesrepublik zuvor gar keine digitale Erfassung der Covid-Impfungen hatte. In der Alpenrepublik werden sämtliche Corona-Immunisierungen in einem digitalen Impfpass, der bei der umstrittenen ELGA GmbH angesiedelt ist, eingetragen. Somit liegen sämtliche Daten bereits in elektronischer Form vor. Dennoch schaffte es die Bundesregierung nicht den so genannten Grünen Pass, der laut ursprünglicher Ankündigung schon im April 2021 hätte vorliegen sollen, für Geimpfte an den Start zu bringen. In Deutschland hingegen werden schon die begehrten EU-Zertifikate mit QR-Code, der unionsweit lesbar sein soll, ausgeteilt. Personen, die bereits geimpft sind, können diese unter Vorlage ihres Impfnachweises (gelber Impfpass, Impfkarte, ärztliche Bestätigung, etc.) in Apotheken und Arztpraxen erhalten. Zusätzlich muss eine eidesstattliche Versicherung unterschrieben werden, dass die vorgelegten Nachweise echt sind. Dabei wird man auch über die strafrechtliche Relevanz im Falle der Vorlage von Fälschungen aufgeklärt. Beispielsweise in der Apotheke wird das Offline-Zertifikat mit QR-Code ausgehändigt. Dieses enthält auch in verschiedenen Sprachen die relevanten Daten. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass dieses Zertifikat alleine kein Reisedokument ist, denn echte Reisedokumente sind Ausweispapiere wie Reisepass, Visum oder Personalausweis. Aussteller der deutschen Impfzertifikate ist das Robert-Koch-Institut. Österreich hinkt den EU-Partnern hinterher In Deutschland gibt es mittlerweile auch Apps, die als Grüner Pass fungieren können. Dazu muss man mit der App nach vorheriger Identifizierung seinen QR-Code scannen und hat diesen anschließend in digitaler Form zur Verfügung. Für Genesene wird es ähnliche Zertifikate geben, wobei

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Wizz Air bietet künftig WLAN an Board an

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air plagt seit längerer Zeit im Bereich des Onboard-Verkaufs ein Problem: In Osteuropa sind Kreditkarten nicht sonderlich stark verbreitet, wohl aber Debit- und Prepaid-Karten der Marken Visa und Mastercard. Genau diese will jedoch Partner Gate Gourmet nicht akzeptieren. Der Grund dafür liegt darin, dass mangels Internetverbindung eine Online-Autorisierung nicht möglich ist. Das bedeutet konkret, dass Wizz Air nicht prüfen kann, ob die Kredit- oder Debitkarte auch wirklich gedeckt ist. Mit dem Aufkommen so genannter Fintechs kommen immer mehr Karten, die auf den ersten Blick wie eine klassische Kreditkarte, jedoch Debit- oder Prepaid-Karten sind, in den Umlauf. Man macht keinen Hehl daraus, dass Prepaid-Karten von Fintechs nicht akzeptiert werden. Zum Beispiel wird im Verkaufskatalog explizit Revolut genannt. Der Grund liegt darin, dass eine sofortige Autorisierung nicht möglich ist. Die Akzeptanz würde daher auf alleiniges Risiko von Gate Gourmet erfolgen und ungedeckte Karten will man natürlich nicht haben. Kredit- und Debitkarten mit dem Servicecode 201 können mit Offline-Limits ausgestattet sein. In diesem Fall teilt der Kartenchip dem Terminal mit, dass beispielsweise bis zu einem Betrag von 250 Euro offline autorisiert werden darf. Dann haben Gate Gourmet und Wizz Air eine Zahlungsgarantie. Sind aber die Codes 221 (zwingende Online-Autorisierung) bzw. 226 (zwingende Online-Autorisierung mit Pin-Eingabe) hinterlegt, dann kann das Zahlungsterminal nicht verarbeiten und lehnt ab. Zusätzlich wurden die Karten einiger Issuer, mit denen man offenbar negative Vorerfahrungen hat, ungeachtet des Codes 201 gesperrt. Betroffen sind in erster Linie Fintechs. WLAN wird zunächst bei Wizz Air UK ausgerollt Künftig könnte sich

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Sommer 2021: Volotea bleibt Wien fern

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea wird im Hochsommer 2021 nicht nach Wien zurückkehren. Der Carrier plant momentan die Destination Nantes am 5. September 2021 aufzunehmen. Vom spanischen Bilbao aus beabsichtigt Volotea überhaupt erst ab 7. April 2022 in die österreichische Bundeshauptstadt zu fliegen. Beide Destinationen sind derzeit mit je zwei Umläufen pro Woche geplant. Weitere Destinationen, die in der Vergangenheit von diesem Lowcoster ab Wien angeboten wurden, sind derzeit nicht geplant. Volotea war bis vor einigen Wochen der letzte europäische Boeing 717 Operator. Man trennte sich von den letzten Maschinen, die in die USA ausgeflogen wurden. Kurz darauf wurde bekannt, dass der Billigflieger einige Airbus A320 einflottet. Es handelt sich um gebrauchte Flugzeuge.

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Sommerferien: Dortmund rechnet mit 250.000 Passagieren

Ab dem deutschen Regionalflughafen Dortmund werden in den heurigen Sommerferien 59 Destinationen in 27 Ländern angeboten. Der Airport rechnet damit, dass in der sechswöchigen Ferienzeit rund 250.000 Fluggäste den Dortmunder Flughafen nutzen werden. „Pünktlich zu den Sommerferien nimmt der Verkehr am Dortmund Airport wieder Fahrt auf“, so Flughafen-Geschäftsführer Ludger van Bebber auf der heutigen Pressekonferenz. Das stark sinkende Infektionsgeschehen in Europa und das steigende Tempo bei den Impfungen machen verantwortungsvolles Reisen möglich, sodass die Airlines ihre Angebote wieder aufstocken. Der Flughafen blickt daher optimistisch auf die Sommerferien. Insgesamt werden über 250.000 Passagiere erwartet, die zu 59 Zielen in 27 Länder reisen. Die Fluggastzahl würde damit wieder ca. zwei Drittel des Niveaus vom Rekordjahr 2019 erreichen, in dem gut 384.000 Passagiere den Airport in den Sommerferien nutzten. „Die gute Nachricht für unsere Fluggäste: Die Vielfalt der Urlaubsziele ist im Vergleich zu den Vorjahren nochmal deutlich gestiegen. Vor allem das Warmwasserangebot ab Dortmund wurde kräftig ausgebaut“, so Guido Miletic, Abteilungsleiter Airport Services und Marketing. Eurowings hat ihr Angebot an Urlaubszielen ab Dortmund in diesem Sommer deutlich erweitert. Passagiere können dadurch direkt ins griechische Kavala, nach Alicante und Neapel fliegen. Darüber hinaus fliegt die Airline seit Juni auch nach Catania, Malaga und Heraklion sowie ab Juli nach Rhodos. Im Rahmen des ausgeweiteten Sommer-Programms hat Eurowings ein zweites Luftfahrzeug am Dortmund Airport stationiert. Auch die ungarische Airline Wizz Air setzt weiter auf den Standort Dortmund und erweitert ihr Angebot. Wizz Air fliegt in diesem Jahr erstmals von Dortmund nach Mallorca, Sarajevo, Banja Luka und

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Ryanair und Flughafen Manchester klagen gegen Reiseampel

Die Ryanair Group und die Manchester Airports Group klagen gegen die umstrittene Reiseampel der Regierung des Vereinigten Königreichs. Die beiden klagenden Parteien sind der Ansicht, dass die Staatsführung so die Erholung des Luftverkehrs unterbinden würde. Hintergrund ist, dass das UK-System derzeit vorsieht, dass ab der Einstufung „gelb“ sowohl Test als auch Quarantäne bei der Einreise in das Vereinigte Königreich anzutreten ist. Bei „rot“ ist sogar eine Absonderung in einem Hotel auf eigene Kosten notwendig. Nur wenn man aus einem Gebiet, das mit „grün“ markiert ist einreist, reicht ein negativer PCR-Test aus. Impfungen und Genesungen führen zu keinen Erleichterungen. Die Luftverkehrs- und Reisebranche des Vereinigten Königreichs kritisiert heftig, dass die Regierung Staaten, die deutlich niedrigere Inzidenzen als UK aufweisen, gelb eingestuft hat. Zuletzt landete beispielsweise Portugal auf der Amber List. Ein weiteres Beispiel ist das bei Briten beliebte Malta. Airlines und Tour Operator berichten, dass sie derzeit mit Stornowünschen unter Hinweis auf die gelbe Einstufung regelrecht überschwemmt werden. Easyjet verlagert deswegen sogar Flugzeuge von UK nach Deutschland. „Die aktuell völlig intransparente Art und Weise, wie Entscheidungen getroffen werden, untergräbt das Vertrauen der Verbraucher in das Ampelsystem und macht es für Flughäfen, Fluggesellschaften und andere Reiseunternehmen unmöglich, für die Erholung des internationalen Reiseverkehrs Planungen zu treffen“, zitiert die Financial Times einen Ryanair-Manager. In ein ähnliches Horn bläst auch der Chef der Manchester-Airports-Group. Dieser spricht gegenüber der FT davon, dass „internationale Reisende zu Unrecht zum Sündenbock abgestempelt“ werden würden. Weiters sei das System „nicht geeignet“ und obendrein auch nicht nachvollziehbar, da Destinationen mit

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Frankfurt: Lufthansa startet Check-in mit digitalem Impfpass

Im deutschen Bundesland Hessen starten in Kürze die Sommerferien. Lufthansa ermöglicht nun am Flughafen Frankfurt am Main das Einchecken mit dem neuen digitalen Impfpass, der vor wenigen Tagen in der Bundesrepublik an den Start gegangen ist. Mehr als ein Viertel der deutschen Bevölkerung ist inzwischen zweifach gegen Covid-19 geimpft. Seit wenigen Tagen geben Apotheken, Mediziner und Impfzentren QR-Codes für Geimpfte aus, die sogenannten digitalen Impfzertifikate. Pünktlich zu Beginn der hessischen Schulferien können Fluggäste mit dem digitalen Impfpass bei Lufthansa wieder schneller einchecken und ihre Bordkarte erhalten. Und so geht’s: Reisende zeigen den digitalen Impfpass, der den vollständigen Impfschutz nachweist, entweder per App oder auf einem Ausdruck beim Check-In am Flughafen vor. Dort wird er abgelesen und der Boarding Pass direkt und unkompliziert ausgestellt. Damit entfällt das Jonglieren mit verschiedenen Papieren und Nachweisen. Außerdem wird so ein Missbrauch durch gefälschte Impfzertifikate deutlich erschwert, da das System die Daten des QR Codes mit Buchung und Passagierdaten abgleicht. Schneller und einfacher wird es in Zukunft auch beim mobilen Check-In per Smartphone: Auf ausgewählten Strecken ist es schon bald möglich, QR Impfzertifikate mit der Lufthansa App abzuscannen oder digital in die App zu laden. Die App erkennt den QR Code und erstellt mit dieser Information den Boarding Pass.  Wer Sorge hat, nicht die richtigen Zertifikate für die Reise zu haben, kann diese auf ausgewählten Flügen bereits bis zu 72 Stunden vor Abflug durch ein Lufthansa Service Center prüfen lassen. Dies können Nachweise über Tests, eine überstandene Covid-19 Erkrankung und nun auch über Impfungen sein.

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Nur 131 Kilometer: Green Airlines lässt zwischen Köln und Paderborn fliegen

Das Charterunternehmen Green Airlines lässt ab 9. Juli 2021 besonders „grüne“ Flüge durchführen, denn der Carrier wird kommerziell zwischen Köln/Bonn und Paderborn fliegen. Die Entfernung zwischen den beiden Städten beträgt nur 131 Kilometer. Als Fluggerät setzt man Regionaljets des Typs Embraer 190, die von German Airways betrieben werden, ein. Green Airlines behauptet, dass die brasilianischen Flugzeuge besonders wenig Treibstoff verbrauchen würden und damit sehr umweltfreundlich wären. Das entspricht nicht der Wahrheit, denn das Nachfolgemodell Embraer 190-E2 ist sehr sparsam. Der von German Airways betriebene E1 ist im direkten Vergleich mit anderen Mustern pro Sitzplatz gerechnet sogar besonders durstig. Näheres dazu in diesem Artikel. Jedenfalls lässt Green Airlines künftig eine Strecke von nur 131 Kilometern mit einem Embraer 190 bedienen und das obwohl man sich nach außen ein besonders grünes Image verpasst. Tickets zwischen Köln/Bonn und Paderborn können (noch) nicht gebucht werden. Es handelt sich nämlich um die Verbindung Paderborn-Westerland, die künftig von Köln/Bonn aus mit Zwischenstopp in Paderborn durchgeführt wird. Dafür lässt man Embraer 190 von German Airways auf einer nur 131 Kilometer langen Distanz, die mühelos mit Bus und Bahn zu bewältigen wäre, fliegen. Diese „greenwashed Flights“ sollen zweimal pro Woche, jeweils an den Verkehrstagen Freitag und Sonntag, durchgeführt werden. Das Routing ist Köln/Bonn-Paderborn-Westerland-Paderborn-Köln/Bonn. Green Airlines ist keine Fluggesellschaft, sondern eine Unternehmergesellschaft mit Sitz in Karlsruhe, die Flugzeuge bei German Airways chartert und die Sitzplätze auf eigene Rechnung vermarktet.

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FAA ordnet erneute B737-Max-Inspektionen an

Die U.S.-amerikanische Luftfahrtbehörde hat für das Muster Boeing 737 Max erneut eine Lufttüchtigkeitsanweisung herausgegeben. Diese betrifft sämtliche Betreiber und entspricht einer Empfehlung, die der Hersteller im Vorjahr herausgegeben hat. Konkret verlangt die FAA, dass bei Maschinen, die mehr als 6.000 Flugstunden auf dem Buckel haben zusätzlich überprüft werden müssen. Dabei müssen die Flugsteuerungssysteme unter die Lupe genommen werden. Die Behörde teilte weiters mit, dass insgesamt 389 Maschinen, davon 72 in den Vereinigten Staaten von Amerika, betroffen sind.

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