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SkyUp bläst Deutschland-Expansion ab

Anfang des Jahres kündigte die ukrainische Billigfluggesellschaft SkyUp eine große Expansion in Richtung Deutschland und in andere Staaten in Westeuropa an. Daraus wird nichts, denn das Unternehmen sagte nahezu alle neuangekündigten Strecken ab. Beispielsweise sind sämtliche Deutschland-Routen betroffen. Berlin, München, Düsseldorf, Stuttgart, Düsseldorf, Nürnberg, Hannover, Hamburg und Memmingen wollte der Carrier ab Kiew-Borispil bzw. Lwiw, Odessa und Saporischschja bereits seit Ende März 2021 anfliegen. Nach mehreren Verschiebungen folgt nun die vorläufige Absage. SkyUp wird dem aktuellen Planungsstand nach im Sommer 2021 nicht nach Deutschland fliegen. Ebenso betroffen sind unter anderem Ostrava, Brno, Catania, Bari, Rimini Lamezia-Terme, Bergamo, London-Luton, London-Stansted und Podgorica. Neu angekündigt wurden Flüge von Kiew-Borispil nach Lyon und Rhodos. SkyUp Airlines machte auf Anfrage keine näheren Angaben zur Absage der Westeuropa-Expansion und hat auch offen gelassen, ob es sich um eine endgültige Absage oder aber eine Verschiebung, beispielsweise aufs nächste Jahr, handelt. Anzunehmen ist, dass man sich aufgrund der Einreise- und Quarantänebestimmungen hinsichtlich der Nachfrage verkalkuliert haben könnte. Auf vielen Routen, jedoch nicht auf allen, sind unter anderem Ryanair und/oder Wizz Air tätig. Dies dürfte punktuell für einen harten Wettbewerb sorgen, so dass das Erzielen des gewünschten durchschnittlichen Yields kompliziert sein dürfte.

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Mönchengladbach: Andreas Ungar wird neuer Geschäftsführer

Der Flughafen Mönchengladbach bestellt mit Andreas Ungar einen neuen Geschäftsführer. Dieser wird auf Franz Josef Kames, der Ende März 2021 in Pension gegangen ist. Ungar wird sein Amt voraussichtlich am 1. Jänner 2022 antreten und damit die Führungsebene komplettieren. Somit wird die Leitung des Airports künftig aus Geschäftsführer Ulrich Schückhaus, Prokurist David Bongartz und Geschäftsführer Andreas Ungar bestehen. Der Dienstvertrag mit zuletzt genanntem Manager wurde am Freitag unterschrieben. „Der Flughafen Mönchengladbach gewinnt einen erfahrenen Manager und ausgewiesenen Flugplatz-Experten, der den Flughafen als Innovations- und Wachstumsmotor für Mönchengladbach weiter voranbringen wird”, freut sich Oberbürgermeister und MGL-Aufsichtsratsvorsitzender Felix Heinrichs über die neue Personalie. Der Mittdreißiger war zuvor Betriebsleiter und Geschäftsführer der Sicherheitsdienste am Flughafen Münster/Osnabrück und zusätzlich davor lange Jahre als technischer Leiter, Verkehrsleiter und Prokurist in verantwortlicher Position am Flughafen Rostock-Laage tätig. Der studierter Luft- und Raumfahrttechniker hat zudem viel Erfahrung bei innovativen Themen wie dem emissionsfreien Fliegen, Drohnen und Flugtaxis, die am MGL mit dem Forschungsprojekt SkyCab aktuell eine große Rolle spielen. „Ich freue mich auf die neue spannende Aufgabe in Mönchengladbach”, so Ungar. „Der Flugplatz MGL ist mit seinen bewährten Geschäftsfeldern als Ausbildungs-, Wartungs- und Eventstandort gut aufgestellt. Gleichzeitig besitzt er aufgrund der hervorragenden infrastrukturellen Ausstattung und einer hohen Flexibilität enormes Potenzial, um wegweisende Entwicklungen in der Luftfahrt voranzutreiben und für die Allgemeine Luftfahrt noch attraktiver zu werden.”

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So bringt man den „Grünen Pass“ in eine alltagstaugliche Größe

Da in Österreich noch keine „Green Pass Apps“ verfügbar sind, bleibt nur das jeweilige Zertifikat auf Papier oder im PDF-Format auf dem Smartphone vorzuweisen. Bedingt durch den Umstand, dass diese im unpraktischen DIN A4-Format ausgegeben werden, sind die Dokumente „für unterwegs“ ein wenig sperrig. Mit ein paar kleinen, aber legalen Tricks, passt das Zertifikat sogar ins Führerschein-Sichtfach, das in vielen Geldbörsen vorhanden ist. Man benötigt dazu nebst einem Computer lediglich den Acrobat-Reader, einen Drucker, eine Schere und falls gewünscht ein Laminiergerät mit passenden Folien. Um das Genesungs- und Impfzertifikat im passenden Format auszudrucken, muss man lediglich im Druck-Menü vor dem Klick auf „Drucken“ die Skalierung einstellen. Wie man zum EU-Zertifikat für Geimpfte, Genesene und Getestete (Grüner Pass) kommt und woher man die Handysignatur bekommt, falls man noch keine hat, ist in diesem Aviation-Direct-Reisetipps-Artikel ausführlich erklärt. Nachstehend sind jene Skalierungswerte angegeben, die verzerrungsfrei zu gut lesbaren, aber alltagstauglicheren Ausgabegrößen führen: Ausgabeformat einzustellende Skalierung DIN A5 71 Prozent DIN A6 50 Prozent „Führerscheinfach“ 40 Prozent Da es sich lediglich um einen verkleinerten Ausdruck, nicht jedoch um eine Manipulation des Zertifikats handelt, ist dies völlig legal. Auch die QR-Codes sind in den „kleine Größen“ gut lesbar, sofern Laserdrucker verwendet werden. Bei Tintenstrahldruckern, die bei der Ausgabe von QR- und Barcodes anfällig sein können, sollte nach dem Ausdruck vorsorglich mit dem Smartphone mittels einer QR-/Barcode-App geprüft werden ob der Code lesbar ist. Bei Laserdruckern ist die Ausgabe exakt und daher ist dieser Zwischenschritt entbehrlich. Nachdem man den verkleinerten Ausdruck in den Händen hält, einfach

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Österreich: So bekommen Sie den „Grünen Pass“

Ohne nähere Kommunikation hat das österreichische Gesundheitsministerium am Samstag das Herunterladen der EU-Impfzertifikate des Grünen Passes freigegeben. Zuvor konnten nur Genesene und Getesete ihre Unterlagen beziehen. Derzeit können die Zertifikate nur online über gruenerpass.gesundheit.gv.at bezogen werden. Genesene können ihre Unterlage auch bei der örtlich zuständigen Gesundheitsbehörde sowie teilweise auch auf Gemeindeämtern abholen. Getestete erhalten ihr Dokument auch direkt bei der Teststelle ausgehändigt bzw. per E-Mail zugeschickt. Um den „Grünen Pass“ beziehen zu können, muss man sich über obigen Link einloggen. Hierfür sind wahlweise die Handysignatur oder ihr Vorgänger Bürgerkarte notwendig. Nach dem Log-In muss man lediglich auf „Grüner Pass“ klicken und kann dann sämtliche Zertifikate, die vorhanden sind, im PDF-Format herunterladen. Für jene Impfung und jeden Test wird ein eigenes Dokument ausgestellt. Wer nun ein stylisches Zertifiakt in grünen Farben, das an eine Art Pass erinnert, erwartet, wird enttäuscht. Es handelt sich um einen simplen DIN A4-Zettel mit einem überdimensionalen QR-Code, der sich oben links befindet. Dieser Code soll EU-weit lesbar sein und beispielsweise bei Grenzkontrollen den entsprechenden Status nachweisen. Allerdings wird europaweit auf den Dokumenten darauf hingewiesen, dass es kein Reisedokument im Sinne von Reisepass oder Personalausweis ist. Achtung – Wichtiger Hinweis: Die EU-weit gültigen Zertifikate ersetzen nicht die jeweiligen nationalen Einreisbestimmungen. Diese können lediglich die Einreise erleichtern. Daher sollte man sich in jedem Fall vor der Abreise über die aktuellen Anforderungen informieren. Wie kommt man zur so genannten Handysignatur? Es gibt verschiedene Wege diesen zu erlangen. Da die Österreichische Post AG inklusive ihrer Partnerstellen flächendeckend Filialen hat, wird

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Rund 125 Mitarbeiter haben Wizz-Air-Basis Wien verlassen

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air wird im Juli und August 2021 fünf stationierte Flugzeuge ab Wien-Schwechat einsetzen. Vor der Corona-Pandemie setzte der Lowcoster sieben Maschinen ab der österreichischen Bundeshauptstadt ein. Nur wenige Wochen vor dem Beginn der Corona-Pandemie in Europa gab Wizz-Air-Chef Jozsef Varadi sie Stationierung von zwei weiteren Airbus A321 bekannt. Damals war geplant, dass die Basis Wien im Sommer 2020 aus neun Maschinen bestehen soll. Dieser Plan musste aufgrund der Einreise- und Quarantänebestimmungen sowie der daraus resultierenden geringen Nachfrage verworfen werden. Wizz Air bezifferte den Personalstand der Basis Wien im Dezember 2019 mit rund 300 Mitarbeitern. Gegenüber Aviation Direct erklärte eine Sprecherin, dass derzeit 175 Crewmitglieder in Wien beschäftigt werden. Somit haben sich bei etwa 125 Personen die Wege getrennt, wobei im Frühjahr 2020 einige Kündigungen ausgesprochen wurden, jedoch dem Vernehmen die größere Gruppe selbst gekündigt hat und neue Jobs angetreten hat. Dies dürfte auch erklären warum der ungarische Billigflieger als einzige am Flughafen Wien tätige Airline auf der Suche nach Flugbegleitern ist. Diese haben während der langen Lockdown-Phasen nur den Grundlohn erhalten. Bei Lowcostern, so auch bei Wizz Air, besteht der Löwenanteil des Gehalts aus variablen Bestandteilen. Nähere Einzelheiten zum Thema in diesem Artikel. Hatte man im Sommer 2019 noch sieben Maschinen der Typen A320/A321 fix in Wien stationiert, plante man „vor Corona“ mit neun Stück. Heuer wird WIzz Air, wie eine Sprecherin gegenüber Aviation Direct bestätigte, im Hochsommer fünf Maschinen ab der österreichischen Hauptstadt einsetzen. Der Flugplan fällt kleiner aus, denn Wizz Air ist im Juli

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Chair Airlines startet Sommerflugplan mit 14 Destinationen

Die am Zürcher Flughafen beheimatete Chair Airlines ist startklar für die Sommer- und Herbstsaison 2021. Im Programm stehen Zypern, die griechischen Inseln Korfu, Kos, Kreta und Rhodos sowie die Baleareninseln Mallorca und Ibiza. Neu angeflogen wird diesen Sommer die montenegrinische Hauptstadt Podgorica. Auch die libanesische Hauptstadt Beirut sowie Pristina im Kosovo und die nordmazedonische Hauptstadt Skopje befinden sich weiterhin im Flugplan. Für all jene, die den Sommer verlängern möchten, fliegt der Carrier ab September ins ägyptische Hurghada, Marsa Alam und Sharm el-Sheik. „Durch die erleichterten Einreisebestimmungen in diesen Ländern hat sich die Planbarkeit der Sommer- und Herbstferien deutlich vereinfacht und verbessert. Dadurch hat die Reiselust der Schweizerinnen und Schweizer in den vergangenen Wochen deutlich zugenommen und wir verzeichnen eine täglich wachsende Nachfrage für die gesamte Sommersaison“, erklärt Airline-Chef Shpend Ibrahimi. 

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Wegen Delta-Variante: Portugal macht Lissabon dicht

Touristen sollten ihren Wochenend-Trip nach Lissabon besser verschieben. Denn in der portugiesischen Stadt breitet sich die ansteckende Delta-Variante relativ schnell aus – zu schnell für die dortigen Behörden. Daher zieht die Regierung die Reißleine und verhängt eine Ausgangssperre über das gesamte Wochenende bis einschließlich Montagfrüh. Das gelte sowohl für Einwohner als auch für Besucher, berichtet reisevor9.de.

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Fraport mit Travel Innovation Award für digitale Transformation ausgezeichnet

Die Fraport AG hat den Travel Innovation Award 2021 für digitale Transformation und innovative Projekte erhalten. Die Internetplattform „Plug and Play“ zeichnete das Unternehmen damit auf dem Expo Day am 17. Juni in Wien aus. „Diese Auszeichnung würdigt Unternehmen, die außergewöhnliches Engagement bei der Entwicklung digitaler Innovationen zeigen“, erklärt Benjamin Kloss, Director Plug and Play Austria. „Der Fraport-Konzern hat innerhalb von weniger als einem Jahr mit verschiedenen Startup-Unternehmen aus unserem Netzwerk mehr Pilotprojekte mit Chance auf einen Rollout initiiert als alle unsere anderen Kooperationspartner.“

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British Airways: Fahrwerk von Boeing 787-8 kollabiert

Am Flughafen London-Heathrow kollabierte das Bugfahrwerk der Boeing 787-8 mit der Registrierung G-ZBJB. Laut British Airways ereignete sich der Vorfall am Freitag während das Langstreckenflugzeug beladen wurde. An Bord befanden sich keine Passagiere, da der Zweistrahler temporär als Cargo-Maschine eingesetzt wird. Die britische Behörde AAIB bestätigte den Vorfall ebenfalls, konnte jedoch noch keine Angaben zur Ursache machen. Ein offizielles Untersuchungsverfahren wurde bereits eingeleitet. Dem Vernehmen nach soll es zu bloßem Sachschaden gekommen sein. Das nachstehende Video zeigt die G-ZBJB nach dem Kollaps des Bugfahrwerks auf dem Flughafen London-Heathrow:

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Edelweiss verlegt den Hauptsitz ins „The Circle“

Der Schweizer Carrier zieht um – und zwar in das „The Circle“ am Flughafen Zürich. Damit verlässt Edelweiss das Operation Center 1 in Kloten, wie abouttravel.ch berichtet. Die vollständige neue Adresse der Fluggesellschaft lautet ab Juli wie folgt: Edelweiss Air AG, The Circle 32, Postfach, 8058 Zürich Flughafen.  Sämtliche Anliegen sollen daher in Zukunft über den neuen Hauptsitz herangetragen werden. 

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