Z-ToGo

Weitere Artikel aus der Rubrik

Z-ToGo

Buchungsboom bei Hotelplan Suisse

Die Buchungen für die kommenden Sommerferien im Ausland steigen deutlich an. So haben bei Hotelplan Suisse seit Anfang Juni 2021 knapp 50 Prozent mehr Kunden Ferien im erweiterten Mittelmeerraum gebucht als zum gleichen Zeitraum 2019. Die aktuell beliebtesten Destinationen sind die griechischen Inseln, Zypern sowie Spanien mit Mallorca und den Kanarischen Inseln. Der Schweizer Reiseveranstalter erlebt derzeit einen regelrechten Buchungsboom. Die Nachfrage nach Sommerferien im Ausland ist seit Anfang Juni 2021 stark angestiegen. Sogar die Zahlen vor der CoV-Krise können da nicht mithalten, das Unternehmen verzeichnet um die Hälfte mehr Buchungen. „Grund für die steigenden Buchungszahlen sind zum einen sicherlich die gelockerten Einreisebestimmungen in den Destinationen rund ums Mittelmeer. Zum andern sorgen jedoch auch der Impffortschritt in der Schweiz und die damit zusammenhängende Zuversicht nach Normalität für mehr Buchungen“, sagt Tim Bachmann CEO Hotelplan Suisse.  Auch dass der Bundesrat nicht mehr von touristischen Reisen ins Ausland abrät und für den internationalen Tourismus wichtige Destinationen wie zum Beispiel Zypern, Italien oder die Türkei nicht mehr auf der Risikoländerliste des BAG stehen, sorge für einen positiven Effekt. Tendenz zu höherklassigen Buchungen Bei den aktuellen Buchungen sei auffallend, dass sich die Kundschaft in zwei Kategorien unterteilen lässt. Die jüngeren möchten schnell in ihr altes Leben zurück und buchen mehrheitlich Ferien an Party-Destinationen wie zum Beispiel Palma de Mallorca oder Ayia Napa auf Zypern. Der zweite Teil der Kundschaft bevorzugt kleinere Destinationen und kleinere Hotels. Zudem liege der Wert dieser Buchungen im Durchschnitt höher als noch vor der Corona-Pandemie.  „Viele unserer Kundinnen und Kunden

weiterlesen »

Bundestag beschließt neue Absicherung von Pauschalreisen

Die Pleite des Reisekonzerns Thomas Cook zeigte in Deutschland eine Schwachstelle im Pauschalreisegesetz auf, denn die Haftung des Versicherers war aus gesetzlichen Gründen mit 100 Millionen Euro beschränkt. Nun beschloss der Bundestag in der Nacht von Donnerstag auf Freitag eine neue Kundengeldabsicherung bei Pauschalreisen. Deutschland hatte die EU-Verordnung mangelhaft umgesetzt, denn man hatte nicht damit gerechnet, dass es zu einer Großinsolvenz, die die maximale Haftungssumme von 100 Millionen Euro überschreitet, kommen wird. Im Nachgang der Thomas-Cook-Pleite entschädigte die Bundesrepublik Deutschland Reisende, die sonst leer ausgegangen wären. Das aber nicht ganz freiwillig, denn erst nachdem zahlreiche Anwälte Amtshaftungsklagen angekündigten hatten, lenkte die Regierung ein. Neu wird ein Reiseabsicherungsfonds geschaffen. Bei diesem müssen die Tour Operator bis Anfang November 2022 rund fünf Prozent ihres Umsatzes hinterlegen. Je nach Marktentwicklung soll dieser Prozentsatz auf bis zu sieben Prozent erhöht werden. Der Fonds soll bis zum 31. Oktober 2027 mit 750 Millionen Euro gefüllt werden. Bis dahin haftet der Staat vollständig für Insolvenzschäden, die den Inhalt das Fonds übersteigen würden. Kleinere Tour Operator können sich auch weiterhin anderweitig absichern. Bis zehn Millionen Euro Jahresumsatz genügen eine Bankbürgschaft oder eine entsprechende Versicherung. Bei Kleinstveranstaltern bis drei Millionen Euro Jahresumsatz wird die Haftung gar auf nur eine Million Euro beschränkt.

weiterlesen »

Dominique Fehlmann übernimmt Doppelfunktion bei Swiss

Bei der Fluggesellschaft Swiss übernimmt Dominique Fehlmann per 15. Juni 2021 zusätzlich die Leitung der Abteilung Business Development & Executive Office. Derzeit ist sie Head of Legal, Corporate Affairs & Compliance. Christian Sigg, der bislang jenen Bereich, der künftig zusätzlich unter der Leitung von Fehlmann stehen wird, übernimmt den Posten als Head of Revenue Steering. Dieter Vranckx, Geschäftsführer von Swiss, erklärt dazu: “Mit der Einführung dieser Doppelfunktion stellen wir den CEO-Bereich noch effizienter und zukunftsgerichteter auf. Mit der neuen Aufstellung straffen wir die Führungsstruktur und sorgen für eine noch engere Zusammenarbeit der beiden Abteilungen. Ich freue mich sehr, dass wir mit Dominique Fehlmann eine erfahrene und bestens vernetzte Führungsperson für diese anspruchsvolle Aufgabenkombination finden konnten. Ich wünsche ihr im neuen Verantwortungsbereich viel Erfolg und Zufriedenheit”.

weiterlesen »

Ab Montag: Dänemark schafft die Maskenpflicht ab

Dänemark hat sich als erstes Land der Europäischen Union dazu durchgerungen, dass die Maskenpflicht weitgehend abgeschafft wird. Ab Montag ist nur noch in öffentlichen Verkehrsmittel der Mund-Nasen-Schutz zu tragen. In allen anderen Bereichen fällt die Verpflichtung weg. Spätestens zum 1. September 2021 will die dänische Regierung die Masken auch in öffentlichen Verkehrsmitteln abschaffen. Bis dahin gilt ab Montag die Regel, dass der Mund-Nasen-Schutz nur dann getragen werden muss, wenn man den Sitzplatz im Fahrzeug verlässt. In Österreich findet innerhalb der Regierung eine kontroverse Diskussion über die Zukunft der Maskenpflicht statt. Während die ÖVP-Regierungsmitglieder diese spätestens zum 1. Juli 2021 fast vollständig abschaffen wollen, trat zuletzt Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) auf die Bremse. Er meinte, dass man lediglich darüber reden könne, ob von FFP2 auf normale Masken umgestiegen wird. Das sehen seine Regierungskollegen aber anders, wobei zu diesem Thema noch keine finale Entscheidung getroffen wurde. In Österreich gab es nie eine flächendeckende Verpflichtung, dass auch im Freien Maske getragen werden muss. Lediglich an bestimmten Orten wurde dies verordnet, jedoch wieder aufgehoben. In anderen Staaten, darunter Malta, muss noch bis voraussichtlich 1. Juli 2021 auch im Freien MNS getragen werden. Das gilt nicht mehr an Stränden und Pools.

weiterlesen »

S7 startet von Hamburg nach Moskau

Ab dem 5. Juli startet S7 Airlines wöchentliche Flüge von Hamburg nach Moskau (Flughafen Domodedovo), alle Flüge sind mit Flugzeugen der Airbus-A320neo-Familie geplant. Schon Anfang Mai startete die russische Fluggesellschaft erstmals von Köln/Bonn aus nach Moskau. Flugzeiten, immer montags: S7 3578 Hamburg 19:05 – Moskau 23:00S7 3577 Moskau 16:00 – Hamburg 18:10

weiterlesen »

Eurowings eröffnet neue Basis in Prag

Eurowings baut ihr europäisches Netzwerk aus: Mit Eröffnung einer neuen Basis in Prag erweitert die deutsche Airline ihr Angebot in Tschechien und stationiert ab 31. Oktober 2021 zunächst zwei Flugzeuge des Typs Airbus A320 in der tschechischen Hauptstadt. Im nächsten Sommer sollen dann bereits drei Flugzeuge für die Lufthansa-Tochter abheben. Die tschechische Hauptstadt wird damit zum 10. Eurowings-Standort in Europa. Der Billig-Flieger möchte sowohl Geschäfts- als auch Urlaubsreisende an Bord begrüßen. „Eurowings wird preislich attraktive Direktverbindungen für Geschäftsreisende und Urlauber nach Tschechien bringen – pünktlich zum Neustart des Luftverkehrs nach der langen Corona-Krise. Darüber hinaus setzen wir am Standort Prag auf lokalen Touch und auf kundenfreundliche Services, die sich klar vom Billig-Wettbewerb abheben. Wir freuen uns sehr, wenn wir in Kürze auch zahlreiche Gäste aus Tschechien von unseren Eurowings Services überzeugen können“, so Eurowings-Chef Jens Bischof. Der heimischen Konkurrenz dürfte diese Ankündigung wohl gar nicht schmecken. Ohnehin befinden sich die nationalen Fluggesellschaften in finanzieller Notlage – Czech Airlines musste bereits Insolvenz anmelden. Diesen Umstand könnte der Ableger der Lufthansa für sich nutzen und die Kundschaft der schwächelnde Mitbewerber versorgen.

weiterlesen »

Jörg Simon wird neuer BER-Aufsichtsratschef

Die Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH bekommt am 1. Juli 2021 mit Jörg Simon einen neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrats. Er folgt auf den 72-jährigen Rainer Bretschneider, der seine Funktion auf eigenen Wunsch zurückstellt. Stellvertretender Vorsitzer bleibt auch wie bisher Holger Rößler, Gewerkschaftssekretär von Verdi – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Bezirk Berlin. Jörg Simon, Vorstandsvorsitzender der Berliner Wasserbetriebe und ab 1. Juli 2021 Vorsitzender des Aufsichtsrates des BER: „Ich freue mich über die neue Herausforderung. Der BER hat das Potenzial dazu, ein erfolgreicher internationaler Flughafen zu werden und dies auch schon gezeigt. Das ist eine große Verantwortung, der ich mich gern gemeinsam mit den anderen Aufsichtsratsmitgliedern, den Gesellschaftern, der Geschäftsführung und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiten der Flughafengesellschaft stelle.“

weiterlesen »

Tui startet Zypern-Saison ab Österreich

Der Reisekonzern Tui startet am 13. Juni 2021 ab Österreich die Zypern-Saison. Der erste Flug mit Gästen des Tour Operators an Bord wird an diesem Tag ab Wien-Schwechat abheben. Ab Juli 2021 wird ein wöchentlicher Umlauf von Salzburg nach Larnaka angeboten. Im August 2021 folgen je eine Rotation pro Woche ab Graz und Linz. Tui Österreich wird das Zypern-Programm heuer bis November 2021 anbieten. Hintergrund ist, so der Reiseveranstalter, dass die Pauschalreisen heuer deutlich später als sonst üblich angeboten werden. Für österreichische Urlauber sind im Sommer unter anderem zwölf Atlantica Hotels buchbar. Insgesamt bietet Tui Österreich rund 300 verschiedene Hotels auf Zypern, die im Rahmen von Pauschalreisen, aber auch als Hotel only, gebucht werden an.

weiterlesen »

Nur Check-in: Wien nimmt Terminal 1 teilweise in Betrieb

Zumindest teilweise nimmt der Flughafen Wien ab 15. Juni 2021 das Terminal 1 wieder in Betrieb. Vorläufig werden nur die Check-In-Schalter genutzt, denn Sicherheitskontrolle und Boarding werden weiterhin ausschließlich im Terminal 3 durchgeführt. Einige Fluggesellschaften werden den Check-In ihrer Passagiere ab 15. Juni 2021 im Terminal 1, das seit Mitte März 2020 geschlossen war, durchführen. Die Reisenden nutzen anschließend den Landside-Bereich des Terminals 2 als Durchgang ins Terminal 3. Dort werden die Sicherheitskontrolle und das Boarding durchgeführt. Die Gatebereiche B, C, D, die den Terminals 1 und 2 zugeordnet sind, werden zumindest vorläufig außer Betrieb bleiben. Auch die neu errichtete Sicherheitskontrolle, die sich im Terminal 2 befindet, wird bis auf weiteres nicht genutzt. Auch die neuen Gepäckbänder im Terminal 2 bleiben vorerst ungenutzt. Passagieren, die Gepäck aufgeben wollen oder aber den Check-in am Schalter durchführen wollen, wird geraten, dass diese sich ab 15. Juni 2021 unter diesem Link auf der Homepage der Flughafen Wien AG darüber informieren in welchem Terminal der Check-In durchgeführt wird.

weiterlesen »

Air Montenegro anerkennt Gutscheine und Tickets des Vorgängers nicht

Der neugegründete Staatscarrier Air Montenegro arbeitet im Bereich Ticketvertrieb mit dem dänischen Anbieter Flexflight, besser bekannt als Worldticket, zusammen. Das bedeutet konkret, dass in GDS-Systemen die Flüge der Neugründung über Flexflight und unter deren Flugnummern verkauft werden. Dieses Vorgehen ist insbesondere bei kleineren Airlines, die zwar über GDS-Systeme buchbar sein wollen, jedoch hohe Kosten für die Implementierung scheuen, durchaus üblich. In Europa gibt es mit Flexflight und Hahn Air zwei branchenführende Anbieter, die auf diese Vertriebsdienstleistung spezialisiert sind.  Allerdings hegt sich in Montenegro auch Unmut über das Vorgehen der Regierung. Der Vorgänger Montenegro Airlines wurde in die Insolvenz geschickt und ursprünglich betonte das Wirtschaftsministerium, dass die Neugründung als Rechtsnachfolger fungieren wird. Dem ist aber nicht so, denn Air Montenegro weigert sich Tickets und Gutscheine, die vom Vorgänger ausgestellt wurden, anzuerkennen. Die Folge daraus ist, dass viele Passagiere, die im Vorjahr aufgrund der Corona-Pandemie mit Montenegro-Airlines-Gutscheinen abgespeist wurden oder aber ihre Tickets in den diesjährigen Sommer haben umbuchen lassen, mit Tickets und Gutscheinen da stehen, die das Papier auf dem sie gedruckt sind, nicht wert sind. Während man ursprünglich betonte, dass Air Montenegro “der Rechtsnachfolger” wird, ist die Regierung in Podgorica nun um einen klaren Schnitt bemüht. Die Leidtragenden daraus sind Kunden, die Gutschein-Guthaben oder Tickets von Montenegro Airlines in den Händen halten. Mit diesen Dokumenten kann man bei Air Montenegro nichts mehr buchen und somit bleibt nur mehr die Möglichkeit die Forderung im Insolvenzverfahren anzumelden, wobei die Aussichten aufgrund der hohen Verschuldung von Montenegro Airlines eher schlecht sind.

weiterlesen »