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Keine Quarantäne mehr für Türkei-Rückkehrer: SunExpress stockt Flugplan auf

Enormer Rückenwind für den Türkei-Tourismus: In Deutschland fällt die Quarantäne für getestete, genesene und geimpfte Rückkehrer. Das bringt auch Ferienflieger SunExpress auf den Plan. Seit wenigen Tagen ist neben einem maximal 72 Stunden alten PCR-Test auch ein bis zu 48 Stunden alter Schnelltest möglich, um in die Türkei zu reisen. Auch in umgekehrter Richtung wird der Urlaub an Türkischer Riviera oder Ägäis erleichtert. Unmittelbar nach der Entscheidung des Robert Koch-Instituts, stiegen bei der Fluggesellschaft die Buchungszahlen merklich an. Der Carrier reagiert auf den positiven Trend mit einer deutlichen Ausweitung des Angebots. Noch Ende der letzten Woche legte der Türkeispezialist 40 Zusatzflüge für den laufenden Juni auf.  „Auf diese News haben viele Türkei-Fans sehnlichst gewartet“, kommentierte Peter Glade, Commercial-Chef von SunExpress. „Innerhalb weniger Tage konnten wir einen deutlichen Anstieg bei den Sommerbuchungen Richtung Türkei verzeichnen. Das gilt für die Warmwasser-Strecken in die Küstenregionen ebenso wie für die Anatolien-Flüge, die besonders wichtig für alldiejenigen sind, die Freunde und Familie besuchen wollen.“

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Kroatien: Trade Air mit vollem Auftragsbuch

Die kroatische Fluggesellschaft Trade Air beabsichtigt zwei Airbus-Jets auf dem Flughafen Pristina zu stationieren. Ein weiterer Jet soll auf seine Basis in Paris-Charles de Gaulle bekommen. Airbus Nummer vier soll ab Ljubljana im Auftrag von Reiseveranstaltern diverse Ferienziele in Griechenland anfliegen. Kroatische Medien berichten, dass der erste Airbus A319 die Registrierung 9A-BTJ tragen wird. Es handelt sich um die Maschine mit der Seriennummer 11416, die zuvor bei FlyBosnia im Einsatz war. Derzeit wird in Zagreb ein C-Check durchgeführt. Danach soll diese Maschine in Pristina stationiert werden. Laut CH-Aviation.com ist an diesem AIrport bereits die 9A-BTG im Einsatz. Der Airbus A320-200 mit der Registrierung 9A-BTI wird ab Ende Juni 2021 auf dem französischen Hauptstadtflughafen Paris-Charles de Gaulle stationiert. Mit der 9A-BTH, ebenfalls ein A320, will Trade Air ab Ljubjana für Reiseveranstalter diverse Ziele in Griechenland ansteuern.  Die letzte verbliebene Fokker 100 (9A-BTE) bleibt in Zagreb stationiert und fliegt laut einem Bericht von CH-Aviation.com von dort aus diverse Ziele in Italien an. Weiters wird dieses Flugzeug für einzelne Charterflüge ab Österreich nach Griechenland eingesetzt. Es handelt sich dabei um so genannten ad-hoc-Charter, also einzelne Flüge.

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Ryanair könnte B737 Max 200 erst im Herbst 2021 übernehmen

Ryanair bezeichnet die Maschinen des Typs Boeing 737-Max-200 als Gamechanger, obwohl man noch keine einzige Einheit übernommen hat. Konzernchef Michael O’Leary deutete vor wenigen Tagen an, dass man gar damit rechnet, dass vor dem Hochsommer keine einzige B737-200 ausgeliefert wird. Im Gespräch mit Reuters wurde Eddie Wilson, Geschäftsführer der operativen Fluggesellschaft Ryanair DAC, konkreter: “Wir brauchen von Boeing ein definitives Datum wann wir das erste Flugzeug bekommen und dann müssen wir entscheiden ob uns der Termin passt oder nicht. Dann legen wir uns fest, denn normalerweise flotten wir in der Sommer-Hochsaison keine neuen Maschinen ein”. Mit anderen Worten: Ryanair könnte von Boeing möglicherweise eine spätere Erstauslieferung verlangen, denn die Hochsaison beginnt traditionell in den ersten Juli-Tagen. Bis dahin ist es nicht mehr lang. Die Schuld für die Verzögerungen, die diese spezielle Variante der Boeing 737-Max-8 betreffen, sieht Wilson ausschließlich bei Boeing. Der Hersteller würde zu wenig mit der FAA kommunizieren und demnach gestalte sich der Zulassungsprozess langwierig und kompliziert. Die Ryanair Group hat insgesamt 210 Boeing 737-Max-200 bestellt. Diese sollen zunächst bei den Töchtern Ryanair UK und Buzz zum Einsatz kommen. Kurz darauf sollen auch Malta Air und Ryanair DAC mit diesem Muster ausgestattet werden. Lauda Europe wird ebenfalls auf Boeing 737-Max-200 umflotten, jedoch gibt es hierfür noch keinen konkreten Termin. Offen ist auch, ob Lauda die eigene Livery behalten wird oder künftig in den Farben von Ryanair unterwegs sein wird. Malta Air und Buzz führen mit der Einflottung der Boeing 737 Max 200 ihre eigene Lackierung ein. Wie die

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Wizz Air will sich nicht für Geschäftsreisende attraktiv machen

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air nimmt gerne Geschäftsreisende mit, aber die Kernzielgruppe ist das nicht. Konzernchef Jozsef Varadi will sich auch weiterhin auf Privatreisende fokussieren. Während des am Mittwoch abgehaltenen Capa-Meetings erklärte der Manager, dass Wizz AIr stets den Wurzeln treu geblieben ist: Der Visit-Friends-and-Relatives-Verkehr. Über die Jahre hinweg sind auch touristisch relevante Routen dazu gekommen. „Der Geschäftsreisemarkt mag irgendwann attraktiv sein, aber er kann das Geschäftsmodell erheblich belasten. Dies kann mit höheren Kosten und mehr Einschränkungen verbunden sein. Es könnte sogar das Kernmodell auffressen. Wir sehen viel mehr Chancen als wir Kapazitäten haben, daher bleiben wir bei den Chancen, die wir nutzen, sehr selektiv. Es ist sehr wichtig, dass wir uns auf unser Kerngeschäft konzentrieren. Wir müssen uns nur daran halten”, so Varadi. Die nahezu einzige Möglichkeit die Kosten weiter senken zu können liegt laut dem Wizz-Air-Chef im Treibstoffverbrauch. Man befinde sich gerade mitten in der Umflottung von Airbus A320/321ceo-Modellen auf die Neo-Nachfolgemuster. Teilweise haben diese auch eine höhere Sitzplatzkapazität, so dass pro Flug mehr Reisende befördert werden können.

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Pre-Travel-Clearance: Wer sie ausfüllen muss und wer nicht

Mit Wirksamkeit zum 10. Juni 2021 entfällt aus vielen Staaten kommend die Abgabe der österreichischen Pre-Travel-Clearance. Stattdessen muss bei einer vom Bundesheer im Auftrag des jeweiligen Gesundheitsamts durchgeführten Kontrolle der so genannte 3G-Nachweis erbracht werden. Reist man ab Donnerstag aus den so genannten “Anlage A-Staaten” ein und ist geteset, geimpft oder genesen, so muss man die bislang verpflichtende Pre-Travel-Clearance nicht mehr ausfüllen. Kommt man aus den Ländern, die in den Anlagen B1 oder B2 gelistet sind, so ändert sich nichts und die Einreiseanmeldung muss weiterhin elektronisch getätigt werden und bei einer Kontrolle vorgewiesen werden. Aus welchen Ländern kommend braucht man KEINE Pre-Travel-Clearance mehr? Mit Stand 10. Juni 2021 ist diese nicht mehr erforderlich, wenn man geimpft, genesen oder getestet ist und aus nachstehenden Staaten kommend nach Österreich einreist: Andorra Australien Belgien Bulgarien Dänemark Deutschland Estland Finnland Frankreich Fürstentum Liechtenstein Griechenland Irland Island Israel Italien Kroatien Lettland Litauen Luxemburg Malta Monaco Neuseeland Niederlande Norwegen Polen Portugal Rumänien San Marino Schweden Singapur Slowakei Slowenien Spanien Schweiz Südkorea Tschechische Republik Ungarn Vatikan Zypern Welche Staaten sind auf der Liste B1 (Hochinzidenzgebiete)? Mit Stand 10. Juni 2021: keine Welche Staaten sind auf der Liste B2 (Virusvariantengebiete)? Brasilien Indien Südafrika Vereinigtes Königreich Was ist, wenn ein Staat auf keiner der drei Listen angeführt ist? Dann wird es kompliziert, denn die Einreise nach Österreich ist dann nur im Ausnahmefall für Personen, die keinen Wohnsitz in der Alpenrepublik haben, möglich. Österreichische Staatsbürger können immer einreisen. Allerdings kann dies eine Quarantäne nach sich ziehen. Die Pre-Travel-Clearance ist jedenfalls

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Zürich: Edelweiss nimmt Keflavik auf

Die Ferienfluggesellschaft Edelweiss legt mit Keflavik ein weiteres Ziel ab Zürich-Kloten auf. Dieses wird ab 3. Juli 2021 an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag angeboten. Es handelt sich um das derzeit einzige Ziel in Island, das Edelweiss ansteuert. Nach aktuellem Stand fliegt die Swiss-Konzernschwester im Juli 51 Feriendestinationen auf der Kurz-/Mittelstrecke und 13 auf der Langstrecke an. Der Carrier weist darauf hin, dass erneute Änderungen der Einreise- und Quarantänebestimmungen zu Anpassungen des Flugplans führen können. Sollte dies der Fall sein, will Edelweiss dies zeitnah kommunizieren.

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World2Fly übernimmt ersten Airbus A350

Die Iberostar-Tochter World2Fly übernahm am Mittwoch den ersten Langstreckenjet des Typs Airbus A350-900. Die Maschine wird von der Air Lease Corporation geleast. In Kürze soll ein baugleiches Flugzeug übergeben werden. Die Airline mit Heimatbasis auf der Insel Mallorca wird die zwei geleasten A350 auf Langstreckenrouten von Madrid zu Freizeitzielen wie Punta Cana (Dominikanische Republik), Cancun (Mexiko) und La Habana (Kuba) einsetzen. Die A350-900 von World2fly zeichnet sich durch eine moderne und äußerst komfortable Einklassen-Kabinenausstattung mit 432 Sitzen aus. Die Passagiere genießen mehr persönlichen Raum, breite Sitze und absolutes Wohlbefinden an Bord und freuen sich über die neueste Generation von Bordunterhaltung und Konnektivität. Die Kabine der A350 Airspace ist die leiseste aller Twin-Aisle-Flugzeuge und bietet Passagieren und Besatzung das beste Flugerlebnis.

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Ab 1.500 U.S.-Dollar: Russland will Impfreisen starten

Die Russische Föderation hat das Vakzin Sputnik V in äußerst großen Mengen zur Verfügung, denn die Bereitschaft der eigenen Bevölkerung damit impfen zu lassen, wurde drastisch überschätzt. So sitzt man auf vielen Impfdosen. Nun wurde eine Idee, die bereits gegen Ende 2020 von Tour Operators publik gemacht wurde, aus der Mottenkiste geholt: Impfreisen. Andrei Ignatyev, Chef des russischen Reiseverbands, erklärte gegenüber der Agentur Tass, dass derzeit spezielle Impfreisen in Vorbereitung sind. Diese werden etwa 1.500 bis 2.500 U.S.-Dollar kosten und nebst der Impfung eine dreiwöchige Unterkunft in Russland beinhalten. Die Anreisekosten, also Beispielsweise das Flugticket, ist in dieser Preisangabe nicht enthalten. “Reisebüros waren Anfang des Jahres bereit Impfreisen zu organisieren, da sie regelmäßig solche Anfragen aus der ganzen Welt erhielten. Das Produkt ist fertig, aber die Fragen der Visaunterstützung und der legalen Einreise für Ausländer, die den russischen Impfstoff erhalten möchten, müssen noch gelöst werden”, so Ignatyev gegenüber Tass. “Dies ist eine Kombination aus Impfung mit einem Kultur- und Ausflugsprogramm, das sehr interessant gestaltet werden kann und verschiedene Regionen Russlands erfasst. Eine andere Möglichkeit ist eine zweiwöchige Reise und solche Anfragen gibt es auch”. Wann genau die Impfreisen aufgelegt werden sollen, ist noch offen. Es soll aber nicht mehr lange dauern und möglicherweise werden im Reisepreis die Kosten für das Visum bereits enthalten soll. Berücksichtigen sollte man aber, dass in der Europäischen Union Sputnik-V-Impfungen in den meisten Mitgliedsstaaten zu keinen Erleichterungen führen. Österreich erkennt das Vakzin – im Gegensatz zum chinesischen Sinopharm – nicht an. Nähere dazu in diesem Artikel.

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Kommentar: Deutschland redet sich Condor-Urteil schön

Gerichtsurteile kann man unterschiedlich interpretieren. So auch im Fall der Condor-Staatshilfe, denn Politik und Gewerkschaften versuchen derzeit die Entscheidung des Gerichts der Europäischen Union schönzureden, so dass der Eindruck entsteht, dass die EU-Kommission lediglich die Begründung nachzubessern habe und nichts wäre geschehen. Der Umstand, dass die deutsche Bundesregierung einer defizitären Ferienfluggesellschaft bereits zweimal dreistellige Millionenbeträge bereitgestellt hat und dies in der Bevölkerung auch kaum diskutiert wird, liegt wohl auch an der Underdog-Kommunikationsstrategie von Condor. Man wäre unverschuldet in die Situation geraten und Lufthansa wolle Condor vom Markt fegen. Innerhalb des Thomas-Cook-Konzerns mag Condor profitabel gewesen sein, doch die mittlerweile nicht mehr existierenden Reiseveranstalter waren die Hauptabnehmer der Tickets. Die Ferienfluggesellschaft konnte noch nicht unter Beweis stellen, dass sie standalone überhaupt überlebensfähig ist, denn seit der Pleite der Muttergesellschaft half der deutsche Staat aus. Im Zuge des Verkaufs von 51 Prozent wurde beiläufig kommuniziert, dass die Regierung gar ein drittes Mal Geld zur Verfügung stellen wird. Corona und die Bundestagswahl führen dazu, dass sich die Regierung nicht traut der Realität ins Auge zu blicken: Condor hat eine in die Jahre gekommene Flotte und das Geschäftsmodell ist bedingt durch die Pleite des einstigen Reisekonzerns kompliziert. Da helfen auch die schärfsten Handgepäckbestimmungen der Branche nicht viel. Es bleibt im Sinne der Condor-Beschäftigten zu hoffen, dass die deutsche Regierung den Ferienflieger nach der Bundestagswahl nicht wie eine heiße Kartoffel fallen lässt. Im Jahr 2017 wurde Air Berlin mit Staatshilfe so lange in der Luft gehalten, dass die Wahl über die Bühne gebracht werden konnte.

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American Airlines will Europa-Verkehr mit A321XLR ausbauen

Die Fluggesellschaft American Airlines beabsichtigt den Maschinentyps Airbus A321XLR auf transatlantischen Routen ab Philadelphia einzusetzen. Auch hält man sich die Option offen ab Charlotte, Chicago und Boston mit diesem Muster nach Europa zu fliegen. Während einer virtuell abgehaltenen Flightglobal-Konferenz erklärte Netzwerkchef Brian Znotins, dass man damit rechnet, dass der erste A321XLR im Jahr 2023 übernommen werden kann. Dieser soll ab Philadelphia eingesetzt werden und von dort aus sekundäre Ziele in Europa ansteuern. Der Manager sagte explizit, dass man zusätzliche Nonstop-Strecken aufnehmen wird. Genaue Ziele nannte er noch nicht, jedoch werden sich diese primär in Europa und Südamerika befinden. Geplant sind bis zu zwei Flüge pro Tag. Ab den anderen Airports könnten ebenfalls neue Routen aufgenommen werden. Alternativ, so Znotins, könnten mit Hilfe des A321XLR auch die Frequenzen aufgestockt werden. American Airlines hat insgesamt 50 Airbus A321XLR bestellt. Diese sollen sowohl auf internationalen Langstrecken als auch auf längeren Routen innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika zum Einsatz kommen. Der Carrier war einer der ersten Kunden, die bei Airbus eine Großbestellung für dieses Muster getätigt hat.

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