Z-ToGo

Weitere Artikel aus der Rubrik

Z-ToGo

Ab 1.500 U.S.-Dollar: Russland will Impfreisen starten

Die Russische Föderation hat das Vakzin Sputnik V in äußerst großen Mengen zur Verfügung, denn die Bereitschaft der eigenen Bevölkerung damit impfen zu lassen, wurde drastisch überschätzt. So sitzt man auf vielen Impfdosen. Nun wurde eine Idee, die bereits gegen Ende 2020 von Tour Operators publik gemacht wurde, aus der Mottenkiste geholt: Impfreisen. Andrei Ignatyev, Chef des russischen Reiseverbands, erklärte gegenüber der Agentur Tass, dass derzeit spezielle Impfreisen in Vorbereitung sind. Diese werden etwa 1.500 bis 2.500 U.S.-Dollar kosten und nebst der Impfung eine dreiwöchige Unterkunft in Russland beinhalten. Die Anreisekosten, also Beispielsweise das Flugticket, ist in dieser Preisangabe nicht enthalten. “Reisebüros waren Anfang des Jahres bereit Impfreisen zu organisieren, da sie regelmäßig solche Anfragen aus der ganzen Welt erhielten. Das Produkt ist fertig, aber die Fragen der Visaunterstützung und der legalen Einreise für Ausländer, die den russischen Impfstoff erhalten möchten, müssen noch gelöst werden”, so Ignatyev gegenüber Tass. “Dies ist eine Kombination aus Impfung mit einem Kultur- und Ausflugsprogramm, das sehr interessant gestaltet werden kann und verschiedene Regionen Russlands erfasst. Eine andere Möglichkeit ist eine zweiwöchige Reise und solche Anfragen gibt es auch”. Wann genau die Impfreisen aufgelegt werden sollen, ist noch offen. Es soll aber nicht mehr lange dauern und möglicherweise werden im Reisepreis die Kosten für das Visum bereits enthalten soll. Berücksichtigen sollte man aber, dass in der Europäischen Union Sputnik-V-Impfungen in den meisten Mitgliedsstaaten zu keinen Erleichterungen führen. Österreich erkennt das Vakzin – im Gegensatz zum chinesischen Sinopharm – nicht an. Nähere dazu in diesem Artikel.

weiterlesen »

Kommentar: Deutschland redet sich Condor-Urteil schön

Gerichtsurteile kann man unterschiedlich interpretieren. So auch im Fall der Condor-Staatshilfe, denn Politik und Gewerkschaften versuchen derzeit die Entscheidung des Gerichts der Europäischen Union schönzureden, so dass der Eindruck entsteht, dass die EU-Kommission lediglich die Begründung nachzubessern habe und nichts wäre geschehen. Der Umstand, dass die deutsche Bundesregierung einer defizitären Ferienfluggesellschaft bereits zweimal dreistellige Millionenbeträge bereitgestellt hat und dies in der Bevölkerung auch kaum diskutiert wird, liegt wohl auch an der Underdog-Kommunikationsstrategie von Condor. Man wäre unverschuldet in die Situation geraten und Lufthansa wolle Condor vom Markt fegen. Innerhalb des Thomas-Cook-Konzerns mag Condor profitabel gewesen sein, doch die mittlerweile nicht mehr existierenden Reiseveranstalter waren die Hauptabnehmer der Tickets. Die Ferienfluggesellschaft konnte noch nicht unter Beweis stellen, dass sie standalone überhaupt überlebensfähig ist, denn seit der Pleite der Muttergesellschaft half der deutsche Staat aus. Im Zuge des Verkaufs von 51 Prozent wurde beiläufig kommuniziert, dass die Regierung gar ein drittes Mal Geld zur Verfügung stellen wird. Corona und die Bundestagswahl führen dazu, dass sich die Regierung nicht traut der Realität ins Auge zu blicken: Condor hat eine in die Jahre gekommene Flotte und das Geschäftsmodell ist bedingt durch die Pleite des einstigen Reisekonzerns kompliziert. Da helfen auch die schärfsten Handgepäckbestimmungen der Branche nicht viel. Es bleibt im Sinne der Condor-Beschäftigten zu hoffen, dass die deutsche Regierung den Ferienflieger nach der Bundestagswahl nicht wie eine heiße Kartoffel fallen lässt. Im Jahr 2017 wurde Air Berlin mit Staatshilfe so lange in der Luft gehalten, dass die Wahl über die Bühne gebracht werden konnte.

weiterlesen »

American Airlines will Europa-Verkehr mit A321XLR ausbauen

Die Fluggesellschaft American Airlines beabsichtigt den Maschinentyps Airbus A321XLR auf transatlantischen Routen ab Philadelphia einzusetzen. Auch hält man sich die Option offen ab Charlotte, Chicago und Boston mit diesem Muster nach Europa zu fliegen. Während einer virtuell abgehaltenen Flightglobal-Konferenz erklärte Netzwerkchef Brian Znotins, dass man damit rechnet, dass der erste A321XLR im Jahr 2023 übernommen werden kann. Dieser soll ab Philadelphia eingesetzt werden und von dort aus sekundäre Ziele in Europa ansteuern. Der Manager sagte explizit, dass man zusätzliche Nonstop-Strecken aufnehmen wird. Genaue Ziele nannte er noch nicht, jedoch werden sich diese primär in Europa und Südamerika befinden. Geplant sind bis zu zwei Flüge pro Tag. Ab den anderen Airports könnten ebenfalls neue Routen aufgenommen werden. Alternativ, so Znotins, könnten mit Hilfe des A321XLR auch die Frequenzen aufgestockt werden. American Airlines hat insgesamt 50 Airbus A321XLR bestellt. Diese sollen sowohl auf internationalen Langstrecken als auch auf längeren Routen innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika zum Einsatz kommen. Der Carrier war einer der ersten Kunden, die bei Airbus eine Großbestellung für dieses Muster getätigt hat.

weiterlesen »

Italien: Ryanair kündigt Klage gegen ITA an

Die Ryanair Group hat nun auch den Alitalia-Nachfolger Italia Trasporto Aereo (ITA) im Visier und kündigt an gegen mögliche Starthilfen des italienischen Staates vor das Gericht der Europäischen Union ziehen zu wollen. Eddie Wilson, Geschäftsführer der operativen Fluggesellschaft Ryanair DAC, bezeichnete die Pläne der Regierung im Gespräch mit der Tageszeitung “La Repubblica” als “illegal”. Rom lässt sich die Neugründung einiges kosten. Zuletzt wurden bis zu drei Milliarden Euro kolportiert. Ryanair sieht darin eine Fortsetzung der Subventionspolitik, die bereits seit Jahrzehnten mit Alitalia praktiziert wird. Sollte die Regierung Finanzmittel für ITA bereitstellen, werde Ryanair dagegen vor Gericht ziehen. Weiters bekräftigt Wilson abermals, dass man großes Interesse an Alitalia-Slots in Linate hat und sich um diese bemühen wird. Derzeit steuert der Carrier in dieser Region die Airports Bergamo und Malpensa an.

weiterlesen »

Reisewarnung: USA stuft Österreich herab

Die Vereinigten Staaten überdenken die Reisewarnung für einige Ziele, darunter auch Österreich und Deutschland. Damit schafft die Regierung eine Annäherung, an den harten Einreiseregeln ändert das aber nichts. In den USA gilt ein vierstufiges Warnsystem, bisher hat man für Reisen in den europäischen Schengen-Raum, nach Großbritannien, Irland, Indien, China, Brasilien, Südafrika und dem Iran die höchste Warnstufe ausgesprochen. Jetzt wird ein Gang zurückgeschaltet: Seit gestern stehen einige Länder, darunter auch Österreich, wieder auf Stufe drei.  US-Bürgern wird somit nur noch geraten, ihre Reisepläne in diese Länder zu überdenken, während für Länder der höchsten Stufe gänzlich von Reisen abgeraten wird. Das betrifft auch noch viele EU-Staaten, unter anderem Portugal, Belgien, die Niederlande und Polen, aber auch die österreichischen Nachbarländer Tschechien, Slowakei und Slowenien sowie Kroatien. Das berichtet der ORF. An den strengen Einreiseregeln ändert sich trotzdem nichts. Die Einreise ist anlässlich der CoV-Pandemie weiterhin nur in Ausnahmefällen erlaubt. 

weiterlesen »

Wetlease: Volotea holt sich zwei A320 von Smartlynx

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea setzt ab 18. Juni 2021 zusätzlich im Rahmen einer Wetlease-Vereinbarung zwei von SmartLynx betriebene Airbus A320 ein. Der Carrier rechnet mit einer hohen Nachfrage und stockt daher die Kapazität auf. Volotea trennte sich erst vor wenigen Wochen von den letzten Maschinen des Typs Boeing 717. Als Ersatz wurde schon vor längerer Zeit mit der Einflottung von Airbus A319 begonnen. Mitten in der Krise entschied sich der spanische Billigflieger mindestens 15 gebrauchte A320 in die Flotte aufzunehmen. Die ersten Einheiten sind bereits in den Farben von Volotea in der Luft. Zusätzlich mietet man von SmartLynx zwei Airbus A320 an. Laut CH-Aviation.com soll eine Maschine in Nantes stationiert werden. Die andere soll ab Venedig zum Einsatz kommen. DIe Vereinbarung läuft bis mindestens 5. September 2021. Die von Volotea selbst betriebene Flotte besteht derzeit aus 20 Airbus A319 sowie sieben A319.

weiterlesen »

Umfrage: 75 Prozent der Österreicher wollen mit dem Auto in den Urlaub

Einer aktuellen Umfrage nach wollen rund drei Viertel der Österreicher in diesem Jahr in ihrem Sommerurlaub mit dem Auto verreisen. 95 Prozent der Befragten gaben an, dass sie ihr eigenes Kraftfahrzeug in Zeiten der Pandemie als sicherstes Transportmittel betrachten. Gleichzeitig rechnen 66 Prozent der Teilnehmer damit, dass es heuer zu langen Staus auf den Autobahnen, an den Grenzen und an Mautstationen kommen wird. An der Im Auftrag der Kapsch-Tochter Trafficom durchgeführten Umfrage haben 1.000 Personen teilgenommen. „Das Auto erlebt aktuell eine Renaissance als bevorzugtes Transportmittel für Urlaubsreisen“, sagt Wolfgang Ressler von der Kapsch-TrafficCom-Tochter Tolltickets. „In Pandemiezeiten bewerten 95 Prozent der Österreicher das Auto als sicheres oder sehr sicheres Transportmittel. Zum Vergleich: Flugzeug oder Schiff werden dagegen von mehr als 60 Prozent als weniger sicher oder sogar unsicher eingestuft.“ Mit Sorge betrachten die Urlauber allerdings verstopfte Straßen auf den europäischen Reiserouten in Richtung Meer und in die Berge. 60 Prozent rechnen mit mangelhafter Verkehrsflussplanung an Baustellen. Als neuralgischer Punkt im europäischen Ausland zeigen sich zudem Mautstationen: Jeder zweite Urlauber hat sich bereits über die zusätzlichen Wartezeiten geärgert.

weiterlesen »

Airbus kann Auslieferungen wieder erhöhen

Auch bei Airbus spürt man wieder einen Aufwärtstrend. Der europäische Flugzeugbauer lieferte im Mai insgesamt 50 neue Verkehrsflugzeuge an seine Kunden aus. Im April waren die Auslieferungen auf 45 Maschinen zurückgegangen, nachdem der Hersteller im März 72 Maschinen ausgeliefert hatte. In den ersten fünf Monaten des Jahres brachte der Boeing-Rivale lediglich 220 Jets an den Mann. Das berichtet das Luftfahrtportal Aero. Unterdessen sammelte Airbus im Mai trotz der Corona-Krise Bestellungen über sieben Flugzeuge ein, kassierte aber auch drei Stornierungen. Wegen der Corona-Pandemie hat der Konzern seine Produktion um rund 40 Prozent gedrosselt.

weiterlesen »

Memmingen sieht „Licht am Ende des Tunnels“

Der bayerische Regionalflughafen Memmingen zählte im Zeitraum von 21. Mai bis 6. Juni 2021 rund 33.000 Passagiere. Im Vorjahr hatte man während der Pfingstferien rund 4.700 Fluggäste. Airportchef Ralf Schmid sieht nun “Licht am Ende des Tunnels”. Setzt man die aktuelle Zahl in Relation mit Pfingsten 2019 (97.000 Passagiere), so gelang es in diesem Jahr immerhin, ein Drittel dieses Rekordwertes zu erreichen. Auch die Auslastung der Maschinen sorgt für verhaltene Zuversicht. Waren vor zwei Jahren die Flugzeuge zu über 90 Prozent besetzt, so betrug die Zahl heuer knapp 70 Prozent. Für die bayerischen Sommerferien rechnet Airport-Chef Schmid mit rund 225.000 Passagieren und knapp 1.500 Starts und Landungen. „Im Sommer starten wir wieder durch“, signalisiert er Aufbruchstimmung. Zwar sei, wie aktuell an allen Flughafen, bei den Zahlen Luft nach oben. „Aber die Richtung stimmt.“ Dafür sorgt auch das ständig wachsende Flugangebot. „Mit der Rücknahme von immer mehr Reisewarnungen und angesichts des Impffortschritts erhalten die Fluggesellschaften wieder Planungssicherheit und erhöhen die Kapazitäten“, erläutert er. So feiern zahlreiche Verbindungen, die in den letzten Monaten ausgesetzt waren, ihr Comeback. Bereits am 18. Juni geht es wieder nach Tel Aviv. Einen Tag später starten Flüge nach Athen und Catania. Es folgen Calvi auf Korsika, Podgorica und Larnaca auf Zypern. Anfang Juli werden Lviv, Dublin, Zadar, Barcelona-Girona und Banja Luka wieder im Flugplan erscheinen. Hinzu kommen neue Ziele wie Rhodos, Korfu, Zagreb und das finnische Lappeenranta. Somit ist das aktuelle Flugangebot heuer mit jenem des Sommers 2019 durchaus vergleichbar. Ab Memmingen können Fluggäste Memmingen zu 48

weiterlesen »

Malta: Einreisedokumente sollten in Papierform vorgelegt werden

Reisen in Zeiten von Corona erfordert unter Umständen einiges an Vorbereitung. Die Vorgaben unterscheiden sich auch innerhalb der Europäischen Union stark. Daran wird auch der geplante Grüne Pass nicht viel ändern. Den Mitgliedsstaaten steht es weiterhin frei die Einreisebestimmungen selbst festzulegen. Das hat zur Folge, dass auch mit dem Start des Grünen Passes auf EU-Ebene nicht alle Länder die Ergebnisse von Antigen-Schnelltests akzeptieren werden. Erst kürzlich gab Spanien bekannt, dass für die Einreise auch Schnelltest-Befunde ausreichend sind. Zuvor pochte man auf PCR-Ergebnisse. Dass Geimpfte noch nicht in allen EU-Staaten Einreiseerleichterungen bekommen, zeigt das Beispiel Malta. Der Mittelmeerstaat akzeptiert vorerst nur maltesische Impfzertifikate. Um dieses erlangen zu können, ist eine maltesische ID-Card erforderlich. Für alle anderen heißt es weiterhin: Vorlage eines negativen PCR-Tests erforderlich – Impfung hin oder her. Geplant ist, dass mit dem EU-weiten Start des Grünen Passes auch ausländische Impfungen zur Einreise nach Malta berechtigen, jedoch ist es bis dahin noch ein langer Weg. Österreich wird zumindest vorläufig die Impfungen nicht in den Grünen Pass implementieren. Die Politik spielt das Problem herunter und verweist darauf, dass man sich ja den elektronischen Impfpass ausdrucken lassen könne. Dieser wird unter anderem von Malta und Deutschland nicht anerkannt, da formelle Anforderungen nicht erfüllt sind. Für die Einreise in den Mittelmeerstaat sind daher weiterhin das PLF-Formular sowie eine Erklärung, dass man sich in den letzten Tagen nur in bestimmten Staaten aufgehalten hat, erforderlich. Zusätzlich muss ein negativer PCR-Befund, der nicht älter als 72 Stundens ein darf, vorgewiesen werden. Es wird dringend empfohlen die

weiterlesen »