
Wien: AAS verzichtet auf Stellenabbau
Der am Flughafen Wien tätige Bodenabfertiger Airline Assistance Switzerland verzichtet auf den Abbau von 106 Arbeitsplätzen. Das Unternehmen meldete am 12. Mai 2021 diese Anzahl von Beschäftigten beim Frühwarnsystem des Arbeitsmarktservices an. Die neue Kurzarbeit führt nun dazu, dass AAS den Stellenabbau nicht vollziehen wird. „Die Verlängerung der Kurzarbeit gibt uns gemeinsam mit der Safety-Car-Phase die Chance, die Entwicklung des Flugmarktes im Zuge der Lockerungen der Reiserestriktionen durch die Covid-Krise zu beobachten und im Falle einer dauerhaften Erholung durchzustarten“, erklärte Nevena Dragosavljevic, Sprecherin der Airline Assistance Switzerland Mittwoch gegenüber der Presse. „Wir sind über diese Möglichkeit hoch erfreut, haben wir doch im vergangenen Jahr aus sozialen Gründen auf einen schon damals gerechtfertigten weitreichenden Stellenabbau verzichtet.“ Schwierigkeiten mit Betriebsvorgängerfirma am Flughafen Wien belasten seit Beginn „Wir waren ab Beginn unserer Tätigkeit am Flughafen Wien bestrebt, möglichst viele Arbeitsplätze am Flughafen zu erhalten und den Betrieb der Vorgängerfirma fortzuführen“, erklärte Dragosavljevic. Trotz intensiver Bemühungen von Airline Assistance Switzerland kam es bei Gesprächen mit der Vorgängerfirma zu keinem Ergebnis. „Wir haben dennoch sämtliche 361 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Vorgängerfirma übernommen“, informierte Dragosavljevic. Allerdings lehnt es die Betriebsvorgängerfirma trotz eines ersten Teilurteils des Landesgerichts für Zivilrechtssachen Wien ab, die bei ihr erworbenen Abfertigungsansprüche dieser MitarbeiterInnen zu übernehmen. Das bedeutet, dass die Airline Assistance Switzerland bis jetzt auch jene Abfertigungsansprüche von MitarbeiterInnen trägt, die nicht im Rahmen des Angestelltenverhältnisses mit der Airline Assistance Switzerland erworben wurden. Die Gespräche mit der Vorgängerfirma verliefen ergebnislos, so dass es in der Folge nicht möglich war, sich in der






