Die Flughafen Wien AG konnte im ersten Quartal 2021 zwar ein positives EBITDA in der Höhe von 2,4 Millionen Euro erzielen, doch das Nettoergebnis ist mit minus 25 Millionen Euro tiefrot. Der Umsatz reduzierte sich um 64,4 Prozent. „Die dramatischen Zahlen unterstreichen, dass die Flugbranche dringend die Weiterführung der Corona-Kurzarbeit braucht, nur so kann eine Kündigungswelle verhindert werden. Zwar steigen die Buchungen, aber Flugverkehr und Tourismus sind noch nicht über dem Berg“, so Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG. „Wer in den Urlaub fliegen will, sollte jetzt buchen, bevor die Ticketpreise wieder steigen. Wer geimpft, genesen oder getestet ist, kann wieder reisen und sollte daher diese Chance auch ergreifen, der Grüne Pass ist dabei der Schlüssel zur Freiheit“. Die weltweite Covid-19-Pandemie hat anhaltend starke Auswirkungen auf den internationalen Reiseverkehr und damit auch auf den Flughafen Wien: Von Jänner bis März 2021 verzeichnete die Flughafen-Wien-Gruppe inklusive der Auslandsbeteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice einen Passagierrückgang von 88,7 Prozent auf insgesamt 677.344 Passagiere gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Am Standort Wien ging die Zahl der Passagiere um 88,4 Prozent auf 572.718 Reisende zurück. Die Zahl der Flugbewegungen sank von Jänner bis März 2021 um 78,6Prozent auf 10.418 Starts und Landungen. Die durchschnittliche Auslastung (Sitzladefaktor) ging von 65,4 Prozent auf 49,4 Prozent zurück. Das Frachtaufkommen sank um 5,0Prozent auf 60.172 Tonnen (Luftfracht und Trucking). Der Flughafen Malta verzeichnete im Q1/2021 einen Passagierrückgang um 90,2Prozent auf 98.495 Reisende. Der Flughafen Kosice verzeichnete im gleichen Zeitraum einen Rückgang um 87,7Prozent auf 6.131 Reisende. „Die