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Bundesarbeitsgericht entschied zu Lufthansa-Altersversorgung

Die Flugbegleitergewerkschaft UFO und Lufthansa tragen schon seit längerer Zeit einen Rechtsstreit hinsichtlich der Anwendung von Tarifverträgen zur Altersversorgung aus. Das Bundesarbeitsgericht entschied nun in mehreren Verträgen. Das könnte sich auf mehrere bestehende Tarifverträge auswirken. Laut Lufthansa liegt die schriftliche Urteilsbegründung noch nicht vor. Im Rechtsstreit geht es um Tarifverträge, die im Jahr 2003 mit UFO und Verdi abgeschlossen wurden. Diese wurden vom Arbeitgeber per 31. Dezember 2021 aufgekündigt. Im Anschluss wurde eine neue Vereinbarung, jedoch nur mit UFO, abgeschlossen. Diese Gewerkschaft soll sich über die Jahre hinweg zur mitgliederstärksten im Bereich der Kranich-Kabine entwickelt haben. Das Bundesarbeitsgericht entschied aufgrund von sechs Einzelklagen, die Flugbegleiter eingebracht hatten, dass sie Anspruch auf die von ihnen eingeklagte „alte Versorgungsregelung“ haben. Die Verfahren zogen sich über mehrere Jahre über alle Instanzen hinweg. Laut Lufthansa habe das Bundesarbeitsgericht ausgeführt, dass „es keine Kombination unterschiedlicher Tarifwerke geben kann“. Konkret würde dies zum Beispiel bedeuten, dass für Kläger, die auf Anwendung der „alten Versorgungsregelung“ bestehen, auch der damals angewandte – niedrigere – Vergütungstarifvertrag aus dem Jahr 2009 zur Anwendung kommt.  Noch steht das schriftliche ausführliche Urteil aus. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass die vom BAG dargelegte Rechtslage über die sechs Einzelfälle hinauswirkt und gegebenenfalls die heutige Praxis der Anwendung der aktuelleren Tarifverträge in Frage stellt. Die Folgen des Urteils wären dann nicht nur auf die von den Klägern begehrte sogenannte „alte Versorgung“ begrenzt. Da die schriftliche Urteilsbegründung erst in einigen Wochen bis Monaten zu erwarten ist, sind die möglichen Auswirkungen auf die Tarifbedingungen der Lufthansa

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Wizz Air kündigt Olbia ab Wien an

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air kündigt die Aufnahme einer Nonstop-Verbindung von Wien nach Olbia (Sardinien) an. Diese soll ab 3. Juli 2021 bedient werden. Angeboten werden zunächst zwei Rotationen pro Woche. Die Durchführung soll an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag erfolgen. „Mit dem heutigen Tag bieten wir schon über 60 Routen in 31 Länder von Österreich aus an. Damit ist klar: Das Reisen ist zurück und die Österreicherinnen und Österreicher haben nun die Möglichkeit, verpasste Erlebnisse nachzuholen. Die neue Destination Olbia bietet sich perfekt für den Traumurlaub im Sommer an“, erklärt Wizz-Air-Sprecher András Rado.

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Tui bietet Zusatzflug nach Kreta an

Aufgrund der hohen Nachfrage nimmt Tui einen weiteren Zusatzflug von Wien nach Kreta am 29. Mai 2021 ins Programm. Für Tui-Österreich-Chef Gottfried Math zeichnete sich bereits zu Jahresbeginn ab, dass Griechenland auch heuer die Nase vorn haben wird. „Griechenland hat schon im letzten Jahr erfolgreich unter Beweis gestellt, dass sicherer Urlaub mit hohen Gesundheitsstandards möglich ist“, so Math. Und spätestens nach den Reiselockerungen stieg die Nachfrage rasant. Daher werde am 29. Mai kurzerhand ein zusätzliche Flug auf der Strecke Wien-Kreta von den Austrian Airlines angeboten. Wie eingangs erwähnt wurde die Rückreise nach Österreich erleichtert: die Quarantänepflicht für Getestete, Genesene und Geimpfte ist gefallen. Für die Einreise nach Griechenland benötigen Urlauber derzeit einen negativen PCR-Test, der nicht mehr als 72 Stunden zurückliegt oder den Nachweis einer vollständigen Impfung, die mindestens 14 Tage vor Einreise abgeschlossen wurde.

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Wien: Ryanair Group will 78 Strecken bedienen

Die Ryanair Group wird im Sommer 2021 insgesamt 320 Flüge auf 79 Strecken ab Österreich anbieten. Die überwiegende Mehrheit wird ab Wien-Schwechat angeboten. Der Konzern legt auch zehn neue Destinationen auf, die im Vorjahr noch nicht im Angebot waren. Dabei handelt es sich um Banja Luka, Dubrovnik, Lappeenranta, Mahon (Menorca), Nis, Perugia, Pula, Rimini, Suceava und Zaragoza. Die meisten der genannten Ziele waren von der mittlerweile nicht mehr als Fluggesellschaft existierenden Laudamotion für den Sommer 2020 geplant. Aufgrund der Corona-Pandemie kam es jedoch nicht zur Aufnahme. Zunächst wurden die Flüge von Laudamotion in Wetlease-Verbindungen für Ryanair verwandet, ehe später auch AOC und Betriebsbewilligung zurückgestellt wurden. Nachfolger ist Lauda Europe mit Sitz in Pieta (Malta). Der Schwerpunkt des Sommerflugplans liegt auf Spanien und Griechenland. Es werden unter anderem die Ziele Alicante, Barcelona, Mallorca, Ibiza sowie beispielsweise Santorini, Mykonos, Korfu, Chania und Rhodos angeboten. Neu ist auch, dass in der italienischen Hauptstadt beide Flughäfen, also Ciampino und Fiumicino angeflogen werden. Die Durchführung der Flüge ab Wien-Schwechat erfolgt durch Lauda Europe mit Airbus A320 sowie die polnische Konzernschwester Buzz mit Boeing 737-800. Beide Ryanair-Töchter unterhalten am größten Airport Österreichs eine Basis. Flüge, die von anderen Stützpunkten aus („nach Wien herein“) durchgeführt werden, können auch von Malta Air und Ryanair DAC operativ ausgeführt werden. Während dem Buchungsvorgang wird im Regelfall darauf hingewiesen welches Konzernmitglied der Operating Carrier ist. Mit wenigen Ausnahmen fliegt man im gesamten Streckennetz der Firmengruppe immer unter dem FR-Code der irischen Ryanair DAC. „Da die Impfprogramme in den kommenden Monaten fortgesetzt

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Korean Air fliegt einen Betriebsgewinn ein

Korean Air hat im ersten Quartal 2021 einen Betriebsgewinn von umgerechnet 110 Millionen US-Dollar erzielt. Der Umsatz ging gegenüber dem Vorjahr um 24 Prozent auf 1,5 Milliarden US-Dollar zurück, was auf den durch die COVID-19-Pandemie verursachten Rückgang der Passagiernachfrage zurückzuführen ist. Im Vergleich zum ersten Quartal 2020 hat sich das Frachtgeschäft sogar mehr als verdoppelt. Trotz der – aufgrund der Pandemie – verringerten Bauchfrachtkapazität auf Passagierflügen ist es dem Carrier gelungen, den Frachtbetrieb zu maximieren. Die Airline nutzt dafür ihre 23 Frachter voll aus, führte Passagierflüge nur mit Fracht durch und wandelte Passagierflugzeuge in Frachter um. Aufgrund der weltweit anhaltenden Reisebeschränkungen ist die Passagiernachfrage immer noch gering. Dennoch steigerte Korean Air trotz der Herausforderungen den Passagierabsatz durch Charterflüge zur Rückführung und für geschäftliche Zwecke sowie durch „Flights to Nowhere“. Korean Air erwartet mit Fortschreiten des Impfprozesses eine Erholung der Weltwirtschaft, was wiederum zu einer erhöhten Nachfrage nach Luftfracht führen wird.

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Easyjet glaubt an starken Sommer

Der britische Billigflieger rüstet sich nach einem tiefroten Winterhalbjahr für eine Lockerung der Reisebeschränkungen im Sommer.  Unternehmenschef Johan Lundgren erwartet, das Flugangebot ab Juni wieder stärker hochfahren zu können, wie Easyjet am Donnerstag in Luton bei London mitteilte. Derzeit hole man Piloten und Flugbegleiter aus der Kurzarbeit zurück, um auf eine stärkere Nachfrage nach Flugtickets reagieren zu können.  Im laufenden Geschäftsquartal bis Ende Juni bleibt der Großteil der Easyjet -Maschinen jedoch am Boden: Das Flugangebot werde wohl nur 15 Prozent des Niveaus aus dem entsprechenden Quartal des Vor-Corona-Jahrs 2019 erreichen. Für das laufende Geschäftsjahr bis Ende September traut sich das Management weiterhin keine Finanzprognose zu. Die kurzfristigen Unsicherheiten seien zu groß, hieß es zur Begründung. So dürfte eine späte Veränderung der Reisebeschränkungen kurzfristige Änderungen bei Ticketnachfrage und Flugangebot nach sich ziehen. Dies werde sich auch auf die Auslastung der Flugzeuge auswirken. Im ersten Geschäftshalbjahr bis Ende März flog der Low-Coster wegen der anhaltenden Reisebeschränkungen wie erwartet noch tiefer in die roten Zahlen. Mit 549 Millionen britischen Pfund lag der Nettoverlust fast 70 Prozent höher als ein Jahr zuvor, als die Corona-Pandemie den Flugverkehr erst im März fast zum Stillstand gebracht hatte. Diesmal beförderte die Airline nur rund vier Millionen Passagiere, gerade einmal ein Zehntel so viele wie ein Jahr zuvor. Der Umsatz brach ähnlich stark auf 240 Millionen Pfund ein.

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Speiseöl im Tank: Air France fliegt nachhaltig nach Kanada

Die Fluggesellschaft Air France ist erstmals mit einem nachhaltigen Treibstoff aus Speiseöl aus französischer Produktion zu einem Langstreckenflug aufgebrochen. Die Maschine sei am Dienstagnachmittag vom Pariser Flughafen Charles de Gaulle in Richtung Montréal in Kanada abgehoben, teilte das Unternehmen mit. Air France-KLM hat sich mit dem Energiekonzern Total, dem Flugzeugbauer Airbus und dem Flughafenbetreiber ADP zusammengetan, um den Luftverkehr umweltfreundlicher zu machen. Derartige Biotreibstoffe sollen die CO2-Emissionen deutlich verringern. Sogenannter Sustainable Aviation Fuel (SAF) wird derzeit hauptsächlich aus Biomasse wie nicht mehr genutzten Pflanzen- und Speiseölen hergestellt. „Wir sind führend in der Herstellung und Verwendung nachhaltiger Kraftstoffe und tun mit unseren Partnern alles, um zur Reduzierung der CO2-Emissionen beizutragen“, verspricht Benjamin Smith, CEO von Air France-KLM. „Nachhaltige Kraftstoffe sind ein wichtiger Hebel, um unsere Ziele der Dekarbonisierung des Luftverkehrssektors zu erreichen. Airbus unterstützt alle Initiativen, die zu ihrer Entwicklung und Verwendung auf kommerziellen Flügen beitragen“, ergänzt Guillaume Faury, CEO von Airbus.

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Bundesheer: Überschalltraining der Eurofighter

In nächster Zeit kann es etwas lauter werden. Denn von 25. Mai bis 4. Juni 2021 trainieren die Eurofighter-Piloten des Bundesheeres Abfangmanöver im Überschallbereich. Pro Tag sind jeweils zwei Überschallflüge zwischen 8:00 Uhr und 16:00 Uhr vorgesehen.  „Das Überschalltraining ist unverzichtbar für eine funktionierende Luftraumüberwachung. Es dient dazu, den sicheren Flugbetrieb auch bei Einsätzen im Überschallbereich zur Aufrechterhaltung der Souveränität und zum Schutz der österreichischen Bevölkerung zu gewährleisten“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.  Die Piloten trainieren unter realen körperlichen Belastungen, welche im Simulator nicht dargestellt werden können. Die enge und äußerst zeitkritische Koordinierung zwischen Militärpiloten, Radarleitoffizieren und der militärischen sowie zivilen Flugsicherung ist ebenso wesentlicher Zweck des Trainings. Keine Flüge über Ballungsräume Geflogen wird beinahe über dem gesamten Bundesgebiet mit Ausnahme von Ballungsräumen sowie den Bundesländern Tirol und Vorarlberg. Die Fluggebiete werden in Zusammenarbeit mit der zivilen Flugsicherung festgelegt. Um den Geräuschpegel möglichst gering zu halten, wird in großen Höhen geflogen. 

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Wien sperrt Raucherkammerl wieder auf

Anfang des Jahres 2021 sperrte die Flughafen Wien AG sämtliche Raucherkammerl im derzeit einigen geöffneten Terminal. Damit ist seit Mittwoch, 19. Mai 2021 Schluss, denn die „Räucherhöhlen“ sind wieder geöffnet. Seit vielen Jahren gilt am Flughafen Wien ein generelles Rauchverbot. Davon ausgenommen sind nur speziell gekennzeichnete Bereiche, die umgangssprachlich auch „Raucherkammerl“ genannt werden. Diese wurden im Feber 2021 aufgrund der verschärften Corona-Maßnahmen der Bundesregierung temporär geschlossen, so dass im gesamten Terminal 3 absolutes Rauchverbot bestand. Für die anderen Abfertigungsgebäude war die Änderung nicht von Bedeutung, da diese ohnehin nicht genutzt werden. Die temporäre Sperrung hatte für Nichtraucher leider auch eine unangenehme Folge, denn militante Raucher wichen just auf die WC-Anlagen aus. Die nunmehr wieder geöffneten „Raucherkammerl“ sind klar gekennzeichnet.

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Jetblue kündigt auch New York JFK-London Gatwick an

Ursprünglich wurde nur kommuniziert, dass Jetblue nach London-Heathrow fliegen wird. Firmenchef Robin Hayes hat nun die Katze aus dem Sack gelassen: Auch Gatwick wird mit New York JFK verbunden. Damit wird der Billigflieger die beiden größten Airports des Vereinigten Königreichs mit Airbus A321LR anfliegen. Der erste Langstreckenflug in der Firmengeschichte ist für den 11. August 2021 angekündigt. Die ab Boston geplante London-Strecke soll erst im Sommer 2022 eröffnet werden. Ursprünglich wollte Jetblue diese bereits im Herbst 201 aufnehmen. Der Carrier begründete die Entscheidung nicht näher. Während die Heathrow-Flüge bereits am 11. August 2021 aufgenommen werden, wurde der Starttermin für Gatwick auf den 29. September 2021 festgelegt. Tickets sind bereits im Verkauf und können für einen langen Zeitraum im Voraus gebucht werden. Jetblue ist jedenfalls davon überzeugt, dass die Dual-Strategie in London der richtige Weg sein soll.

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