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Malaysia Airlines besiegelt Aus für A380-Flotte

Malaysia Airlines zählte zu den ersten Betreibern der Maschinen des Typs Airbus A380. Nun sieht der Vorstand des Carriers keine Zukunft mehr für die Superjumbos. Dies erklärte Firmenchef Izham Ismail während einer virtuell abgehaltenen Pressekonferenz. Der Manager sagte unter anderem: „Wir sind uns der Herausforderungen bewusst, die mit dem Verkauf dieses Flugzeugs verbunden sind, aber wir suchen immer noch nach Möglichkeiten und Mitteln, um unsere A380-Flotte zu verwerten. Derzeit ist das Management davon überzeugt, dass der A380 nicht zum Zukunftsplan passt“. Die Superjumbo-Teilflotte besteht derzeit aus sechs Exemplaren. Diese sind seit dem Beginn der Corona-Pandemie temporär stillgelegt. In den Liniendienst werden diese bei Malaysia Airlines mit äußert hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr treten. Die sechs Airbus A380 sind nicht geleast, sondern Eigentum des Carriers. Der Verkauf der Superjumbos zu einem akzeptablen Preis dürfte sehr schwierig werden, denn eine Nachfrage auf dem Gebrauchtmarkt besteht nicht und obendrein sind zahlreiche Maschinen anderer Carrier bzw. Leasinggeber ebenfalls erhältlich.

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Eurowings ortet starke Nachfrage am BER

Die Billigfluggesellschaft Eurowings unterhält seit 1. Mai 2021 eine Basis auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg. Der Carrier erklärt in einer Aussendung, dass man in den letzten Wochen Buchungszuwächse um 35 Prozent verzeichnet habe. Eurowings führte eigenen Angaben nach seit der Eröffnung des BER, die Ende Oktober 2020 erfolgte, rund 1.600 Flüge ab diesem Airport durch. Bislang hatte man keine Maschinen stationiert. Das änderte sich seit dem 1. Mai 2021. In der Vergangenheit unterhielt der Vorgänger Germanwings sowohl in Tegel als auch in Schönefeld Stützpunkte. Die genannte Konzernschwester musste im Zuge der Corona-Pandemie den Flugbetrieb endgültig einstellen und das obwohl Lufthansa zuvor eine Bestandsgarantie abgegeben hatte. In den kommenden Wochen fliegen Eurowings Fluggäste von der Hauptstadt unter anderem per Direktverbindung nach Köln/Bonn, Düsseldorf, Stuttgart, Palma de Mallorca, Heraklion, Gran Canaria und Beirut. In den Sommermonaten plant Eurowings eine erneute Ausweitung des Flugplans und wird dann auch beliebte Urlaubsziele auf Korsika, in Kroatien, Ägypten und Österreich ansteuern. Vor dem Hintergrund eines deutlichen Impffortschritts steigt gleichzeitig die Nachfrage: Auf allen Strecken ab Berlin verzeichnet die Airline einen Buchungszuwachs von durchschnittlich 35 Prozent. Besonders stark gefragt sind touristische Flüge nach Mallorca (plus 80 Prozent) und Kreta. Hier wird deutlich: Deutschland sitzt auf gepackten Koffern und sehnt sich nach dem wohlverdienten Urlaub.

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Bern: Lübeck Air kündigt Lübeck und Stuttgart an

Der schweizerische Flughafen Bern-Belp bekommt ab Juli 2021 zwei Liniendestinationen, die von Lübeck Air angeboten werden. Dabei handelt es sich um Stuttgart und Lübeck. Die Durchführung erfolgt durch Air Alsie mit ATR72. Mit der SkyWork-Pleite verschwand der regelmäßige Linienverkehr aus dem Belpmoos. Lediglich Ferien- und Charterflüge sind verblieben. Im Vorjahr war der Umfang aufgrund der Corona-Pandemie stark reduziert. Die hauseigene Marke Flybair wird heuer nicht abheben und befindet sich darüber hinaus mit Helvetic Airways in einem Rechtsstreit. Die Regionalfluggesellschaft will auch die abgesagten Charterumläufe bezahlt haben. Die Airport-Tochter sieht das anders. Lübeck Air – operated by Air Alsie – wird ab 1. Juli 2021 zweimal wöchentlich zwischen der Hansestadt Lübeck und Bern pendeln. Angeboten werden die Flüge an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag. Während donnerstags nonstop geflogen werden soll, ist an Sonntagen ein Zwischenstopp in Stuttgart vorgesehen. Da zwischen der eidgenössischen Bundesstadt und der Landeshauptstadt Baden-Württemberg vice versa Tickets verkauft werden, ergibt sich für Bern mit Stuttgart eine zweite neue Destination. Letzte „Verlängerung“ war nicht erfolgreich Bern gilt im Liniengeschäft als äußerst schwieriger Flugplatz, denn die SBB-Anbindung an Basel, Zürich und Genf ist hervorragend. Dadurch ergibt sich starker Konkurrenzdruck. Bislang konnte sich keine Airline dauerhaft im Belpmoos halten. Davon ausgenommen sind klassische Ferienziele wie Palma de Mallorca. Zuletzt versuchte sich der Flughafen Magdeburg-Cochstedt mit der kurzlebigen Marke CSO Cityfly mit einer „Verlängerung“ nach Bern. Die mit Metroliner durchgeführten Flüge führten von Magdeburg über München nach Bern und wieder mit Stopp in Bayern zurück. Diese Route wurde nur wenige Wochen bedient

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Drogenfund: Venezuela setzt TAP-A330neo samt Crew fest

Die Fluggesellschaft TAP Air Portugal musste am Mittwoch den Frachtflug TP9532 von Caracas nach Lissabon aus einem nicht alltäglichen Grund absagen. Im Frachtraum des Airbus A330-900 fanden die venezolanischen Behörden Drogen. Die Airline bestätigte den Vorfall gegenüber RTP. Die örtlichen Behörden haben im Rahmen von routinemäßigen Kontrollen, die auch mit Hilfe von Spürhunden durchgeführt wurden, Betäubungsmittel gefunden. Diese sollen laut TAP im Frachtraum gefunden worden sein. Die lokalen Strafverfolgungsbehörden untersuchen nun wer diese dort deponiert hat. Für die Fluggesellschaft und deren Crew bedeutet der Vorfall eine unfreiwillige Verlängerung des Aufenthalts in Caracas. TAP betont, dass die drei Besatzungsmitglieder in einem Hotel unterbracht worden sind. Sowohl die Airline als auch die Crew vor Ort sollen vollumfänglich mit den venezolanischen Behörden kooperieren und alle Informationen, die vorhanden sind, zur Verfügung stellen. TAP Air Portugal führte über einen längeren Zeitraum hinweg sämtliche Flüge nach Venezuela nicht selbst durch, sondern beauftragte hierfür EuroAtlantic Airways. Erst seit wenigen Wochen fliegt TAP wieder selbst. Derzeit werden fast ausschließlich reine Frachtflüge zwischen den beiden Staaten durchgeführt. In der Vergangenheit begründete TAP den Wetlease-Einsatz mit Sicherheitsbedenken, da die politische Lage in Venezuela schon länger angespannt ist.

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Airline-Pleite: Gericht weist Klage gegen Veranstalter ab

Das Amtsgericht München wies in erster Instanz eine Klage eines Passagiers, der von seinem Reiseveranstalter eine Entschädigung für eine Flugverspätung, die aufgrund der Insolvenz von Small Planet Deutschland entstanden ist, haben wollte. Der Passagier und seine Ehefrau wollten am 2. Oktober 2018 von Nürnberg nach Marsa Alam fliegen. Die Tickets waren im Rahmen einer Pauschalreise enthalten, so dass der Tour Operator der Vertragspartner der beiden war. Small Planet Airlines musste am 18. September 2018 Insolvenz anmelden. Daraufhin nahm der Veranstalter eine Umbuchung auf eine andere Gesellschaft vor. Das hatte zur Folge, dass sich der Abflug um einige Stunden verschoben hatte. Freiwillig überwies der Tour Operator eine Preisminderung in der Höhe von 100 Euro. Das war dem Kläger aber zu wenig, denn er forderte für sich und seine Ehefrau insgesamt 800 Euro ein und berief sich dabei unter anderem auf die EU-VO 261/2004. Das Amtsgericht München ist aber der Ansicht, dass zwischen den Reisenden und dem Veranstalter keine verbindlichen Flugzeiten vereinbart waren und daher keine Ausgleichszahlung zu leisten ist. Weiters verwies das Gericht darauf, dass die Verschiebung „im Rahmen des Massentourismus als bloße Unannehmlichkeit“ anzusehen ist. Der Kläger führte weiters an, dass seine Ehefrau aufgrund der rund vierstündigen Wartezeit am Airport Kreislaufprobleme erlitten habe. Darauf ging das Amtsgericht München nicht weiter ein und tat diesen Umstand damit ab, dass eine Vorerkrankung vorgelegen habe und der Gesundheitszustand nicht Gegenstand des Pauschalreisevertrags war.

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April 2021: Wizz Air verzeichnet Aufwärtstrend

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air beförderte im April 2021 insgesamt 564.634 Passagiere. Im direkten Vergleich mit März 2021 – 480.203 Reisende – konnte man ein Wachstum erzielen. Die Auslastung wird seitens des Konzerns mit 74,7 Prozent kommuniziert. Im April des Vorjahres stand der Flugbetrieb von Wizz Air weitgehend still. Im Gegensatz zu anderen Fluggesellschaften führte man zu keinem Zeitpunkt ein vollständiges Grounding durch. Dennoch waren die Aktivitäten sehr stark eingeschränkt. Der Carrier hatte im April 2020 lediglich 78.389 Reisende. Vergleicht man die jüngste Beförderungsleitung mit dem Wert von April 2019, so liegt Wizz Air sehr deutlich darunter. Im April vor zwei Jahren zählte die Billigfluggesellschaft 3.288.731 Passagiere. Die Auslastung lag damals bei 91,4 Prozent.

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DHL Bahrain flottet sechs Boeing 767 ein

Der Logistikkonzern Deutsche Post-DHL stockt die in Bahrain unterhaltene Frachterflotte um weitere sechs Boeing 767-300ER auf. Dabei handelt es sich um ehemalige Passagierflugzeuge, die in Cargomaschinen konvertiert wurden. Zwei der Neuzugänge sollen ältere B767-200 ersetzen. Mit den verbleibenden vier Einheiten soll die Flotte aufgebaut werden, berichtet CH-Aviation.com. Der Umbau der Langstreckenflugzeuge wird von Israel Aerospace Industries vorgenommen. Insgesamt übernimmt der DHL-Konzern acht Boeing 767, die vormals von American Airlines verwendet wurden.

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April 2021: Ryanair meldet eine Million Fluggäste

Die Ryanair Group beförderte im April 2021 rund eine Million Passagiere. Gegenüber dem Vorjahresmonat, in dem der Flugbetrieb – mit wenigen Ausnahmen – weitgehend stillgelegt war, konnte man einen Zuwachs erzielen. Im direkten Vergleich mit der Leistung von April 2019 ist der jüngste Wert aber nur ein sprichwörtlicher Tropfen auf dem heißen Stein, denn damals hatte man noch etwa 13,5 Millionen Reisende. In den ersten vier Monaten des laufenden Jahres konnte der Konzern 28,5 Millionen Fluggäste transportieren und liegt damit um 79 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die Ryanair Group macht bezüglich April 2021 keine Angaben zur Auslastung ihrer Maschinen. Dieses Phänomen ist im Vorjahr wiederholt in besonders schwachen Kalendermonaten aufgetreten. Eine Begründung zur Nichtveröffentlichung des Ladefaktors liefere die irische Firmengruppe zu keinem Zeitpunkt.

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Düsseldorf: SunExpress hat Zonguldak aufgenommen

Die türkische Ferienfluggesellschaft SunExpress bietet nun einen wöchentlichen Umlauf zwischen Düsseldorf und Zonguldak an. Dieser wird mit Maschinen des Typs Boeing 737 bedient. Laut Aussendung des Flughafens beabsichtigt der Ferienflieger diese Strecke ab Juli 2021 an den Verkehrstagen Dienstag und Freitag zu bedienen. Durchgeführt werden die Flüge von der türkischen SunExpress. Der einst in Deutschland bestehende Ableger wurde im Vorjahr geschlossen.

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Easyjet Switzerland bekommt fünf A320neo

Die Billigfluggesellschaft Easyjet Switzerländ wird ab Oktober 2021 insgesamt fünf neue Airbus A320neo ab Werk erhalten. Die Mittelstreckenjets sollen bis Ende Dezember 2021 übergeben werden und ältere A320ceo ersetzten, teilte das Unternehmen mit. Bestuhlt werden die Neuzugänge mit 186 Sitzplätzen und sollen in Genf und Basel stationiert werden. In der Schweiz steuert Easyjet auch den Flughafen Zürich-Kloten an. Am größten Airport der Schweiz werden vorerst keine Neos gebased. Easyjet-Manager Thomas Haagensen bezeichnet die Eidgenossenschaft in einer Aussendung als „Schlüsselmarkt“.

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