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Sundair stellt wieder neue Flugbegleiter ein

Die Ferienfluggesellschaft Sundair stockt angesichts der erwarteten höheren Nachfrage das Kabinenpersonal auf. Am 17. Mai 2021 starten zwei Kurse für neue Flugbegleiter, die künftig an Bord der Airbus-Flotte ihren Dienst versehen werden. Geschäftsführer Marcos Rossello bestätigte im Gespräch mit Aviation Direct, dass im Bereich der Kabine wieder Neueinstellungen vorgenommen und am 17. Mai 2021 die ersten beiden Flugbegleiterkurse starten. Sundair konnte vor einigen Tagen das Schutzschirmverfahren erfolgreich verlassen und sieht sich für die Sommersaison bestens gerüstet.

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Malaysia Airlines übernimmt B737-Max ab 2024

Malaysia Airlines wird die 25 bestellten Boeing 737 Max erst ab 2024 übernehmen. Der Hersteller und die Fluggesellschaft haben diesbezüglich am Dienstagnachmittag eine Einigung erzielt. Die Maschinen sollen dann bis 2027 an die Airline mit Sitz in Kula Lumpur übergeben werden. Ursprünglich war man davon ausgegangen, dass Malaysia Airlines die Bestellung stornieren wird. Im Vorjahr gab es aufgrund der Vorgeschichte des Musters entsprechende Gerüchte. Nun kommt es anders, denn die Mittelstreckenjets sollen lediglich später übergeben werden. Über die finanziellen Details haben die Fluggesellschaft und Boeing Stillschweigen vereinbart.

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Corona: Memmingen baut Testangebot aus

Im Coronatestzentrum am Flughafen Memmingen können sich Passagiere nun sowohl mittels PCR als auch Antigen kostenfrei auf Covid-19 testen lassen. Ohne Bezahlung steht das Angebot Bewohnern Deutschlands offen. Internationale Gäste, die keine deutsche Krankenversicherung haben, müssen weiterhin selbst bezahlen. Für das Schnelltestcenter ist ebenso eine Voranmeldung notwendig wie für das bereits seit längerer Zeit täglich von 6 bis 24 Uhr geöffnete PCR-Testcenter, das sich in einer ehemaligen Lärmschutzhalle neben dem Parkplatz P1 befindet. Dort ist als besonderer Service des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege für alle Bürger und Passagiere unabhängig vom Wohnort eine kostenlose PCR-Testung möglich. Die Befundübermittlung erfolgt in der Regel innerhalb von 24 Stunden. Deutschsprachige Corona-Befunde des PCR-Testcenters können am Flughafen Memmingen gegen Gebühr ins Englische übersetzen werden – entweder als Express-Übersetzung innerhalb von 60 Minuten oder innerhalb von 24 Stunden. Die Firma EcoCare bietet am Flughafen Memmingen zusätzlich gegen Gebühr PCR-Tests sowie Antigen- und Antikörper-Schnelltests an. Diese Tests werden ebenfalls im Antigen-Schnelltestcenter durchgeführt. Es werden auch Abstriche bei Kindern ab drei Jahren vorgenommen. Für alle dieses Tests ist eine Anmeldung unter https://flughafen-memmingen.ecocare.center/ erforderlich. Für die kostenlosen PCR-Tests gilt wie bisher für die Anmeldung die Adresse https://form.ecolog-international.com/. Während des Tests steht der Flughafenparkplatz P1 zur Verfügung (zehn Minuten kostenlos).

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Statistik: Im Vorjahr wurde rund die Hälfte weniger verreist

Unternahmen die Österreicher im Jahr 2019 noch rund 21,2 Millionen Urlaubsreisen, so gingen die Aktivitäten im Vorjahr um 43,3 Prozent auf 12 Millionen Reisen zurück. Dies geht aus Zahlen der Statistik Austria vor. Die Behörde teilte weiters mit, dass im Bereich der privaten Urlaubsreisen ein Rückfall auf das Niveau des Jahres 2000 erfolgt ist. Noch drastischer war der Rückgang bei den Geschäftsreisen. Wurden in 2019 noch rund 3,6 Millionen berufliche Reisen ins Ausland unternommen, waren es im Vorjahr nur noch 1,6 Millionen – ein Minus von 55,7 Prozent. „Die Corona-Pandemie hat die Reisemöglichkeiten der österreichischen Bevölkerung ausgebremst: Im Jahr 2020 wurden um fast die Hälfte weniger Urlaubsreisen unternommen als im Jahr zuvor. Auslandsurlaube sind dabei um mehr als zwei Drittel zurückgegangen, Inlandsurlaubsreisen hingegen nur um ein Fünftel“, so Statistik-Austria-Generaldirektor Tobias Thomas. Die Anzahl der Urlaubsreisenden (ab 15 Jahren) reduzierte sich um mehr als ein Fünftel (-22,1 Prozent) auf 4,5 Millionen (2019: 5,8 Millionen). Das entspricht einer Reiseintensität von 60,3 Prozent, im Vorjahr waren es noch 77,8 Prozent (-17,5 Prozentpunkte). Nach Altersgruppen betrachtet nahm die Reiseintensität am stärksten in der Altersgruppe 65+ ab (-24,7 Prozentpunkte auf 35,9 Prozent). Die Anzahl der durchgeführten Haupturlaubsreisen mit mindestens vier Nächtigungen reduzierte sich um die Hälfte (-50,1 Prozent) auf 4,9 Millionen, was in etwa dem Wert des Jahres 1990 entspricht (5,2 Millionen). Der Rückgang bei den Kurzurlaubsreisen (mit bis zu drei Nächtigungen) fiel mit etwas mehr als einem Drittel (-37,4 Prozent) auf 7,1 Millionen geringer aus. Auch Rückgang im Inland Aufgrund der Reisebeschränkungen zur Eindämmung

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Singapore Airlines versilbert 11 Maschinen

Im Rahmen von Sale-and-Leaseback-Transaktionen versilberte Singapore Airlines unter anderem sieben Airbus A350-900 und vier Boeing 787-10. Umgerechnet rund 1,25 Milliarden Euro konnten so erlöst werden. Singapore Airlines hat seit dem 1. April 2020 erfolgreich rund 15,4 Mrd. SGD, umgerechnet 9,6 Mrd. Euro an frischer Liquidität aufgenommen, einschließlich dieser Sale-and-Lease-Back-Transaktionen. Die Summe enthält zudem 8,8 Mrd. SGD, umgerechnet 5,5 Mrd. Euro aus einer erfolgreichen Bezungsrechtsemission, 2,1 Mrd. SGD, umgerechnet 1,3 Mrd. Euro, aus gesicherten Finanzierungen sowie 2 Mrd. SGD, umgerechnet 1,25 Mrd. Euro aus Wandelanleihen und Schuldverschreibungen. Darüberhinaus kommen noch mehr als 500 Mio. SGD, umgerechnet 312 Mio. Euro durch einen neu festgesetzten Kreditrahmen und ein kurzfristiges, unbesichertes Darlehen hinzu. „Die zusätzliche Liquidität aus diesen Sale-and-Lease-Back Transaktionen verbessert unsere Fähigkeit, die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie aus einer Position der Stärke heraus zu bewältigen. Wir werden weiterhin flexibel auf Marktentwicklungen reagieren und bereit seub, alle sich ergebenden Wachstumschancen zu nutzen, während wir uns von dieser Krise erholen“, so Goh Choon Phong, Chief Executive Officer von Singapore Airlines. Die SLB-Transaktionen wurden mit folgenden Gesellschaften durchgeführt: Leasingvermittler Flugzeugmodell Aergo Capital Limited 1 Airbus A350-900 1 Boeing 787-10 Altavair 4 Airbus A350-900s EastMerchant / Crianza Aviation Airbus A350-900Boeing 787-10s Muzinich and Co. Limited 1 Airbus A350-900 1 Boeing 787-10 Gesamt 11

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Malaysia: Beförderungsverbot für Personen aus Indien

Personen, die sich in Indien aufgehalten haben, sind bei der Fluggesellschaft Malaysia Airlines nicht mehr erwünscht. Die Airline befördert diese Fluggäste temporär nicht mehr. Allerdings geschieht das nicht freiwillig, sondern die Regierung hat ein entsprechendes Beförderungsverbot angeordnet. Damit will man ausschließen, dass das Flugverbot für Nonstop-Verbindungen über Umstiege in Drittstaaten umgangen werden kann. Sämtliche Passagierflüge von Indien nach Malaysia wurden bereits gestrichen. Das Beförderungsverbot wurde auf unbefristete Zeit ausgesprochen. Laut Malaysia Airlines soll es keine Auswirkungen auf den Frachtverkehr geben.

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Ryanair klagt gegen Alitalia-Staatshilfe

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair brachte beim Gericht der Europäischen Union eine Klage gegen die zuletzt an Alitalia gewährte Staatshilfe in der Höhe von 199,45 Millionen Euro. Das Begehren des Lowcosters richtet sich gegen die Bewilligung durch die EU-Kommission. In vergleichbaren Fällen erlitt Ryanair vor dem Gericht der Europäischen Union, das als erste Instanz fungiert, juristische Niederlagen. Der Billigflieger ergriff aber jeweils das Rechtsmittel der Berufung an den Europäischen Gerichtshoff, so dass noch nicht endgültig über die Klagen des Carriers entschieden ist. Ryanair erklärte zu Alitalia, dass man der Ansicht ist, dass die EU-Kommission mit der Bewilligung der zusätzlichen Staatshilfe ihre Kompetenz missbraucht habe. Man bezeichnet das Vorgehen als „illegal“ und klagt daher vor dem Gericht der Europäischen Union. Die Zukunft von Alitalia selbst ist noch nicht geklärt, denn die EU-Kommission will verhindern, dass der Markenname auf die Neugründung Ita übertragen wird. Naturgemäß sieht man diesen Punkt in Italien etwas anders.

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Berlin: Tegel-Betriebspflicht endet am Mittwoch

Am 5. Mai 2021 endet in Tegel die Flughafengeschichte endgültig. Der Airport musste nach der Einstellung des Flugbetriebs noch rund sechs Monate in Bereitschaft gehalten werden. Diese Frist läuft am Mittwoch ab. Rechtlich gesehen ist Berlin-Tegel dann kein Flughafen mehr. Bereits am Dienstag übergibt die Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH das erste Gebäude an das Land Berlin. Im ehemaligen Terminal C ist derzeit ein Impfzentrum eingerichtet. In der Vergangenheit wurde dieses zunächst überwiegend von Air Berlin genutzt. Nach der Pleite des Homebase-Carriers zog Easyjet in diesen Erweiterungsbau ein. Aviation Direct hat anlässlich der Eröffnung des BER und der Schließung von Berlin-Tegel Fotoreportagen produziert: Fotoreportage Berlin-Tegel Fotoreportage Berlin-Tempelhof Fotoreportage Berlin-Brandenburg

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Drittstaaten: EU will Geimpften die Einreise erleichtern

Innerhalb der Europäischen Union soll das Reisen mit dem Grünen Pass erleichtert werden. Nun prescht die EU-Kommission vor und empfiehlt, dass touristische Einreisen aus Drittstaaten ebenfalls ermöglicht werden sollen. Dabei soll die vollständige Impfung nachgewiesen werden müssen. Eine Besonderheit soll es für Kinder, die noch nicht geimpft werden können, geben. Wenn diese gemeinsam mit ihren geimpften Eltern reisen, sollen die Minderjährigen einen negativen PCR-Test vorlegen müssen. Es gibt allerdings eine große Einschränkung, denn die avisierte Regelung soll nur dann zum Tragen kommen, wenn der Herkunftsstaat eine „gute Inzidenz“ aufweist. Andernfalls soll der Zutritt verwehrt bleiben. Bislang handelt es sich lediglich um eine Empfehlung der EU-Kommission. Die tatsächliche Umsetzung obliegt den Mitgliedsstaaten. Diese können frei darüber entscheiden, ob sie Angehörigen von Drittstaaten bzw. ihren eigenen Bürgern bei der Rückreise Erleichterungen gewähren oder eben nicht. Es wird angestrebt, dass eine einheitliche Regelung gefunden wird, doch in der Vergangenheit brachten die Beschlüsse der EU-Botschafter recht wenig, denn die Nationalstaaten kochten weiterhin ihre eigene Suppe.

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London City nutzt nun einen Remote Tower

Der innerstädtische Flughafen London-City wird nun mittels eines so genannten Remote Towers kontrolliert. Das bedeutet, dass die Lotsen nicht mehr vor Ort sind, sondern sich in Swanwick, also weit über 100 Kilometer entfernt, befinden. Bereits im Jahr 2017 wurde angekündigt, dass London City auf dieses Modell umgestellt werden soll. Nach einer Übergangsphase wurde der digitale Tower im Sommerflugplan 2021 in Betrieb genommen. Laut City-Airport ist dieser rund 50 Meter hoch und mit diversen Kameras und Analysegeräten ausgerüstet. Diese übertragen Livebilder und essentiell wichtige Daten an das Kontrollzentrum in Swanwick.

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