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Etihad gibt Air Seychelles-Anteile wieder ab

Etihad Airways steigt nun endgültig bei Air Seychelles aus. Die Regierung nimmt den 40-Prozent-Anteil für einen symbolischen Betrag zurück. Damit realisiert die Golf-Airline einen weiteren Rückzug aus einer Airline-Beteiligung, Air Serbia hat Etihad Airways Anfang 2021 von 49 auf 18 Prozent weitgehend abgebaut. Etihad Airways war seit 2012 bei Air Seychelles aktiv. Der Ausstieg wird für die staatliche Airline aus Abu Dhabi nochmal teuer – Etihad Airways wird bilanzielle Forderungen in Höhe von 72,3 Millionen US-Dollar zu 79 Prozent abschreiben, wie aero.de berichtet.

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Lufthansa Group und BASF bringen Sharkskin-Technologie in Serie

Lufthansa-Jets sollen künftig mit Hilfe einer neuartigen Oberflächenfolie Sprit sparen. Die von BASF und Lufthansa Technik gemeinsam entwickelte Oberfläche sei der gerippten Haut von Haifischen nachempfunden, berichten beide Unternehmen am Montag.  Mit der besseren Aerodynamik könne die Luftreibung um etwa ein Prozent gemindert werden, so dass beim Einsatz an der gesamten Lufthansa-Frachterflotte jährliche Einsparungen von 3700 Tonnen Kerosin möglich seien. Damit würde die Emission von rund 11 700 Tonnen klimaschädlichen Kohlendioxids (CO2) vermieden, was rund 48 Frachtflügen von Frankfurt nach Shanghai entspreche. Ab dem kommenden Jahr sollen sämtliche Frachter der Lufthansa Cargo, zehn Jets vom Typ Boeing 777, mit der neuen Folie beklebt werden. Es geht um die Rumpfunterhälfte bis zu den Seitenflächen, wo bei Frachtern keine störenden Fensterreihen vorhanden sind. Auch Teile des Flügels würden beklebt, berichtete ein Sprecher der Lufthansa Technik.  Insgesamt geht es um rund 800 Quadratmeter Haifischhaut pro Flugzeug. Bislang wurde die Folie auf rund 500 Quadratmetern am Unterrumpf eines Boeing 747-Jumbos erprobt. Dafür hatte Lufthansa Technik auch die Zulassung durch die europäische Flugsicherheit EASA erreicht. Lufthansa Technik und BASF beabsichtigen, die neue Technologie konsequent in Richtung zusätzlicher Flugzeugtypen und noch größerer Flächen weiterzuentwickeln. In ersten Modellrechnungen ließen sich mit der Haifischhaut-Technologie bis zu 3 Prozent der CO2-Emissionen vermeiden, erklärten die Unternehmen.

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Über Foodora: Finnair liefert nach Hause

Krise macht erfinderisch: Künftig bereiten Finnair-Mitarbeiter wieder verschiedene Mahlzeiten vor. Diese sind jedoch nicht für den Verzehr an Bord bestimmt. Im Zuge einer neuen Kampagne startet der Carrier heute eine Zusammenarbeit mit dem Online-Lieferservice Foodora.  Auch die finnische Fluggesellschaft hat mit den Folgen der Pandemie zu kämpfen, erst kürzlich korrigierte das Unternehmen seine Sparziele weiter nach oben. Trotz dieser Einschnitte kommen wirtschaftliche Überlegungen wohl nicht zu kurz. Denn ab sofort bietet Finnair den sogenannten „Taste of Finnair“ nicht nur Fluggästen an, sondern liefert es auch Kunden vor die eigene Haustür. Als ersten Markt nennt die Gesellschaft den Süden des Landes rund um die finnische Hauptstadt Helsinki. „Taste of Finnair entstand aus dem Wunsch heraus, unser Geschäft auszubauen. Vor allem aber, um unseren Mitarbeitern während der CoV-Krise eine Beschäftigung anzubieten“, so Marika Nieminen, Vice President Finnair Kitchen. Dabei seien die Kreationen von Business Class-Gerichten der Airline inspiriert, so das Unternehmen

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UK hebt Reiseverbot am 17. Mai 2021 auf

Das Vereinigte Königreich will das Verbot von Reisen zu touristischen Zwecken mit 17. Mai 2021 aufheben. Damit hält man am ursprünglich von Premierminister Boris Johnson verkündeten Plan fest. In den letzten Wochen gab es einige Zweifel, ob dieser Termin halten wird. Die Tageszeitungen „Telegraph“ und „Times“ berichten unter Berufung auf Regierungskreise, dass die Aufhebung am 17. Mai 2021 vollzogen werden soll. Unter anderem wird auch auf die stabile Infektionslage verwiesen. Die Siebentagesinzidenz liegt momentan bei 24. Allerdings wird UK auch einige Regeln einführen, denn ganz ohne Einschränkungen wird es auch nach dem Stichtag nicht laufen. So soll die Welt in eine Ampel-Karte eingefärbt werden. Hat man sich in grünen Ländern aufgehalten, so ist die Vorlage eines negativen Coronatests erforderlich. Bei gelben Ländern muss zusätzlich eine Heimquarantäne angetreten werden. Kommt man aus Staaten, die UK mit der Farbe Rot belegt, ist eine zehntägige Quarantäne in einem Hotel erforderlich. Sämtliche Kosten sind von den Reisenden selbst zu tragen. Unklar ist noch, ob es für Personen, die vollständig gegen das Coronavirus geimpft sind, zu Erleichterungen kommen wird.

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Indien: Joe Biden sperrt Ausländer aus

U.S.-Präsident Joe Biden hat ein Dekret erlassen, das ab Dienstag Personen, die sich in Indien aufgehalten haben und nicht über die U.S.-amerikanische Staatsbürgerschaft verfügen, die Einreise verwehrt. Davon ausgenommen ist man abseits dem Reisepass nur mit Aufenthaltstitel der USA oder Diplomatenstatus. Im humanitären Bereich besehen ebenfalls Sonderregeln. Die Verfügung des U.S.-Präsidenten hat kein Ablaufdatum. In einer Mitteilung erklärt Biden kurz und knapp, dass Indien für mehr als ein Drittel aller Coronafälle verantwortlich sein soll. Weiters will man das „Einschleppen“ der dort zuerst aufgetretenen Mutation verhindern. Die Einreise für Nicht-U.S.-Bürger, die sich zuvor im Schengen-Raum, UK, Irland, China, Brasilien, Iran und Südafrika aufgehalten haben, bleibt aufrecht. Maskenpflicht bis September 2021 verlängert Die Transportsicherheitsbehörde TSA teilte bereits am Freitag mit, dass die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmittel bis mindestens September 2021 verlängert wird. Das schließt ausdrücklich auch Flugzeuge ein. Die ursprüngliche Anordnung war bis zum 11. Mai 2021 befristet. Unter Donald Trump gab es keine allgemeine Maskenpflicht. Diese wurde erst unter Joe Biden eingeführt. Allerdings wurde das Bedecken von Mund und Nase bereits zuvor von diversen Städten und Bundesstaaten vorgeschrieben.

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Paderborn kann Insolvenzverfahren verlassen

Der Regionalflughafen Paderborn-Lippstadt konnte das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung per 30. April 2021 verlassen. Seit 1. Mai 2021 der Airport wieder eigenständig tätig. Zuvor konnte eine Einigung mit den Gläubigern erzielt werden. Im Zuge des Verfahrens wurde der Personalstand stark reduziert. Die Betreibergesellschaft, die nun zu 77,9 Prozent in der Hand des Kreises Paderborn ist, beschäftigt nur noch 64 Mitarbeiter. Zuvor waren es 170. Auch ist die Stadt Bielefeld ausgestiegen und übergab ihre Anteile an die Stadt Paderborn. Die Gläubiger sollen laut Mitteilung des Airports auf 75 Prozent ihrer Forderungen verzichtet haben. Eine Besonderheit in Paderborn ist, dass die Bodendienstleistungen nun von der Betriebsfeuerwehr erbracht werden. Das ursprünglich in diesem Bereich beschäftigte Personal hat man abgebaut. Der Airport geht davon aus, dass man in dieser Konstellation rund 300.000 Reisende pro Jahr abfertigen kann. Vor der Corona-Pandemie hatte man rund 700.000 Passagiere im Jahr.

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Russland: Teile aus Superjet gestohlen – Versicherung muss nicht zahlen

Die United Aircraft Corporation bzw. deren Tochtergesellschaft Irkut unterlag in Moskau in einem ungewöhnlichen Rechtsstreit. Der Hersteller klagte insgesamt drei Versicherungsgesellschaften auf Zahlung, denn im Jahr 2015 soll ein in Indonesien geparkter Sukhoi Superjet SSJ-100 regelrecht ausgeschlachtet worden sein. Irkut ist der Ansicht, dass man bestohlen wurde von fordert von den Assekuranzen und 2,4 Millionen Euro. Man ging davon aus, dass es sich um einen klaren Versicherungsfall handelt, doch die wirre Eigentümerschaft der Maschine wurde dem Flugzeugbauer nun zum Verhängnis. Zum Zeitpunkt des Diebstahls gehörte der betroffene SSJ-100 formell einer Gesellschaft mit Sitz in der Schweiz. Diese wurde zwischenzeitlich liquidiert. Der Hersteller erwarb den Regionaljet erst im Dezember 2015. Laut einem Bericht der Agentur RIA Novosti sind im Jahr 2016 die gestohlenen Teile wieder aufgetaucht und zwar auf dem Schwarzmarkt. Insgesamt 52 Bauteile konnten von Superjet International sichergestellt werden. Bei der Ablehnung der Ansprüche erklärte der Richter, der Kläger habe weder die Tatsache des Eintretens des Ereignisses noch die Höhe des Schadens nachgewiesen oder eine Stellungnahme der indonesischen Strafverfolgungsbehörden abgegeben. Das Gericht stellte außerdem fest, dass der Eigentümer des Flugzeugs zu diesem Zeitpunkt die Maple Aviation Leasing GmbH war, ein Unternehmen mit Sitz in Zug, Schweiz, das 2019 in Liquidation ging. Zusammen mit dem russischen VEB war Maple der Begünstigte der Polizze. Im konkreten Fall könne die Irkut-Tochter nicht als der tatsächliche Kläger angesehen werden. Das Gericht stellte fest, dass SCAC das Flugzeug erst im Dezember 2015 gekauft hatte. Der Vorfall ereignete sich aber zwischen September und Oktober 2015.

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Kuba will 21 Interjet-SSJ-100 kaufen

Die mexikanische Billigfluggesellschaft Interjet begibt sich nach längerem Disput unter den Eigentümern in ein Insolvenzverfahren nach lokalem Recht. Der Carrier fliegt seit einigen Monaten nicht mehr und kann auch die Löhne nicht mehr bezahlen. Dennoch wartete man mit dem Antrag auf ein Restrukturierungsverfahren vergleichsweise lange ab. Hintergrund ist, dass es zunächst Unstimmigkeiten unter den Aktionären gab. Nun konnte eine Einigung erzielt werden. In einem Statement schreibt der Carrier, dass man sich über das nunmehrige Verfahren auch für Investoren öffnen möchte. Kuba ist an Superjets interessiert Interjet strebt die Wiederaufnahme des Flugbetriebs an. Einen konkreten Termin kann man nicht nennen, schreibt lediglich „so bald als möglich“. Auch will man die Außenstände, die man gegenüber dem Personal hat, rasch regeln. Mit den Gläubigern sollen in den nächsten Wochen intensive Verhandlungen geführt werden. Diese sollen in einen Sanierungsplan münden. Möglicherweise könnten die 21 Sukhoi Superjet SSJ-100 schon bald frisches Geld in die Kasse spülen. Der Carrier versucht seit längerer Zeit diese Maschinen loszuwerden, doch eine ernsthafte Nachfrage gab es auch vor der Corona-Pandemie nicht. Es handelt sich nicht um Leasingflugzeuge, sondern Interjet ist Eigentümer. Laut einem Sprecher befindet sich Interjet in finalen Verhandlungen mit Kuba. Diese sollen in einem Verkauf münden. Die kubanische Regierung ist am Ankauf der 21 Regionaljets interessiert, um die veraltete Flotte ihrer staatlichen Airline modernisieren zu können.

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Mallorca: Sundair hebt wieder in Dresden ab

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Sundair nahm am 1. Mai 2021 eine Nonstop-Verbindung zwischen Dresden und Palma de Mallorca auf. Die Strecke wird vorerst jeweils am Verkehrstag Samstag bedient. Derzeit setzt Sundair zwischen Sachsen und der Baleareninsel Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 ein. Derzeit plant der Carrier, dass die Ferienstrecke ab 24. Mai 2021 aufgestockt werden soll. Ab diesem Zeitpunkt soll zusätzlich auch an Montagen geflogen werden. Je nach Nachfrage sind weitere Flüge während der Hauptsaison möglich.

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TAP: Laternenmast „rasiert“ A330-900-Sharklet ab

Der von TAP Air Portugal betriebene Airbus A330-900 mit der Registrierung CS-TUJ erlitt am Freitag auf dem Flughafen Osvaldo Vieira International eine Kollision am Boden. Dabei verlor der Langstreckenjet eines der beiden Sharklets. Die genaue Ursache ist noch unklar und wird derzeit von Unfallermittlern untersucht. Lokale Medien berichten, dass der TAP-A330-900 einen Laternenmast mit dem Sharklet touchiert haben soll. Dies führte dazu, dass das Wingtip abgerissen ist. Die Höhe des Sachschadens ist laut Fluggesellschaft noch unklar. Bei dem Vorfall soll es zu keinen Verletzten gekommen sein. Ein TAP-Sprecher erklärte: „Die 232 Passagiere, die an Bord waren, stiegen reibungslos aus und ihre Sicherheit stand nie auf dem Spiel. Die Ursachen werden ordnungsgemäß untersucht“.

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