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Trotz OGH-Urteil: Ryanair gestaltet Check-In-Gebühren-Erstattung äußerst zäh

Der ehemaligen Fluggesellschaft Laudamotion untersagte der Oberste Gerichtshof im Mai 2020 die Erhebung von Check-In-Gebühren. Da diese für rechtswidrig erklärt wurde, haben betroffene Passagiere das Recht auf Rückzahlung, doch genau das soll laut einem Bericht der Kronen Zeitung nicht sonderlich flüssig funktionieren. Eigentlich sollte man annehmen, dass beim Vorliegen eines höchstrichterlichen Urteils die Rückforderung unrechtmäßig kassierter Gebühren einfach und unkompliziert möglich sein müsste. Laut dem Medienbericht lassen Laudamotion und Ryanair betroffene Fluggäste schon seit fast einem Jahr auf die Rückzahlung der vom OGH gekippten Check-in-Gebühr in der Höhe von 55 Euro pro Person und Strecke warten. Bereits in der Vergangenheit haben sich die beiden Carrier den Umstand, dass unter OE-Flugnummern (Laudamotion) geflogen wurde, aber der Verkauf der Flugscheine durch Ryanair (FR) erfolgte, gelegentlich nützlich gemacht. Vertragspartner der Reisenden war stets die irische Fluggesellschaft, jedoch schob diese die Zuständigkeit bei unliebsamen Anliegen in Richtung Schwechat zu Laudamotion und dort schickte man betroffene Reisende wieder zurück zum Ryanair-Kundenservice. Diese Praxis besteht nicht mehr, da Laudamotion keine Fluggesellschaft mehr ist und der Nachfolger Lauda Europe ausschließlich als eine Art Subunternehmer im Wetlease für die irische Konzernschwester fliegt. Doch was ist mit Passagieren, die vor dem OGH-Urteil am Check-In-Schalter pro Person und Strecke 55 Euro bezahlt haben? Laut einem Bericht der Kronen Zeitung sollen bislang weder Ryanair noch Laudamotion einer Familie insgesamt 220 Euro zurückbezahlt haben. Die Reisenden gaben an, dass der Web-Check-in nicht funktioniert habe und bezahlte dann am Flughafen, da andernfalls das Mitfliegen verweigert worden wäre. Der OGH urteilte im Mai 2020,

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Hongkong deckt Covid-Cluster auf Vistara-Flug auf

Die Fluggesellschaft Vistara handelte sich in der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong Ungemach ein, denn die Behörden werfen dem Carrier vor, dass auf einem einzelnen Flug gleich 47 Covid-Fälle importiert wurden. Sämtliche Reisenden konnten vor dem Abflug negative Befunde vorliegen, doch jene, die bei der Einreise in Hongkong vorgenommen wurden, fielen positiv aus. Für den Carrier bedeutet das erst mal: Flugverbot in die Sonderverwaltungszone. Die Einreisebestimmungen Hongkongs ähneln jenen von China, sind aber nicht vollständig ident. Grundsätzlich dürfen nur Einwohner und Personen, die unter wenige Ausnahmen fallen, in die Sonderverwaltungszone anreisen. Vor dem Abflug muss ein PCR-Test absolviert werden. Dieser darf nicht älter als 72 Stunden sein. Nach der Landung wird seitens der Regierung Hongkongs ein weiterer Abstrich veranlasst. Die Personen müssen sich für 21 Tage in einer vorgegebenen Quarantäneunterkunft aufhalten. Währenddessen könnend weitere Testungen vorgenommen werden. Die Passagiere von Vistara Flug 6395, der von Delhi nach Hong Kong durchgeführt wurde, konnten allesamt einen negativen PCR-Befund vorweisen. Vor dem Antritt der Quarantäne wurden sämtliche Inassen nochmals getestet und dabei waren sechs Personen positiv. Ende vergangener Woche wurden weitere 25 Passagiere, die sich an Bord des besagten Fluges befunden haben, positiv getestet und am zwölften Tag kamen nochmals 22 positive Fälle hinzu. Bislang wurden 47 Passagiere positiv auf Covid-19 getestet. Alle befinden sich weiterhin in der von der Regierung Hongkongs zugewiesenen Quarantäneunterkunft. Ansteckungen vermutlich an Bord Besonderes Augenmerk liegt dabei auf einer Sitzplatzkarte, die im Internet kursiert. Aus dieser geht hervor, dass sich die Ausbreitung des Virus offenbar in de Economy-Class vollzogen hat.

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Eurowings Discover bekommt zwei Flugzeuge von Edelweiss – ein Verstoß gegen Staatshilfeauflagen?

Lufthansa zieht zwei Airbus A330-300 von der Schweizer Tochtergesellschaft Edelweiss zur neu gegründeten Eurowings Discover ab. Personalvertreter lassen den Vorgang jetzt prüfen. Denn die konzerninterne Verlegung der Flugzeuge könnte gegen Bedingungen der Staatshilfe, welche die Schweizer Regierung Swiss und Edelweiss im vergangenen Jahr zur Bewältigung der Krise gewährte, verstoßen. Im Gegenzug für die Kreditgarantie verlangte man in Bern nämlich, dass die Lufthansa die deutschen Drehkreuze Frankfurt und München nicht schneller hochfährt als Zürich.  Genau dieses Szenario könnte hier aber verwirklicht werden. Der Pilotenverband Aeropers und zwei Flugbegleitergewerkschaften haben sich deswegen bei der Schweizer Luftfahrtstiftung beschwert, die über die Einhaltung Schweizer Beihilfeauflagen wacht. „Wir haben die Stiftung darauf hingewiesen, darauf zu achten, dass es zu keiner Verschiebung der Kapazitäten zu Lasten des Standortes Schweiz kommt“, zitiert die Luzerner Zeitung einen Aeropers-Sprecher. 

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Buchungszahlen machen Mut: Tui glaubt an einen starken Sommer

Tui bleibt optimistisch: Der Reisegigant erwartet im Sommer stolze 75 Prozent des üblichen Geschäfts. Bereits jetzt gebe es rund 2,8 Millionen Buchungen, so Tui-Chef Fritz Joussen. Seine Hoffnungen gründete der Konzernchef unter anderem auf die Impfkampagne in Großbritannien. Diese erlaube den Briten auf baldige touristische Aktivitäten zu hoffen – schon ab Mitte Mai sollen wieder Reisen ins Ausland erlaubt werden. Das berichtet der Stern. Das Königreich gehört zu den wichtigsten Tui-Märkten.  Das Unternehmen verwies darüber hinaus auf die raschen Impfungen in den USA und setzt entsprechende Erwartungen auch in die europäischen Länder. Auch Tui wurde besonders hart von den schweren Folgen der Pandemie getroffen. Der Konzern erhielt Kredite im Umfang von insgesamt 4,3 Milliarden Euro zur Überwindung der Krise.

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Sommerflugplan: Neun neue Ziele ab Hamburg

Die Fluggesellschaften bauen ihr Angebot ab Hamburg schrittweise aus: Aktuell fliegen die Airlines 80 Direktziele ab Hamburg Airport an, bis zu den Sommerferien werden es voraussichtlich rund 105 Ziele sein. Mit Chania, Kalamata, Preveza, Samos, Cluj, Tirana, Chisinau, Belgrad und Larnaca würden sogar neun komplett neue Ziele in Hamburgs Streckennetz hinzukommen – wobei gerade die Auswahl für Griechenland wächst. Das teilt der Airport mit. Wer zurück nach Deutschland fliegen möchte, darf aktuell nur mit einem negativen Corona-Testergebnis an Bord. Aktuell verzeichnet der Hamburger Flughafen rund 36 Starts und 36 Landungen pro Tag. Voraussichtlich ab Mitte Mai werden die Fluggesellschaften ihr Angebot noch einmal deutlich aufstocken.

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Lufthansa: Aufsichtsrats-Chef für weniger Aufsichtsrat-Mandate

Der Aufsichtsratschef der Lufthansa fordert, die Aufsichtsrat-Mandate auf sechs herabzusetzen. Das gilt auch für die Mitgliederzahl.  Eine gesetzliche Begrenzung der Mandate von Aufsichtsräten würde die Kontrollgremien effizienter machen, so Karl-Ludwig Kley. Das trage unter anderem zur Professionalität und Schlagfertigkeit der Unternehmenskontrolleure bei. „So manche unbeholfene Mandatsbeendigung und Neubesetzung in letzter Zeit wäre mit Sicherheit vermieden worden oder hätte zumindest reibungsloser funktioniert und damit Schäden vom jeweiligen Unternehmen abgewendet, wenn sie in professionelleren Händen gelegen hätte“, wird Kley von den Kollegen von Airliners zitiert.

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Freier Mittelsitz senkt Corona-Infektionsrisiko bei Flügen

Freie Mittelsitze reduzieren die Ansteckungsgefahr mit Corona an Bord eines Verkehrsflugzeugs deutlich. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der US-Seuchenschutzbehörde CDC. Bei Simulationen in Kurz- und Langstreckenflugzeugen fanden die Forscher eine Reduktion der Corona-Infektionsrate von 23 bis 57 Prozent. Dabei würden Abstand, Luftaustausch und Filtersysteme die Ausbreitung von Aerosolen in der Kabine unterbinden. „Wenn diese Standards eingehalten werden, werden die meisten Viruspartikel innerhalb weniger Sitzreihen von einem Herd entfernt“, argumentierten die Experten. „Der rezirkulierte Teil der Luft, der jedem Passagier zuströmt, hat hocheffiziente Partikelluftfilter (HEPA-Filter) durchlaufen.“

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Phuket-Öffnung weiterhin fraglich

Eigentlich sollte die beliebte Urlaubsregion ab dem 1. Juli wieder für vollständig immunisierte Touristen zugänglich gemacht werden. Doch die optimistischen Öffnungspläne geraten ins Schwanken.  Hintergrund sei das zuletzt stark ansteigende Infektionsgeschehen in Thailand, welches den angestrebten Impffortschritt in Phuket verlangsamt hat. Das berichtet unter anderem Reisetopia. „Wir sind besorgt. Denn sollte bis dahin keine Herdenimmunität erreicht werden, müssen wir unsere Öffnungsabsichten wieder überdenken“, so Tourismusminister Phiphat Ratchakitprakarn. Die Regierung hatte besonders viel Impfstoff für besagtes Gebiet sichergestellt, um die Herdenimmunität bis Anfang Juli zu erreichen. Doch unvorhergesehene Ereignisse sowie steigende Infektionszahlen im Rest des Landes hätten die Behörden nun dazu veranlasst, für Phuket vorgesehenen Impfdosen in andere Regionen zu verteilen. Im schlimmsten Fall müssen sich Phuket-Liebhaber also weiterhin in Geduld üben – eine endgültige Entscheidung wird kommende Woche erwartet

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Tunesien lockert bei Pauschalreisenden

Tunesien lockert vorsichtig die Einreisebestimmungen: Ab sofort dürfen Pauschalreisende in das Land, ohne eine Zwangsquarantäne befürchten zu müssen.  Vorausgesetzt die Einreisenden haben auch einen höchstens 72 Stunden alten negativen PCR-Test im Gepäck. Dennoch sind sie dann nicht zur Gänze von den Beschränkungen befreit. Denn die Regierung schreibe vor, dass Reisende sich verpflichten müssen nach ihrer Ankunft ausschließlich im Hotel zu bleiben. Es sei denn, sie nehmen an organisierten Ausflügen teil, wie reisevor9.de berichtet.  Wer also in diesen Zeiten nach Tunesien reisen möchte, um die schöne Landschaft zu erkunden, der bleibt dabei auf der Strecke. Und muss sich mit dem Hotelgelände begnügen. Darüber hinaus müssen Touristen nach Angaben des tunesischen Fremdenverkehrsamtes einen Voucher für Flug, Transfers und die Übernachtungen im Hotel vorlegen.  Auf der anderen Seite bleibt bei Individualreisenden so gut wie alles beim Alten. Auch sie müssen einen negativen PCR-Test vorzeigen. Dieser bewahrt sie jedoch nicht vor einer Isolation, im Hotel muss eine fünftägige Quarantäne absolviert werden. Zudem muss ein Einreiseformular mitgeführt werden.

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Lauda Europe tauscht Crewlink-Flugbegleiter aus

Die für Lauda Europe tätige Leiharbeitsfirma Crewlink verlängerte in den letzten Tagen die befristeten Arbeitsverträge zahlreicher Flugbegleiter, die ab Wien-Schwechat im Einsatz waren, nicht. Zum Teil soll es bei jenen, die auf das Fortwirken des Kollektivvertrags Laudamotion gepocht haben, auch zu sofortigen Freistellungen gekommen sein. Bei Crewlink fährt man offensichtlich mit dem sprichwörtlichen „Eisenbesen“ durch die Firma und trennt sich von jenen Kabinenmitarbeitern, die als „aufmüpfig“ gelten. Als Personalleasingfirma hätte man den Kollektivvertrag für Arbeitskräfteüberlasser bzw. beim Einsatz bei Lauda Europe jenen von Laudamotion anzuwenden. Letzteres ist juristisch knifflig. Im Vorjahr drohte die Laudamotion-Geschäftsleitung mit der Schließung der Basis Wien, so die Sozialpartner keinen neuen Kollektivvertrag nach den Wünschen des Unternehmens abschließen sollte. Gleich zweimal gingen die Beschäftigten auf die Straße und sogar das demonstrative Ausfliegen der damals noch in Österreich registrierten Airbus A320 erfolgte. Nachdem sich die Sozialpartner auf ein Eckpunkte-Papier geeinigt hatten, forderte die Geschäftsführung die Belegschaft zur Zustimmung auf. Wer diese verweigerte, erhielt kurze Zeit später die Kündigung überreicht. Klagen bezüglich KV-Fortwirkung anhängig Laut Gewerkschaft Vida wurde der „neue Kollektivvertrag Laudamotion“ nicht endgültig abgeschlossen. Auch seitens der Wirtschaftskammer ist zu hören, dass der Kontakt plötzlich abgerissen ist, so dass der formale Abschluss nicht erfolgt ist. Im Sommer 2020 wurde bekannt, dass Laudamotion geschlossen wird und der maltesische Nachfolger Lauda Europe übernehmen soll. Die Bases Stuttgart und Düsseldorf wurden geschlossen und gleichzeitig trennte man sich von sämtlichen Beschäftigten. In Wien nutzte man den Wechsel auf Lauda Europe, um sich von weiteren Mitarbeitern zu trennen. Der Kollektivvertrag Laudamotion soll

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