
Salzburg: Land will Flughafen an Red Bull verkaufen
In Salzburg diskutiert derzeit die Politik eine mögliche Teilprivatisierung des Flughafens und bringt dabei den Getränkehersteller Red Bull ins Gespräch. Dieser ist bereites Pächter des Areals, auf dem die Hangars 7 und 8 errichtet sind. Die Corona-Pandemie traf den Flughafen Salzburg hart, denn der Airport macht den Großteil des Jahresumsatzes in der Wintersaison. Diese ist heuer fast vollständig ausgefallen. Die logische Konsequenz daraus ist, dass die Finanzlage angespannt ist. Die Landespolitik denkt nun laut Österreichischem Rundfunk darüber nach, dass wertvolle Grundstücke verkauft werden sollen. Auch eine mögliche Teilprivatisierung des Flughafens wird nicht ausgeschlossen. Die Liegenschaften, die momentan von Red Bull genutzt werden, befinden sich auf Grund, der im Eigentum des Airports steht. Salzburgs Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl (ÖVP) kann sich den Verkauf an den Getränkekonzern vorstellen und hat auch eine klare Vorstellung davon wofür die möglichen Einnahmen verwendet werden sollen: „Der Verkauf dieses Baurechts könnte Geld lukrieren für den notwendigen Bau des Terminal 1“. Gegenüber dem ORF äußerte sich Bernhard Auigner (SPÖ), Vizebürgermeister der Stadt Salzburg, zumindest nicht abgeneigt: „Darüber kann man sicher nachdenken. Es könnte frisches Geld hereinbringen, wenn das Angebot passt“. Land für Teilprivatisierung, Stadt stemmt sich dagegen Der zweitgrößte Flughafen Österreichs war über viele Jahre hinweg profitabel, doch die Corona-Pandemie änderte das quasi über Nacht. Eigentümer des Airports sind das Land Salzburg (75 Prozent) und die Stadt Salzburg (25 Prozent). Diese Konstellation könnte sich laut Landeshauptmann-Stellvertreter Stöckl ändern, denn eine Teilprivatisierung wird derzeit ernsthaft diskutiert. Dabei sieht man Red Bull als möglichen Partner. Dazu der Landespolitiker: „Es ist








