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Österreich: Anschober verlängert Einreiseverordnung bis Ende Mai 2021

Eigentlich wäre Rudolf Anschobers (Grüne) Einreiseverordnung am 31. März 2021 ausgelaufen. Nun teilte das von ihm geleitete Ministerium mit, dass die aktuelle Fassung bis mindestens 31. Mai 2021 verlängert wird. Das hat zur Folge, dass – abgesehen von Ausnahmen – weiterhin eine Quarantäne angetreten werden muss. Änderungen gibt es hinsichtlich der Gültigkeit von Befunden: PCR-Tests gelten maximal 72 Stunden ab Abstrichnahme und Antigen-Schnelltests maximal 48 Stunden. Auch die Einreiseanmeldung, von der auch Pendler erfasst sind, wird beibehalten. Sofern man nicht unter eine Ausnahme fällt, ist eine Quarantäne anzutreten. Freitesten ist nach fünf Tagen möglich. Landeverbote für Südafrika und Brasilien verlängert Während das Landeverbot für Maschinen, die im Vereinigten Königreich gestartet sind, in Kürze aufgehoben wird, wurden jene für Brasilien und Südafrika bis vorerst 4. April 2021 verlängert. Das Gesundheitsministerium ist der Ansicht, dass mit dieser Maßnahme die Einschleppung von Mutationen verhindert werden kann. Verbindungen mit Umstieg sind nicht betroffen, da sich der Bann nur auf Nonstop-Passagierflüge bezieht. Die Liste der Länder, aus denen man test- und quarantänefrei nach Österreich einreisen kann, ist äußerst kurz: Australien, Island, Neuseeland, Norwegen, Singapur, Südkorea und Vatikan. Aus allen anderen Staaten kommend unterliegt man der aktuellen Einreiseverordnung und somit der Quarantäne, ausgenommen man fällt unter eine Ausnahme.

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Deutschland prüft Lockerung der Einreisebestimmungen

Deutschland plant die derzeit durchaus harten Einreisebestimmungen deutlich zu lockern. Können sich Bund und Länder auf den aktuellen Entwurf einigen, würde bei der Einreise aus so genannten Risikogebieten ein Antigen-Schnelltest ausreichen, um Quarantäne vermeiden zu können. Hat man sich in so genannten „Hochinzidenzgebieten“ aufgehalten, müssen zwei negative Tests vorgelegt werden, um sich nach fünf Tagen „freitesten“ zu können. Aus dem aktuellen Entwurf, der Aviation Direct vorliegt, kann entnommen werden, dass auch hierfür Schnelltests ausreichend sein werden. Lediglich aus „Variantengebieten“ kommend soll eine 14-tägige Quarantäne – ohne Möglichkeit des „Freitestens“ – bleiben. Der Ablauf könnte sich grundlegend ändern, denn die Befunde sollen über das Portal, über das die Einreiseanmeldung zu tätigen ist, hochgeladen werden. Das soll auch für den „Freitester“ gelten. Auch wird die Einrichtung so genannter Flugkorridore diskutiert. Diese werden als mögliche Option für nicht näher bezeichnete Nicht-EU-Staaten betrachtet. Fix ist jedoch noch nichts, denn es handelt sich derzeit nur um einen Entwurf. Anzunehmen ist, dass darüber noch viel verhandelt wird und die Lobbyverbände der Reisebranche sich bemühen werden, dass es möglichst einfach wird. Inwiefern der seitens der EU geplante „Green Pass“ einbezogen wird, ist unklar.

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Slowenien bläst Plan für neuen Staatscarrier ab

Kurz nach der Insolvenz von Adria Airways trieb die slowenische Regierung Pläne für einen neuen Staatscarrier voran. Nun teilte das Wirtschaftsministerium mit, dass das Projekt fallengelassen wurde. Hintergrund ist auch, dass die EU-Kommission Bedenken geäußert hat. Slowenien beabsichtigte die Finanzierung aus Corona-Hilfstöpfen. Das Ministerium teilte mit, dass das Vorhaben nicht mit den Richtlinien der Europäischen Union in Einklang gebracht werden konnte. Daher habe man den entsprechenden Antrag zurückgezogen und somit auch das Airlineprojekt – zumindest vorläufig – fallen gelassen. Mit Air Serbia werden jedoch intensive Gespräche, die in der Eröffnung einer Basis in Ljubljana münden könnten, geführt. Die Gründung einer neuen staatlichen Fluggesellschaft für Slowenien ist derzeit in weite Ferne gerückt. Eine Basis einer bestehenden Airline dürfte wesentlich günstiger kommen. In einer frühen Phase der „Staatspläne“ suchte man eine Beteiligung von Lufthansa. Der Kranich-Konzern winkte allerdings dankend ab.

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Sommerurlaube: UK blickt mit Sorge auf die EU

Das in der Europäischen Union langsame Impftempo bereitet nun der Regierung des Vereinigten Königreichs Sorgen, denn am 17. Mai 2021 will man das internationale Reisen wieder weitgehend ermöglichen. Dieser Termin wackelt nun. Schottlands Regierungschefin Nicola Sturgeon äußerte sich bereits dahingehend, dass ihrer Ansicht nach Auslandsreisen bzw. die Einreise ins Vereinigte Königreich ohne Einschränkungen ab 17. Mai 2021 noch nicht möglich sein werden. Sie geht davon aus, dass Testungen vor und nach der Landung „noch einige Zeit“ fortgeführt werden müssen. Sie will nun mit Veranstaltern und Airlines Gespräche führen und dann entscheiden welche Ziele eventuell von Testpflichten befreit werden könnten. Ihr Amtskollege in Wales sieht es ähnlich, drückt sich jedoch drastischer aus: „Das EU-Impfstoff-Chaos könnte die Sommerferien treffen. Selbst wenn wir alle geimpft wurden, wird es schwierig sein woanders hinzugehen“. Premierminister Boris Johnson will am 12. April 2021 über den weiteren Fahrplan entscheiden. Dann wird bekanntgegeben, ob es ab 17. Mai 2021 zu einer vollständigen Öffnung für internationale Reisen kommen wird oder welche Voraussetzung erfüllt werden müssen. Bis dahin wird hinter den Kulissen intensiv verhandelt.

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Südafrika: Lufthansa erhöht die Frequenz

Die Kranich-Airline hatte nach Einschränkungen beim Reiseverkehr wegen einer neuen Coronavirus-Variante ihre Südafrika-Flüge drastisch reduziert. Jetzt hat sich die Lage allerdings wieder zunehmend entspannt. Deswegen baut die Kranich-Airline ihr Flugangebot dorthin wieder aus. „Fast die Hälfte der Destinationen wird in Afrika liegen”, sagte der zuständige Lufthansa- Regionalmanager André Schulz. Dazu gehören unter anderem Flüge nach Windhuk (Namibia), Mauritius, Mombasa (Kenia) und Sansibar (Tansania). Die Eurowings-Flüge von Namibia nach Deutschland würden zudem auf fünf Flüge pro Woche aufgestockt. Schon ab Ende März wird es zudem wieder drei wöchentliche Flüge zwischen der südafrikanischen Touristenmetropole Kapstadt und Frankfurt geben, kündigte Schulz an. Zudem würden die Flüge zwischen Frankfurt und Johannesburg ab April auf fünf Flüge pro Woche aufgestockt. Hinzu kommen die bestehenden drei wöchentlichen Flüge der Tochtergesellschaft Swiss zwischen Zürich und Johannesburg. Für die nächsten Monate gehe die Gruppe von einem bis zu 50 Prozent höheren Buchungsaufkommen gegenüber dem von Restriktionen geprägten Vorjahr aus, berichtet das Handelsblatt.

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UK: Landeverbot wird nicht mehr verlängert

Ein wegen der Coronavirus-Krise verhängtes Landeverbot für Passagierflugzeuge aus Großbritannien in Österreich endet am kommenden Wochenende. Von einer Verlängerung sehe die Regierung nach derzeitigem Stand ab. Das teilte ÖVP-Außenminister Alexander Schallenberg bei einer Onlinediskussion mit mehr als tausend österreichischen Staatsbürgern mit, die im Vereinigten Königreich leben. Die Diskussion drehte sich von den Folgen des Brexits über die Doppelstaatsbürgerschaft bis hin zum „Grünen Pass“ und die Einreiseregelungen. Das berichtet der ORF.

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Volotea setzt A320 hauptsächlich ab Italien ein

Im April 2020 wird Volotea den ersten Airbus A320 in den Liniendienst stellen. Dieser Maschinentyp soll im Sommerflugplan 2021 auf vorerst 61 Strecken zum Einsatz kommen. Der Carrier will die Neuzugänge primär in Italien stationieren. Die ersten beiden Mittelstreckenjets dieses Typs tagen die Registrierungen EC-NNZ und EC-NNY. Es handelt sich um gebrauchte Flugzeuge. Laut Erklärung des Unternehmens werden diese vorerst hauptsächlich ab Italien zum Einsatz kommen. Im Rahmen der Umläufe sind aber auch Strecken wie Palma de Mallorca-Lyon oder Nizza-Luxemburg vorgesehen. Das Rückgrat der Volotea-Flotte war über viele Jahre hinweg die Boeing 717. Man war letzter europäischer Betreiber dieses Musters. Anfang des Jahres trennte man sich von den letzten Einheiten. Die Umflottung auf Airbus-Maschinen wurde schon vor einiger Zeit eingeleitet. Bislang hatte man A319 in der Flotte. Ohne größere Kommunikation organisierte sich der spanische Billigflieger heuer die ersten gebrauchten A320.

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Volotea beantragt Umwelt-Förderungen in Brüssel

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea reichte beim Aufbauplan der EU-Kommission (Recovery and Resilience Facility) Förderanträge in der Höhe von 70 Millionen Euro ein. Insgesamt wurden drei Projekte vorgestellt, die primär die Digitalisierung und den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß der Luftfahrt senken sollen. Der Topf ist mit 672 Milliarden Euro gefüllt und soll sowohl die Digitalisierung als auch den Klimaschutz pushen. Weiters werden aus diesem Fonds auch Covid-Unterstützungsleistungen an EU-Mitglieder ausbezahlt. Volotea reichte ein Projekt, das sich mit der Elektrifizierung von Kurz- und Mittelstreckenflügen befasst ein. Dieses ist auch auf Maschinen bis zu 19 Sitzen spezialisiert und soll laut dem Carrier auch die Anbindung abgelegener Regionen und Inseln ermöglichen. Das zweite Vorhaben befasst sich mit der Digitalisierung im Bereich des Treibstoffverbrauchs, das zu einer Einsparung des Kohlenstoffdioxid-Ausstoßes führen soll. Die Nummer drei betrifft Elektrofahrzeuge in den Bereichen Handling und Wartung.

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Die Ausflüge von Sebastian Kurz im „Oligarchen-Jet“…

Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) scheint offenbar das Reisen besonders stark vermisst zu haben, denn in den letzten Wochen jettet er wieder häufiger mit dem Privatjet durch die Welt. Die Bevölkerung wird aber mittels Zwangsquarantäne und verängstigenden Worten vom Reisen ins Ausland regelrecht abgehalten. Soweit die Behauptungen von Zack-Zack. Was steckt wirklich dahinter? Freilich braucht Kurz bei der Wiedereinreise nach Österreich weder Test noch Quarantäne, denn auf die Ausnahme für Regierungsmitglieder hat Rudolf Anschober (Grüne) selbstredend nicht vergessen. Es mutet aber obskur an, dass Kurz, der stets „stay home“ predigte in einer laut seinem Gesundheitsminister „schwierigen Phase“ der Pandemie nicht mehr auf Videokonferenzen zurückgreift, sondern auf Kosten der Steuerzahler mit Privatjets durch die Welt fliegt. Wohlgemerkt aber dienstlich in seiner Funktion als Regierungschef und nicht privat zum Spaß. Am 4. März 2021 bekam dies in den Augen von Zack Zack eine „schiefe Optik“, denn von seinem Besuch in Israel soll er sich mit der OE-IRK „abholen“ haben lassen. Die Maschine wird von Avcon Jet AG betrieben und eigentlich war es ein ganz normaler Flug. Das von Peter Pilz betriebene Portal Zack Zack „deckte auf“, dass sich besagter Businessjet im Eigentum eines ukrainischen Oligarchen befindet namens Dmytro Firtasch befindet. Die Vereinigten Staaten haben vor langer Zeit ein Auslieferungsansuchen an Österreich gestellt, jedoch wurde über dieses bis dato nicht entscheiden. Das soll nun ein großer Skandal sein, doch genau genommen ist es heiße Luft, die politisch motiviert „aufgeblasen“ wurde. In dem Bericht werden zahlreiche Zusammenhänge, die bis hin zu Wirecard gehen, dargestellt.

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Ryanair verlängert britischen Staatskredit

Nur zu gerne verschweigt die Ryanair Group, dass man im Vorjahr im Vereinigten Königreich ein staatliches Darlehen in der Höhe von 600 Millionen Pfund angenommen hat. Dieses wäre im April 2021 zur Rückzahlung fällig geworden. Nun einigte man sich mit der Regierung auf einen Aufschub um 12 Monate. Der irische Konzern schäumt gegen sämtliche Staatshilfen und –kredite, die verschiedene Regierungen der EU-Staaten an Airlines gewähren. Beispielsweise die Tochtergesellschaft Lauda forderte erst, dass man zwei Dritten jener Unterstützung, die Austrian Airlines erhalten hat, haben will. Einen Antrag hat man jedoch nie gestellt und lieber die lange geplante Ausflaggung nach Malta fortgeführt. Als börsennotiertes Unternehmen war die Ryanair Holdings plc verpflichtet die Verlängerung des von der britischen Regierung gewährten Darlehens mitzuteilen. Gleichzeitig schreibt man in besagtem Börsendokument, dass man damit rechnet, dass der Cashbestand mit Monatsende bei etwa drei Milliarden Euro liegen wird. Weiters erklärt Ryanair, dass 80 Prozent der Flotte unbelastetes Eigentum ist.

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