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Ohne Kundeninfo: British Airways verlangt mehr Avios

Das IAG-Mitglied British Airways verärgert derzeit die loyalsten Kunden, denn ohne vorherige Information wurden die für Freiflüge benötigten Avios erhöht. Betroffen sind alle Varianten bei denen die Steuern und Gebühren zugezahlt werden. Im Kundenbindungsprogramm der IAG haben Passagiere die Möglichkeit ihre gesammelten Avios gegen Freiflüge einzulösen. Je nachdem wie viele Bonuspunkte eingesetzt werden, desto niedriger ist die Zuzahlung. Unverändert bleibt die vollständige Bezahlung mit Avios, die jedoch bei cleveren Vielfliegern eher unbeliebt ist. Unabhängig davon wie viel zugezahlt werden soll, verlangt British Airways nun 750 Avios mehr. Laut dem Portal Loyalty Lobby wurde diese Änderung überraschend und ohne vorherige Information an die Teilnehmer des Vielfliegerprogramms eingeführt. Daher mutmaßt die Fachseite, dass der Konzern die vollständige Bezahlung mit Avios pushen will. Diese Vermutung ist nicht abwegig, denn für das Kundenbindungsprogramm muss die IAG hohe Rücklagen bilden. Aufgrund der Corona-Pandemie wurden verhältnismäßig wenige Avios gegen Freiflüge eingelöst. Das ist ein kleines aber feines Problem, da viel Geld im Bereich des Vielfliegerprogramms „gebunkert“ werden muss, jedoch nur bei Ticketbuchungen an die Konzernairlines „verschoben“ werden kann.

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Austrian Airlines hofft auf positiven Green-Pass-Effekt

Der „Green Pass“ ist in den Augen von Austrian Airlines eine positive Ankündigung, die das Reisen innerhalb der Europäischen Union erleichtern könnte. Da die Impfungen in vielen Mitgliedsländern stocken, sieht der Carrier die Aufnahme von Testergebnissen positiv. Allerdings hat der von der EU-Kommission angekündigte „grüne Pass“ auch eine Art Sollbruchstelle, denn dem aktuellen Informationsstand nach handelt es sich um eine „kann“-Bestimmung und keine „soll“-Bestimmung. Anders ausgedrückt: Die Mitgliedsländer können Einreise- und Quarantäneerleichterungen gewähren, müssen dies aber nicht. Es bleibt daher zu hoffen, dass es für Inhaber des „Green Pass“ verbindliche und insbesondere Einheitliche Regeln im Reiseverkehr geben wird. Verlautbart wurde, dass der Nachweis sowohl mit Impfungen als auch PCR- und Antigentests „aufgeladen“ werden kann. Weiters sollen auch überstandene Covid-19-Erkrankungen dokumentiert werden. Ziel ist es, dass die Mobilität innerhalb der Europäischen Union spürbar vereinfacht werden kann. Darauf hoffen die gebeutelten Branchen Verkehr und Touristik. „Wir begrüßen diesen Vorstoß ausdrücklich, stellt er doch einen wesentlichen Schritt Richtung Wiederherstellung der Reisefreiheit in Europa dar“, sagt Austrian Airlines CEO Alexis von Hoensbroech. „Europa braucht hier einen gemeinsamen Weg und das möglichst schnell. Ein Flickenteppich an länderspezifischen Regeln, so wie es aktuell der Fall ist, schwächt die EU im Vergleich zu anderen Regionen. Ich bedanke mich auch bei der österreichischen Bundesregierung für deren Initiative in dieser Angelegenheit.“

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Ex-Latam A350 und Dreamliner unter dem Hammer

Insgesamt 17 Verkehrsflugzeuge, die vormals bei der Latam Airlines Gruppe im Einsatz waren, kommen im Rahmen einer Aktion unter den Hammer. Es handelt sich jedoch nicht um „Altmetall“, denn auch junge Boeing 787 Dreamliner und Airbus A350-900 werden versteigert. Alle 17 Maschinen befinden sich im Eigentum von Skyworks Leasing. Aufgrund des in den Vereinigten Staaten geführten Chapter-11-Verfahrens konnte Latam die betroffenen Jets vorzeitig zurückgeben. Für den Lessor ist das aber ein Problem: Man hat keinen neuen Leasingnehmer. Daher will man die Flugzeuge an den Höchstbietenden verkaufen. Laut Skyworks können Interessierte am 14. April 2021 für nachstehende Maschinen bieten: 2x Airbus A350-900 (ehemalige Registrierungen: PR-XTB, PR-XTA) 4x Boeing 787-9 (ehemalige Registrierungen: CC-BGH, CC-BGG, CC-BGF, CC-BGE) 11x Airbus A321-200 An der Auktion kann grundsätzlich jede interessierte Person, die das notwendige „Kleingeld“ und damit verbundene Sicherheiten nachweisen kann. Der Eigentümer der Flugzeuge stellt auf Anfrage auch Unterlagen zur Verfügung. Personen bzw. Unternehmen, die ein ernsthaftes Kaufinteresse glaubhaft machen können, haben auch die Möglichkeit vor der Auktion eine Besichtigung der Jets zu vereinbaren.

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Mallorca-Boom: 600 Prozent mehr Buchungsanfragen

Die Aufhebung der deutschen Reisewarnung für die Balearen führte zu einem starken Anstieg der Neubuchungen. Das Portal Skyscanner verzeichnete eigenen Angaben um 600 Prozent mehr Suchanfragen. Laut dem Reisevermittler lag Palma de Mallorca bereits in den vergangenen Wochen auf Platz 2 der meistgesuchten Reiseziele für die Osterzeit. Die Sicherheit der Aufhebung der Reisewarnung nimmt vielen Reiselustigen die letzte Hürde zur Buchung und bringt Palma de Mallorca auf Platz 1 der meist gesuchten Ziele zu Ostern. Den größten Ansturm auf die Flüge zur Lieblingsinsel der Deutschen verzeichnete Skyscanner vergangenen Sonntag, als die Reisewarnung offiziell fiel. Beliebtestes Anreisedatum für den Osterurlaub ist Karfreitag. Mit einer durchschnittlichen Reisedauer von weniger als einer Woche steht für Ostern für viele Deutschen scheinbar ein Kurztrip in die Sonne an – die meisten suchten nach Tickets für zwei Personen. Bei Buchung vergangenes Wochenende bezahlten Nutzer durchschnittlich 250 Euro für ihren Mallorca-Flug. Wenn die Mallorca-Reise mit mehr Vorlauf gebucht wird, werden die Ticketpreise günstiger: So sind beispielsweise am 16. April 2021 noch Flüge für unter 100 Euro buchbar.

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Comeback: Flixbus fährt ab 25. März 2021 wieder

Der Fernbuslinien-Anbieter Flixbus wird am 25. März 2021 den Fahrbetrieb innerdeutsch und auf einigen internationalen Strecken reaktivieren. Innerhalb der Bundesrepublik will man vorerst etwa 40 Ziele bedienen. Auch das Comeback der Flixtrain-Züge ist angekündigt. Die grün lackierten Reisebusse standen im Vorjahr während dem ersten Lockdown still. Im Sommer 2020 bediente man wieder zahlreiche Strecken, stellte jedoch im November 2020 erneut den Fahrbetrieb ein. Das für Weihnachten 2020 angekündigte Comeback wurde unter Hinweis auf den Aufruf der deutschen Bundesregierung, dass nicht notwendige Reisen unterlassen werden sollen, kurzfristig abgesagt. Das Streckennetz von Flixbus soll langsam hochgefahren werden. In der ersten Phase werden Großstädte wie Frankfurt und München miteinander verbunden. Auch einige internationale Routen werden wieder angeboten. Das Unternehmen weist ausdrücklich darauf hin, dass die Einreise- und Quarantänebestimmungen auch für Fahrgäste im Reisebus gelten. Auch FlixTrain die Wiederaufnahme des Betriebs. Spätestens zum Start der Sommerferien in den ersten Bundesländern am 24. Juni 2021 werden die grünen Züge auf die Schiene zurückkehren. Je nach Entwicklung der Lage ist auch eine frühere Aufnahme des FlixTrain-Betriebs möglich.

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SZG will in den Ausbau investieren: Aufsichtsrat vertagt Entscheidung

Die Einnahmen sind wegen der CoV-Krise im Keller, gleichzeitig will die Geschäftsführung aber in den Ausbau des Airports investieren. Am gestrigen Tag traf sich der Aufsichtsrat des Salzburger Flughafens, um über den Investitionsbedarf zu entscheiden.  Die Corona-Krise traf die Luftfahrt mit voller Wucht. Der Flugverkehr erholt sich nur sehr langsam davon und ist seitdem praktisch zum Erliegen gekommen. Die Flughäfen werden nur durch Geldspritzen über Wasser gehalten. Trotzdem: Die Führungsriege wolle in den nächsten Jahren 100 Millionen Euro in die Hand nehmen, um den Airport zu modernisieren. Unter anderem sehen die Pläne vor, den Terminal 1, in dem sich der An- und Abflugbereich befindet, komplett neu zu errichten. Denn Teile des aus 16 Einzelgebäuden bestehenden Komplexes seien mehr als 50 Jahre alt, berichtet der Kurier. Doch heute konnte keine endgültige Entscheidung gefällt werden. Diese soll nun im Juni fallen. Angesichts der anstehenden Investitionen liege es durchaus im Bereich des Möglichen, dass die Eigentümer Geld reinpumpen müssen, so Aufsichtsratsvorsitzender Christian Stöckl: „Zumindest was große Investitionen angeht.“ Zuschüsse der Eigentümer kann sich auch Aufsichtsrat und SPÖ-Vizebürgermeister Bernhard Auinger vostellen. Grundstücksverkauf könnte die Hälfte der benötigten Investitionen decken Er bringt auch eine weitere Finanzierungsvariante ins Spiel: den Verkauf einer Liegenschaft. Ein potenzieller Käufer wäre auch schon gefunden. Die Österreichische Post AG ist nämlich seit längerem auf der Suche nach Bauland für ein neues Verteilzentrum – und verzweifelt mittlerweile schon. Denn im Raum Salzburg erweise sich dies als durchaus schwierig. Mit einem Verkauf könnte der Salzburger Airport also die Hälfte der geplanten Investitionen decken. Ein Areal

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Austro Control Recruiting-Day heuer erstmals online

Gute Nachrichten für angehende Fluglotsen: Der Austro Control Recruiting-Day findet trotz CoV-Beschränkungen statt – doch nicht wie gewohnt.  Denn heuer wird das Event am 20. März erstmals virtuell abgehalten. Den Bewerbern soll vor allem ein Blick hinter die Kulissen der Flugsicherung gewährt werden. „Wir begleiten Fluglotsen an ihren Arbeitsplatz im Tower, in der An- und Abflugkontrolle oder im Area Control Centre. Gespräche über die Ausbildung und den Berufsalltag runden das Programm des Recruiting-Days ab“, so die AC. „Fluglotsin ist ein toller und faszinierender Job, der vieles zu bieten hat – hohe Verantwortung, eine abwechslungsreiche Tätigkeit und auch eine ausgewogene Work-Life-Balance. Uns ist besonders wichtig, dass auch wesentlich mehr Frauen diesen Beruf auf ihrem persönlichen Radar haben. Unser erster Online-Recruiting-Day ist eine gute Gelegenheit, sich umfassend zu informieren, und hoffentlich können wir in naher Zukunft bereits viele neue Fluglotsinnen bei uns begrüßen!“, sagt Austro Control Geschäftsführerin Valerie Hackl. Gesucht werden Maturanten, die über ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen verfügen, belastbar sind und sich den Herausforderungen einer selektiven Ausbildung stellen wollen. Voraussetzung für die Aufnahme ist das Bestehen eines mehrstufigen Selektionsverfahrens mit abschließendem Assessment-Center und ein positiver fliegerärztlicher Medical-Check. Die Ausbildung dauert rund drei Jahre und findet im Austro-Control-Ausbildungszentrum in Wien statt.

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Deutschland stützt Trendtours mit 23 Millionen Euro

Die Bundesrepublik Deutschland greift aufgrund der Corona-Pandemie dem Reiseveranstalter Trendtours mit 23 Millionen Euro unter die Arme. Die Mittel werden aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds bereitgestellt. Gegenüber der Wirtschaftswoche sagte ein Sprecher des Tour Operators, dass man sich so „rechtzeitig Spielräume für einen erfolgreichen Neustart“ schaffen würde. Der Reiseveranstalter hatte im Jahr 2019 rund 400.000 Kunden und ist auf ältere Reisende spezialisiert. Daher ist man optimistisch, dass in der Saison 2021 eine entsprechende Nachfrage besteht. Eigenen Angaben nach beschäftigt der Trendtours 170 Mitarbeiter in Deutschland. Die Bundesrepublik unterstützte den Mitbewerber Tui AG mehrmals mit einem milliardenschweren Betrag.

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Bulgarien will Tourismus am 1. Mai 2021 starten

Die bulgarische Regierung kündigte an, dass die touristische Saison am 1. Mai 2021 eröffnet werden soll. Personen, die eine Covid-Impfung oder eine Genesung vorweisen können, sollen Erleichterungen erhalten. Für alle anderen soll nach derzeitigem Planungsstand bei der Einreise die Vorlage eines negativen PCR-Tests notwendig sein. Das Tourismusministerium kündigte auch an, dass beispielsweise in Hotels in den gemeinschaftlichen Räumen die Maskenpflicht beibehalten wird. An den Stränden haben die Schirme mindestens 1,5 Meter voneinander entfernt aufgestellt zu werden. Unter Sonnenschirmen dürfen maximal zwei Personen sitzen. Davon ausgenommen sind Familien. Für die Urlaubsorte Varna und Burgas soll auch an grünen Korridoren gearbeitet werden. Das bedeutet, dass es zu Ausnahmen bezüglich der PCR-Tests kommen könnte. Im Vorjahr brach der Tourismus aufgrund der Pandemie und der insbesondere von Deutschland und Österreich ausgesprochenen Reisewarnungen ein. Etwa 80 Prozent der Hotels rund um Varna und Burgas blieben mangels Buchungen geschlossen.

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2020: Kunden mieden Reisebüros und buchten lieber direkt

Obwohl Kunden von Pauschalreisen besser abgesichert sind, ist laut einer Studie des Deutschen Reiseverbands der Marktanteil der Veranstalter und Reisebüros im Vorjahr auf 39 Prozent gesunken. Im Jahr 2019 hatte man noch 51 Prozent. Der Umsatz ging um 66 Prozent auf 12,5 Milliarden Euro zurück. Zulegen konnte der Direktvertrieb der Leistungsträger. So konnten Fluggesellschaften, Hotels, Autovermietungen sowie Bus- und Bahnunternehmen ihren Marktanteil von 37 Prozent auf 48 Prozent steigern. Bedingt durch die Corona-Pandemie ging der Umsatz um etwa 40 Prozent auf 15,4 Milliarden Euro zurück. Der Marktanteil der Online-Portale von Vermittlern lag bei 13 Prozent. Erwirtschaftet wurde ein Umsatz von 4,1 Milliarden Euro – im Vergleich mit 2019 ein Rückgang um die Hälfte. Aus den Entwicklungen des Vorjahrs lässt sich der Trend ablesen, dass in der Krise verstärkt direkt bei den Leistungsträgern gebucht wurde. Aus welchen Gründen sich die Kunden zu diesem Schritt entschlossen haben, ist unklar. Möglicherweise bestand größeres Vertrauen, wenn die Buchungen „selbst in der Hand“ waren. Es bleibt daher abzuwarten, ob dieser Trend auch heuer anhält.

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