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Ryanair verlängert Umbuchungen – Kleingedrucktes lesen!

Die irische Ryanair Group verlängert den Verzicht auf die Erhebung von Umbuchungsgebühren vorerst für alle Ticketkäufe, die vor dem 30. Juni 2021 getätigt werden. Zu Bedenken gilt es, dass lediglich die Spesen für die Bearbeitung entfallen, jedoch eine mögliche Tarifdifferenz kassiert werden kann. Ryanair teilt mit, dass die Buchungen bis Ende Oktober 2021 bis zu zweimal ohne die Erhebung der Umbuchungsgebühr geändert werden können. Reisende sollten sich aber intensiv mit dem Kleingedruckten auseinandersetzen, denn die Bestimmungen sind vergleichsweise äußerst restriktiv. Kurzfristige Änderungen sind nämlich nicht von den Spesen befreit. „Durch die Beschleunigung der Impfprogramme werden die Hochrisikogruppen und älteren Menschen bis zum Beginn des Sommers geimpft sein, was unserer Meinung nach zu einer Lockerung der Reisebeschränkungen und einem Anstieg der Nachfrage nach Reisen an die Strände von Griechenland, Spanien, Italien und Portugal führen wird. Viele Ryanair-Kunden werden in diesem Sommer zum ersten Mal seit über einem Jahr wieder in den Urlaub fliegen. Um ihnen weiterhin so viel Flexibilität und Vertrauen wie möglich zu bieten, haben wir die Streichung der Umbuchungsgebühr für alle Buchungen, die vor dem 30. Juni erfolgen, verlängert. Kunden können jetzt Flüge für den wohlverdienten Sommerurlaub buchen mit der Gewissheit, dass sie, falls sie ihre Reisedaten verschieben oder ändern müssen, dies bis Ende Oktober 2021 mit einer Umbuchungsgebühr von null Euro tun können“, so Dara Brady, Marketing Director bei Ryanair.

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Kanaren stellen Weichen für die nächsten Jahre

Die kanarischen Inseln sind wirtschaftlich stark abhängig vom Tourismus. Zwar kam man bislang besser als andere Urlaubsdestinationen durch die Krise, doch sind auch in dieser spanischen Region die Umsätze stark zurückgegangen. Nun stellt mittels eines Schulterschlusses gemeinsam die Weichen für die Zukunft. Im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung präsentierten Yaiza Castilla, kanarische Ministerin für Tourismus, Industrie und Handel, und José Juan Lorenzo, Direktor des Tourismusverbands der Kanarischen Inseln, ihr Tourismusmodell für die nächsten drei Jahre. Zentraler Fokus liegt dabei auf der digitalen Transformation im Tourismus und der verstärkten Zusammenarbeit des öffentlichen und privaten Sektors. Dank dieser Strategie sollen alle Wirtschaftszweige der Inseln besser in die Wertschöpfungskette eingebunden werden und verstärkt am Tourismus partizipieren. Digitalisierung soll Reisen vereinfachen „Mit dieser Transformation des aktuellen Wirtschaftsmodells wollen wir die lokale Wirtschaft weiterentwickeln und den Tourismus im Land stärken. Verwaltungen und Unternehmen sollen in Zukunft besser kooperieren und ein neues Ökosystem aufbauen, das nachhaltiger, krisenresistenter und wettbewerbsfähiger ist und die Destination insgesamt stärkt“, erklärt Yaiza Castilla. Zur Erreichung dieser Ziele sind drei zentrale Digitalisierungsprojekte geplant. So soll eine „smarte Tourismusplattform“ entstehen, die mithilfe der Internet of Things (IOT)-Technologie Daten wie Wetter, Umweltparameter oder die Zahl der Besucher an wichtigen Touristenorten erfasst und auf der Plattform bündelt. Diese Daten fließen unter anderem in den „Nachhaltigen Marktplatz“ ein, der Tourismusunternehmen einen Überblick über sämtliche Produkte und Dienstleistungen aus allen Handels- und Industriezweigen der Inseln sowie der notwendigen Logistik geben soll. Dritter Baustein der neuen Strategie ist der „Digitale Tourismuskanal“. „Diese Plattform wird das zentrale Instrument für kanarische

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Frankfurt: Terminal 2 soll im Juni 2021 reaktiviert werden

Fraport-Chef Stefan Schulte geht davon aus, dass das Passagieraufkommen auf Deutschlands größtem Flughafen, Frankfurt am Main, ab ungefähr Juni 2021 wieder stark ansteigen wird. Daher will man das derzeit geschlossene Terminal 2 reaktivieren. Der Manager erklärte am Dienstag im Rahmen einer Pressekonferenz zu den Jahreszahlen, dass derzeit geplant ist, dass im Juni sowohl das Terminal 2 als auch die Nordwestbahn wieder in Betrieb genommen werden sollen. Momentan werden aufgrund der geringen Nachfrage alle Flüge im Terminal 1 abgefertigt. Ob die Ankündigungen tatsächlich umgesetzt werden, hängt von den Entwicklungen der nächsten Wochen und Monate ab. Bei Fraport ist man optimistisch, dass sich die Nachfrage ab ungefähr Juni 2021 steigern wird.

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Trifft auch Umsteiger: England verhängt Einreiseverbot für Katar

Ab Freitag, 19. März 2021, 4 Uhr 00 Lokalzeit, wird England Personen, die sich in den letzten zehn Tagen in Katar aufgehalten haben, die Einreise verweigern. Das schließt ausdrücklich auch Umsteiger ein und wird daher Qatar Airways stark treffen. Der Golfcarrier unterhält Verbindungen zwischen Manchester und London-Heathrow zum Drehkreuz Doha. Die Folge aus dem Einreisebann ist, dass ab Freitag mit Ausnahme britischer Staatsbürger und Personen mit Aufenthaltstitel des Vereinigten Königreichs niemand mehr aus Katar kommen einreisen darf. Es bestehen einige wenige Ausnahmen, jedoch müssen auch UK-Bürger eine Quarantäne antreten. Ebenso auf der „roten Liste“ sind Äthiopien, Oman und Somalia gelandet. Erst kürzlich sorgte UK mit einem VAE-Flugbann, der primär Etihad Airways und Emirates traf, für Aufsehen. Dem aktuellen Informationsstand nach gilt der Einreisebann vorläufig nur für den Landesteil England. Nordirland, Wales und Schottland führen eigene „rote Listen“ und haben bislang Katar nicht auf diese gesetzt. Qatar Airways fliegt neben Manchester und London-Heathrow auch die schottische Hauptstadt Edinburgh an. Sollte dieser Landesteil nicht nachziehen, würde insbesondere Umsteigern ein Schlupfloch ins Vereinigte Königreich verbleiben.

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Argentinien deckt Corona-Import aus Cancun auf

Die Regierung Argentiniens ist nach einem Flug von Cancun nach Buenos Aires in Sorge, denn von 149 Passagieren wurden 44 mittels PCR positiv auf das Coronavirus getestet. Der Vorfall ereignete sich am Sonntag. Die Anzahl weitete sogar noch aus, denn auf anderen Flügen von Mexiko nach Buenos Aires wurden weitere 55 Infizierte gefunden. Die hohe Anzahl der positiven Fälle, die mit Verkehrsflugzeugen von Mexiko nach Argentinien eingereist sind, bereitet der Regierung ernsthafte Sorgen. Nun appelliert man an die Bevölkerung Reisen in den betroffenen Staat zu unterlassen. Das offizielle Argentinien befürchtet eine größere Corona-Problematik rund um Cancun. Erst kürzlich wurde der innerstädtische Airport Buenos Aires Jorge Newbery reaktiviert. Diese Erkenntnis könnte auch die Aufmerksamkeit der europäischen Regierungen auf sich ziehen, denn Cancun gilt als besonders beliebtes Urlaubsziel. Lufthansa teilte vor wenigen Tagen mit, dass man in Richtung Mexiko einen starken Anstieg der Nachfrage verzeichnet. Daher stockt man auch die Flüge in das Land auf. Noch gibt es keine Entscheidung der deutschen Regierung, jedoch ist anzunehmen, dass man die Entwicklungen im Auge behält. Das Reiseaufkommen zwischen Cancun und Buenos Airlines ist derzeit durchaus hoch. Beispielsweise setzt Aerolinas Argentinas regelmäßig Langstreckenjets des Typs Airbus A330-200 ein. Die Regierung Argentiniens will nun aus Mexiko kommende Passagiere schärfer prüfen, denn man befürchtet, dass man sich andernfalls neue Corona-Cluster „einfliegen“ könnte. Daher wäre es gar nicht abwegig, wenn schon bald die Regierungen verschiedener EU-Staaten mit entsprechenden Restriktionen reagieren könnten.

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Wizz Air: Investor Indigo Partners senkt Beteiligung deutlich ab

Der U.S.-amerikanische Fonds Indigo Partners senkt die Beteiligung an der Wizz Air Group auf unter neun Prozent. Laut Börsenmitteilung wurden 7,69 Millionen Aktien über die Barclays Bank verkauft. Der Aktionär gilt als wichtiger Investor der Billigfluggesellschaft. Der Wert der Transaktion beträgt rund 555 Millionen U.S.-Dollar. Indigo Partners hielt zuvor etwa 17,5 Prozent an der börsennotierten Wizz Air Group. Nun sank die Beteiligung auf 8,5 Prozent ab. Der Verkaufserlös fließt ausschließlich dem Aktionär zu, so dass die Airline nichts erhalten wird. Der Aktienkurz des Billigfliegers gab nach Bekanntwerden der Transaktion stark nach. Indigo Partners und Wizz Air verbindet eine langjährige gemeinsame Geschichte. Seit 2004 ist der Investor bei der Billigfluggesellschaft an Bord, reduzierte jedoch schrittweise die Höhe der Beteiligung. Demnach kommt der nunmehrige Aktienverkauf nicht überraschend. Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit des Billigfliegers soll die Transaktion nicht haben.

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EU-Generalanwalt: Piloten-Streik kann „außergewöhnlicher Umstand“ sein

Treten Piloten in den Streik, so muss das nicht zwangsläufig ein Grund dafür sein, dass Airlines im Rahmen der EU-VO 261/2004 Ausgleichsleistungen an die Passagiere ausbezahlen müssen. Diese Rechtsansicht vertritt der Generalanwalt am Europäischen Gerichtshof in einem Gutachten. Dies kommt insofern überraschend, da der EuGH bislang Streiks als unternehmerisches Risiko betrachtet hat und somit nicht als „außergewöhnliche Umstände“ eingestuft hat. Letzteres hat zur Folge, dass Fluggäste trotz Streichungen und/oder Verspätungen keinen Anspruch auf die Auszahlung der Entschädigung laut Fluggastrechteverordnung haben. Der EU-Generalanwalt schreibt in seinem Gutachten unter anderem, dass diese Befreiung dann eintreten kann, wenn der Carrier „alle zumutbaren Maßnahmen“, die zur „Verhinderung der Annullierung oder Verspätung des Fluges“ geführt hätten, ergriffen hat. Auch auf den Charakter des Streiks kommt es an, denn der Jurist vertritt die Ansicht, dass wenn dieser eben nicht auf Entscheidungen des Unternehmens, sondern auf bloße Forderungen der Mitarbeiter zurückzuführen ist, dann wäre es ein so genannter „außerordentlicher Umstand“. Dreistelliger Millionenbetrag steht für SAS auf dem Spiel Vor dem Europäischen Gerichtshof ist die Klage eines Passagiers, der von Malmö nach Stockholm fliegen wollte. An diesem Tag streikten die Piloten von SAS in Norwegen, Schweden und Dänemark. Etwa 400.000 Reisende waren betroffen. Die Airline weigert sich unter Hinweis auf den Streik die Forderung in der Höhe von 250 Euro zu bezahlen. Dahinter dürfte jedoch wesentlich mehr stecken, denn falls der Kläger das Verfahren gewinnen sollte, ist damit zu rechnen, dass wesentlich mehr Passagiere – eventuell auch mit Unterstützung von Dienstleistern – ihre Ansprüche einfordern könnte. Somit steht

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Deutschland: 21.000 Rückholer-Rechnungen noch nicht verschickt

Ein Jahr nach Beginn der größten Rückholaktion in der Geschichte der Bundesrepublik hat die Bundesregierung mit 17,9 Millionen Euro erst ein Fünftel der Gesamtkosten von den Passagieren abkassiert.  Denn etwa 21.000 Rechnungen wurden noch gar nicht verschickt, wie rnd.de berichtet. Begründet wird das mit dem großen bürokratischen Aufwand und den erschwerten Arbeitsbedingungen wegen der Corona-Pandemie.  Nachdem viele Länder kurzfristig Grenzen geschlossen und Flugverbindungen gekappt hatten, wurden insgesamt 240.000 „Gestrandete“ aus rund 65 Ländern zurückgeflogen. Nach den bisherigen Erfahrungen des Auswärtigen Amts werden 80 Prozent der Rechnungen fristgerecht beglichen. Allerdings gibt es Passagiere, die sich vor Gericht gegen die Zahlung ihrer Rückholtickets wehren. 113 entsprechende Verfahren laufen derzeit.

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Air Transat in Finanznot: 500 Millionen CAD fehlen

Die Fluggesellschaft Air Transat befindet sich aufgrund der Corona-Pandemie in akuter Finanznot und benötigt dringend etwa 500 Millionen Kanadische Dollar, um das Überleben sicherstellen zu können. Eigentlich will der Mitbewerber Air Canada den Carrier übernehmen, doch die EU-Kommission hat Bedenken. Im Zuge der Veröffentlichung der Zahlen für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres teilte die Muttergesellschaft Transat A.T. Inc. mit, dass Air Transat dringend 500 Millionen Kanadische Dollar in Form einer langfristigen Finanzierung benötigt. Andernfalls wäre, sofern der Deal mit Air Canada aufgrund wettbewerbsrechtlicher Bedenken platzen sollte, die Aufrechterhaltung des Flugbetriebs nicht mehr möglich. Während die kanadischen Behörden die Übernahme durch die größte Fluggesellschaft des Landes bereits bewilligt haben, meldete die EU-Kommission Bedenken an. Grund dafür ist, dass der Marktanteil äußerst hoch wäre und bedingt durch viele Codeshares in ein regelrechtes Monopol ausarten würde. Die europäischen Wettbewerbshüter führen eine vertiefte Prüfung durch und wollen frühestens gegen Ende des ersten Halbjahrs 2021 entscheiden. Diese Verzögerung wirkt sich nun negativ auf die Finanzen von Air Transat auf. So schreibt die Muttergesellschaft in einer Börsenmitteilung: „Zum 31. Januar 2021 besteht eine wesentliche Unsicherheit, die erhebliche Zweifel an der Fähigkeit des Unternehmens aufkommen lassen kann, seine Geschäftstätigkeit fortzusetzen. Sollte die Transaktion mit Air Canada nicht abgeschlossen werden, muss das Unternehmen im Jahr 2021 eine Gesamtfinanzierung in Höhe von mindestens 500 Mio. CAD einrichten, um die Kontinuität des Geschäftsbetriebs zu gewährleisten.“

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Trotz niedriger Inzidenzen: Anschober ändert Einreiseverordnung nicht

Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit schert sich die österreichische Bundesregierung nicht um die Aktualisierung der Anlage A der Einreiseverordnung. In dieser Liste befinden sich Staaten, die niedrige Covid-Infektionszahlen aufweisen und daher weder Quarantäne noch Test bei der Einreise nach Österreich erforderlich sind. Seit Seit mehreren Wochen nahm Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) keine Anpassungen vor und das obwohl sich die Lage in vielen Ländern massiv verbessert hat. Ursprünglich nannte der Politiker eine Siebentages-Inzidenz von 100 pro 100.000 Einwohner als Marke. In der Tat konnten die meisten europäischen Staaten im Jänner und Feber 2021 diese nicht erreichen. Beispielsweise Deutschland liegt seit ein paar Wochen mit etwa 70 deutlich darunter. Änderungen nahm Anschober jedoch nicht vor. Auf der „grünen Liste“ (Anlage A) befinden sich weiterhin lediglich folgende Staaten: Australien, Island, Neuseeland, Norwegen, Singapur, Südkorea und Vatikan. Anschober ignoriert Entwicklungen – Opposition kritisiert Am 8. März 2021 verfügte der österreichische Gesundheitsminister die letzte Adaptierung der Einreiseverordnung. Diese brachte keine Lockerungen für Gebiete mit niedrigen Infektionszahlen, sondern verschärfte die restriktiven Bedingungen nochmals. Beispielsweise haben die Balearen, Kanaren und Azoren sowie Deutschland erheblich niedrigere Siebtages-Inzidenzen als Österreich. Dennoch belässt Anschober diese auf der „roten Liste“, so dass – sofern man nicht unter eine Ausnahme fällt – Testpflicht und Quarantäne bestehen. Das Verhalten des grünen Politikers ist ein deutliches Anzeichen dafür, dass nicht aufgrund von Fakten gehandelt wird, sondern dass man das Reisen nach Möglichkeit komplett unterbinden will. Die Opposition kritisiert das Verhalten von Rudolf Anschober heftig. Beispielweise sagt FPÖ-Parteiobmann Norbert Hofer: „Die Inzidenzen in den unterschiedlichen

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