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Deutschland: 21.000 Rückholer-Rechnungen noch nicht verschickt

Ein Jahr nach Beginn der größten Rückholaktion in der Geschichte der Bundesrepublik hat die Bundesregierung mit 17,9 Millionen Euro erst ein Fünftel der Gesamtkosten von den Passagieren abkassiert.  Denn etwa 21.000 Rechnungen wurden noch gar nicht verschickt, wie rnd.de berichtet. Begründet wird das mit dem großen bürokratischen Aufwand und den erschwerten Arbeitsbedingungen wegen der Corona-Pandemie.  Nachdem viele Länder kurzfristig Grenzen geschlossen und Flugverbindungen gekappt hatten, wurden insgesamt 240.000 „Gestrandete“ aus rund 65 Ländern zurückgeflogen. Nach den bisherigen Erfahrungen des Auswärtigen Amts werden 80 Prozent der Rechnungen fristgerecht beglichen. Allerdings gibt es Passagiere, die sich vor Gericht gegen die Zahlung ihrer Rückholtickets wehren. 113 entsprechende Verfahren laufen derzeit.

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Air Transat in Finanznot: 500 Millionen CAD fehlen

Die Fluggesellschaft Air Transat befindet sich aufgrund der Corona-Pandemie in akuter Finanznot und benötigt dringend etwa 500 Millionen Kanadische Dollar, um das Überleben sicherstellen zu können. Eigentlich will der Mitbewerber Air Canada den Carrier übernehmen, doch die EU-Kommission hat Bedenken. Im Zuge der Veröffentlichung der Zahlen für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres teilte die Muttergesellschaft Transat A.T. Inc. mit, dass Air Transat dringend 500 Millionen Kanadische Dollar in Form einer langfristigen Finanzierung benötigt. Andernfalls wäre, sofern der Deal mit Air Canada aufgrund wettbewerbsrechtlicher Bedenken platzen sollte, die Aufrechterhaltung des Flugbetriebs nicht mehr möglich. Während die kanadischen Behörden die Übernahme durch die größte Fluggesellschaft des Landes bereits bewilligt haben, meldete die EU-Kommission Bedenken an. Grund dafür ist, dass der Marktanteil äußerst hoch wäre und bedingt durch viele Codeshares in ein regelrechtes Monopol ausarten würde. Die europäischen Wettbewerbshüter führen eine vertiefte Prüfung durch und wollen frühestens gegen Ende des ersten Halbjahrs 2021 entscheiden. Diese Verzögerung wirkt sich nun negativ auf die Finanzen von Air Transat auf. So schreibt die Muttergesellschaft in einer Börsenmitteilung: „Zum 31. Januar 2021 besteht eine wesentliche Unsicherheit, die erhebliche Zweifel an der Fähigkeit des Unternehmens aufkommen lassen kann, seine Geschäftstätigkeit fortzusetzen. Sollte die Transaktion mit Air Canada nicht abgeschlossen werden, muss das Unternehmen im Jahr 2021 eine Gesamtfinanzierung in Höhe von mindestens 500 Mio. CAD einrichten, um die Kontinuität des Geschäftsbetriebs zu gewährleisten.“

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Trotz niedriger Inzidenzen: Anschober ändert Einreiseverordnung nicht

Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit schert sich die österreichische Bundesregierung nicht um die Aktualisierung der Anlage A der Einreiseverordnung. In dieser Liste befinden sich Staaten, die niedrige Covid-Infektionszahlen aufweisen und daher weder Quarantäne noch Test bei der Einreise nach Österreich erforderlich sind. Seit Seit mehreren Wochen nahm Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) keine Anpassungen vor und das obwohl sich die Lage in vielen Ländern massiv verbessert hat. Ursprünglich nannte der Politiker eine Siebentages-Inzidenz von 100 pro 100.000 Einwohner als Marke. In der Tat konnten die meisten europäischen Staaten im Jänner und Feber 2021 diese nicht erreichen. Beispielsweise Deutschland liegt seit ein paar Wochen mit etwa 70 deutlich darunter. Änderungen nahm Anschober jedoch nicht vor. Auf der „grünen Liste“ (Anlage A) befinden sich weiterhin lediglich folgende Staaten: Australien, Island, Neuseeland, Norwegen, Singapur, Südkorea und Vatikan. Anschober ignoriert Entwicklungen – Opposition kritisiert Am 8. März 2021 verfügte der österreichische Gesundheitsminister die letzte Adaptierung der Einreiseverordnung. Diese brachte keine Lockerungen für Gebiete mit niedrigen Infektionszahlen, sondern verschärfte die restriktiven Bedingungen nochmals. Beispielsweise haben die Balearen, Kanaren und Azoren sowie Deutschland erheblich niedrigere Siebtages-Inzidenzen als Österreich. Dennoch belässt Anschober diese auf der „roten Liste“, so dass – sofern man nicht unter eine Ausnahme fällt – Testpflicht und Quarantäne bestehen. Das Verhalten des grünen Politikers ist ein deutliches Anzeichen dafür, dass nicht aufgrund von Fakten gehandelt wird, sondern dass man das Reisen nach Möglichkeit komplett unterbinden will. Die Opposition kritisiert das Verhalten von Rudolf Anschober heftig. Beispielweise sagt FPÖ-Parteiobmann Norbert Hofer: „Die Inzidenzen in den unterschiedlichen

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Buzz und Lauda: Angriff auf Wizz Air auf drei neuen Wien-Strecken

Die Ryanair Group greift den Mitbewerber Wizz Air in Wien ab 1. Juli 2021 auf drei weiteren Strecken an. Je zweimal pro Woche werden Lauda Europe bzw. Buzz unter FR-Flugnummern nach Menorca, Niš und Suceava fliegen. Alle drei Routen bietet auch der ungarische Konkurrent an. Ryanair wird die drei neuen Routen werden nicht von Ryanair selbst durchgeführt, sondern von den Töchtern Lauda Europe und Buzz. Nach Menorca wird Lauda Europe am Verkehrstag Freitag fliegen. Den Umlauf am Sonntag übernimmt die Konzernschwester Buzz. Ins serbische Niš wird Lauda Europe im Auftrag von Ryanair an den Tagen Dienstag und Samstag fliegen. Das rumänische Suceava lässt der irische Lowcoster jeweils an Donnerstagen und Sonntagen ab Wien von Lauda Europe anfliegen. Der maltesische Ableger setzt als einziges Konzernmitglied Maschinen des Typs Airbus A320 ein. Buzz und Ryanair fliegen mit Boeing 737-800. Derzeit gibt es seitens der Firmengruppe keine Pläne die Boeing 737 Max 200 ab Wien zum Einsatz zu bringen. „Wir freuen uns, drei neue Verbindungen von Wien nach Menorca, Niš und Suceava anzukündigen, die in der ersten Juliwoche 2021 als Teil unseres Sommerflugplans 2021 für Österreich starten. Da sich die Covid-Beschränkungen regelmäßig ändern, können Kunden jetzt Flüge für einen wohlverdienten Urlaub buchen mit der Gewissheit, dass sie, falls sie ihre Reise verschieben oder ändern müssen, dies bis zu zwei Mal ohne Umbuchungsgebühr auf ein Reisedatum bis Ende Oktober 2021 tun können“, erklärt Ryanair-Sprecherin Tanja Ehrlich.

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Ostern: Wizz Air legt Dortmund-Palma auf

Der ungarische Billigflieger Wizz Air will ab Dortmund, der einzigen Basis auf deutschem Boden, von der momentan starken Mallorca-Nachfrage rund um Ostern profitieren. Daher kündigt der Carrier die Aufnahme einer Nonstopverbindung nach Palma an. Diese soll am 1. April 2021 aufgenommen werden und vorerst an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag bedient werden. Wizz Air fliegt in Deutschland ab Köln, Dortmund, Frankfurt Hahn, Hamburg, Memmingen, Nürnberg, Friedrichshafen, Karlsruhe/Baden-Baden, Berlin, Hannover und Bremen. Die Aufhebung der deutschen Reisewarnung für die Balearen führte bei verschiedenen Airlines und Reiseveranstaltern zu einem regelrechten Boom an Neubuchungen. Dies wird in der Politik kontrovers diskutiert. So fordert beispielsweise das Bundesland Niedersachsen, dass sich Mallorca-Rückkehrer am Flughafen verpflichtend testen lassen müssen.

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Flatrate-Startup SupremeFly stellt das Streckennetz vor

Das österreichische Flatrate-Airline Startup SupremeFly plant ab Bratislava zahlreiche Europa-Ziele, darunter Berlin, Rom, Frankfurt am Main, London und Zagreb anzubieten. Als Fluggerät sollen gecharterte Mittelstreckenjets des Typs Airbus A321 dienen. Das Geschäftsmodell von SupremeFly unterscheidet sich von jenem der bestehenden Airlines: Je nach gewähltem Paket erhalten die Kunden eine gewisse Anzahl inkludierter Flüge pro Kalendermonat. Tendenziell gilt: Je teurer die Mitgliedschaft, desto öfters kann man monatlich mit SupremeFly fliegen. Im Detail hat Aviation Direct bereits vor einigen Wochen über die Hintergründe und Pläne von SupremeFly berichtet. Firmenchef Ahmed Taieb erklärt gegenüber Aviation Direct, dass der Start bei etwa 25.000 Anmeldungen erfolgen wird. Er geht davon aus, dass man diese bis etwa Juni 2021 erreicht haben wird. Ursprünglich plante man mit dem Muster Airbus A319, jedoch will man nun A321 chartern. Wer diese betreiben wird, will Taieb noch nicht verraten: „Unsere Passagiere werden aller Voraussicht nach mit einem Airbus A321 fliegen dürfen. Zu dem Operator kann und darf ich bis dato noch keine weiteren Informationen Preis geben – dies wird erst kurz vor Start der Flüge der Fall sein“. Das zum Start geplante Streckennetz skizziert SupremeFly wie folgt: Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag BerlinRom FrankfurtZürich saisonal:Marrakesch LondonAmsterdam ZagrebDubai BerlinIstanbulBarcelona saisonal:KairoTunis Istanbul saisonal:Jeddah Die oben dargestellten Destinationen stellen den aktuellen Planungsstand dar. SupremeFly will den exakten Flugplan ungefähr im Juni 2021 veröffentlichten. Laut Firmenchef Taieb hatte man am 12. März 2021 insgesamt 1.216 unverbindliche Voranmeldungen. Das Unternehmen sammelt derzeit reine Interessensbekundungen, die mit keiner Zahlungsverpflichtung verbunden sind. Erst wenn der

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Wien: Donhauser kocht für alle Lounges

Die von der Flughafen Wien AG betriebenen Lounges auf Österreichs größtem Airport haben seit Dienstag mit der Firma Donhauser einen neuen Cateringpartner. Aufgrund der Corona-Pandemie ist derzeit nur die SkyLounge im Terminal 3 geöffnet. Diese bietet wegen einer Verordnung der Regierung ausschließlich Speisen und Getränke zur Mitnahme an. Für das von Josef Donhauser geführte Unternehmen dürfte der Vertrag mit der Flughafen Wien AG ein weiterer Schachzug gegen den Mitbewerber Do&Co sein, denn man zog vor einiger Zeit bereits einen Vertrag mit Austrian Airlines an Land. Das bedeutet, dass DoN nun in allen Lounges, die sich in den Terminals des größten Airport Österreichs befinden, kochen wird. Wegen der Corona-Pandemie sind derzeit nur zwei exklusive Wartebereiche im Schengenbereich des Terminal 3 geöffnet. „Wir freuen uns sehr, dass unser Konzept mit starkem Fokus auf Regionalität und der bewährten DoN-Frischegarantie bei der internationalen Ausschreibung des Flughafen Wien überzeugen konnte. Die Verwendung von hochwertigen, regionalen Zutaten mit gesunder Zubereitung steht für uns seit langem im Mittelpunkt. Wir begeben uns gemeinsam mit unseren Gästen auf eine Reise durch die kulinarischen Ecken Österreichs, die jedermann lukullisch abheben lässt“, freut sich Josef Donhauser, CEO der DoN Group, über die bevorstehende Cateringpartnerschaft. Seit September des Vorjahres serviciert DoN auch die Business-Lounges der Fluglinie Austrian Airlines am Wiener Flughafen. Große Lounges im Terminal 2 geplant Für die Passagiere wird es auch zu optischen Änderungen kommen, denn das Personal tritt nun in neuen Uniformen auf. Auch wurde das Geschirr ausgewechselt. Aufgrund des pandemiebedingt geringen Passagieraufkommens am Flughafen Wien erfolgt die Passagierabfertigung

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China: Nur wer „chinesisch“ geimpft wurde, darf einreisen

Die chinesische Regierung plant, die CoV-Regeln für ausländische Staatsbürger zu lockern. Dabei spielt es eine Rolle, welche Corona-Schutzimpfung verabreicht wurde.  Denn diese Erleichterungen bleiben vorerst nur Reisenden vorbehalten, welche eine Impfung mit einem chinesischen Vakzin nachweisen können. Konkret wolle die Volksrepublik ab sofort damit beginnen, Visaanfragen von „mit chinesischen CoV-Vakzinen geimpften“ Bewerbern wieder zu bearbeiten. Das berichtet der ORF in Bezugnahme auf Ankündigungen chinesischer Botschaften aus diversen Ländern. Diese Regelung soll jenen Menschen das Einreisen wieder ermöglichen, die das chinesische Festland wegen ihrer Arbeit, Geschäftsreisen oder aus „humanitären Gründen“ besuchen wollen. Dazu würden etwa Familienzusammenführungen zählen. Außerdem gilt die Bestimmung für Menschen, die entweder bereits zwei Dosen erhalten haben oder mindestens 14 Tage vor ihrem Visaantrag mit der ersten Dosis geimpft wurden. Trotzdem: Nach der Einreise gelte trotz Impfung eine Quarantäne von bis zu drei Wochen. China hatte seine Grenzen im vergangenen März für Personen aus dem Ausland weitgehend geschlossen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Viele Ausländer mit Wohnsitz in China wurden dadurch von ihren Jobs und ihren Familien getrennt.

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Fraport: Auch im neuen Jahr keine Gewinnausschüttung

Der Flughafenbetreiber Fraport muss den Rotstift zücken. Wegen der Auswirkungen der Pandemie muss der Konzern einen deutlichen Verlust hinnehmen. Bei einem Rückgang des Umsatzes um mehr als die Hälfte fiel im Vorjahr in Nettoverlust von 690 Millionen Euro an, wie das Unternehmen Fraport am Dienstag mitteilte. Der Fehlbetrag übertraf damit noch die Prognosen von Analysten, die im Schnitt ein Minus von knapp 590 Millionen Euro erwartet hatten. Das Passagieraufkommen in Frankfurt brach gegenüber dem Vorjahr um 73,4 Prozent auf 18,8 Millionen Reisende ein. Für das laufende Jahr rechnet die börsennotierte Betreibergesellschaft des Frankfurter Flughafens zwar mit einer leichten Verbesserung der Ergebnisse – operativ und unter dem Strich wird aber weiterhin ein Verlust erwartet. Auf etwaige Gewinnausschüttungen werden die Anteilseigner auch für 2021 verzichten müssen. Vorstandschef Stefan Schulte sieht die Frapport AG dennoch auf einem guten Weg, auch angesichts der ergriffenen Effizienzmaßnahmen. „Wir werden gestärkt aus dieser historischen Krise hervorgehen“, so der Manager.  Im laufenden Jahr rechnet Fraport mit einem Passagieraufkommen von unter 20 bis 25 Millionen nach 18,8 Millionen im Vorjahr. Der Konzernumsatz soll 2 Milliarden Euro erreichen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wird bei 300 bis 450 Millionen Euro gesehen, das EBIT wird „leicht negativ“, das Konzernergebnis „negativ“ erwartet.

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Icelandair schielt auf den A321XLR

Icelandair führte vor wenigen Tagen als dritte europäische Fluggesellschaft den kommerziellen Comeback-Flug mit Boeing 737 Max 8 durch. Der Carrier hat nun auch den Airbus A321LR und A321XLR ins Auge gefasst. Mit einem der beiden Muster könnten laut Firmenchef Úlfar Steindórsson die in die Jahre gekommenen Boeing 757 ersetzt werden. So ganz sicher ist man sich bei Icelandair aber noch nicht, denn in einem TV-Interview führte der CEO der Airline an, dass auch die Boeing 737 Max 9 im Rennen ist. Man könne diese problemlos auf Keflavik nach Seattle und Orlando einsetzen. Ursprünglich hatte man angenommen, dass die Range dieses Musters nicht ausreichen würde. Steindórsson tritt auch Gerüchten, die besagen, dass die Max-Jets ausgeflottet werden sollen, entgegen. Er macht aber keinen Hehl daraus, dass beim bevorstehenden Ersatz der in die Jahre gekommenen Boeing-757-Teilflotte „höchstwahrscheinlich“ bei Airbus bestellt wird. Er hob die hohe Reichweite der Muster A321LR/XLR hervor und betonte, dass man mit diesem auch Anchorage und Portland anfliegen könnte. Ob es die LR- oder die XLR-Variante wird? Steindórsson ist sich da noch nicht ganz sicher. Eventuell könnte es bei einem attraktiven Preis dann doch die Boeing 737 Max 9 werden. Es stehen jedenfalls drei Boeing 757-300 und 15 757-200 zum Ersatz an. Das Projekt „Flottenerneuerung“ soll in den nächsten Jahren durchgezogen werden. Einen konkreten Termin nannte der Icelandair-Chef nicht.

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