
KLM unter Beschuß: Neue Handgepäckregeln sorgen für Streit mit Verbraucherschützern
Eine neue Tarifstruktur der niederländischen Fluggesellschaft KLM, die das kostenlose Mitführen von Standard-Handgepäck auf ausgewählten europäischen Routen ausschließt, sorgt für heftige Kritik. Der niederländische Verbraucherverband (Consumentenbond) hat Bedenken geäußert, daß diese Probephase, die am 1. Juli 2025 begann, einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) aus dem Jahr 2014 widerspricht. Während KLM die Maßnahme mit operativen Problemen durch übermäßiges Handgepäck begründet, sprechen Verbraucherschützer von einem „reinen Geldmachmodell“. Dieser Konflikt ist Teil einer größeren Beschwerdewelle europäischer Verbrauchergruppen gegen mehrere Fluggesellschaften wegen mutmaßlich illegaler Handgepäckzuschläge. KLMs neue Tarifstruktur: Handgepäck wird zur Kostenfalle Die niederländische Fluggesellschaft KLM hat am 1. Juli 2025 eine neue „Basis“-Tarifoption auf ausgewählten europäischen Flugstrecken eingeführt, die das kostenlose Mitführen von Standard-Handgepäck ausschließt. Im Rahmen dieser Probephase dürfen Passagiere lediglich einen kleinen persönlichen Gegenstand mit den Maßen von maximal 40 x 30 x 15 cm kostenfrei mit an Bord nehmen. Für jedes weitere, größere Handgepäckstück, das üblicherweise in den Gepäckfächern über den Sitzen verstaut wird, wird nun eine zusätzliche Gebühr erhoben. Dieses Pilotprojekt betrifft zunächst Flüge von den Drehkreuzen Amsterdam (AMS) und Paris (CDG) zu Städten wie Athen, Dublin und Stockholm und tritt am 9. September 2025 in Kraft. Die Einführung solcher Gebührenmodelle ist ein Trend, der seit Jahren in der Luftfahrtindustrie, insbesondere bei Billigfluggesellschaften, zu beobachten ist. Fluggesellschaften argumentieren häufig, daß dies den Passagieren ermöglicht, nur für die tatsächlich genutzten Dienstleistungen zu zahlen. Der niederländische Verbraucherverband (Consumentenbond) hat jedoch umgehend seine Besorgnis über diese Neuerung zum Ausdruck gebracht. Die Direktorin des Consumentenbond, Sandra Molenaar, äußerte sich kritisch: „Der Basistarif








