Z-ToGo

Weitere Artikel aus der Rubrik

Z-ToGo

Flughafen Berlin Brandenburg spendet 10.000 Euro an lokale Vereine

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) hat in der Vorweihnachtszeit insgesamt 10.000 Euro an gemeinnützige Organisationen und Vereine in der Nachbarschaft des Flughafens BER gespendet. Die Mittel sollen es den lokalen Initiativen ermöglichen, konkrete Projekte umzusetzen, die das Leben in der Region bereichern. Die symbolischen Schecks wurden am 8. Dezember von FBB-CEO Aletta von Massenbach und dem Umlandbeauftragten Christian Franzke übergeben. Die Spendenaktion, die unter dem Motto „Gemeinsam Gutes tun“ stand, richtete sich an Vereine und Organisationen im Umland, die sich mit ihren Weihnachtswünschen bewerben konnten. Die Resonanz auf den Aufruf war groß: Bis zum Teilnahmeschluss gingen mehr als 120 Bewerbungen ein, welche die Vielfalt des ehrenamtlichen Engagements in der Region widerspiegelten. Per Losverfahren wurden zehn Organisationen ausgewählt, die jeweils 1.000 Euro erhielten. Unter den Begünstigten finden sich Initiativen aus dem Sport-, Bildungs- und sozialen Bereich. Die Spenden ermöglichen beispielsweise dem Förderverein der Wilhelm-Busch-Grundschule den Kauf mobiler Fußballwände und dem Löschzug Mittenwalde-Mark die Anschaffung von Allwetterjacken für die Jugendfeuerwehr. Auch Vereine wie der SV Lokomotive Rangsdorf (Handball-Jugend) und der VfL Lichtenrade (Turnerinnen) sowie Kitas und Abenteuerspielplätze profitieren von der finanziellen Unterstützung. Aletta von Massenbach betonte, die Spenden seien ein Dank an die vielen ehrenamtlich engagierten Menschen und Teil des umfassenden Engagements der Flughafengesellschaft in der Region. Die FBB engagiert sich im Rahmen ihrer Umlandarbeit seit vielen Jahren aktiv in der Förderung von Vereinen, Schulen, Kitas und sozialen Projekten im Umfeld des Flughafens. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in den Bereichen Bildung, Soziales, Kultur und

weiterlesen »

Icelandair meldet Rekordmonat im November 2025

Die isländische Fluggesellschaft Icelandair hat im November 2025 ein signifikantes Wachstum verzeichnet und ihren besten Novembermonat in der Unternehmensgeschichte erzielt. Insgesamt beförderte die Airline 347.000 Passagiere, was einer Steigerung von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Besonders dynamisch entwickelte sich der Verkehr ab Island mit einem Plus von 25 Prozent sowie der Transitverkehr über Island, der um 18 Prozent zunahm. Die gestiegene Nachfrage führte zu einer Rekordauslastung für diesen Monat, die bei 83,5 Prozent lag und damit den Anstieg der verfügbaren Kapazitäten übertraf. Präsident und CEO Bogi Nils Bogason führte das starke Ergebnis auf den Fokus des Unternehmens zur Verringerung der saisonalen Abhängigkeit und zur Steigerung der Nachfrage außerhalb der Hauptreisezeit zurück, insbesondere angesichts der Einführung von fünf neuen Zielen im laufenden Winterflugplan. Seit Jahresbeginn beförderte Icelandair insgesamt 4,7 Millionen Passagiere, was einem Zuwachs von acht Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Darüber hinaus hob die Fluggesellschaft ihre operative Zuverlässigkeit hervor. Die Pünktlichkeit lag im November bei 88,8 Prozent, eine Verbesserung um 4,1 Prozentpunkte gegenüber 2024. Laut Cirium Analytics wurde Icelandair im Berichtsmonat als pünktlichste Fluggesellschaft in Europa ausgezeichnet – diese Anerkennung erhielt das Unternehmen bereits zum fünften Mal im Jahr 2025. Solche Ergebnisse unterstreichen die Stärke des Streckennetzes und das Engagement der Mitarbeiter. Abseits des Passagiergeschäfts zeigten sich jedoch Rückgänge in anderen Segmenten. Das Leasinggeschäft verzeichnete einen Rückgang der verkauften Blockstunden um drei Prozent. Auch der Frachttransport, gemessen in Frachttonnenkilometern, reduzierte sich um zehn Prozent, was auf eine geringere Menge an Fischexporten zurückgeführt wurde. Icelandair konzentriert sich stark auf

weiterlesen »

Flughafen Wien erreicht hohes Niveau in internationaler Kundenorientierung

Der Flughafen Wien wurde vom globalen Flughafenverband Airports Council International (ACI) World mit dem Level 4 der Airport Customer Experience Accreditation ausgezeichnet. Diese Zertifizierung bestätigt die strategische und strukturelle Verankerung von Kundenorientierung und Qualitätsmanagement im gesamten Unternehmensbetrieb. Der Flughafen Wien gehört damit zu einer kleinen, exklusiven Gruppe von Flughäfen in Europa, welche diesen hohen internationalen Standard erreicht haben. Die ACI Customer Experience Accreditation ist ein weltweit anerkanntes Programm, das die Kundenorientierung von Flughäfen in fünf Entwicklungsstufen bewertet, von ersten Initiativen bis zur vollständigen Integration. Mit Level 4 beweist der Flughafen Wien, dass Kundenorientierung nicht nur eine Absichtserklärung ist, sondern in allen Bereichen strukturell umgesetzt und kontinuierlich weiterentwickelt wird. In Europa haben aktuell nur der Flughafen Istanbul (mit dem höchsten Level 5) und der Malta International Airport (ebenfalls Level 4) eine vergleichbare oder höhere Stufe erreicht. Wien ist damit der einzige Flughafen seiner Größenordnung auf dem Kontinent, der dieses Level 4 trägt. Vorstand Mag. Julian Jäger von der Flughafen Wien AG hob die Auszeichnung als ein Signal für die weltweit hohen Qualitätsstandards des Standorts hervor und dankte den Mitarbeitern als Rückgrat der Servicekultur. Grundlage für die Zertifizierung sind zahlreiche Maßnahmen entlang der gesamten Reisekette: Dazu gehören die systematische Auswertung von Kundenfeedback, Prozessanalysen, gezielte Schulungen der Mitarbeiter und Terminalbegehungen, um ein einheitliches Serviceverständnis bei allen am Flughafen tätigen Partnerunternehmen zu fördern. Diese kontinuierlichen Verbesserungsprozesse sichern das Erreichen und Halten des Top-Niveaus. Die strategische Weiterentwicklung des Passagiererlebnisses wird durch hohe Investitionen unterstützt. Die aktuell laufende Süderweiterung des Terminal 3 ist hierbei ein zentrales

weiterlesen »

Billa eröffnet vollautomatisierten Markt am Salzburger Flughafen

Die Handelskette Billa hat am Salzburger Flughafen W. A. Mozart eine neue, vollautomatisierte Selbstbedienungsfiliale unter dem Namen Billa Box in Betrieb genommen. Auf einer Verkaufsfläche von knapp 60 Quadratmetern bietet der Markt über 1.100 verschiedene Artikel an, darunter Fertiggerichte, Snacks und Produkte des täglichen Bedarfs. Die Billa Box ist täglich von 06:00 bis 23:00 Uhr geöffnet und passt ihre Betriebszeiten an jene des Flughafens an, was auch den Einkauf an Sonn- und Feiertagen ermöglicht. Das innovative Konzept ist ein weiterer Schritt des REWE-Konzerns, zu dem Billa gehört, in Richtung moderner und flexibler Nahversorgung. Der Zutritt zum Markt erfolgt ausschließlich mittels Bankomatkarte, die am Eingang gescannt wird. Der Bezahlvorgang wird über Self-Checkout-Kassen abgewickelt, an denen die Kunden ihre Waren selbst scannen und anschließend bargeldlos per Bankomat- oder Kreditkarte bezahlen. Billa reagiert damit auf den Trend zu kompakten, personalunabhängigen Verkaufsstellen, die insbesondere an stark frequentierten Verkehrsknotenpunkten oder in urbanen Gebieten außerhalb der üblichen Ladenöffnungszeiten eine Versorgungslücke schließen sollen. Vergleichbare Konzepte gibt es auch von anderen Handelsketten und im Ausland. Flughafengeschäftsführerin Bettina Ganghofer hob bei der Eröffnung die Bedeutung der neuen Einrichtung für Passagiere, Flughafenmitarbeiter und Anwohner hervor. Die Billa Box ergänze das bestehende Angebot am Standort perfekt, insbesondere durch die erweiterten Öffnungszeiten. Auch für Kunden, die nur schnell eine Besorgung erledigen möchten, stehen drei Kurzzeitparkplätze mit 30 Minuten kostenloser Parkdauer direkt vor dem Markt zur Verfügung. Die Eröffnung wurde von den Salzburger Brauchtumsperchten begleitet, die zu den ersten Besuchern der neuen Filiale zählten. Die neue Billa Box am Salzburg Airport unterstreicht die

weiterlesen »

Lifecard-Travel-Assistance wählt Ergo Reiseversicherung als neuen Risikoträger

Die Lifecard-Travel-Assistance Gesellschaft für Reiseschutz mbH (LTA) hat eine neue strategische Kooperation bekannt gegeben und arbeitet seit dem 1. Dezember 2025 langfristig mit der Ergo Reiseversicherung AG zusammen. Dieser Schritt bedeutet eine Neuausrichtung der Risikoträgerschaft des Reiseschutzspezialisten. Ziel der Partnerschaft ist es, die Produktpalette weiterzuentwickeln und die Markteinführung von Innovationen zu beschleunigen. Für LTA-Geschäftsführer Dr. Michael Dorka ist die Ergo ein starker Partner, der Wachstum und Serviceorientierung konsequent unterstützen soll. Die LTA sieht sich in der Pflicht, Reisenden regelmäßig verbesserte und zeitgemäße Versicherungsprodukte anzubieten. Torsten Haase, Vorstand Vertrieb & Marketing der Ergo Reiseversicherung, betont die Zuverlässigkeit der LTA als langjähriger Spezialist und zeigt sich überzeugt, dass die Kooperation innovative Lösungen für die zukünftigen Anforderungen des Reisemarktes hervorbringen wird. LTA wird weiterhin die Reiseschutzpakete eigenständig konzipieren, von der Produktgestaltung bis zu den internen Serviceprozessen. Dieses Modell soll kurze Innovationszyklen und eine konsequente Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Kunden und Vertriebspartner sicherstellen. Mit der Ergo im Rücken strebt LTA den weiteren Ausbau ihrer modernen Produktarchitektur an. Die Ergo Reiseversicherung AG ist ein etablierter und in vielen Bereichen des Touristik- und Vertriebsmarktes breit aufgestellter Versicherer, der bereits zahlreiche Kooperationen mit Reiseveranstaltern und Handelsketten pflegt. Konkret kündigt LTA zum Start der neuen Buchungssaison ein erweitertes Reiseschutz-Paket-Konzept an. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Optimierung der Schadenbearbeitung: LTA plant den Testeinsatz von Künstlicher Intelligenz (KI), um interne Prozesse zu beschleunigen und Mehrwerte für die Kunden zu generieren. Dieser Fokus auf digitale Lösungen ist ein deutliches Zeichen für die Modernisierung des Geschäftsmodells.

weiterlesen »

Strategische Partnerschaftsvertiefung: Lufthansa und Air Baltic erweitern Codeshare-Abkommen

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic und der deutsche Carrier Lufthansa haben eine Erweiterung ihres bestehenden Codeshare-Abkommens bekannt gegeben. Die Vereinbarung betrifft die Verbindung zwischen Riga (Lettland) und Frankfurt (Deutschland) und zielt darauf ab, die Transitverbindungen für Passagiere, die über den Großflughafen Frankfurt reisen, substanziell zu verbessern. Diese strategische Vertiefung der Partnerschaft stärkt nicht nur die globale Anbindung Lettlands, sondern festigt auch die Rolle der baltischen Staaten als wichtiger Markt für das Lufthansa-Netzwerk. Ab dem 17. Dezember 2025 werden beide Fluggesellschaften ihre jeweiligen Airline-Codes auf der gemeinsamen Strecke anwenden. Lufthansa wird ihren LH-Code auf den von Air Baltic durchgeführten Flügen zwischen Riga und Frankfurt platzieren, während Air Baltic ihren BT-Code auf den von Lufthansa auf derselben Route betriebenen Flügen nutzen wird. Das Codeshare-Abkommen ist primär auf Transitflüge über das Drehkreuz Frankfurt ausgerichtet, um Reisenden Zugang zu Lufthansas weitreichendem globalen Streckennetz zu ermöglichen. Ausbau der baltischen Konnektivität Die Codeshare-Kooperation zwischen Air Baltic und Lufthansa besteht bereits seit Dezember 2020. Ursprünglich umfasste die Zusammenarbeit Flüge von den Air Baltic-Basen in Riga, Tallinn (Estland) und Vilnius (Litauen) nach München, was bereits eine erste Stärkung der Konnektivität der baltischen Staaten zu weiteren Zielen über das Lufthansa-Netzwerk in Deutschland bedeutete. Die nun erfolgte Ausweitung auf Frankfurt, einem der führenden Luftverkehrsknotenpunkte Europas, stellt eine signifikante Aufwertung dieser Partnerschaft dar. Mantas Vrubliauskas, Vizepräsident für Netzwerkmanagement bei Air Baltic, hob die Bedeutung dieses Schrittes hervor: „Seit dem Start unserer Codeshare-Kooperation mit Lufthansa im Jahr 2020 haben wir die Möglichkeiten, die sie unseren Passagieren eröffnet, stetig erweitert. Dieser nächste Schritt

weiterlesen »

Lufthansa Cargo stoppt Militärtransporte nach Tel Aviv

Die Frachttochter der Lufthansa, Lufthansa Cargo, hat mit sofortiger Wirkung einen Transportstopp für „sämtliche militärischen und sicherheitsbezogenen Frachten“ auf der Route nach Tel Aviv verhängt. Diese Entscheidung fiel zeitgleich mit der Wiederaufnahme des regulären Flugbetriebs der Lufthansa-Gruppe in die israelische Metropole und markiert eine Reaktion auf die angespannte geopolitische Lage und die unterschiedlichen Exportkontrollrichtlinien in Europa. Das Frachtunternehmen sieht sich durch die Komplexität internationaler Regelungen und Sanktionen in der Klemme. Der Schritt betrifft sowohl reine Frachtflüge als auch Beiladungen auf Passagierverbindungen. Die Sperre gilt bis auf Weiteres und unterstreicht die Sensibilität von Logistikunternehmen, die im Spannungsfeld von Handelsbeziehungen und außenpolitischen Entscheidungen agieren müssen. Wiederaufnahme des Flugbetriebs und gleichzeitige Restriktionen Nach einer längeren Phase, in der die Lufthansa-Linienflüge nach Tel Aviv aufgrund der Sicherheitslage größtenteils ausgesetzt waren, intensiviert der Luftfahrtkonzern sein Israel-Programm wieder. Im Dezember wurde die Zahl der wöchentlichen Verbindungen von 64 auf 74 erhöht. Diese Normalisierung des Passagier- und Standardfrachtverkehrs kontrastiert jedoch mit der zeitgleichen Verhängung des Frachtstopps für Militärgüter durch die Tochtergesellschaft Lufthansa Cargo. Diese Diskrepanz verdeutlicht die Notwendigkeit einer differenzierten Risikobewertung zwischen zivilem und militärischem Transportgeschäft. Die Wiederaufnahme des zivilen Flugbetriebs ist ein Signal der Normalisierung im kommerziellen Sektor, doch die Frachttochter sah sich gezwungen, eine klar definierte Grenze bei sicherheitsrelevanten Gütern zu ziehen. Diese Notwendigkeit rührt aus den unterschiedlichen nationalen Haltungen zur Waffenlieferung an Israel her. Europäische Exportkontrollrichtlinien als auslösender Faktor Die Begründung für das Embargo liegt laut Lufthansa Cargo in den verschärften britischen Exportkontrollrichtlinien und damit verbundenen Sanktionen. Das Unternehmen teilte mit, dass es aufgrund

weiterlesen »

Luftverkehrsbranche steuert trotz globaler Herausforderungen auf neue Rekordgewinne zu

Die internationale Luftfahrtindustrie trotzt politischen Spannungen, wirtschaftlicher Unsicherheit und anhaltenden Problemen in der Lieferkette der Flugzeughersteller und steuert auf Rekordgewinne zu. Der Weltluftfahrtverband IATA (International Air Transport Association) korrigierte seine Gewinnerwartungen für das laufende Jahr deutlich nach oben und prognostiziert für das Jahr 2026 sogar einen neuen Höchstwert. Demnach wird für das laufende Jahr ein kumulierter Nettogewinn von 39,5 Milliarden US-Dollar erwartet – eine Steigerung um 3,5 Milliarden US-Dollar gegenüber der vorherigen Schätzung im Juni. Für das kommende Jahr 2026 sagte IATA-Chef Willie Walsh der Branche einen historischen Rekordgewinn von 41 Milliarden US-Dollar voraus. Diese optimistischen Aussichten stützen sich auf eine Kombination makroökonomischer Faktoren, darunter ein stabiles Wirtschaftswachstum, eine rückläufige Inflation, die relative Schwäche des US-Dollars und eine Entspannung bei den Treibstoffkosten. Die Schätzungen zeigen jedoch eine signifikante Verschiebung in der regionalen Profitabilität, wobei Europa voraussichtlich Nordamerika als ertragreichste Weltregion ablösen wird. Europa löst Nordamerika als profitabelsten Markt ab Die Prognosen der IATA deuten auf einen bemerkenswerten Wechsel an der Spitze der globalen Profitabilität hin. Europa wird voraussichtlich zum neuen Spitzenreiter aufsteigen, während Nordamerika, die bisher profitabelste Region, an Boden verliert. Für europäische Fluggesellschaften prognostiziert die IATA einen Gewinn von 13,2 Milliarden US-Dollar für 2025, der im Jahr 2026 auf 14 Milliarden US-Dollar ansteigen soll. Haupttreiber dieser starken Leistung sind die Gewinne der Günstigfluganbieter, die in Europa eine besonders dominante Marktstellung innehaben und von der anhaltend hohen Reisebereitschaft in der Region profitieren. Nordamerika hingegen wird voraussichtlich nur Nettogewinne von 10,8 Milliarden US-Dollar (2025) bzw. 11,3 Milliarden US-Dollar (2026) erzielen. Der

weiterlesen »

Ryanair kündigt massive Streckenstreichungen und Kapazitätsreduktion in Belgien an

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat als Reaktion auf geplante Steuererhöhungen der belgischen Regierung und regionaler Behörden eine signifikante Reduktion ihres Flugangebots in Belgien für den Winterflugplan 2026/27 angekündigt. Diese Entscheidung betrifft sowohl den Flughafen Brüssel-Zaventem als auch den Flughafen Charleroi (Brussels South). Ryanair plant, das Sitzplatzangebot um eine Million Sitze zu kürzen, fünf dort stationierte Flugzeuge abzuziehen und insgesamt 20 Strecken einzustellen. Das Unternehmen bezeichnete die Steuerpolitik Belgiens als „bizarr“ und „schädlich“ und warnte vor einem Verlust von Investitionen in Höhe von 500 Millionen US-Dollar sowie der Gefährdung tausender Arbeitsplätze. Zweifache Steuererhöhung als Auslöser für drastische Kürzungen Die Reaktion von Ryanair erfolgt auf die Pläne der belgischen föderalen Regierung, die nationale Flugpassagiersteuer ab 2027 auf 10 Euro pro Passagier zu verdoppeln. Zusätzlich zu dieser föderalen Maßnahme plant die Stadtverwaltung von Charleroi ab dem kommenden Jahr die Einführung einer neuen kommunalen Abgabe in Höhe von 3 Euro pro Passagier. Diese jüngsten Ankündigungen stellen die zweite größere Steuererhöhung in Belgien innerhalb weniger Monate dar. Bereits im vergangenen Sommer hatte Belgien seine Flugpassagiersteuer, insbesondere für Flüge über 500 Kilometer, um bis zu 150 Prozent angehoben. Erst in der vergangenen Woche wurde eine weitere Erhöhung der Steuer auf 11 Euro ab 2029 beschlossen. Diese kumulativen Steuerbelastungen haben die Kritik von Ryanair und anderen Fluggesellschaften sowie von regionalen Politikern auf sich gezogen. Wallonische Führungskräfte bezeichneten die vorgeschlagene kommunale Abgabe in Charleroi als „sinnlos“ und schädlich für die regionale Beschäftigung. Belgien auf dem Weg zum „unkompetitiven“ Luftverkehrsmarkt Ryanair argumentiert, dass Belgien durch die wiederholten Steuererhöhungen zu

weiterlesen »

Wizz Air erweitert Streckennetz ab Dortmund um rumänische Stadt Oradea

Die ungarische Fluggesellschaft Wizz Air baut ihr Flugangebot am Dortmund Airport weiter aus und nimmt ab Sommer 2026 eine neue Verbindung nach Oradea in Rumänien auf. Die neue Route wird zweimal wöchentlich, jeweils mittwochs und sonntags, bedient. Der Erstflug ist für den 28. Juni 2026 geplant. Oradea ist damit die neunte rumänische Destination, die von Wizz Air vom Ruhrgebietsflughafen aus angeflogen wird. Die Fluggesellschaft festigt damit ihre Position als wichtiger Partner des Dortmunder Flughafens, von dem aus sie bereits ein umfangreiches Osteuropa-Netzwerk betreibt, das den Schwerpunkt auf Rumänien, Polen und weitere Länder in der Region legt. Oradea, im Westen Rumäniens und nahe der ungarischen Grenze gelegen, gilt als ein kulturelles Zentrum, das besonders für seine Jugendstil-Architektur bekannt ist. Die Stadt lockt Besucher mit prächtigen Barockkirchen, historischen Plätzen und Bauten, die der Stadt den Beinamen „rumänisches Zentrum des Jugendstils“ eingebracht haben. Die fast tausendjährige Burg Oradea bildet das historische Zentrum. Abseits der städtischen Sehenswürdigkeiten bietet die Region um Oradea, insbesondere die nahegelegenen Apuseni-Berge, Möglichkeiten für Outdoor-Aktivitäten wie Wandern. Thermalbäder mit mineralhaltigen Quellen ergänzen das touristische Angebot der Stadt, durch die der Fluss Crișul Repede fließt. Die Erweiterung des Angebots unterstreicht die starke Nachfrage nach Flugverbindungen zwischen Dortmund und Rumänien, die sich in den vergangenen Jahren als wichtiger Verkehrsstrom etabliert hat. Die Destinationen in Rumänien, darunter bereits Städte wie Cluj-Napoca, Timisoara und Sibiu, werden von den Fluggästen aus dem Ruhrgebiet und der umliegenden Region stark frequentiert. Guido Miletic, Leiter Airport Services + Marketing & Sales am Dortmund Airport, betonte, dass das bestehende

weiterlesen »