
Ryanair droht mit Rückzug aus Israel wegen Sicherheitsbedenken am Flughafen Ben Gurion
Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair erwägt einen Rückzug aus Israel aufgrund anhaltender Sicherheitsprobleme am Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv. Dies erklärte Ryanair-Chef Michael O’Leary. Er äußerte, daß die Geduld der Fluggesellschaft mit den Sicherheitsproblemen in Tel Aviv sich dem Ende zuneige. Aktuell sind die Flüge nach Tel Aviv bis Anfang Juni 2025 ausgesetzt. Michael O’Leary, der für seine deutlichen Worte bekannt ist, betonte, daß Ryanair „die Nase voll“ von den ständigen Sicherheitsunterbrechungen in Tel Aviv habe. Er deutete an, daß die Fluggesellschaft in Erwägung ziehe, ihre Flugzeuge künftig zu anderen europäischen Zielen umzuleiten, sollten die gegenwärtigen Störungen anhalten. „Ich denke, unsere Geduld mit Israel neigt sich dem Ende zu“, so O’Leary. Diese Äußerungen fielen inmitten einer Phase, in der mehrere Fluggesellschaften ihre Flüge nach Tel Aviv aufgrund der angespannten Sicherheitslage in der Region zeitweise ausgesetzt hatten. Die aktuelle Aussetzung der Ryanair-Flüge nach Tel Aviv bis Anfang Juni erfolgte, nachdem es in der Nähe des Flughafens Ben Gurion zu Zwischenfällen gekommen war. Bereits Anfang Mai hatten mehrere Fluggesellschaften, darunter auch Austrian Airlines und Wizz Air, ihre Flüge nach Tel Aviv vorübergehend eingestellt, nachdem eine Rakete in der Nähe des Flughafens eingeschlagen war. Die Huthi-Miliz aus dem Jemen bekannte sich zu diesem Angriff. Im Gegensatz dazu setzte die israelische Fluggesellschaft El Al ihre Flüge fort, da ihre Maschinen über Selbstschutzeinrichtungen verfügen und von bewaffnetem Sicherheitspersonal begleitet werden. Mögliche Konsequenzen für den Flugverkehr nach Israel Sollte Ryanair tatsächlich ihre Operationen in Israel dauerhaft einstellen, wäre dies ein bedeutender Rückschlag für den Flugverkehr des








