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Emirates und Condor starten Codeshare-Abkommen

Die Fluggesellschaften Emirates und Condor haben ihre bereits angekündigte Codeshare-Partnerschaft offiziell in Kraft gesetzt. Pünktlich zum Beginn der Sommerreisesaison 2025 ermöglicht diese Kooperation den Kunden beider Airlines erweiterte Reisemöglichkeiten und vereinfachte Buchungsabläufe zu zahlreichen Destinationen weltweit. Im Rahmen des Abkommens erhalten Passagiere von Emirates bequemen Zugang zu elf neuen Zielen in Europa und der Karibik, die von Condor über die deutschen Drehkreuze Frankfurt, Düsseldorf und Hamburg bedient werden. Zu diesen Destinationen zählen populäre Urlaubsorte wie Palma de Mallorca, Ibiza, Gran Canaria, Fuerteventura und Teneriffa in Spanien sowie die karibischen Ziele Cancún in Mexiko und Montego Bay in Jamaika. Gleichzeitig profitieren Condor-Kunden von einer verbesserten Anbindung an 13 Destinationen im Streckennetz von Emirates, die über das globale Drehkreuz Dubai erreichbar sind. Das Angebot umfasst attraktive Reiseziele wie Bali in Indonesien, die Malediven, Sri Lanka, Bangkok und Phuket in Thailand, Hanoi in Vietnam und Kapstadt in Südafrika. Die entsprechenden Flüge für Reisen ab dem 10. Mai 2025 sind ab sofort über die Webseiten der beiden Fluggesellschaften, Online-Reisebüros und alle gängigen globalen Vertriebssysteme buchbar. Teilnehmer der Vielfliegerprogramme Emirates Skywards und Miles & More können auf den Codeshare-Flügen der Partnerairlines Meilen sammeln und einlösen. Diese Partnerschaft stärkt die Präsenz beider Fluggesellschaften in ihren jeweiligen Märkten und bietet Reisenden eine größere Auswahl an Flugverbindungen.

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Finnair schickt 36 Langstreckenpiloten in Kurzarbeit: Auswirkungen eines anhaltenden Konflikts

Die finnische Fluggesellschaft Finnair hat angekündigt, 36 ihrer Langstreckenpiloten in Kurzarbeit zu schicken. Die Massnahme tritt spätestens Ende September 2025 in Kraft und wird voraussichtlich mindestens bis Mai 2026 andauern. Hintergrund sind Änderungen im Wetlease-Geschäft der Airline, die auf andauernde Arbeitskampfmassnahmen der Piloten zurückzuführen sind. Die Entwicklung stellt für Finnair eine erneute Herausforderung dar, während sich die Branche allgemein weiterhin von den schweren Verwerfungen der letzten Jahre zu erholen versucht. Finnair hatte bislang zwei Strecken im Rahmen eines Wetlease-Abkommens für eine Partnerfluggesellschaft betrieben. Wetlease-Modelle, bei denen Flugzeuge samt Crew von einer Airline an eine andere vermietet werden, stellen für viele Fluggesellschaften eine wichtige Einnahmequelle dar. Infolge anhaltender Streiks und anderer Arbeitskampfhandlungen durch die Pilotengewerkschaft seit Dezember 2024 wurde die Durchführung dieser Flüge jedoch zunehmend unzuverlässig. Wie Jaakko Schildt, Chief Operating Officer von Finnair, erläuterte, habe diese Situation die Zuverlässigkeit des Angebots gegenüber dem Partner erheblich beeinträchtigt. „Leider haben die Arbeitskampfmaßnahmen der Piloten unsere Fähigkeit beeinträchtigt, unseren Wetlease-Betrieb mit der erforderlichen Zuverlässigkeit durchzuführen. Dies hat zu Änderungen in unserer Zusammenarbeit und infolgedessen zur Notwendigkeit geführt, einige unserer Piloten zu beurlauben“, erklärte Schildt. Zukünftig wird die Kooperation mit dem Partner nur noch auf einer Strecke fortgesetzt, was den Personalbedarf bei Finnair spürbar reduziert. Die Massnahme betrifft ausschliesslich das Langstreckensegment, da die Wetlease-Vereinbarungen ausschliesslich Langstreckenflüge umfassten. Hintergründe des Arbeitskampfes Seit Dezember 2024 befinden sich die Finnair-Piloten in einem Arbeitskampf, der sich vorrangig auf Themen wie Arbeitsbedingungen, Vergütung und Einsatzzeiten konzentriert. Nach Angaben der Pilotengewerkschaft verlangen die Piloten insbesondere eine Verbesserung der Dienstpläne sowie

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Lufthansa Technik erweitert Vorstand

Der Aufsichtsrat der Lufthansa Technik AG hat den Vorstand des Unternehmens erweitert und zwei neue Mitglieder berufen. Dr. Christian Leifeld wird ab dem 1. Mai 2025 die Position des Finanzvorstands übernehmen, während Dr. Janna Schumacher zur Personalvorständin und Arbeitsdirektorin ernannt wurde. Beide wurden zunächst für drei Jahre bestellt. Dr. Christian Leifeld, der derzeit das Konzerncontrolling der Lufthansa leitet, folgt auf Dr. William Willms und wird neben den Finanzen auch die Bereiche Einkauf, Infrastruktur und Digital Fleet Services verantworten. Der promovierte Ökonom verfügt über umfangreiche Erfahrung im Finanzbereich und war vor seinem Eintritt in die Lufthansa Group in leitenden Positionen bei E.ON und dem Start-up InterNations tätig. Dr. Janna Schumacher übernimmt das neu geschaffene Ressort Personal und Recht und wird den Geschäftsbereich Original Equipment and Special Aircraft Services verantworten. Die promovierte Juristin ist seit 2014 bei Lufthansa Technik tätig und leitet aktuell die Rechtsabteilung des Unternehmens. Zuvor arbeitete sie in der Konzernrechtsabteilung der Lufthansa und bei der internationalen Großkanzlei Allen & Overy. Die Erweiterung des Vorstands von drei auf vier Mitglieder wird von der Aufsichtsratsvorsitzenden Grazia Vittadini als wichtiger Schritt für Lufthansa Technik gewertet. Sie äußerte die Erwartung, daß die Expertise der neuen Vorstandsmitglieder zur Umsetzung der strategischen Ziele des Unternehmens beitragen werde. Lufthansa Technik ist ein weltweit führender Anbieter für flugzeugtechnische Dienstleistungen mit über 22.000 Mitarbeitern an zahlreichen Standorten weltweit.

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Virgin Atlantic stellt Tel-Aviv-Verbindung dauerhaft ein

Nach monatelanger Unsicherheit hat Virgin Atlantic beschlossen, die Flugverbindung zwischen London-Heathrow und Tel Aviv dauerhaft einzustellen. Diese Entscheidung markiert das Ende einer Route, die seit ihrer Einführung im September 2019 sowohl für Geschäftsreisende als auch für Touristen von Bedeutung war. Die Gründe für diesen Schritt sind vielschichtig und reichen von geopolitischen Spannungen bis hin zu technischen Herausforderungen. Die Verbindung zwischen London und Tel Aviv wurde im Oktober 2023 nach dem Ausbruch des Konflikts zwischen Israel und der Hamas zunächst ausgesetzt. Obwohl Virgin Atlantic ursprünglich plante, den Flugbetrieb im September 2024 wieder aufzunehmen, wurde dieser Termin mehrfach verschoben. Ein Sprecher der Fluggesellschaft erklärte: „Nach sorgfältiger Prüfung der aktuellen Sicherheitslage und operativer Herausforderungen haben wir die schwierige Entscheidung getroffen, unsere Tel-Aviv-Verbindung dauerhaft einzustellen.“ Technische Herausforderungen mit Trent-1000-Triebwerken Ein wesentlicher Faktor für die Entscheidung waren anhaltende Probleme mit den Rolls-Royce Trent 1000-Triebwerken, die in den Boeing 787-9 Dreamlinern von Virgin Atlantic eingesetzt werden. Diese Triebwerke erfordern aufgrund technischer Mängel häufige Wartungen, was zu erheblichen Verzögerungen und Flugausfällen führte. Laut einem Bericht der Times mussten sowohl Virgin Atlantic als auch British Airways zahlreiche Flüge streichen, da Ersatzteile für die Triebwerke nicht rechtzeitig verfügbar waren. Ein Sprecher von Virgin Atlantic betonte: „Die anhaltenden Verzögerungen bei der Wartung unserer Triebwerke haben unsere Flugplanung erheblich beeinträchtigt.“ Geopolitische Unsicherheiten und Sicherheitsbedenken Neben den technischen Problemen spielten auch geopolitische Faktoren eine Rolle. Die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten, insbesondere die Eskalation des Konflikts zwischen Israel und der Hamas, führten zu einer erhöhten Unsicherheit bezüglich der Sicherheit von Flügen in

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Neue Direktbuslinien verbinden Maltas Flughafen mit wichtigen Orten

Malta Public Transport hat neue Direktbuslinien unter dem Namen „Airport Direct“ eingeführt, die eine zügige und komfortable Anbindung des Malta International Airport an bedeutende Destinationen auf der Insel gewährleisten sollen. Reisende profitieren von direkten Verbindungen zu beliebten Urlaubszielen und wichtigen Verkehrsknotenpunkten. Die neuen Linien umfassen vier Routen: TD1 verbindet den Flughafen mit Rabat, Buġibba, Mellieħa und Ċirkewwa im Norden der Insel. Die Linie TD2 fährt nach St. Julian’s und Pembroke, beides lebhafte Küstenorte. TD3 bedient Gżira, Sliema und ebenfalls St. Julian’s, wichtige touristische und Wohnzentren. Die Linie TD4 schließlich stellt eine Verbindung nach Valletta her und bietet dort Anschluss an die Schnellfähre nach Gozo. Die Busse der neuen Airport Direct Flotte sind auf den Komfort der Fahrgäste ausgelegt. Sie verfügen über bequeme Sitzplätze, USB-Ladeanschlüsse für mobile Geräte, kostenfreies WLAN und ausreichend Stauraum für Gepäck. Fahrgäste, die eine Tallinja-Karte besitzen, zahlen einen vergünstigten Fahrpreis von 1,50 €. Wer keine solche Karte besitzt, kann das Ticket zum Preis von 3 € direkt im Bus in bar oder kontaktlos erwerben. Die Einführung dieser Direktbuslinien soll die Erreichbarkeit des Flughafens für Touristen und Einheimische gleichermaßen verbessern.

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Discover Airlines fliegt Frankfurt-Dubrovnik künftig ganzjährig an

Die Ferienfluggesellschaft Discover Airlines, eine Tochter der Lufthansa, wird ihre saisonalen Flüge zwischen Frankfurt am Main und Dubrovnik in Kroatien ab der kommenden Wintersaison 2025/26 auf einen ganzjährigen Betrieb umstellen. Wie das Unternehmen gegenüber der „Dubrovnik Times“ mitteilte, sollen ab Ende Oktober und bis Ende März des folgenden Jahres drei wöchentliche Flüge jeweils montags, mittwochs und freitags angeboten werden. Diese Entscheidung begründet Discover Airlines mit der hohen Nachfrage nach Flügen nach Dubrovnik nicht nur im Sommer, sondern auch in den Wintermonaten. Viele Reisende aus Deutschland möchten dem kalten Wetter entfliehen oder ihre Familien und Verwandten über die Weihnachts- und Neujahrszeit besuchen. Die Umstellung auf einen ganzjährigen Flugbetrieb soll zudem flexiblere Reisemöglichkeiten für Passagiere aus Frankfurt und Dubrovnik schaffen. Dubrovnik wird somit die einzige Destination in Kroatien sein, die von Discover Airlines das ganze Jahr über angeflogen wird. Bereits jetzt bietet die kroatische Fluggesellschaft Croatia Airlines ganzjährige Verbindungen zwischen Frankfurt und Dubrovnik an und plant für den kommenden Winter ebenfalls drei wöchentliche Flüge. Die Ankündigung von Discover Airlines bedeutet eine deutliche Ausweitung des Flugangebots zwischen den beiden Städten auch außerhalb der Hauptreisezeit. Die Umstellung auf Ganzjahresflüge unterstreicht die wachsende Bedeutung Dubrovniks als Reiseziel, das auch in der Nebensaison touristisch attraktiv ist. Die historische Altstadt und das milde Klima im Winter ziehen zunehmend Besucher an, die abseits des sommerlichen Trubels die Stadt und ihre Umgebung erkunden möchten. Die Entscheidung von Discover Airlines dürfte somit sowohl dem Tourismus in Dubrovnik als auch den Reisenden zugutekommen.

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Bosnien sichert Finanzierung der Flugsicherung trotz Schiedsurteils

Der Ministerrat von Bosnien und Herzegowina hat eine Notfinanzierung von bis zu 30,7 Millionen Euro für die bosnische Flugsicherungsorganisation BHANSA bewilligt. Diese Maßnahme dient dazu, den Betrieb der Flugsicherung bis zum dritten Quartal dieses Jahres aufrechtzuerhalten. Hintergrund ist ein Schiedsgerichtsurteil zugunsten des slowenischen Unternehmens Viadukt. Dieses hatte Bosnien und Herzegowina wegen der einseitigen Kündigung eines Konzessionsvertrags für ein Wasserkraftwerksprojekt erfolgreich verklagt. Infolge des Urteils wurden Mittel von Eurocontrol, über die sich BHANSA hauptsächlich finanziert, blockiert. Obwohl BHANSA nicht direkt in den Rechtsstreit involviert war, führte die Kontenblockade zu einer ernsten finanziellen Krise für die Organisation und gefährdete den reibungslosen Ablauf des Luftverkehrs über Bosnien und Herzegowina. Die nun genehmigte Notfinanzierung wird als Darlehen gewährt und soll zurückgezahlt werden, sobald Eurocontrol die Blockierung der Gelder für BHANSA wieder aufhebt. Die Gewerkschaft der Fluglotsen warnte bereits vor einem möglichen Zusammenbruch der Flugsicherung, falls keine Mittel zur Deckung der laufenden Kosten wie Treibstoff, Wartung und Gehälter bereitgestellt würden. Die Notfinanzierung durch den Ministerrat ist somit ein wichtiger Schritt, um die unmittelbare Handlungsfähigkeit von BHANSA zu sichern und größere Störungen im Luftraum zu verhindern. Die Regierung Bosnien und Herzegowinas steht nun vor der Aufgabe, mit Eurocontrol und dem Unternehmen Viadukt eine Lösung zu finden, um die Freigabe der blockierten Mittel zu erreichen und die langfristige finanzielle Stabilität der Flugsicherungsorganisation zu gewährleisten. Die Abhängigkeit von Eurocontrol-Zahlungen macht BHANSA anfällig für externe finanzielle Streitigkeiten des Staates.

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Sommer-Charterflüge starten in Innsbruck mit neuer Türkei-Verbindung

Am vergangenen Wochenende begann am Flughafen Innsbruck die Sommer-Charterflugsaison mit dem ersten Flug nach Korsika am Sonntag, den 27. April 2025. Das diesjährige Sommerflugprogramm ab Innsbruck umfaßt insgesamt 15 Sonnenziele. Neu im Angebot ist eine wöchentliche Verbindung in die Türkei, die im Auftrag von TUI Österreich durchgeführt wird. Während die Verbindung nach Korsika mit dem Reiseveranstalter Rhomberg Reisen den Auftakt der Saison bildet, wird das Angebot an Urlaubsflügen in den kommenden Wochen sukzessive erweitert. Eine bedeutende Neuerung stellt die Direktverbindung an die türkische Riviera nach Antalya dar, die TUI Österreich ab dem 23. Mai jeweils freitags einmal wöchentlich anbietet. Ergänzt wird das TUI-Angebot durch Flüge nach Kalabrien, Mallorca sowie zu den griechischen Inseln Karpathos, Kos, Kreta und Rhodos. Der Tiroler Reiseveranstalter Idealtours steuert im Sommer 2025 die griechischen Regionen Kalamata, Kefalonia, Lesbos, Lefkas/Epiros und Chalkidiki sowie Kalabrien in Süditalien an. Sardinien ist das Spezialgebiet von Christophorus Reisen, während Stoll Reisen von Anfang Mai bis Anfang Juni Flüge nach Mallorca im Programm hat. Zusätzlich werden exklusiv über Tiroler Seniorenvereinigungen Kurzreisen nach Rhodos und Dalaman angeboten. Somit haben die langjährigen Partner-Reiseveranstalter ein vielfältiges Sommerflugprogramm zu gut erreichbaren Urlaubszielen ab Innsbruck zusammengestellt. Die 15 verschiedenen Destinationen richten sich an Familien, Sonnenhungrige und Gruppenreisende, die die Vorteile eines Flughafens mit kurzen Wegen schätzen. Für Städtereisen stehen über den Sommer die Destinationen Birmingham, Manchester und Edinburgh sowie ganzjährig London, Amsterdam und Wien zur Verfügung.

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Lufthansa A380 landet außerplanmäßig in Boston wegen verklemmtem iPad

Ein Airbus A380 der Lufthansa auf dem Flug LH453 von Los Angeles nach München mußte am Mittwoch, den 23. April, außerplanmäßig in Boston landen, nachdem sich das iPad eines Passagiers in einem Business-Class-Sitz verklemmt hatte. Die Besatzung befürchtete aufgrund der Situation eine mögliche Überhitzung und einen Brand der Lithiumbatterie des Geräts. Das Flugzeug befand sich bereits seit etwa drei Stunden in der Luft über Zentralkanada, als das Kabinenpersonal das eingeklemmte iPad meldete. Obwohl keine unmittelbare Notfallsituation vorlag, entschied sich die Besatzung aufgrund der potenziellen Gefahr eines sogenannten thermischen Durchgehens – eines gefährlichen Batteriebrandes, der durch die Motoren des Flugzeugsitzes ausgelöst werden könnte – zu einer Sicherheitslandung in Boston. Dort verfügt Lufthansa über eine Wartungsstation. Die Maschine landete sicher in Boston, wo Techniker das eingeklemmte iPad bergen konnten. Nach der Inspektion wurde der Flug LH453 mit einer Verspätung von etwa drei Stunden nach München fortgesetzt. Dieser Vorfall reiht sich in eine zunehmende Anzahl von Flugumleitungen ein, die durch verlorene oder beschädigte elektronische Geräte an Bord verursacht werden. Ein ähnlicher Fall ereignete sich erst im vergangenen Monat auf einem Flug der Air France mit einer Boeing 777. Die Häufigkeit solcher Zwischenfälle unterstreicht die potenziellen Risiken, die von Lithiumbatterien in elektronischen Geräten ausgehen können, insbesondere wenn diese beschädigt oder eingeklemmt werden. Fluggesellschaften und Aufsichtsbehörden sensibilisieren Passagiere zunehmend für den sicheren Umgang mit ihren elektronischen Geräten an Bord, um solche sicherheitsrelevanten Situationen zu vermeiden.

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Passagiere stützen einstürzende Flugzeugdecke bei Delta-Flug

Auf einem Flug der Delta Air Lines von Atlanta nach Chicago Midway am 14. April mußten Passagiere während des Fluges eine sich absenkende Kabinendecke mit ihren Händen notdürftig abstützen. Ein Video des Vorfalls, das in den sozialen Medien verbreitet wurde, zeigt mehrere Reisende mit erhobenen Armen, die einen durchhängenden Teil der Flugzeuginnenverkleidung halten, bis die Besatzung diesen Bereich provisorisch mit auffälligem, neongelbem Klebeband sicherte. Ein Bekannter eines Passagiers, der das Video auf der Plattform TikTok veröffentlichte, berichtete, daß die Flugbegleiter die Decke erst mit Klebeband fixierten, nachdem die Passagiere sie bereits geraume Zeit manuell gestützt hatten. Der Vorfall ereignete sich auf Flug DL2060, der mit einer Boeing 717-200 durchgeführt wurde. Die betroffenen Passagiere sollen als Entschädigung lediglich Flugmeilen im Wert von 120 Dollar erhalten haben. Eine detaillierte öffentliche Stellungnahme von Delta Air Lines zu dem Vorfall steht bisher aus. Dieser ungewöhnliche Vorfall wirft Fragen nach der Wartung und den Sicherheitsstandards von Flugzeugen auf. Während kleinere Defekte an der Kabinenverkleidung nicht unmittelbar die Flugsicherheit beeinträchtigen müssen, sorgt ein solcher Vorfall bei den Passagieren verständlicherweise für Beunruhigung. Die Reaktion der Fluggesellschaft und die gewährte Entschädigung scheinen bei den Betroffenen Unmut ausgelöst zu haben. Die Boeing 717, ein Kurzstreckenflugzeug, das in den späten 1990er und frühen 2000er Jahren produziert wurde, ist zwar ein etablierter Flugzeugtyp, doch Vorfälle wie dieser können das Vertrauen in die Zuverlässigkeit älterer Maschinen beeinträchtigen. Es bleibt abzuwarten, ob Delta Air Lines sich in Kürze detaillierter zu dem Vorfall äußern und mögliche Konsequenzen bekanntgeben wird.

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