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RegioJet eröffnet neue Zugstrecke nach Warschau

Die Adventszeit zählt traditionell zu den verkehrsreichsten Zeiten des Jahres für den tschechischen Bahn- und Busbetreiber RegioJet. Tausende Reisende aus Tschechien nutzen die Verbindungen des Unternehmens, um europäische Weihnachtsmärkte zu besuchen. Besonderes Interesse gilt in diesem Jahr traditionell den Märkten in Wien und Dresden, doch auch Ziele in Polen, wie Krakau, und Ungarn, wie Budapest, gewinnen zunehmend an Beliebtheit, oft in Kombination mit einem Besuch in Thermen. Angesichts des hohen Andrangs in der Vorweihnachtszeit verstärkt RegioJet kontinuierlich seine Bus- und Bahnkapazitäten. Sprecher Lukáš Kubát rät Reisenden jedoch, Tickets frühzeitig zu buchen, da viele Verbindungen in der Zeit kurz vor Weihnachten schnell ausgebucht sind. Neben internationalen Zielen gehören in Tschechien auch die Weihnachtsmärkte in Prag, Olmütz (Olomouc) und Brünn (Brno) zu den meistbesuchten Zielen. Mit dem am 14. Dezember in Kraft tretenden neuen Fahrplan erweitert das Unternehmen sein Angebot zusätzlich um eine neue, strategisch wichtige Zugstrecke. Diese Verbindung wird die tschechischen Städte Prag, Pardubice, Olmütz und Ostrava mit der polnischen Hauptstadt Warschau verbinden. Die neue internationale Strecke erhöht die Konnektivität in der Region und bietet Fahrgästen eine schnelle und bequeme Reisemöglichkeit nach Polen. Die Preise für die Zug- und Busverbindungen zu den Weihnachtsmärkten sind auf einem wettbewerbsfähigen Niveau. So sind Tickets von Brünn nach Wien bereits ab 149 Tschechische Kronen (CZK) – umgerechnet rund 6 Euro – erhältlich.Radim Jančura, Inhaber von RegioJet, lädt seine Kunden ein, die einzigartige Atmosphäre weihnachtlich geschmückter Städte in Tschechien und Europa zu entdecken. Das Unternehmen betont dabei den Komfort der Reise in den charakteristischen gelben Zügen

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Sai Air startet Betrieb: Neue Charter-Airline setzt auf Flexibilität und Spezialisierung

Die deutsche Luftfahrtlandschaft verzeichnet einen Neuzugang: Die neue Charter-Fluggesellschaft Sai Air hat offiziell ihren Betrieb aufgenommen, markiert durch die Übernahme ihrer ersten beiden Flugzeuge. Der italienische Hersteller Tecnam übergab die zwei Turboprop-Maschinen des Typs P2012 Traveller am Hauptsitz in Capua an die in Lahr ansässige Airline. Dieser Schritt legt das Fundament für ein Geschäftsmodell, das sich bewusst von klassischen Linienflügen abgrenzt und auf eine breite Palette spezialisierter Flugdienstleistungen in Europa abzielt. Die Entscheidung für die Tecnam P2012 Traveller ist zentral für die strategische Ausrichtung von Sai Air. Die Maschine bietet Platz für bis zu neun Passagiere, wobei sie ursprünglich als Elf-Sitzer für den Kurzstrecken-Zubringerverkehr konzipiert wurde. Ihre zweimotorige Turboprop-Konfiguration verleiht ihr eine hohe Flexibilität für verschiedene Einsatzzwecke. Mit einer Reichweite von rund 1.000 Nautischen Meilen (etwa 1.850 Kilometer) und einer Reisegeschwindigkeit von circa 360 Kilometern pro Stunde (etwa 195 Knoten) ist das Flugzeug gut geeignet, um Ziele in ganz Europa zu erreichen. Die P2012 zeichnet sich laut Herstellerangaben durch moderne Kolbenmotoren und eine fortschrittliche Avionik aus, die eine reduzierte Arbeitsbelastung für die Piloten und eine erhöhte Effizienz versprechen. Technisch gesehen handelt es sich um ein unüberdrucktes Flugzeug in Ganzmetallbauweise mit festem Fahrwerk. Die Kabine ist für flexible Konfigurationen ausgelegt, was die Umsetzung des vielseitigen Geschäftsmodells von Sai Air maßgeblich unterstützt. Strategische Fokussierung auf flexible Luftfahrtlösungen Sai Air positioniert sich mit einem umfassenden Dienstleistungsportfolio im europäischen Chartermarkt. Das Geschäftsmodell umfasst klassische Privat- und Business-Charterflüge, Frachtflüge sowie Ambulanzflüge (Medevac). Das Unternehmen betont eine besondere Ausrichtung auf barrierefreies Reisen. Die flexible Kabinengestaltung der

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Ryanair begrüßt Aus für dritte Piste in Wien, fordert aber drastische Kostensenkungen

Die Fluggesellschaft Ryanair hat am 27. November 2025 die Entscheidung des Flughafens Wien begrüßt, die Pläne für den Bau einer dritten Start- und Landebahn aufzugeben. Ryanair argumentiert, dass die beiden bereits bestehenden Pisten des Flughafens Wien-Schwechat (VIE) mehr als ausreichend seien, um bis zu 60 Millionen Passagiere pro Jahr abzufertigen. Angesichts eines aktuellen Passagieraufkommens von lediglich 32 Millionen sieht die Airline das Problem nicht in der Kapazität, sondern in den hohen Kosten des Standorts. Ryanair macht die hohen Gebühren des Flughafens Wien sowie die österreichische Luftverkehrsabgabe in Höhe von 12 Euro pro Passagier als zentrale Wachstumshemmnisse aus. Nach Angaben von Ryanair sind die Gebühren des Flughafens Wien seit der Corona-Pandemie um 30 Prozent gestiegen. Die Fluggesellschaft ist der Überzeugung, dass das Passagieraufkommen in Wien im Jahr 2026 eher zurückgehen als wachsen werde, solange diese Kostenbelastungen bestehen bleiben. Die irische Low-Cost-Airline knüpft ihre eigene Expansion am Standort an klare Forderungen: Würde die österreichische Regierung die Luftverkehrssteuer abschaffen – wie es beispielsweise bereits in Schweden, der Slowakei, Ungarn und Teilen Italiens geschehen ist –, die Gebühren der österreichischen Flugsicherung drastisch senken und der Flughafen Wien seine Gebühren auf das Niveau vor Covid zurückführen, sei Ryanair bereit, eine Milliarde US-Dollar zu investieren. Mit dieser Investition würde Ryanair das Passagieraufkommen in Wien in den nächsten fünf Jahren um 70 Prozent steigern – von aktuell 7 Millionen auf über 12 Millionen Passagiere jährlich bis 2030 – ohne dass dafür eine dritte Piste nötig wäre. Ryanair, Europas größte Fluggesellschaft nach Passagierzahlen, fordert den Flughafen Wien auf,

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„Frankfurter Erklärung“: Fachgewerkschaften fordern Schutz der Koalitionsfreiheit und Tarifpluralität

Mehrere deutsche Fachgewerkschaften aus verschiedenen Sektoren haben in Frankfurt am Main die „Frankfurter Erklärung der Fachgewerkschaften“ verabschiedet. Mit diesem gemeinsamen Dokument setzen sie ein deutliches Zeichen für die Sicherung der Koalitionsfreiheit und die Beibehaltung einer spezialisierten Interessenvertretung in der Arbeitswelt. Die Erklärung richtet sich implizit gegen die expansive Strategie mancher Großorganisationen und äußert Besorgnis über die Benachteiligung kleinerer Berufsgruppen. In der Erklärung betonen die unterzeichnenden Organisationen, dass die Vielfalt der Arbeitswelt spezialisierte Stimmen erfordere. Fachgewerkschaften leisteten seit Jahrzehnten einen unverzichtbaren Beitrag zu branchennahen Tarifverträgen und einer realitätsnahen Mitbestimmung. Diese Differenziertheit sehen die Verbände jedoch zunehmend gefährdet, insbesondere durch das Tarifeinheitsgesetz (TEG) und den wachsenden Machtanspruch großer Gewerkschaften. Das TEG, das dem Grundsatz „Ein Betrieb, ein Tarifvertrag“ folgt und die Mehrheitsgewerkschaft bevorzugt, wird als akute Bedrohung für spezialisierte Berufsgruppen empfunden und seine dringende Neubewertung gefordert. Die Fachgewerkschaften formulieren sechs Kernforderungen. Sie betonen die Unantastbarkeit der Koalitionsfreiheit, das Recht der Beschäftigten, sich ohne jeglichen Druck in der Gewerkschaft ihrer Wahl zu organisieren, und fordern eine echte Tarifpluralität. Zudem positionieren sie sich klar gegen gewerkschaftliche Machtpolitik, die in Branchen vordringen wolle, deren Besonderheiten sie nicht kenne. Die Fachgewerkschaften sehen ihr Fachwissen als zentralen Zukunftsfaktor für Sicherheit, Qualität und Wettbewerbsfähigkeit der Branchen und fordern daher eine gleichberechtigte Beteiligung an arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Entscheidungsprozessen. Die Verabschiedung der Erklärung markiert einen seltenen, geschlossenen öffentlichen Auftritt zahlreicher spezialisierter Verbände, darunter die Vereinigung Cockpit (VC), die GDL und die UFO. Das Signal ist klar: Die Zukunft der Arbeitswelt brauche Vielfalt und spezialisierte Mitbestimmung. Wer nur auf Großorganisationen setze,

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Airport Bremen nimmt neue Direktverbindung nach Bodrum mit AJet auf

Der Airport Bremen (BRE) erweitert sein Flugangebot in die Türkei um eine attraktive Urlaubsdestination. Ab dem 28. Juni 2026 wird die türkische Fluggesellschaft AJet eine neue Direktverbindung in die Stadt Bodrum-Milas an der Ägäis anbieten. Die neue Strecke schafft eine zusätzliche Option für Reisende aus dem Nordwesten Deutschlands, um die als „St. Tropez der Türkei“ bekannte Region direkt zu erreichen. AJet, eine Tochtergesellschaft der renommierten Turkish Airlines, wird die Route einmal wöchentlich, jeden Sonntag, bedienen. Die Flugdauer zur türkischen Ägäisküste beträgt knapp drei Stunden. Die Flüge sind bereits ab sofort buchbar. Dr. Marc Cezanne, Geschäftsführer des Flughafens Bremen, betonte, dass Bodrum das bestehende Angebot an türkischen Reisezielen am Airport ideal ergänze. Bodrum zieht mit seinem mediterranen Flair ein internationales Publikum an. Die Stadt ist bekannt für ihre weißen Häuser, engen Gassen und zahlreichen Yachthäfen sowie ein lebendiges Nachtleben. Zudem bietet die Region kulturelle Höhepunkte: Das Mausoleum von Halikarnassos, das zu den Sieben Weltwundern der Antike gezählt wird, zieht Besucher mit seinen begehbaren Überresten an. Die Verbindung spricht somit sowohl Pauschalurlauber als auch kulturell interessierte Reisende an. Die Aufnahme von Bodrum durch AJet, einer jungen, aber kapitalkräftigen Airline, die auf ein Netzwerk mit rund 100 Flugzeugen zurückgreifen kann, festigt die Rolle des Airports Bremen als wichtiges regionales Abflugzentrum für Urlaubsreisen. Die strategische Ergänzung durch eine renommierte Partner-Airline stärkt die Anbindung der Hansestadt an den Mittelmeerraum.

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Wiener Advent neu gedacht: „xmas Winterstories“ am Schwarzenbergplatz setzen auf Punsch und Disco-Vibes

Mit einem neuen Konzept und dem Motto „Not the same procedure as every year!“ eröffnen die „xmas Winterstories“ am Schwarzenbergplatz ihre Pforten für die Wintersaison 2025. Der Markt bricht mit traditionellen Weihnachtsmärkten und setzt stattdessen auf eine ungewöhnliche Mischung aus kreativen Punschkreationen, internationalem Streetfood und einem musikalischen Programm, das von Disco-Vibes der 70er, 80er und 90er Jahre dominiert wird. Insgesamt zehn Gastronomen bieten an den Ständen eine Auswahl an Getränken wie „Wienerwald“, „Hot Strizzi“ und „Bella Cinderella“ an. Die kulinarische Palette reicht von lokalen Wiener Spezialitäten bis hin zu internationalem Streetfood aus Mexiko und Indien. Ein besonderer Anreiz für Besucher ist die tägliche Punsch Happy Hour von Montag bis Donnerstag zwischen 14:00 Uhr und 17:00 Uhr, in der Punsch für 4 Euro erhältlich ist. Ein zentrales Highlight der „Winterstories“ ist die beheizte Zelt-Lounge im Disco-/Jungle-Stil, die zum Verweilen, Aufwärmen und Feiern einlädt. Dies macht die „xmas Winterstories“ zum nach eigenen Angaben ersten beheizten Open-Air-Wintermarkt der Stadt. Statt klassischer Weihnachtsmusik sorgen Live-Acts und DJs an Mittwochen, Donnerstagen und Freitagen für die musikalische Unterhaltung. Die Veranstaltung ist ein neues Konzept des freudewien-Kreativduos Peter und Andrea Jöbstl, die bereits für erfolgreiche Wiener Gastro-Events wie „sandinthecity“ bekannt sind. Die „Piazza! Winterstories“ sind bis einschließlich 31. Dezember 2025 täglich von 11:00 Uhr bis 22:00 Uhr geöffnet. Das Konzept reagiert auf den Wunsch vieler Besucher nach alternativen und weniger traditionellen Angeboten in der Vorweihnachtszeit und schafft einen Kontrapunkt zu den etablierten, festlicheren Christkindlmärkten Wiens.

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Easyjet meldet starken Gewinnzuwachs und erhöht Prognose für Feriensparte

Die Fluggesellschaft Easyjet hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem deutlichen Gewinnzuwachs abgeschlossen und setzt ihren Aufwärtstrend fort. Der Gewinn vor Steuern (PBT) stieg im Jahresvergleich um 9 Prozent auf 665 Millionen Pfund. Das operative Ergebnis (EBIT) verzeichnete sogar eine Steigerung von 18 Prozent auf 703 Millionen Pfund, wobei sowohl das Airline-Geschäft (£415 Mio. PBT) als auch die Feriensparte Easyjet holidays maßgeblich zu diesem Ergebnis beitrugen. Besonders hervorzuheben ist die Performance der Sparte Easyjet holidays, die das ursprüngliche mittelfristige Ziel von 250 Millionen Pfund Gewinn vor Steuern vorzeitig erreichte. Aufgrund dieses Erfolgs wurde die Prognose für die Feriensparte deutlich angehoben: Bis zum Geschäftsjahr 2030 wird nun ein Gewinn vor Steuern von 450 Millionen Pfund angestrebt. Die Fluggesellschaft sieht sich damit bestens positioniert, ihr übergeordnetes mittelfristiges Ziel von über einer Milliarde Pfund Jahresgewinn vor Steuern zu erreichen. Die Steigerung der finanziellen Kennzahlen wurde von einer Verbesserung der operativen Performance begleitet. Trotz eines herausfordernden externen Umfelds, unter anderem bedingt durch die Flugsicherung (insbesondere in Frankreich), stieg die Pünktlichkeit (On-Time-Performance) um drei Prozentpunkte auf 72 Prozent. Die Kundenzufriedenheit (CSAT) erreichte mit 80 Prozent den höchsten Wert seit über einem Jahrzehnt. Konzernchef Kenton Jarvis hob hervor, dass Investitionen in den operativen Betrieb und das Kundenerlebnis zu diesen Verbesserungen sowie zur Kosteneffizienz beigetragen hätten. Die Airline konnte die Kosten pro verfügbarem Sitzkilometer (CASK) um drei Prozent verbessern. Für das kommende Geschäftsjahr 2026 plant Easyjet, die Kapazität (ASK) um rund 7 Prozent zu erweitern. Das erste Quartal 2026 ist bereits zu 81 Prozent ausgebucht. Um das Wachstum

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Lufthansa Cargo Campus in Frankfurt erreicht Meilenstein: Erste Büroräume fertiggestellt

Lufthansa Cargo hat einen wichtigen Meilenstein im Rahmen der umfassenden Modernisierung ihres Luftfrachtdrehkreuzes am Frankfurter Flughafen erreicht. Die erste Phase des neuen Lufthansa Cargo Campus (LCCevo) ist abgeschlossen, und die ersten neuen Büroräume des Hauptquartiers sind bezugsfertig. Die Fertigstellung der Flächen ist Teil eines 600 Millionen Euro schweren Infrastrukturprojekts, das die Frachtairline bis 2030 am Standort realisiert. Die offizielle Bauabnahme des ersten revitalisierten Gebäudes durch die zuständige Behörde ist für Mitte Dezember angesetzt. Unmittelbar danach sollen die ersten 60 modernen Büroarbeitsplätze in Betrieb genommen werden. Das Gesamtprojekt umfasst neue Büroflächen von 10.000 Quadratmetern und wird in drei weiteren Bauabschnitten sukzessive fortgesetzt. Die zweite Phase ist bereits für den Herbst 2026 geplant, während die vollständige Fertigstellung bis Anfang 2028 erfolgen soll. Mit der Modernisierung bekennt sich Lufthansa Cargo nachdrücklich zum Luftfrachtstandort und Heimatdrehkreuz in Hessen. Ashwin Bhat, Vorstandsvorsitzender von Lufthansa Cargo, betonte, dass das neue Headquarter mehr als nur ein Gebäude sei; es sei ein klares Bekenntnis zur Zukunft des Unternehmens und des Standortes Frankfurt. Die modernen Arbeitsflächen sollen Raum für Kollaboration, Innovation und Wachstum schaffen und die Ambitionen des Unternehmens unterstreichen, die Luftfracht von morgen zu gestalten. Das als „LCCevo“ bezeichnete Programm ist mit einer Gesamtinvestitionssumme von 600 Millionen Euro das derzeit größte Infrastrukturprojekt der Lufthansa Group. Bis 2030 wird das bestehende Lufthansa Cargo Center auf einer Gesamtfläche von 330.000 Quadratmetern – was der Fläche von 46 Fußballfeldern entspricht – grundlegend modernisiert. Ein Kernstück der Baumaßnahmen, die im laufenden 24-Stunden-Betrieb stattfinden, ist der Bau eines 42 Meter hohen Hochregallagers, eines

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Flughafen Köln/Bonn im Fokus: Wiederholte Zwischenfälle durch Passagiere auf dem Rollfeld stellen Sicherheit infrage

Der Flughafen Köln/Bonn steht nach zwei aufeinanderfolgenden, ungewöhnlichen Sicherheitsvorfällen im Zentrum der Aufmerksamkeit. Am Freitag und Samstag kam es jeweils zu Vorfällen, bei denen Passagiere, die ihren Abflug verpasst hatten, versuchten, unerlaubt das Flugfeld zu betreten, um ihre Flugzeuge noch zu erreichen. Diese Häufung von Verstößen gegen die Sicherheitsbestimmungen innerhalb kürzester Zeit ist nach Angaben der Bundespolizei auffällig und wirft Fragen hinsichtlich der Effektivität der Passagierlenkung in Stresssituationen auf. Der Flughafen sah sich dadurch gezwungen, auf die Vorfälle zu reagieren. Dramatische Szenen am Abflug-Gate Die Vorfälle in Köln/Bonn folgten einem ähnlichen Muster: Ein Sprecher der Bundespolizei bestätigte die Auffälligkeit dieser Häufung von Vorfällen, zeigte sich jedoch zunächst ohne eine klare Erklärung für das wiederholte Fehlverhalten. Juristische und operative Konsequenzen Die Konsequenzen für die Beteiligten waren unterschiedlich. Gegen die beiden rumänischen Passagiere hat der Flughafen Köln/Bonn einen Strafantrag gestellt. Sie müssen mit strafrechtlichen Ermittlungen wegen des unbefugten Betretens des Sicherheitsbereichs und möglicherweise wegen der Störung des Betriebs rechnen. Im Fall der drei britischen Passagiere verzichtete der Airport hingegen auf eine strafrechtliche Verfolgung. Die Gründe für diese unterschiedliche Behandlung wurden nicht öffentlich dargelegt. Unabhängig von einem Strafantrag können zivilrechtliche Forderungen oder Bußgelder für die verursachten Betriebsstörungen auf die Passagiere zukommen. Die zuständige Polizeibehörde prüft in solchen Fällen immer die Einleitung eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens. Flughafenbetreiber und Sicherheitsbehörden betonen regelmäßig, dass das unerlaubte Betreten des Sicherheitsbereichs von Flughäfen nicht nur eine Ordnungswidrigkeit oder Straftat darstellt, sondern potenziell auch die Flugsicherheit gefährdet. Das unkontrollierte Eindringen in das Rollfeld kann zu unvermittelten Unterbrechungen des Starts oder der

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Öffentliche Bäder unter Druck: Investitionsstau und hohe Kosten belasten Kommunen

Eine aktuelle Markterkundung des Tourismusberatungsunternehmens Kohl > Partner zur Sommersaison 2025 in der Bäderbranche zeigt ein gespaltenes Bild. Trotz eines für viele Anlagen verregneten Monats Juli konnte demnach insgesamt eine respektable Besucherfrequenz erzielt werden. Ausschlaggebend für das Gesamtergebnis war der außergewöhnlich heiße Juni, der vielerorts überdurchschnittlich hohe Besucherzahlen verzeichnete und die Verluste des schwächeren Julis weitgehend kompensieren konnte. Das größte Problem der öffentlichen Schwimmbäder liegt jedoch nicht in der Besucherfrequenz, sondern in der wirtschaftlichen Tragfähigkeit: Die Eintrittspreise sind nach wie vor sozial verträglich, was allerdings zulasten der Betreiber geht. Der laufende Betrieb stellt für die oft kommunalen Betreiber eine erhebliche finanzielle Zusatzbelastung dar. Der Druck wird durch steigende Personal- und Energiekosten noch verstärkt. Recherchen in Deutschland und Österreich bestätigen diesen Trend: Viele Gemeinden kämpfen mit defizitären Bädern und müssen jährlich Millionenbeträge zuschießen, um die Angebote aufrechtzuerhalten. Die finanzielle Schieflage führt zu einem massiven Investitionsstau. Laut der Befragung von Kohl > Partner stehen rund 80 Prozent der Bäder in den nächsten fünf Jahren vor größeren Investitionsentscheidungen, wobei die Hälfte davon diese bereits in den kommenden drei Jahren erwartet. Trotz des dringenden Bedarfs – in Deutschland gilt mehr als jedes dritte Freibad als umfassend sanierungsbedürftig – verfügen kaum Betreiber über gesicherte Budgets für diese Projekte. Die fehlenden Mittel führen dazu, dass notwendige Sanierungen häufig verschoben werden und kaum echte Attraktivierungsmaßnahmen umgesetzt werden. Das Fazit der Studie ist eindeutig: Um eine schleichende Angebotsverschlechterung und die langfristige Schließung öffentlicher Schwimmbäder zu verhindern, sind klare politische Weichenstellungen erforderlich. Es braucht sowohl finanzielle Unterstützung für die

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