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Präzedenzfall in Hamburg: Lufthansa erstreitet erstmals hohen Schadensersatz gegen Klimaprotestgruppe

Die juristische Aufarbeitung der weitreichenden Protestaktionen der Gruppe „Letzte Generation“ erreicht einen neuen Höhepunkt. Die Fluggesellschaft Lufthansa hat vor dem Landgericht Hamburg einen richtungsweisenden Erfolg erzielt und kann erstmals eine substanzielle Schadensersatzforderung gegen die Verursacher einer Flughafenblockade durchsetzen. Konkret geht es um eine Summe von 403.137,68 Euro gegen zehn Teilnehmer der Protestaktion, die am 13. Juli 2023 den Hamburger Flughafen über Stunden lahmlegte. Dieses Urteil schafft einen wichtigen Präzedenzfall für geschädigte Unternehmen und dürfte die juristische Auseinandersetzung zwischen der Wirtschaft und zivilen Protestgruppen fundamental verändern. Die Blockade und ihre wirtschaftlichen Folgen Der Protest am 13. Juli 2023 zählte zu den aufsehenerregendsten Aktionen der Gruppe, bei der sich Aktivisten widerrechtlich Zugang zum Rollfeld des Hamburger Flughafens verschafften und so den Flugbetrieb massiv störten. Die unmittelbare Folge der Blockade war die Annullierung und Verzögerung zahlreicher Flüge. Allein die Lufthansa Group meldete, dass 57 ihrer Flüge von den Auswirkungen der Störaktion betroffen waren. Der nun zugesprochene Schadensersatz von über 400.000 Euro setzt sich vermutlich aus verschiedenen Schadenspositionen zusammen: Das Urteil des Landgerichts Hamburg sendet ein klares Signal, dass die Haftung der Protestierenden für die durch ihre Aktionen verursachten direkten wirtschaftlichen Schäden geltend gemacht werden kann. Zunehmende juristische Konsequenzen Der erfolgreiche Schadensersatzprozess durch Lufthansa steht im Kontext einer umfassenderen rechtlichen Aufarbeitung der Proteste. Die Gruppe „Letzte Generation“ sah sich in den letzten Jahren einer wachsenden Zahl von Straf- und Zivilverfahren gegenüber: Strafrechtliche Verfolgung Im Oktober wurden bereits zwei Klimaaktivisten vom Amtsgericht Köln zu Bewährungsstrafen verurteilt. Die strafrechtliche Verfolgung konzentriert sich auf Tatbestände wie Nötigung,

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Piloten kündigen Gesamtarbeitsvertrag bei Swiss: Forderung nach besseren Einsatzplänen

Die bei der Swiss International Air Lines (Swiss) beschäftigten Piloten, die im Verband Aeropers organisiert sind, haben den bestehenden Gesamtarbeitsvertrag (GAV 2023) mehrheitlich gekündigt. Bei einer hohen Stimmbeteiligung von 93 Prozent sprachen sich 85 Prozent der stimmberechtigten Mitglieder für die Kündigung aus. Der GAV 2023, der noch bis Ende 2026 gültig wäre, wurde unter dem starken Einfluss der Corona-Pandemie ausgehandelt. Die Kündigung des Vertrages zum frühestmöglichen Zeitpunkt wird von Aeropers als eine logische Konsequenz der unzureichenden Fortschritte bei der Umsetzung vereinbarter Verbesserungen gewertet. Laut Thomas Steffen, Vorstand und Mediensprecher von Aeropers, habe das Management der Swiss wenig Bereitschaft gezeigt, die im GAV 2023 vorgesehenen Projekte zur Optimierung der Arbeitsbedingungen anzugehen. Als zentrales Anliegen der Piloten nannte Steffen die Verbesserung des Einflusses auf den Einsatzplan. Es sei ein großes Bedürfnis der Mitglieder, mehr Planbarkeit im persönlichen Leben zu erreichen. Der Pilotenverband sieht in dem deutlichen Abstimmungsergebnis ein starkes Signal für die Notwendigkeit von Anpassungen und strebt nun zügige Neuverhandlungen an. Die bestehenden Arbeitspläne würden den Piloten derzeit nur einen sehr begrenzten Einfluss auf ihre Einsatzplanung gewähren. Ziel der bevorstehenden Verhandlungen sei es, eine für beide Seiten gewinnbringende Lösung zu erzielen, die sowohl den betrieblichen Erfordernissen der Swiss als auch den Forderungen der Mitarbeiter nach besseren Arbeitsbedingungen gerecht wird. Der GAV 2023 war in einer wirtschaftlich schwierigen Zeit für die Luftfahrtbranche vereinbart worden und sah im Gegenzug für die Akzeptanz gewisser Zugeständnisse die schrittweise Verbesserung von Arbeitsbedingungen vor. Die nun erfolgte Kündigung setzt die Airline unter Druck, um eine Eskalation des Tarifkonflikts

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Air Arabia: Premiere für Sharjah nach Großbritannien mit täglichen Flügen nach London Gatwick

Die in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) ansässige Air Arabia hat einen bedeutenden Expansionsschritt in ihrem Streckennetz bekannt gegeben: Ab März wird die Low-Cost-Fluggesellschaft den ersten Passagierflugdienst überhaupt vom Flughafen Sharjah (shj) in das Vereinigte Königreich aufnehmen. Mit einem doppel-täglichen Flugbetrieb zum London Gatwick Airport (lgw), dem zweitgrößten Flughafen Großbritanniens, setzt Air Arabia auf eine äußerst aggressive Markteinführung. Die Aufnahme des Dienstes, die mit dem Beginn des Sommerflugplans der iata am 29. März zusammenfällt, bestätigt die strategische Bedeutung des VAE-Marktes für London und unterstreicht die wachsende Rolle von Sharjah als alternatives Drehkreuz neben Dubai. Strategische Expansion mit dem A321LR Die Ankündigung, die am 24. November erfolgte, war für Branchenkenner keine große Überraschung, da Air Arabia zuvor bereits die notwendigen Slots für einen täglichen Doppelflugbetrieb am London Gatwick Airport gesichert hatte. Der Start mit einer Frequenz von zwei täglichen Flügen wird als äußerst ambitioniert und risikofreudig im Low-Cost-Sektor gewertet, zeugt aber vom Selbstvertrauen des Carriers in die Stärke der Nachfrage. Air Arabia wird für die neue Langstreckenverbindung den Airbus A321LR (Long Range) einsetzen. Dieses Flugzeugmodell ist für seine hohe Kapazität und Effizienz bekannt und wird in einer Einklassen-Konfiguration mit 215 Sitzen betrieben. Dies unterstreicht den Status von Air Arabia als Low-Cost-Carrier (lcc), was die Bedienung einer fast achtstündigen Langstrecke (ungefähre Flugzeit nach London: 7 Stunden und 50 Minuten) umso interessanter macht. Die neue Route nach Gatwick wird die längste Strecke im Air-Arabia-Netzwerk. Sie übertrifft die bisher längste Verbindung von Sharjah nach Kuala Lumpur, gemessen an der Blockzeit, geringfügig. Die Flugzeiten im

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Abu Dhabi Airports und SITA planen KI-gesteuertes Flughafenmanagement der nächsten Generation

Angesichts steigender Passagierzahlen und des Bedarfs an planbareren Betriebsabläufen intensivieren Flughäfen weltweit ihre Bemühungen um datenbasierte Entscheidungen in Echtzeit. Die Abu Dhabi Airports (ADA) haben in dieser Hinsicht einen wichtigen Schritt unternommen und eine Absichtserklärung (MoU) mit dem Luftfahrttechnologieunternehmen SITA unterzeichnet. Ziel ist die gemeinsame Entwicklung einer KI-gestützten Intelligent Total Airport Management (iTAM)-Plattform. Die iTAM-Plattform soll Echtzeitdaten, Erkenntnisse und operative Entscheidungen im gesamten Flughafenökosystem zusammenführen. Angesichts engerer betrieblicher Rahmenbedingungen und steigender Erwartungen der Reisenden verfolgt ADA das Ziel, ein stärker vernetztes und widerstandsfähigeres Betriebsmodell zu etablieren. Dies soll eine frühzeitige Störungserkennung, eine bessere Ressourcenoptimierung und reibungslosere Passagierabläufe ermöglichen. Im Rahmen des MoU prüfen ADA und SITA eine gemeinsame operative Datenplattform, die Informationen von allen Akteuren – von Fluggesellschaften über Bodenabfertiger bis hin zu Regierungsbehörden – integriert. Durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI), fortschrittlicher Analytik und autonomen Workflows soll die iTAM-Plattform Flughäfen dabei unterstützen, Störungen vorauszusehen, die Effizienz zu steigern und die Pünktlichkeit zu verbessern. Andrew Murphy, Chief Information Officer bei Abu Dhabi Airports, erklärte, dass die Zusammenarbeit Abu Dhabis Vision stärke, bei globaler Innovation und digitaler Transformation führend zu sein. Ziel sei es, den Zayed International Airport zu einem der weltweit ersten wirklich vernetzten digitalen Flughäfen zu machen und einen neuen globalen Maßstab für intelligentes Reisen zu setzen. Selim Bouri, President MEA bei SITA, ergänzte, dass der Ansatz eine intelligentere Arbeitsweise ermögliche, die jede operative Entscheidung planbarer und effizienter mache. Die iTAM-Plattform soll als skalierbare Grundlage für ein vollständig KI-gestütztes Flughafenmanagement dienen und die Teams in die Lage versetzen,

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Behördengespräche laufen: Gostner gründet Sky Alps Europe sro in Bratislava

Die in Bozen ansässige Regionalfluggesellschaft Skyalps hat unter dem Firmennamen „Sky Alps Europe s.r.o.“ ein Schwesterunternehmen mit Sitz am Flughafen Bratislava bekommen. Erste Gespräche, die zur Erlangung von slowakischen Zertifikaten führen könnten, hat man bereits mit der örtlichen Zivilluftfahrtbehörde geführt. Skyalps schweigt sich zur Gründung der Schwestergesellschaft aus. Am 22. August 2025 wurde unter der Firmenbuchnummer (ICO) 57 152 578 das Unternehmen „Sky Alps Europe sro“ ins Register des Stadtgericht Bratislava III eingetragen. Als Geschäftsführer fungieren Alex Spinato und Josef Gostner, die bei der bestehenden Skyalps in Südtirol vergleichbare Positionen ausüben. Eigentümer des slowakischen Ablegers sind Fri-El Ruffano S.r.l. und Fri-El Hydro S.r.l., die dem Firmenimperium des Josef Gostner zugeordnet werden können. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 5.000 Euro und verteilt sich mit 4.250 Euro auf den zuerstgenannten Gesellschafter und mit 750 Euro auf die zweite Firma. Skyalps hat sich trotz mehrfachen Erinnerungen nicht zur Neugründung in Bratislava geäußert und demnach auch die Frage, ob man einen Ableger neben der Regionalfluggesellschaft, die über italienische Zertifikate verfügt aufbauen möchte oder aber ob diese als Nachfolger, also eine Art „Ausflaggung“ geplant ist, nicht beantwortet. Das Unternehmen hat – trotz Vorlage eines offiziellen Auszugs aus dem Handelsregisters – überhaupt nicht reagiert. Wesentlich auskunftsfreudiger zeigte sich die Zivilluftfahrtbehörde der Slowakischen Republik. Deren Generaldirektor, René Molnár, stellt gegenüber Aviation.Direct zunächst klar, dass „Sky Alps Europe sro“ „nicht über von der Zivilluftfahrtbehörde der Slowakischen Republik ausgestellte AOC-Lizenz verfügt“. Allerdings bestätigt der Behördenleiter, dass es erste Gespräche gegeben hat: „Es fanden Treffen mit Vertretern des Unternehmens statt,

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Zwischenfall über der Nordsee: United-Flug muss wegen Kabinenrauch und kranker Passagiere in London landen

Ein geplanter Langstreckenflug von United Airlines von Zürich nach Chicago musste am Sonntag, den 23. November 2025, außerplanmäßig auf dem Flughafen London Heathrow (lhr) landen. Grund für die Diversion war das Auftreten von Rauch oder Dämpfen an Bord, wodurch mehrere Passagiere und Besatzungsmitglieder erkrankten. Der Vorfall auf Flug UA12 (Zürich nach Chicago O’Hare) führte zur sofortigen Entscheidung des Kapitäns, aus Sicherheitsgründen zum nächstgelegenen Großflughafen umzuleiten. Die schnelle Reaktion der Crew verhinderte eine Eskalation des Problems auf dem Transatlantikflug, führte aber zu einer massiven Verzögerung für die betroffenen Reisenden. Der Vorfall über der Nordsee Der Flug ua12, der planmäßig um 09:40 Uhr in Zürich abfliegen sollte, hob aufgrund einer Verspätung erst gegen 10:20 Uhr ab. Rund zwei Stunden nach dem Start und etwa 110 Kilometer nördlich von London bemerkte die Besatzung Berichten zufolge ungewöhnliche Gerüche oder Rauch in der Kabine. Daraufhin meldeten sich mehrere Passagiere und Crew-Mitglieder mit Unwohlsein. Angesichts der Situation entschloss sich der Kapitän des Boeing 767-Flugzeugs, aus reiner Vorsicht den Kurs zu ändern und den nächsten geeigneten Flughafen anzusteuern. Die Landung in London Heathrow erfolgte nur etwa 30 Minuten nach der Entscheidung zur Umleitung. Das Flugzeug, eine Boeing 767-300er mit der Registrierung n665ua, wurde bei der Ankunft von Rettungsdiensten empfangen, was bei solchen Zwischenfällen auf großen Flughäfen üblich ist, um eine sofortige Versorgung der betroffenen Personen zu gewährleisten. Solche Vorfälle, bei denen Kabinenluftqualitätsprobleme auftreten, sind in der Luftfahrtindustrie ein ernstes und wiederkehrendes Thema. Sie erfordern schnelles und entschlossenes Handeln der Cockpit-Crew, um die Sicherheit der Passagiere und des

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Wintersportunfälle in Österreich weiterhin auf hohem Niveau: 31.200 Verletzte im Jahr 2024

Die Unfallhäufigkeit beim Wintersport in Österreich bleibt auf einem besorgniserregend hohen Niveau. Im Jahr 2024 wurden laut der Unfalldatenbank IDB Austria des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KFV) insgesamt 31.200 Wintersportunfälle registriert. Obwohl dieser Wert dem Durchschnitt der vergangenen Jahre entspricht, zeigen die Zahlen, dass die große Beliebtheit alpiner Aktivitäten mit einem beträchtlichen Verletzungsrisiko verbunden ist. Der alpine Skilauf ist dabei die unfallträchtigste Disziplin: Rund 68 Prozent aller Wintersportunfälle, oder etwa 21.300 Verletzte, entfallen auf den klassischen Pistensport. Neben dem Skifahren tragen auch Snowboarden (2.200 Unfälle), Rodeln (1.500 Unfälle) und Eishockey (700 Unfälle) nennenswert zum Unfallgeschehen bei. VVO-Generalsekretär Mag. Christian Eltner betont, dass trotz modernster Ausrüstung gute Vorbereitung, umsichtiges Verhalten und die richtige Absicherung entscheidend für ein sicheres Wintervergnügen sind. Die Einsatzkräfte appellieren eindringlich an die Wintersportler. Oberst Hans Ebner von der Alpinpolizei im Bundesministerium für Inneres hob hervor, dass viele alpine Notfälle durch fehlende Tourenplanung, mangelndes Gefahrenbewusstsein oder Selbstüberschätzung verursacht werden und vermeidbar wären. Die Organisationen mahnen zur Rücksichtnahme, zur Nutzung der Sicherheitsausrüstung und zur Vermeidung von Ablenkungen. Trotz verbesserter Ausrüstung in den letzten Jahren sehen KFV und Polizei noch Aufholbedarf bei der Bewusstseinsbildung für das eigene Verhalten. Neben den physischen Folgen können Wintersportunfälle erhebliche finanzielle Belastungen nach sich ziehen. Die gesetzliche Sozialversicherung deckt in der Regel nur die Erst- und Akutversorgung ab. Besonders kritisch sind die Bergekosten – insbesondere der Hubschraubertransport – die rasch mehrere tausend Euro betragen können und nicht von der Krankenkasse übernommen werden. Dr. Ralph Müller, Vizepräsident des Verbands der Versicherungsunternehmen Österreichs (VVO), erklärt, dass eine private

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Billig-Offensive in Bratislava und „hohe Standortkosten“ in Wien

In Bratislava profitieren Fluggesellschaften von besonders niedrigen Kosten während in Wien Anbieter wie Austrian Airlines, Ryanair und Wizz Air hohe Standortkosten beklagen. Die Zeiten, in denen der österreichische Hauptstadtairport Jahr für Jahr Rekordzahlen melden kann, könnten vorbei sein. Gefordert wird die Abschaffung der ohnehin umstrittenen Ticketsteuer. Nach jahrelangem Dahindümpeln steht der Flughafen Bratislava wieder im Aufwind. Der Billigflieger Wizz Air hat eine Basis eröffnet und der bisherige Platzhirsch Ryanair will im Sommer 2026 das Angebot um 70 Prozent ausbauen. Dem Vernehmen nach ist das Management des slowakischen Hauptstadt-Airports mit weiteren Carriern in vielversprechenden Verhandlungen. Doch was steckt eigentlich hinter der plötzlichen Liebe für Bratislava? Es geht – wie so gut wie immer in der Luftfahrt – ums liebe Geld. Die slowakische Regierung hat eine Kehrtwende in der Luftfahrtpolitik unternommen und einige Gebühren bzw. Steuern gekürzt oder gar komplett abgeschafft. Konkret geht es um die Öko-Steuer, – slowakisches Gegenstück zur deutschen Luftverkehrsabagbe bzw. österreichischen Flugabgabe – denn diese wurde ersatzlos gestrichen. Weiters hat man die Gebühren, die von den Airlines an die Flugsicherung zu entrichten sind, halbiert. Der staatliche Flughafen Bratislava hat ein Incentive-Programm ins Leben gerufen, das die Kosten, die von den Carriern vor Ort zu bezahlen sind, deutlich reduziert. Mit anderen Worten: Für Fluggesellschaften sind Flüge ab dem slowakischen Hauptstadt-Airport derzeit besonders günstig. Die Frage „was ist nach dem Incentive-Programm“ stellen sich die Politiker traditionell nicht. Insider können sich schon ausmalen was dann kommt: Entweder neue Rabatte oder die Billigflieger drohen mit ihrem Abflug. Letzteres hat der eine oder

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Iberia verstärkt New York-Präsenz: Täglicher Flug nach Newark ab März 2026

Die spanische Fluggesellschaft Iberia baut ihre Präsenz auf dem wichtigen US-Markt massiv aus. Pünktlich zum Beginn der Sommersaison am 29. März 2026 nimmt die Airline einen neuen täglichen Flug zwischen Madrid und dem Newark Liberty International Airport (EWR) auf. Diese Verbindung ergänzt die beiden bereits bestehenden täglichen Flüge zum John F. Kennedy International Airport (JFK) und erhöht die Gesamtzahl der täglichen Iberia-Verbindungen nach New York auf drei. Die neue Newark-Verbindung gilt als strategische Ergänzung, da sie einen schnellen und bequemen Zugang nach Manhattan bietet und damit insbesondere für Geschäftsreisende attraktiv ist. Durch die Diversifizierung auf zwei Flughäfen in New York verbessert Iberia die Flexibilität für ihre Kunden und optimiert gleichzeitig die eigenen Betriebsabläufe. Im Sommer 2026 wird Iberia dank der neuen Frequenz mehr als 350.000 Sitzplätze zwischen Madrid und New York anbieten – eine Steigerung von 40 Prozent gegenüber dem Jahr 2025. Für die neue Strecke kommt der Airbus A321XLR zum Einsatz, ein Schmalrumpfflugzeug, das sich durch seine große Reichweite und hohe Effizienz auszeichnet und für transatlantische Routen konzipiert wurde. Iberia war die weltweit erste Fluggesellschaft, die dieses Modell in ihre Flotte integrierte. Die Maschine verfügt über eine neue Airspace-Kabine und bietet eine Konfiguration mit Business und Economy Class. Die Expansion nach Newark ist Teil des strategischen Iberia Flight Plan 2030, der die Position der Airline als führender Anbieter von Verbindungen zwischen Europa und Amerika festigen soll. Dieser Plan sieht eine Investition von 6 Milliarden Euro vor, die unter anderem in die Erweiterung der Langstreckenflotte von 48 auf 70 Flugzeuge

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Karriere in der Flugsicherung: Austro Control lädt zum Recruiting-Tag nach Wien

Die Austro Control, zuständig für die zivile Flugsicherung in Österreich, lädt am kommenden Samstag, dem 29. November 2025, zum Recruiting-Tag in ihr Besucherzentrum in Wien ein. Die Veranstaltung richtet sich an Interessenten für den verantwortungsvollen und abwechslungsreichen Beruf des Fluglotsen, der mit einer bezahlten Ausbildung und einem Top-Gehalt verbunden ist. Von 10:00 bis 16:30 Uhr erhalten Besucher direkte und praxisnahe Einblicke in die Tätigkeit eines Fluglotsen. Fluglotsen beantworten persönlich Fragen zu ihren Aufgaben, den Abläufen von Auswahlverfahren und Ausbildung, den Sicherheitsabständen zwischen Flugzeugen, der Funktionsweise von Radarsystemen und der Erteilung von Start- und Landefreigaben. Ein besonderes Highlight sind Führungen in den 360°-Tower-Simulator von Austro Control, die einen faszinierenden Einblick in die Ausbildung bieten. Zudem wird ein Blick auf einen realen Radar-Arbeitsplatz ermöglicht. Für die Ausbildung, die rund drei Jahre dauert und im Ausbildungszentrum in Wien stattfindet, sucht Austro Control junge Menschen mit Matura (Abitur), die gerne im Team arbeiten, über ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen verfügen und stressresistent sind. Pro Jahr werden bis zu 40 Trainees aufgenommen. Voraussetzung für die Einstellung ist das Bestehen eines mehrstufigen Auswahlverfahrens mit anschließendem Assessment-Center und einem positiven fliegerärztlichen Test. Austro Control betont die Attraktivität des Berufs und die kontinuierliche Suche nach qualifiziertem Nachwuchs. Die Flugsicherung ist ein kritischer Bestandteil der Luftfahrtinfrastruktur, dessen Personal in Europa aufgrund strenger Vorgaben und komplexer Anforderungen stark reglementiert ist. Die Bewerbung für eine Trainee-Stelle ist jederzeit über die Plattform startfrei.at möglich.

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