
Ernster Vorfall am Osloer Flughafen: Lithium-Batterie löst Feuer in SAS-Flugzeug aus
Ein geplanter Flug der Scandinavian Airlines (SAS) vom Flughafen Oslo-Gardermoen (OSL) musste am 14. Oktober 2025 abgebrochen werden, nachdem eine Lithium-Batterie in einem Handgepäckstück Feuer fing. Der Zwischenfall ereignete sich während des Einsteigevorgangs in einen Airbus A320neo, der nach Bergen fliegen sollte. Durch die schnelle Reaktion des Kabinenpersonals konnte eine sofortige Evakuierung der etwa 50 bereits an Bord befindlichen Passagiere eingeleitet werden. Acht Personen mussten mit Verdacht auf das Einatmen giftiger Dämpfe in ein Krankenhaus eingeliefert werden, konnten jedoch innerhalb von 48 Stunden wieder entlassen werden. Die norwegische Untersuchungsstelle für Flugunfälle (Accident Investigation Authority) stufte den Vorfall als ernstes Luftfahrtereignis ein, was die potenziell kritische Natur des Feuers an Bord eines Flugzeugs unterstreicht. Dramatische Szenen beim Einsteigen Die Rauchentwicklung wurde von der Kabinenbesatzung bemerkt, als Passagiere den Airbus A320neo mit der Kennung SE-RUR bestiegen. Der Rauch stieg aus dem Handgepäckstück eines Kunden auf, in dem sich die Lithium-Batterie entzündet hatte. Das Kabinenpersonal reagierte unverzüglich, indem es Rauchschutzhauben anlegte und das Flugzeug evakuierte. Zusätzlich wurde ein Halon-Feuerlöscher eingesetzt, um die Flammen zu bekämpfen. Laut dem Bericht der Untersuchungsbehörde gelang es den Besatzungsmitgliedern, den brennenden Koffer aus dem Flugzeug zu entfernen, woraufhin Flughafenpersonal die weiteren Löschversuche übernahm. Trotz des ersten Löschvorgangs entzündete sich das Feuer in der Batterie jedoch erneut, was die hartnäckige und gefährliche Natur von Lithium-Bränden verdeutlicht. Die Fähigkeit dieser Batterien, sich selbst wieder zu entzünden, erschwert die Kontrolle von Bränden im engen Raum einer Flugzeugkabine erheblich. Die wachsende Gefahr durch Lithium-Ionen-Akkus Der Vorfall in Oslo reiht sich ein in








