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Korean Air und Samsung E&A kooperieren für Aufbau von US-Flugkraftstoff-Lieferkette

Die südkoreanische Fluggesellschaft Korean Air und der Ingenieurkonzern Samsung E&A (ehemals Samsung Engineering) haben eine Absichtserklärung zur Etablierung einer Produktions- und Lieferkette für Flugkraftstoffe (SAF) in den Vereinigten Staaten unterzeichnet. Ziel der Kooperation ist es, die weltweite Umstellung auf saubere Flugkraftstoffe zu beschleunigen. Die Vereinbarung wurde am 20. November in Seoul von Keehong Woo, Vice Chairman von Korean Air, und Namkoong Hong, President & CEO von Samsung E&A, unterzeichnet. Im Rahmen der Partnerschaft planen die Unternehmen, SAF-Produktionsprojekte im Ausland zu identifizieren und zu bewerten, langfristige Abnahmemöglichkeiten zu prüfen und in SAF-bezogene Technologien zu investieren. Die Wahl fiel auf die USA als ersten Zielmarkt, da das Land über reichlich Rohstoffe, eine fortschrittliche Technologiebasis und eine starke Infrastruktur verfügt. Samsung E&A wird sein Know-how in den Bereichen Maschinenbau und Bauwesen einbringen, um potenzielle SAF-Projekte der zweiten Generation in den USA zu unterstützen. Korean Air sichert im Gegenzug als Abnehmer der produzierten Kraftstoffe eine stabile, langfristige Nachfrage. Ein Schwerpunkt liegt auf der Vergasungs-Fischer-Tropsch (FT)-Technologie. Mit diesem Ansatz sollen Holzabfälle in synthetischen Flüssigkraftstoff umgewandelt werden, was die Rohstoffbasis über die begrenzten Materialien der ersten SAF-Generation (wie gebrauchtes Speiseöl) hinaus erweitert. Die FT-basierte Produktion kann nicht essbare Biomasse wie Holzreste verarbeiten. Korean Air folgt damit der Strategie großer internationaler Fluggesellschaften wie Delta und United Airlines, die ebenfalls als Abnehmer auftreten, um die Entwicklung von Produktionskapazitäten und Lieferketten für neue Energieprojekte zu stabilisieren. Die Partnerschaft zweier großer südkoreanischer Konzerne ist Teil der nationalen Strategie Koreas zur Stärkung wichtiger Industriezweige und soll als Beispiel für den erfolgreichen

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Wettbieten um TAP Air Portugal: Lufthansa steigt mit Ambitionen für ein Atlantik-Drehkreuz in den Bieterkampf ein

Der Wettbewerb um eine Minderheitsbeteiligung an der staatlichen portugiesischen Fluggesellschaft TAP Air Portugal nimmt an Fahrt auf. Die Lufthansa Gruppe hat offiziell ihr Interesse an einem strategischen Einstieg bei der Airline bekundet, wie aus einer Mitteilung in Frankfurt hervorgeht. Damit tritt der deutsche Luftfahrtkonzern in direkte Konkurrenz zu Air France-KLM, die bereits kurz zuvor die Bieterrunde eröffnet hatte. Auch der Mutterkonzern von British Airways und Iberia, die International Airlines Group (IAG), gilt weiterhin als potenzieller Interessent, was auf einen harten europäischen Bieterkampf hindeutet. Die portugiesische Regierung beabsichtigt, 44,9 Prozent der Anteile an einen Brancheninvestor zu veräußern, wobei weitere 5 Prozent für die TAP-Mitarbeiter reserviert sind. Damit würde der portugiesische Staat vorerst Mehrheitsgesellschafter bleiben. Ein strategisches Juwel auf der iberischen Halbinsel TAP Air Portugal gilt als eines der begehrtesten Übernahmeziele in Europa. Die Fluggesellschaft hat sich insbesondere auf den Routen nach Brasilien eine starke Marktposition erarbeitet und dient als wichtiger Verkehrsknotenpunkt für Reisende zwischen Europa, Afrika und Südamerika. Diese strategisch günstige geografische Lage in Lissabon macht die Airline zu einem attraktiven Ziel für die großen europäischen Luftfahrtkonzerne, die ihre transatlantischen Netzwerke erweitern möchten. Im vergangenen Jahr beförderte TAP insgesamt rund 16 Millionen Passagiere. Die portugiesische Regierung hat den Verkaufsprozess forciert, um die notwendige finanzielle und operative Stabilität für das Unternehmen zu sichern. Nach fünf aufeinanderfolgenden Verlustjahren konnte TAP Air Portugal dank eines umfassenden Restrukturierungsprogramms und der Erholung des globalen Flugverkehrs seit 2022 wieder schwarze Zahlen schreiben. Die Interessenten hatten bis zum 22. November Zeit, ihre grundsätzliche Teilnahme am Bieterverfahren anzumelden. Die

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Flughafen Wien rüstet sich für den Winterbetrieb: 94 Spezialfahrzeuge im Einsatz

Der Flughafen Wien hat sich umfassend auf die Wintersaison vorbereitet, um den Flugbetrieb auch bei Schnee und Eis sicherzustellen. Mit rund 500 Mitarbeitern und einem Fuhrpark von mehr als 94 Spezialfahrzeugen ist der Winterdienst gerüstet, um eine Gesamtfläche von 2,6 Millionen Quadratmetern – bestehend aus Start- und Landebahnen, Rollwegen und Vorfeld – frei von Schnee und Eis zu halten. Bei starkem Schneefall können an Spitzentagen über 1.500 LKW-Ladungen Schnee abtransportiert werden. Die Schneeräumung gilt als logistische Herausforderung. Für die vollständige Räumung der Pisten sind in der Standardformation bis zu 17 Fahrzeuge gleichzeitig im Einsatz. Der moderne Fuhrpark umfasst Groß-Enteisungsfahrzeuge für die Pisten, Kehrblasgeräte und entsprechend ausgerüstete Traktoren. Laut Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, legen die erfahrenen Winterdienst- und Enteisungsteams höchsten Wert auf Zuverlässigkeit und Schnelligkeit. Neu entwickelte Aufbauten an den Fahrzeugen ermöglichen eine Sprühbreite von bis zu 48 Metern, wodurch beispielsweise eine gesamte Start- und Landebahn mit nur einer einzigen Fahrt behandelt werden kann. Neben der Räumung der Rollwege ist die Enteisung der Flugzeuge ein zentraler Sicherheitsprozess. Vereisungen an Tragflächen und Rumpf müssen zwingend entfernt werden, um den sicheren Flug zu gewährleisten. Hierfür stehen 14 Spezialfahrzeuge bereit. Größere Flugzeuge werden dabei von bis zu vier Enteisungsfahrzeugen gleichzeitig betreut, um den Vorgang schnellstmöglich durchzuführen. Eine neu eingeführte digital gesteuerte Sprühlogik trägt zur Effizienz bei, indem sie bereits behandelte Flächen erkennt und den Sprühvorgang automatisch unterbricht, was zu einem zielgerichteteren Einsatz des Enteisungsmittels führt. Der Flughafen Wien hat das Personal und die Abläufe bereits während des Jahres in verschiedenen Übungen

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Libysche Buraq Air setzt auf Expansion: Zehn Airbus A320neo für strategische Flottenerneuerung bestellt

Die libysche Fluggesellschaft Buraq Air hat auf der Dubai Airshow einen richtungsweisenden Schritt zur Modernisierung ihrer Flugzeugflotte und zur deutlichen Erweiterung ihres Streckennetzes unternommen. Am 19. November 2025 unterzeichnete das Unternehmen ein Memorandum of Understanding (MoU) mit dem europäischen Flugzeughersteller Airbus über die Beschaffung von zehn Flugzeugen der A320neo-Familie. Die Vereinbarung, die von Fouzi Almiqalh, dem Präsidenten der Generalversammlung von Buraq Air, und Benoit de Saint-Exupéry, dem Airbus Executive Vice President (EVP) Sales des Geschäftsbereichs Verkehrsflugzeuge, besiegelt wurde, signalisiert den Beginn einer neuen Wachstumsphase für den 2020 gegründeten Carrier. Flottenerneuerung als strategischer Imperativ Die Entscheidung für die A320neo-Familie steht im Zentrum der Strategie von Buraq Air, die operative Effizienz zu steigern und das Passagiererlebnis zu verbessern. Die A320neo (new engine option) ist bekannt für ihren technologischen Fortschritt und ihre Flexibilität im Einsatz. Sie gilt weltweit als eines der meistverkauften und erfolgreichsten Single-Aisle-Flugzeuge (Schmalrumpfflugzeuge) und verzeichnete bis Ende Oktober 2025 bereits über 11.300 Bestellungen von 150 Kunden weltweit. Fouzi Almiqalh betonte, dass die Vereinbarung einen bedeutenden Fortschritt für Buraq Air darstelle, um die Flotte zu modernisieren und mehr Destinationen zu bedienen. Die verbesserte Betriebsleistung und Flexibilität der A320neo seien nicht nur zentral für die Stärkung des Kernnetzwerks von Buraq Air, sondern auch eine Plattform für die strategische Partnerschaft mit Medsky Airways. Ziel ist es, das gemeinsame Passagierangebot beider Fluggesellschaften substanziell auszubauen. Die aktuelle Flotte von Buraq Air ist vergleichsweise klein und besteht, laut ch-aviation, derzeit aus drei Airbus A320-200, die zuvor von Cebu Pacific Air betrieben wurden und im Besitz von

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Advent in Niederösterreich eröffnet: Weihnachtsmärkte von Schlössern bis Kellergassen

Die Adventszeit in Niederösterreich ist offiziell eingeläutet: Zahlreiche Weihnachtsmärkte und Veranstaltungen in den Regionen haben ihre Pforten geöffnet. Das Angebot reicht von traditionellen Märkten auf historischen Burgen und Schlössern wie Aggstein, Grafenegg und Schloss Hof über stimmungsvolle Inszenierungen in Gärten wie den Kittenberger Erlebnisgärten bis hin zu den typischen Kellergassen der Region. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner hob die kulinarische, musikalische und gesellige Einstimmung auf das Weihnachtsfest hervor, die die Märkte bieten. Die Vielfalt der Veranstaltungen soll die Besucher aus dem gesamten Bundesland und darüber hinaus ansprechen. Neben den klassischen Christkindlmärkten, die regionales Kunsthandwerk und kulinarische Besonderheiten anbieten, gibt es zahlreiche Aktivangebote. Dazu zählen die Waldviertler Werkstatt Weihnacht mit der Möglichkeit, Handwerksprodukte direkt bei den Erzeugern zu erwerben, sowie spezielle Bastelworkshops für Kinder und Erwachsene, etwa bei der Schmiedeweihnacht in Ybbsitz oder in der Backstube in Berndorf. Ein besonderes Erlebnis stellen auch die Sonderfahrten der Nostalgiebahnen wie der Wachaubahn, der Mariazellerbahn und der Waldviertelbahn dar, die Gäste direkt zu ausgewählten Adventmärkten bringen. So fährt die Wachaubahn unter anderem zum Wachauer Advent in Dürnstein. Geschäftsführer Michael Duscher von der Niederösterreich Werbung betonte die Möglichkeit, den Besuch eines Adventmarkts zu einem Kurzurlaub auszuweiten. Die sogenannten „Selected Stays“ – handverlesene Unterkünfte wie das Schloss an der Eisenstrasse in Waidhofen an der Ybbs oder das Landgut & Spa Althof Retz – sollen eine entspannte vorweihnachtliche Auszeit ermöglichen. Die touristische Strategie zielt darauf ab, die Besucher zu animieren, länger in den historischen Kleinstädten wie Baden, Krems oder Wiener Neustadt zu verweilen und deren Kultur- und Kulinarikangebot zu

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Tariflicher Durchbruch bei Eurowings: Flugbegleiter erhalten deutliche Lohnzuwächse und verbesserte Zusatzleistungen

Nach einer Phase intensiver Verhandlungen haben die Gewerkschaft Verdi und die Fluggesellschaft Eurowings, eine Tochtergesellschaft der Lufthansa Gruppe, eine neue tarifvertragliche Einigung für die rund 1.800 Flugbegleiter erzielt. Die Einigung sieht eine signifikante Anhebung der Vergütungen und eine Reihe von Verbesserungen bei Zulagen und Bonuszahlungen vor. Der Abschluss, der von Verdi als starker Reallohnzuwachs bewertet wird, ist ein zentraler Erfolg für die Kabinenbeschäftigten des Unternehmens, das aktuell beachtliche Gewinne für den Mutterkonzern erwirtschaftet. Der neue Vergütungstarifvertrag ist bis zum 31. Juli 2027 gültig und steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Verdi-Mitglieder. Kernpunkte der Lohnerhöhungen und finanziellen Verbesserungen Die zentralen finanziellen Komponenten des neuen Tarifabschlusses umfassen: Verdi-Verhandlungsführer Marvin Reschinsky bezifferte den durchschnittlichen monatlichen Zuwachs für die Kabinenbeschäftigten auf rund 300 Euro und betonte, dass es sich hierbei um einen wesentlichen Reallohnzuwachs handle. Zusätzliche Zuschläge und strukturelle Anpassungen Neben der direkten Gehaltserhöhung wurden auch andere wichtige finanzielle und strukturelle Arbeitsbedingungen angepasst, die das Gesamtpaket der Einigung ergänzen und verbessern: Branchenweite Tarifbewegungen in der Lufthansa Gruppe Der erfolgreiche Abschluss bei Eurowings ist Teil einer breiteren Welle von Tarifverhandlungen innerhalb der Lufthansa-Gruppe. Die Gewerkschaft Verdi verzeichnete bereits kurz vor der Eurowings-Einigung einen weiteren Erfolg bei der Schwestergesellschaft Discover Airlines. Dort konnte für das Cockpit- und Kabinenpersonal eine bessere Absicherung im Fall einer Flugunfähigkeit erzielt werden. Solche Regelungen, die die finanzielle Sicherheit des Personals bei Verlust der Flugtauglichkeit verbessern, sind in der Luftfahrtbranche von hoher Bedeutung. Die Intensität der Verhandlungen in der Luftfahrt spiegelt die Erholung des Sektors nach den Herausforderungen der

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Leitwerk montiert: Lufthansa Super Star erstrahlt im Hangar One in vollem Glanz

Ein bedeutender Meilenstein im Bau des neuen „Lufthansa Group Hangar One“ am Frankfurter Flughafen ist erreicht: An der historischen Lockheed L-1649A Super Star wurde das 1,4 Tonnen schwere Leitwerk montiert, womit alle Großbauteile des Flugzeugs erfolgreich zusammengefügt sind. Die Super Star, ein Symbol für die Eleganz und Innovation der Luftfahrt in den 1950er-Jahren, erstrahlt nun wieder in ihren ursprünglichen Dimensionen, mit einer Gesamtlänge von rund 35 Metern und einer beeindruckenden Spannweite von über 45 Metern. Das historische Flugzeug wurde zuvor am Flughafen Münster/Osnabrück im klassischen Look der 1950er-Jahre lackiert und anschließend in Einzelteilen per Schwertransport nach Frankfurt gebracht. Im „Lufthansa Group Hangar One“, einem neuen Konferenz- und Besucherzentrum in direkter Nachbarschaft zum Lufthansa Aviation Center, wurden Rumpf, Tragflächen, Triebwerke und zuletzt das dreiteilige Leitwerk wieder zusammengesetzt. Die Lockheed Super Star stieß 1957 zur Lufthansa-Flotte und war insbesondere für die Nonstop-Verbindung über den Nordatlantik nach New York bekannt, wo sie als erste Reiseart die exklusive Senator-Klasse anbot. Nach ihrer Fertigstellung wird die Lockheed Super Star gemeinsam mit der legendären Junkers Ju 52 die Hauptattraktion des Hangar One bilden. Das Zentrum, dessen Eröffnung mit dem 100-jährigen Gründungsjubiläum der ersten Deutschen Luft Hansa zusammenfällt, soll Mitarbeitern neue Formen der Zusammenarbeit ermöglichen und zugleich Kunden, Geschäftspartnern und Luftfahrtbegeisterten zugänglich sein. Durch eine Glasfassade können Besucher die beiden Luftfahrtikonen auch von außen bewundern. Der „Lufthansa Group Hangar One“ ist nicht nur ein Ort der Begegnung, sondern auch ein Schaufenster der Unternehmensgeschichte. Auf einer offenen Galerie sollen zahlreiche Exponate der Lufthansa-Historie präsentiert werden, von denen einige

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Gescheitertes Investment: Turkish Airlines zieht sich von Air Albania zurück

Die türkische Fluggesellschaft Turkish Airlines beabsichtigt, ihre Beteiligung an der albanischen Nationalfluggesellschaft Air Albania vollständig zu veräußern. Turkish Airlines, Mitglied der Star Alliance, hat Investoren in einer knappen Mitteilung über die Verkaufsabsicht aller gehaltenen Aktien informiert. Der Konzern hält aktuell einen Anteil von 49 Prozent an dem albanischen Carrier. Das Projekt, das 2018 in Zusammenarbeit mit staatlichen albanischen Miteigentümern ins Leben gerufen wurde, ist offenbar gescheitert, da die Fluggesellschaft in den Jahren ihres Bestehens nicht die erhoffte operative Stabilität und Größe erreichen konnte. Der Rückzug markiert das Ende einer strategischen Allianz, die darauf abzielte, Albanien eine funktionierende nationale Fluggesellschaft und eine bessere Anbindung an das internationale Luftverkehrsnetz zu verschaffen. Die Entstehung und die Herausforderungen von Air Albania Air Albania wurde im Jahr 2018 gegründet, um die Lücke zu füllen, die durch das Fehlen einer nationalen Fluggesellschaft in Albanien entstanden war. Die albanische Regierung versprach sich von der Partnerschaft mit einem Branchenriesen wie Turkish Airlines nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern vor allem das notwendige betriebswirtschaftliche Know-how, um einen modernen und effizienten Carrier aufzubauen. Die Beteiligungsstruktur sah vor, dass der albanische Staat beziehungsweise staatlich kontrollierte Unternehmen die Mehrheit halten, während Turkish Airlines mit 49 Prozent einen signifikanten Minderheitsanteil und strategischen Einfluss ausübte. Das Ziel war klar: Die Stärkung der Luftverkehrsanbindung Albaniens an wichtige europäische und globale Destinationen, insbesondere über das weitreichende Drehkreuz von Turkish Airlines in Istanbul. Das Airline-Projekt kam jedoch nie richtig in Schwung. Experten verwiesen auf die Herausforderungen eines kleinen Marktes, den hohen Wettbewerbsdruck durch europäische Billigfluggesellschaften, die Albanien zunehmend

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Austrian Airlines startet „Blind Booking“ mit Black Friday Sonderpreisen

Die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines (AUA) nutzt die Zeit rund um den Black Friday für eine spezielle Ticketaktion unter dem Namen „Austrian Surprise“. Dabei bietet die AUA sogenannte Blind Booking-Flüge von Wien aus zu ungewöhnlich attraktiven Preisen an. Reisende wählen zunächst eine allgemeine Kategorie wie „Sonnenziele“ oder „Städtetrips“ und ihre Reisedaten. Das tatsächliche Ziel wird jedoch erst direkt nach der verbindlichen Buchung bekannt gegeben. Je flexibler die Kunden sind, desto günstiger gestaltet sich der Flug. Die Aktion, die vom 21. November bis zum 3. Dezember 2025 läuft, umfasst ein exklusives „Black Friday Paket“ mit besonderen Überraschungszielen. Die Flugtickets für Hin- und Rückflug in der Economy- oder Business-Klasse sind bereits ab 139 Euro pro Person erhältlich. Zu den möglichen Zielen des Sonderpakets, die sich vorrangig an Sonnenanbeter richten, gehören unter anderem Destinationen wie Larnaka (Zypern), Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa (Kanarische Inseln), Valencia, Málaga (Spanien) sowie Marrakesch (Marokko). Dieses Angebot ermöglicht spontane Kurzreisen, da Buchungen bis zu einem Tag vor Abflug getätigt werden können, während die Preise niedriger sind als auf der regulären Buchungsplattform der AUA. Die Aktion ist Teil des umfassenderen Black Friday Angebots des Mutterkonzerns Lufthansa Group, zu dem auch Swiss, Lufthansa und Eurowings gehören, die in diesem Zeitraum ebenfalls reduzierte Tarife oder Sonderaktionen anbieten. Das „Blind Booking“-Konzept der AUA zielt darauf ab, die Auslastung der Flüge in der nachfrageschwachen Zeit des Spätherbstes zu steigern und gleichzeitig unentschlossene Reisende mit dem Überraschungsfaktor anzulocken. Die Fluggesellschaft setzt bei der Bewerbung dieser Kampagne auf einen modernen Marketing-Mix, der erstmals auch intern produzierte

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Gericht in Uganda erklärt Entlassung von Uganda Airlines-Chef für unrechtmäßig

Ein Arbeitsgericht in Uganda hat die im Jahr 2022 erfolgte Entlassung des damaligen Hauptgeschäftsführers von Uganda Airlines, Cornwell Muleya, für nicht rechtmäßig erklärt. Wie lokale Medien und Branchenportale berichten, sprach das Gericht dem ehemaligen Airline-Chef eine Entschädigungszahlung in Höhe von umgerechnet rund 112.000 Euro zu. Cornwell Muleya war im Februar 2022 von seinem Posten enthoben worden, nachdem er bereits seit Mai 2021 aufgrund von Korruptionsvorwürfen im Rahmen von Untersuchungen, die vom Ministerium für Arbeit, Verkehr und öffentliche Arbeiten eingeleitet wurden, beurlaubt war. Die offizielle Entlassung erfolgte nach Abschluss einer Untersuchungskommission, die dem Management unter Muleya unter anderem Misswirtschaft und unethisches Verhalten vorwarf. Muleya wies die Anschuldigungen stets zurück und klagte gegen seine Entlassung. Die Entscheidung des Arbeitsgerichts, die die Entlassung als nicht rechtmäßig bewertet und eine signifikante Entschädigung zuspricht, könnte weitreichende Konsequenzen für das Management und die Governance-Strukturen der staatlichen Fluggesellschaft nach sich ziehen. Uganda Airlines, die seit ihrer Neugründung im Jahr 2019 versucht, sich im regionalen und internationalen Luftverkehr zu etablieren, stand in den vergangenen Jahren immer wieder im Fokus politischer und interner Auseinandersetzungen um die Unternehmensführung. Die Zahlung der Entschädigungssumme muss nun von der staatlichen Fluggesellschaft geleistet werden. Die Neugründung der Nationalairline erfolgte mit dem Ziel, die Konnektivität Ugandas zu stärken und den Tourismus zu fördern. Trotz des Betriebs von modernen Flugzeugen des Typs Airbus A330neo für Langstrecken und CRJ-900 für Regionalrouten, war die junge Airline seit ihrer Gründung von personellen und finanziellen Turbulenzen begleitet, was auch die wiederholten Wechsel an der Unternehmensspitze belegen. Die jetzige Gerichtsentscheidung bringt

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