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Lufthansa und Deutsche Bahn planen Gepäckservice für intermodales Reisen

Die Fluggesellschaft Lufthansa und die Deutsche Bahn (DB) arbeiten intensiv an der Weiterentwicklung ihres intermodalen Reiseangebots. Ziel ist es, die Vernetzung von Flug- und Bahnreisen für Passagiere deutlich zu verbessern und so den Komfort zu erhöhen. Im Fokus der aktuellen Gespräche steht die Einführung eines durchgehenden Service für das Aufgabegepäck. Lufthansa-Chef Jens Ritter äußerte gegenüber der Funke-Mediengruppe den Wunsch, dass Passagiere künftig ihr Gepäck bereits an Fernverkehrsbahnhöfen wie Hamburg oder Köln einchecken könnten, um es erst am Zielflughafen ihres Langstreckenfluges wieder in Empfang zu nehmen. Dies würde den Umstieg am Flughafen, insbesondere am Drehkreuz Frankfurt, erheblich vereinfachen und die Attraktivität der kombinierten Reisekette steigern. Bereits im vergangenen Jahr nutzten über 500.000 Passagiere das Express-Rail-Angebot von Lufthansa und DB für ihre An- und Abreise zum Flughafen Frankfurt am Main. Die Kooperation zwischen den beiden Unternehmen hat in jüngster Zeit bereits zur Ausweitung der Gültigkeit des Express-Rail-Tickets auf den öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) seit März 2025 geführt, was die letzte Meile der Reise erleichtert. Neben der Gepäcklösung erneuerte Ritter auch die Forderung nach einer besseren Bahnanbindung für das zweite große Drehkreuz der Lufthansa. Er forderte explizit, das Schienennetz um einen ICE-Anschluss an den Flughafen München zu erweitern. Die Bemühungen um einen durchgängigen Gepäckservice sind in der Luftfahrtbranche nicht neu und gelten als wichtiger Schritt zur Optimierung des Kundenerlebnisses im intermodalen Verkehr. Die Umsetzung der Gepäcklogistik gilt als technisch und organisatorisch anspruchsvoll, könnte aber das Reisen von und zu Regionalstandorten in Deutschland deutlich komfortabler gestalten und das Langstreckenangebot von Lufthansa für Reisende aus ganz

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Zwischen technischer Vision und realer Emissionszunahme: Die konträren Pfade des globalen Luftverkehrs

Der globale Passagierluftverkehr nähert sich trotz geringer Effizienzsteigerungen wieder dem Emissionsniveau vor der weltweiten Gesundheitskrise. Während die gemeinnützige Organisation Atmosfair vor einem Scheitern der Branche bei der Einhaltung internationaler Klimaziele warnt und eine höhere steuerliche Belastung für emissionsintensive Segmente fordert, präsentiert die Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt (DGLR) parallel eine Studie, die erhebliche technische Sparpotenziale aufzeigt. Die DGLR sieht die Möglichkeit, den Energieverbrauch künftiger Flugzeuggenerationen durch Innovationen in Aerodynamik und Antrieb um bis zu 50 Prozent zu senken. Dieses Spannungsfeld zwischen der gegenwärtigen, durch steigende Passagierzahlen getriebenen Emissionszunahme und den ambitionierten, aber noch nicht realisierten technischen Möglichkeiten prägt die Debatte um die Zukunft des Flugverkehrs. Die Realität der Emissionen: Rückkehr zum Vorkrisenniveau Nach der Analyse von Atmosfair liegt der Passagierluftverkehr mit seinen Emissionen nahezu wieder auf dem Niveau von vor der Pandemie. Dieser Anstieg ist primär auf die rasch steigenden Passagierzahlen zurückzuführen, während die Effizienzgewinne der Branche unzureichend bleiben. Seit 2019 konnte die Luftfahrt lediglich eine Effizienzsteigerung von durchschnittlich 7,5 Prozent verzeichnen, was einem jährlichen Zuwachs von durchschnittlich 1,5 Prozent entspricht. Dieser Wert liegt unter dem von der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation (icao) angestrebten Zielwert von zwei Prozent jährlicher Effizienzverbesserung. Das Klimaranking von Atmosfair verdeutlicht, dass die Effizienzunterschiede zwischen den Fluggesellschaften beträchtlich sind. Die Fluglinien Air Europa und Iberia erzielten mit 75 bis 80 von 100 möglichen Punkten Bestwerte. Unter den deutschen Carriern liegt Tuifly mit 76 Punkten an der Spitze, während große Netzwerkträger wie Lufthansa (60 Punkte) und Swiss (54 Punkte) aufgrund eines hohen Anteils an Business- und First-Class-Sitzen schlechter

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Entlastung durch Bundesregierung: Lufthansa verzichtet vorerst auf weitere Streckenstreichungen

Die Lufthansa hat infolge einer angekündigten Senkung der Luftverkehrsteuer durch die Bundesregierung entschieden, vorerst auf weitere Streckenstreichungen im innerdeutschen Flugplan zu verzichten. Diese Entscheidung stabilisiert das aktuelle Netz und verhindert weitere Angebotsrücknahmen, die zuvor aufgrund der hohen hoheitlichen Standortkosten in Deutschland erwogen wurden. Lufthansa-Airlines-Chef Jens Ritter erklärte gegenüber der Funke-Mediengruppe, dass die Airline im Sommerflugplan keine weiteren innerdeutschen Strecken streichen werde. Von dieser Entscheidung profitiert insbesondere der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO), dessen wichtige Anbindung an das Langstreckendrehkreuz München (MUC) somit gesichert bleibt. Auch für die Standorte Dresden, Bremen und Hannover plant die Lufthansa vorerst keine weiteren Angebotskürzungen. Parallel dazu wird auch die Konzerntochter Eurowings ihren innerdeutschen Flugplan nicht weiter reduzieren. Hintergrund der Kehrtwende ist die politische Reaktion auf die anhaltende Kritik der Luftfahrtbranche an den hohen Standortkosten. Die Bundesregierung plant, die Ticketsteuer für Flugreisen zum 1. Juli 2026 zu senken. Dieses Entlastungspaket soll die Branche um rund 350 Millionen Euro entlasten und soll auch mögliche Entlastungen bei den Gebühren umfassen. Die Fluggesellschaften argumentieren seit langem, dass die hohen Abgaben und Gebühren im internationalen Vergleich die innerdeutschen Flüge unrentabel gemacht hätten. Die angekündigte Entlastung kommt in letzter Minute, da der innerdeutsche Flugverkehr der Lufthansa-Gruppe bereits massiv dezimiert wurde. Seit 2019 sind rund 50 Prozent der innerdeutschen Flüge weggefallen, was etwa 1.000 Starts pro Woche entspricht. Die Flughäfen Friedrichshafen und Paderborn haben ihren Lufthansa-Anschluss in diesem Zeitraum komplett verloren. Die nun in Aussicht gestellte Senkung der Luftverkehrsteuer soll eine weitere schleichende Reduzierung des deutschen Flugnetzes verhindern und die Konnektivität für die Wirtschaft sichern.

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Pakistan treibt Privatisierung von Nationalairline PIA voran

Die pakistanische Regierung hat angekündigt, die Privatisierung der stark verschuldeten Staatsfluggesellschaft Pakistan International Airlines (PIA) bald abschließen zu wollen. Im Zentrum der geplanten Veräußerung steht der Verkauf eines Mehrheitsanteils von 75 Prozent an der Nationalairline an private Investoren. Die Bemühungen um die Privatisierung stehen unter dem Druck internationaler Geldgeber, insbesondere des Internationalen Währungsfonds (IWF), der die Sanierung verlustbringender staatlicher Unternehmen zur Bedingung für weitere Hilfsprogramme gemacht hat. Die Privatisierungsbestrebungen von PIA sind ein langwieriges Projekt und wurden in der Vergangenheit durch gescheiterte Anläufe und Verzögerungen bei der Restrukturierung immer wieder behindert. Im aktuellen Prozess wurde jedoch eine neue Dynamik geschaffen: Vier Firmen sind bereits für das Bieterverfahren zur Übernahme der 75-prozentigen Beteiligung vorqualifiziert. Zu den Interessenten zählen sowohl pakistanische Luftfahrtunternehmen als auch Finanzkonsortien. Ein erfolgreicher Käufer muss sich voraussichtlich dazu verpflichten, eine beträchtliche Summe in die Airline zu investieren. Frühere Berichte nannten eine Investition von mindestens 500 Millionen US-Dollar innerhalb der ersten drei Jahre. Die Regierung verfolgt die Strategie, einen Großteil der enormen Altschulden der PIA von über 2 Milliarden US-Dollar in eine staatlich kontrollierte Holdinggesellschaft auszulagern, um die Fluggesellschaft für Investoren attraktiver zu machen. Durch diese finanzielle Bereinigung und die Fokussierung auf das Kerngeschäft soll PIA, die lange Zeit Verluste in Milliardenhöhe anhäufte, auf eine wettbewerbsfähige Basis gestellt werden. Zudem ist die Regierung bereit, Steuererleichterungen für neue Flugzeugkäufe zu gewähren, um eine dringend notwendige Flottenerneuerung zu ermöglichen. Eine weitere Bedingung für die Privatisierung ist, dass der Markenname und das Branding der PIA unverändert bleiben sollen. Ein Ziel des Verkaufs

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Royal Jordanian Airlines erweitert Flotte: Zwei Airbus A321neo von Avolon geleast

Die Leasinggesellschaft Avolon hat auf der Dubai Airshow die Unterzeichnung eines Leasingvertrags mit Royal Jordanian Airlines (RJ) bekannt gegeben. Der Vertrag umfasst die Bereitstellung von zwei Flugzeugen des Typs Airbus A321neo. Die Auslieferung der Maschinen ist für die Jahre 2027 und 2028 geplant. Mit den neuen Schmalrumpfflugzeugen setzt die jordanische Nationalairline ihre Flottenerneuerung fort und strebt den weiteren Ausbau ihres Streckennetzes an. Die Airbus A321neo gehört zur Familie der A320neo-Flugzeuge, die sich in der Luftfahrtindustrie großer Beliebtheit erfreuen. Die „New Engine Option“ bietet den Betreibern eine erhöhte Reichweite und verbesserte Betriebskosten. Für Royal Jordanian ist die Akquisition neuer Flugzeuge ein wesentlicher Bestandteil einer umfassenden Wachstumsstrategie. Die Airline plant, ihre Flotte bis zum Ende des Jahrzehnts auf über 40 Flugzeuge zu erweitern, um ihr regionales und interkontinentales Streckennetz zu stärken. Die A321neo-Flugzeuge sind dabei ideal, um die Kapazität auf wichtigen Nah- und Mittelstreckenverbindungen zu erhöhen. Die Partnerschaft mit Avolon, einem der weltweit größten Flugzeug-Leasinggeber mit Sitz in Irland, unterstreicht die finanzielle Strategie von Royal Jordanian, die sich auf Leasingverträge stützt, um die Flottenexpansion zu finanzieren. Avolon hatte bereits in den vergangenen Jahren eine Reihe von Leasingvereinbarungen mit der Airline getroffen. Die Ausweitung der Flotte von Royal Jordanian ist für den Drehkreuzbetrieb am Queen Alia International Airport in Amman von strategischer Bedeutung. Die Fluggesellschaft spielt eine wichtige Rolle bei der Anbindung Jordaniens an Europa, den Nahen Osten und Nordafrika. Die zwei geleasten A321neo werden voraussichtlich in einer Konfiguration eingesetzt, die sowohl den Komfort der Passagiere als auch die Effizienz auf den geplanten

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Swiss A350 startet Erstflug auf der Langstrecke nach Boston

Die Fluggesellschaft Swiss International Air Lines, eine Tochtergesellschaft der Lufthansa, hat am Donnerstagabend einen bedeutenden Meilenstein erreicht: Der fabrikneue Airbus A350-900 mit der Kennung HB-IFA hob um 18:37 Uhr in Zürich zum ersten kommerziellen Langstreckenflug nach Boston (Flug LX52) ab. Dieser Flug markiert den offiziellen Start einer neuen Ära in der Langstreckenflotte der Airline. An Bord der Maschine feierte das neue Kabinen- und Servicekonzept der Swiss, genannt „Swiss Senses“, seine vollständige Premiere über alle vier Reiseklassen hinweg. Das neue Erlebnis umfasst eine komplett neugestaltete Kabine mit neuen Sitzen, modernisierten Materialien und einem erweiterten Servicekonzept. Die Kabine des A350 ist in einer Vierklassenkonfiguration eingerichtet und verfügt unter anderem über drei Suiten in der First Class, 45 Business-Class-Sitze mit direktem Gangzugang und 38 Premium-Economy-Sitze, was eine deutliche Gewichtung auf Premium-Bereiche darstellt. Die Einführung des A350 war ursprünglich erst für Anfang 2026 vorgesehen, wurde aber vorgezogen. Swiss-CEO Jens Fehlinger hob bei der Premiere die Bedeutung des A350 als technologischen Fortschritt hervor, das Flugzeug sei leiser und komfortabler als frühere Muster. Bis 2030 plant die Swiss, insgesamt zehn A350-900 in ihre Flotte zu integrieren. Zudem sollen ab 2026 schrittweise auch die bestehenden Airbus A330- und Boeing 777-Flotten mit dem neuen „Swiss Senses“-Interieur nachgerüstet werden. Die Strecke Zürich – Boston gilt traditionell als wichtige Verbindung für Geschäftsreisende und Touristen. Montreal ist bereits als nächste Langstreckendestination für das neue Flugzeugmuster angekündigt. Die Airline betont, dass „Swiss Senses“ den Premiumanspruch der Marke stärken soll. Die neue Kabine bietet zahlreiche technische Neuerungen, darunter 4K-OLED-Bildschirme, Bluetooth-Konnektivität und kabellose Ladestationen

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Mariazeller Bürgeralpe feiert erfolgreiche Premiere des neuen „Lichterzaubers“

Mit großem Andrang und positiver Resonanz ist am 20. November 2025 der neue „Lichterzauber Bürgeralpe“ gestartet. Das neue Wintererlebnis auf dem Mariazeller Hausberg feiert das 25-jährige Jubiläum des Mariazeller Advents und hat bereits zur Eröffnung zahlreiche Besucher angelockt. Das Konzept, das Licht, Klang und Natur in einer einzigartigen Atmosphäre verbindet, stieß auf breite Begeisterung. Bis zum 6. Jänner 2026 verwandelt sich die Bürgeralpe auf 1.267 Metern Höhe in eine magische Winterwelt. Highlights des „Lichterzaubers“ sind festlich beleuchtete Lichtpfade, glitzernde Bäume, ein schimmernder Bergsee sowie eine spezielle Sound-to-Light-Lasershow am Aussichtsturm. Die barrierefreie Auffahrt erfolgt bequem mit der Seilbahn Bürgeralpe Express direkt vom Mariazeller Adventmarkt aus, was eine einfache Verbindung zwischen dem traditionellen Marktgeschehen und dem neuen Höhen-Highlight ermöglicht. Der Lichterzauber dient als neues touristisches Zugpferd in der Steiermark, ergänzend zum überregional bekannten Mariazeller Advent. Die Berggasthöfe und die Arche des Waldes auf dem Gipfel laden die Besucher zum Verweilen bei Heißgetränken und regionalen Schmankerln ein. Die Veranstalter weisen darauf hin, dass die Tickets online unter buergeralpe.at mit einem Rabatt von 10 Prozent erworben werden können, um Wartezeiten zu vermeiden. Die Initiative zur Inszenierung der Bürgeralpe in der Wintersaison folgt dem Trend vieler europäischer Wintersportorte, die Attraktivität ihrer Regionen durch spezielle Lichtinstallationen und Erlebniswelten auch außerhalb der Skipisten zu steigern. Mit der Öffnung der Winterwelt in den Ferienzeiten täglich ist eine hohe Besucherfrequenz über die gesamten Feiertage zu erwarten. Für die Anreise wird das Kombiticket der Mariazellerbahn empfohlen, was die Erreichbarkeit des Berges aus der umliegenden Region erleichtert.

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Fracht-Jumbo stürzt in Hongkonger Bucht: Triebwerk-Hochlauf als mögliche Ursache

Nach dem schweren Unfall einer Boeing 747-400F der türkischen Frachtfluggesellschaft ACT Airlines (Flug Emirates 9788) am 20. Oktober 2025 am Flughafen Hongkong liegt nun ein erster Untersuchungsbericht vor. Die Maschine, die aus Dubai kam, schoss nach der Landung über die Landebahn hinaus, durchbrach den Flughafenzaun und rutschte in die angrenzende Bucht. Bei dem Unfall kamen zwei Mitarbeiter des Flughafensicherheitsdienstes ums Leben, die Crew des Frachtflugzeugs konnte sich retten. Die Hongkonger Flugunfallbehörde AAIA konzentriert sich in ihrem Erstbericht auf ein auffälliges Verhalten des vierten Triebwerks unmittelbar nach dem Aufsetzen. Dem Bericht zufolge verzögerten die Piloten die Maschine routinemäßig mit 95 Prozent Umkehrschub auf den Triebwerken 2 und 3. Triebwerk 1 befand sich im Leerlauf. Den Piloten war bekannt, dass die Schubumkehr von Triebwerk 4 defekt war. Die entscheidende Anomalie trat auf, als Triebwerk 4 ungesteuert auf eine Volllast hochlief. Zuerst erreichte es 90 Prozent N1 und zwölf Sekunden später sogar 107 Prozent N1, was deutlich über der regulären Leistung liegt. Dieses ungesteuerte Hochlaufen des Triebwerks riss die 747-400F, die mit dem Kennzeichen TC-ACF betrieben wurde, aus der Spur und führte zur Katastrophe. Der Defekt im Triebwerk 4 und der daraus resultierende asymmetrische Schub werden als mögliche primäre Unfallursache intensiv untersucht. Der Unfallflug war bereits der dritte Umlauf der Frachtmaschine zwischen Dubai und Hongkong in ebenso vielen Tagen. Die weiteren Untersuchungen durch die AAIA werden nun fortgesetzt, um die genaue Fehlerkette zu klären, die zu dem Kontrollverlust nach der Landung führte. Solche Unfälle mit asymmetrischem Schub nach dem Aufsetzen sind selten, aber

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Air Astana: Memorandum of Understanding über bis zu 50 Airbus A320neo-Maschinen

Die kasachische Fluggesellschaft Air Astana hat einen weiteren umfassenden Schritt zur Modernisierung und Erweiterung ihrer Flugzeugflotte unternommen. Das Unternehmen unterzeichnete ein Memorandum of Understanding (MoU) mit Airbus über die mögliche Beschaffung von bis zu 50 Flugzeugen der A320neo-Familie. Die Vereinbarung umfasst 25 Festbestellungen und 25 Kaufoptionen und stellt die größte einzelne Flottenverpflichtung in der Unternehmensgeschichte dar. Die Akquisition zielt darauf ab, die betriebliche Effizienz und das langfristige Wachstum der Fluggesellschaft und ihrer Billigflugtochter FlyArystan in Zentralasien und auf mittleren Langstrecken zu sichern. Die Erstauslieferungen sind ab dem Jahr 2031 vorgesehen und müssen noch durch die Zustimmung der Anteilseigner formalisiert werden. Duale Flottenstrategie für Wachstum und Effizienz Die nun angekündigte Großbestellung bei Airbus ist die zweite massive Investitionsentscheidung innerhalb weniger Wochen und unterstreicht die ambitionierte Wachstumsstrategie des Luftfahrtkonzerns. Erst Anfang November 2025 hatte Air Astana eine Vereinbarung mit Boeing über bis zu 15 787 Dreamliner getroffen, die fünf Festbestellungen der 787-9 und zehn Optionen umfasste. Diese Großraumflugzeuge sind primär dazu bestimmt, die bestehenden drei Boeing 767-300ER zu ersetzen und zukünftiges Langstreckenwachstum zu unterstützen, einschließlich einer möglichen Ausweitung des Dienstes nach Nordamerika. Die neue Schmalrumpfbestellung bei Airbus ergänzt diese Langstreckenentscheidung und skizziert einen umfassenden Erneuerungsplan, der nahezu alle Segmente der Flotte abdeckt. Die Bestellung umfasst sowohl die A320neo– als auch die größere A321neo-Variante. Ein signifikanter Anteil der neuen Flugzeuge soll voraussichtlich der Langstreckenversion A321LR (Long Range) zugewiesen werden. Air Astana setzt diesen Flugzeugtyp bereits seit fünf Jahren erfolgreich für die Erweiterung ihrer Mittel- und Langstreckendienste nach Europa und Asien ein. Peter Foster,

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Digitalisierung der Schengen-Grenzkontrollen: Flughafen Innsbruck startet Testphase für EES

Der Flughafen Innsbruck (INN) hat am Freitag Tag die Testphase für das neue digitale Ein- und Ausreisesystem (Entry/Exit-System, EES) der Europäischen Union begonnen. Das EES, das den bisherigen Pass-Stempel ersetzt und bis zum 9. April 2026 schrittweise eingeführt werden soll, erfasst künftig die biometrischen Daten von Reisenden aus Drittstaaten an den Schengen-Außengrenzen. Das System ist für den drittgrößten Verkehrsflughafen Österreichs von besonderer Bedeutung, da er einen hohen Anteil an nicht-europäischen Wintergästen, insbesondere aus Großbritannien, abfertigt. Das automatisierte IT-System betrifft alle Drittstaatsangehörigen, die einen Kurzaufenthalt von maximal 90 Tagen innerhalb eines Zeitraums von 180 Tagen im Schengen-Raum planen. Neben den Reisedokumentendaten werden auch Fingerabdrücke und ein Gesichtsbild der Reisenden erfasst und gespeichert. Offiziell gilt das EES in Innsbruck bereits seit dem 19. November 2025. In den kommenden Wochen werden operative und technische Erfahrungen gesammelt, um die Abläufe optimal auf die bevorstehende Wintersaison abzustimmen, die für den saisonal stark frequentierten Flughafen eine hohe Relevanz besitzt. Flughafengeschäftsführer Marco Pernetta sieht das EES als große Herausforderung für die Wintersaison, zeigte sich aber zuversichtlich, dass sich das System nach der Startphase gut einspielen wird. Aufgrund der erwarteten längeren Kontrollzeiten für Non-Schengen-Gäste sind am Flughafen Innsbruck zusätzliche Grenzkontrollstellen bei der Ein- und Ausreise eingerichtet worden. Mit der verpflichtenden Anwendung des EES ab dem 12. Oktober 2025 sollen die Ein- und Ausreisen von Drittstaatsangehörigen effizienter überwacht und das korrekte Einhalten der Aufenthaltsdauer kontrolliert werden. Der Flughafen Innsbruck, der 2024 862.202 Jahrespassagiere beförderte und in Besitz der Innsbrucker Kommunalbetriebe, des Landes Tirol und der Stadt Innsbruck ist, gilt

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