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Gerichtsurteil definiert Grenzen der Hinweispflicht: Reisebüros müssen Kunden nur bei konkreter Gefahr vor Insolvenz warnen

Ein Urteil des Amtsgerichts Nordhorn hat die rechtliche Verantwortung von Reisebüros in Deutschland im Kontext drohender Insolvenzen von Reiseveranstaltern präzisiert. Die Entscheidung, die im Nachgang der Zahlungsunfähigkeit des Reiseveranstalters FTI besondere Brisanz erlangt, besagt, dass Reisebüros grundsätzlich nicht verpflichtet sind, ihre Kunden vor allgemeinen wirtschaftlichen Schwierigkeiten eines Vertragspartners zu warnen. Eine solche Warnpflicht bestehe demnach nur bei konkreter Kenntnis einer unmittelbar drohenden Zahlungsunfähigkeit oder systematischer Zahlungsausfälle. Das Urteil weist die Schadensersatzklage eines Kunden ab und bestätigt damit die Rechtsauffassung des Deutschen Reiseverbandes (DRV), wonach die betriebswirtschaftliche Analyse von Veranstaltern nicht zur Kernkompetenz von Reisevermittlern gehört. Dieses Urteil schafft vorerst Klarheit in einer lange diskutierten Grauzone der Beratungsverpflichtung, wobei aufgrund der angekündigten Berufung mit einer obergerichtlichen Klärung zu rechnen ist. Der konkrete Streitfall: Venedig-Reise und Einzelleistung Der Klage, die vor dem Amtsgericht Nordhorn verhandelt wurde, lag die Buchung einer Venedig-Reise im März 2024 zugrunde. Ein Kunde hatte über ein Reisebüro eine Reise beim Veranstalter FTI gebucht und dafür einen Betrag von 1.602 Euro entrichtet. Drei Monate später, im Juni 2024, meldete die FTI Touristik GmbH Insolvenz an. Da der Kunde eine sogenannte Einzelleistung – und keine Pauschalreise – gebucht hatte, war sein gezahlter Betrag nicht über den gesetzlich vorgeschriebenen Reisepreissicherungsschein abgesichert. Der Kunde musste sein Hotel kurzfristig neu buchen und forderte vom vermittelnden Reisebüro Schadensersatz in Höhe von 1.970 Euro. Der Kern der Klage war der Vorwurf, das Reisebüro hätte den Kunden vor der Buchung aktiv über die schlechte finanzielle Verfassung von FTI informieren müssen. Hierbei verwies der Kläger auf Berichte

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Alltours startet mit größtem Sommerprogramm 2026: Fokus auf Familien und All-inclusive

Der Reiseveranstalter Alltours sieht einem starken Reisesommer 2026 entgegen und präsentiert das umfangreichste Reiseprogramm seiner Firmengeschichte. Nach einem Umsatzwachstum von 48 Prozent in den letzten zwei Jahren setzt das Unternehmen verstärkt auf preissensible Familien und baut sein Angebot an Pauschalreisen in über 200 Destinationen weltweit massiv aus. Die beliebtesten Reiseländer für die kommende Saison sind nach wie vor Spanien, die Türkei und Griechenland. Inhaber Willi Verhuven betont, dass die gestiegenen Lebenshaltungskosten, insbesondere bei Familien, eine Anpassung des Reisebudgets erforderten. Alltours reagiert darauf mit einem gezielten Ausbau preisgünstiger Pauschalreisen und All-inclusive-Angeboten, da diese Reiseform Sicherheit und planbare Gesamtkosten bietet. Der Trend zu All-inclusive wird durch die Erweiterung familienfreundlicher Anlagen in allen wichtigen Zielgebieten unterstützt, wobei hohe Kinder- und Jugendermäßigungen, teilweise sogar kostenfreie Aufenthalte für Kinder bis 14 Jahre, angeboten werden. Der bereits in den Vorjahren starke Frühbuchertrend setzt sich fort, wobei Alltours mit Rabatten von bis zu 50 Prozent Anreize schafft. Zentrales Element der Expansion ist der deutliche Ausbau des Exklusivangebots. Erstmals erscheint ein separater Katalog für die Eigenmarken allsun Hotels und alltoura Club Hotels, die ausschließlich über Alltours buchbar sind. Die Kette der alltoura Club Hotels wächst um acht neue Anlagen in der Türkei, Griechenland, Tunesien und Bulgarien auf insgesamt 14 Hotels. Zusätzlich eröffnet die allsun Hotelkette, die auf All-inclusive-Hotels in direkter Strandlage spezialisiert ist, drei neue Anlagen in Griechenland, darunter das erste 5-Sterne-Hotel der Marke, das allsun Hotel Carolina Sun Beach auf Kreta. Insgesamt ist allsun im Jahr 2026 mit 32 Hotels in Spanien, Griechenland und der Türkei vertreten.

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Fusion im US-Regionalflugverkehr: Mesa Air Group und Republic Airways besiegeln Zusammenschluss

Die Aktionäre der Mesa Air Group, der Muttergesellschaft der Regionalfluggesellschaft Mesa Airlines, haben mit überwältigender Mehrheit dem Fusionsvorschlag mit Republic Airways zugestimmt. Mit 29,6 Millionen Ja-Stimmen bei nur 185.635 Gegenstimmen wurde der Weg für einen Zusammenschluss geebnet, der eine der größten Regionalfluggesellschaften in den Vereinigten Staaten schaffen wird. Obwohl die Genehmigung durch die US-Verkehrsbehörde (Department of Transportation) bereits erteilt wurde, steht die formelle Vollendung der Transaktion noch unter dem Vorbehalt weiterer behördlicher Zustimmungen und der abschließenden Erfüllung von Abschlussbedingungen. Das Unternehmen erwartet den Abschluss des Zusammenschlusses in den kommenden Tagen. Die fusionierte Einheit wird weiterhin als wichtiger Partner für die größten US-Fluggesellschaften im Rahmen von Kapazitätsabnahmeverträgen (Capacity Purchase Agreements) agieren. Ein Luftfahrtgigant im Regionalverkehr entsteht Durch die Fusion entsteht ein integrierter Carrier mit einer Flotte von etwa 310 Regionaljets der Typen Embraer E170 und E175. Die Größe dieser kombinierten Flotte wird die neue Gesellschaft zu einem der führenden Akteure im US-Regionalflugverkehr machen, der eine entscheidende Rolle bei der Anbindung kleinerer und mittlerer Städte an die großen nationalen und internationalen Drehkreuze spielt. Die strategische Bedeutung des Zusammenschlusses liegt in der Stärkung der Position beider Unternehmen als verlängerter Arm der drei großen Netzwerkträger der USA: Beide Fluggesellschaften, Mesa und Republic, sind spezialisiert auf sogenannte Capacity Purchase Agreements (CPAs), bei denen sie Flüge unter dem Markennamen ihrer Partner (wie American Eagle, Delta Connection oder United Express) durchführen. Die Fusion ermöglicht es der neuen Einheit, Größenvorteile zu realisieren, die betriebliche Effizienz zu steigern und die Verhandlungsposition gegenüber den Großkunden zu verbessern. Die Finanzielle und

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Flugsicherungskosten: Bund verlängert Unterstützung für Regionalflughäfen

Der Bund hat in der Bereinigungssitzung der Haushaltspolitiker am 13. November 2025 entschieden, die Regionalflughäfen im sogenannten Gebührenkreis 2 auch im Jahr 2026 mit 50 Millionen Euro zu unterstützen. Diese Mittel dienen als Ausgleich für die Flugsicherungskosten und kommen auch Standorten wie dem Flughafen Mönchengladbach (MGL) zugute. Die Verlängerung der Finanzierung um ein Jahr wurde von den Regionalflughäfen und dem Land Nordrhein-Westfalen (NRW) massiv gefordert, nachdem das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) zuvor eine Einstellung der Mittel in Aussicht gestellt hatte. Der Gebührenkreis 2, der im Rahmen der Flugsicherungs-An- und Abflug-Kostenerstattungsverordnung (FSAAKV) eingeführt wurde, soll strukturelle Wettbewerbsnachteile kleinerer Flughäfen gegenüber den großen Verkehrsflughäfen des Gebührenkreises 1 reduzieren. Ohne diese Unterstützung müssten die regionalen Flughäfen ihre Flugsicherungskosten wieder vollständig selbst tragen, was bei einzelnen Standorten zu erheblichen wirtschaftlichen Schwierigkeiten führen könnte. Für den Flughafen Mönchengladbach, der mit knapp 50.000 Flugbewegungen jährlich zu den bedeutendsten Flughäfen der Allgemeinen Luftfahrt in Deutschland zählt, würde der Wegfall dieser Mittel einen massiven externen Kostenblock darstellen, der zukünftige Entwicklungen erschwert. Obwohl die Bewilligung der Mittel für 2026 als wichtiger erster Erfolg gewertet wird, fordern Stadt und Flughafengesellschaft Mönchengladbach eine dauerhafte Sicherung der Finanzierung über das kommende Jahr hinaus. Oberbürgermeister Felix Heinrichs, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender des MGL, betonte, dass der Flughafen ein zentraler Bestandteil der Wirtschaftsstruktur der Region sei und eine klare Perspektive für Verlässlichkeit unerlässlich sei. MGL-Geschäftsführer Andreas Ungar unterstrich, dass Planungs- und Investitionssicherheit nur durch eine permanente Finanzierung des Gebührenkreises 2 gewährleistet sei. Der MGL wird von den Verantwortlichen als bedeutender Innovations- und Wirtschaftsmotor der

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Triebwerksprobleme zwingen Delta 767 zur Notlandung in Los Angeles: Ölverlust auf Honolulu-Flug

Ein Flug der Delta Air Lines von Honolulu nach Salt Lake City musste am Morgen des 19. November 2025 aufgrund von Triebwerksproblemen unplanmäßig in Los Angeles (LAX) landen. Der Zwischenfall ereignete sich an Bord einer Boeing 767-300ER des Fluges DL357, die über dem Pazifik einen Notfall erklärte. Berichten zufolge verlor das rechte Triebwerk (Triebwerk Nummer zwei) Öl, woraufhin die Flugbesatzung eine kontrollierte Landung auf dem größten Delta-Drehkreuz an der Westküste initiierte. Die Maschine, eine 28 Jahre alte 767 mit der Kennung N190DN, landete sicher in Los Angeles, wo die Passagiere umgehend auf Ersatzflüge umgebucht wurden. Die schnelle Entscheidung zur Notlandung und die routinierte Abwicklung unterstreichen die hohen Sicherheitsstandards der Luftfahrtbranche, auch wenn technische Defekte an Bord auftreten. Der Notfall über dem Pazifik Der Nachtflug DL357 war planmäßig um 23:25 Uhr Ortszeit in Honolulu (Daniel K. Inouye International Airport) gestartet und befand sich auf Reiseflughöhe von 35.000 Fuß, als die Cockpit-Crew nach knapp vier Stunden Flugzeit Alarme bezüglich des Triebwerks Nummer zwei (ein Pratt & Whitney PW4060 Turbofan) erhielt. Flugdaten von Flightradar24 zeigen, dass der Öldruck im Triebwerk abfiel, was auf einen signifikanten Verlust von Schmiermittel hindeutete. Der Pilotenkabine wurde die Störung primär über das EICAS (Engine Indicating and Crew Alerting System) der Boeing 767 signalisiert. Nach einer umgehenden Bewertung der Lage und der Abarbeitung der Notfallchecklisten traf die Crew die Entscheidung, das Triebwerk abzuschalten und unverzüglich zum nächstgelegenen großen Flughafen auszuweichen. Die Piloten erklärten den Notfall, setzten den Transponder auf den Notfallcode 7700 und leiteten den Umleitungsflug zum Los Angeles

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„Moments of Taste“ 2026 erscheint: Gourmet-Gutscheinbuch setzt auf 2for1-Angebote

Die Edition 2026 des Gourmet- und Gutscheinbuchs „Moments of Taste“ ist veröffentlicht und fokussiert stärker als je zuvor auf die Vielfalt der österreichischen Genusslandschaft. Das Buch, das sich als Entdeckungsbegleiter positioniert, beinhaltet über 100 „2for1“-Gutscheine, die es den Besitzern ermöglichen, Menüs für zwei Personen zum Preis von einem zu genießen. Die Herausgeber versprechen eine potenzielle Ersparnis von rund 6.000 Euro, wenn alle Gutscheine im Laufe des Jahres genutzt werden. Das Konzept wurde von den Kuratoren maßgeblich erweitert: Erstmals werden neben Spitzenküchen auch Boutique-Hotellerie und ausgewählte Weingüter integrativ eingebunden. Die neue Ausgabe versteht Kulinarik als ganzheitliches Erlebnis, das Handwerk, Herkunft und Atmosphäre verbindet. Die Auswahl der Betriebe, die sich bewusst vom klassischen Restaurantführer abgrenzt, legt Wert auf regionale Küchenphilosophien, individuelle Gastgeberschaft und Innovationskraft. Vertreten sind dabei sowohl urbane Signature-Küchen als auch traditionsbewusste Landgasthäuser. Laut den Herausgebern, der Culinarius und der House of Viva Verlags GmbH, markiert die neue Edition eine „nächste Entwicklungsstufe des Projekts“. Sie biete Gästen finanziell attraktiven Zugang zu Genusswelten, die sonst oft schwer leistbar wären. Die im Buch vertretenen Küchen spiegeln einen kulinarischen Zeitgeist wider, der weniger formal, dafür persönlicher und regionaler ausgerichtet ist, aber gleichzeitig internationale Inspirationen aufgreift. Für die teilnehmenden Betriebe stellt die Listung im hochwertigen Printprodukt einen wichtigen Vorteil dar, da sie zusätzliche Sichtbarkeit und neue Zielgruppen anspricht. Die Mischung aus Restaurant-, Hotel- und Weinerlebnissen soll gezielt Inspiration für Wochenendausflüge und kulinarische Entdeckungen in den eigenen Bundesländern schaffen und damit die Qualität der österreichischen Gastronomie nachhaltig stärken.

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Frontier Airlines setzt auf Kampfpreise und „All-You-Can-Fly“-Pässe

Frontier Airlines, ein führender ultra-low-cost-carrier in den Vereinigten Staaten, verstärkt seine strategische Initiative „The New Frontier“ durch eine massive Erweiterung des Streckennetzes und die Einführung extrem aggressiver Preismodelle. Im Frühjahr 2026 nimmt die Fluggesellschaft vier neue Routen auf, die wichtige Metropolen wie Newark, Chicago O’Hare und Miami mit Freizeitzielen wie Orlando, Salt Lake City, Tucson und Pensacola verbinden. Begleitet wird die Markteinführung von extrem niedrigen Einführungspreisen für einfache Flüge, die bereits bei $29 beginnen. Parallel dazu lanciert der Carrier den „GoWild“ All-You-Can-Fly-Jahrespass für 2026-2027 zu einem Werbepreis von lediglich $349, der potenziell anderthalb Jahre unbegrenztes Reisen über mehr als 100 Destinationen ermöglicht. Diese zweigleisige Strategie zielt darauf ab, die Kundenbindung zu vertiefen, das diskretionäre Reiseverhalten stark zu stimulieren und die Position von Frontier als nationaler Preiskämpfer in der Luftfahrtindustrie der Vereinigten Staaten zu festigen. Strategische Routenerweiterung und Preisführerschaft Die vier neuen Routen, die ab Anfang 2026 schrittweise eingeführt werden, zeigen eine klare Ausrichtung auf den Freizeitverkehr und die Verbindung von primären mit sekundären Märkten. Die relativ niedrige Frequenz der neuen Strecken – meist zwei- bis dreimal pro Woche – deutet darauf hin, dass Frontier primär den Freizeitreisemarkt und nicht den Geschäftsreiseverkehr adressiert, der typischerweise tägliche Verbindungen erfordert. Die ultra-aggressiven Einführungspreise, die in manchen Fällen sogar unter den üblichen staatlichen Steuern und Gebühren liegen, dienen als mächtiges Marketinginstrument, um die Aufmerksamkeit auf die neuen Flugoptionen zu lenken und eine sofortige Auslastung der Flüge zu gewährleisten. Der „GoWild“ Pass: Unbegrenzt Fliegen mit Einschränkungen Das zweite Kernelement der Strategie ist die Wiederbelebung des

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Gesundheitsresort Königsberg erneut mit Gault & Millau Haube geehrt

Das Gesundheitsresort Königsberg in Bad Schönau hat seine kulinarische Spitzenposition bestätigt und ist erneut mit einer Gault & Millau Haube ausgezeichnet worden. Die Jury des renommierten Restaurantführers würdigte damit die konsequente Ausrichtung auf eine gesunde und vorwiegend regionale Küche, die das große Küchenteam unter der Leitung von Küchenchef Markus Oelgarte täglich umsetzt. Die wiederholte Auszeichnung unterstreicht das hohe Niveau von Küche und Service in dem Resort. Das gastronomische Konzept des Hauses basiert auf der Verwendung frischer, saisonaler Zutaten, die täglich von regionalen und BIO-zertifizierten Partnerbetrieben bezogen werden. Das erfahrene Küchenteam vereint dabei handwerkliche Raffinesse mit modernen kulinarischen Ideen. Besonders hervorgehoben wird auch die Expertise im Bereich der Diätküche, die den gesundheitlichen Fokus des Resorts unterstützt. Doris Walter, Geschäftsführerin des Hauses, sprach dem Team ein großes Kompliment aus und zeigte sich erfreut über die Bestätigung durch Gault & Millau. Neben dem Hauptrestaurant steht auch das À la Carte-Restaurant „Bucklige Welt“ sowohl Hausgästen als auch externen Besuchern offen. An ausgewählten Terminen können Gäste dort feine österreichische Küche und regionale Spezialitäten genießen. Das Restaurant bietet ein breites Spektrum, vom Mittagessen bis zum eleganten Candle-Light-Dinner. Solche kulinarischen Angebote sind für Gesundheitsresorts in Österreich ein wichtiger Bestandteil der ganzheitlichen Ausrichtung und tragen dazu bei, die Aufenthaltsqualität deutlich zu erhöhen und das Haus als gehobenen Genussort zu positionieren. Das Gesundheitsresort Königsberg profitiert von der direkten Anbindung an die Region der Buckligen Welt in Niederösterreich, bekannt für ihre hochwertige landwirtschaftliche Produktion und ihre malerische Landschaft. Die Verbindung von regionalem Bezug, ausgewählter Produktqualität und gehobener Kochkunst bildet die

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Ryanair bewirbt alternative Weihnachtsreiseziele ab Deutschland und Österreich

Ryanair, nach eigenen Angaben Europas größte Fluggesellschaft, hat kurz vor Beginn der Adventszeit ihre Top-Empfehlungen für alternative Weihnachtsreiseziele für Passagiere aus Deutschland und Österreich vorgestellt. Die Airline zielt damit auf Reisende ab, die den Trubel traditioneller Weihnachtsmärkte meiden und stattdessen die Festtage in der Sonne oder in einem gänzlich anderen Ambiente verbringen möchten. Insgesamt stehen über 235 Ryanair-Ziele zur Auswahl. Zu den von Ryanair beworbenen Destinationen, die einen Kontrast zu heimischen Winterverhältnissen bieten, zählt in erster Linie Málaga in Spanien. Die Stadt an der Costa del Sol wird von zahlreichen deutschen Abflughäfen, darunter Berlin, Köln und Nürnberg, angeflogen und verspricht milde andalusische Sonne und eine entspannte Atmosphäre. Ebenfalls als Sonnenziel empfiehlt die Airline die Inselrepublik Malta, die mit milden mediterranen Tagen und historischen Festungsstädten wirbt und ab Köln, Memmingen und Wien erreichbar ist. Für Reisende, die zwar dem deutschen und österreichischen Weihnachtsrummel entgehen, aber dennoch eine festliche Winterstimmung suchen, bietet Ryanair Stockholm (Schweden) an. Die schwedische Hauptstadt wird als „festlicher Rückzugsort“ mit verschneiten Inseln, kerzenbeleuchteten Cafés und schlichten Weihnachtsmärkten beschrieben. Wer Kultur dem saisonalen Kitsch vorzieht, dem empfiehlt die Fluggesellschaft Athen (Griechenland), wo helle Wintertage und weltberühmte antike Sehenswürdigkeiten locken. Abgerundet wird die Liste durch die portugiesische Stadt Porto, die mit ihrer erstklassigen Küche und goldfarbenen Sonnenuntergängen am Douro-Fluss eine authentische winterliche Magie verspricht. Die Flüge zu diesen Zielen sind von mehreren deutschen Regionalflughäfen, darunter Düsseldorf Weeze, Frankfurt Hahn und Memmingen, sowie dem Flughafen Wien verfügbar. Die Airline nutzt die bevorstehende Hauptreisezeit auch, um auf ihre Geschenkkarten hinzuweisen. Diese sind

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Ernster Vorfall am Osloer Flughafen: Lithium-Batterie löst Feuer in SAS-Flugzeug aus

Ein geplanter Flug der Scandinavian Airlines (SAS) vom Flughafen Oslo-Gardermoen (OSL) musste am 14. Oktober 2025 abgebrochen werden, nachdem eine Lithium-Batterie in einem Handgepäckstück Feuer fing. Der Zwischenfall ereignete sich während des Einsteigevorgangs in einen Airbus A320neo, der nach Bergen fliegen sollte. Durch die schnelle Reaktion des Kabinenpersonals konnte eine sofortige Evakuierung der etwa 50 bereits an Bord befindlichen Passagiere eingeleitet werden. Acht Personen mussten mit Verdacht auf das Einatmen giftiger Dämpfe in ein Krankenhaus eingeliefert werden, konnten jedoch innerhalb von 48 Stunden wieder entlassen werden. Die norwegische Untersuchungsstelle für Flugunfälle (Accident Investigation Authority) stufte den Vorfall als ernstes Luftfahrtereignis ein, was die potenziell kritische Natur des Feuers an Bord eines Flugzeugs unterstreicht. Dramatische Szenen beim Einsteigen Die Rauchentwicklung wurde von der Kabinenbesatzung bemerkt, als Passagiere den Airbus A320neo mit der Kennung SE-RUR bestiegen. Der Rauch stieg aus dem Handgepäckstück eines Kunden auf, in dem sich die Lithium-Batterie entzündet hatte. Das Kabinenpersonal reagierte unverzüglich, indem es Rauchschutzhauben anlegte und das Flugzeug evakuierte. Zusätzlich wurde ein Halon-Feuerlöscher eingesetzt, um die Flammen zu bekämpfen. Laut dem Bericht der Untersuchungsbehörde gelang es den Besatzungsmitgliedern, den brennenden Koffer aus dem Flugzeug zu entfernen, woraufhin Flughafenpersonal die weiteren Löschversuche übernahm. Trotz des ersten Löschvorgangs entzündete sich das Feuer in der Batterie jedoch erneut, was die hartnäckige und gefährliche Natur von Lithium-Bränden verdeutlicht. Die Fähigkeit dieser Batterien, sich selbst wieder zu entzünden, erschwert die Kontrolle von Bränden im engen Raum einer Flugzeugkabine erheblich. Die wachsende Gefahr durch Lithium-Ionen-Akkus Der Vorfall in Oslo reiht sich ein in

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