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Konflikt um Pünktlichkeit: Flughafen Eindhoven entzieht Ryanair begehrte Slots wegen chronischer Verspätungen

Der Flughafen Eindhoven, der zweitgrößte Flughafen der Niederlande, hat der irischen Billigfluggesellschaft Ryanair in einem ungewöhnlichen Schritt zwei ihrer Landerechte entzogen. Der niederländische Slot-Koordinator Airport Coordination Netherlands (acnl) begründete die Sanktion mit der chronischen Unpünktlichkeit der Ryanair-Flüge, die im Durchschnitt eine Stunde Verspätung aufwiesen. Die entzogenen Slots betreffen zwei Verbindungen am Montag- und Donnerstagabend in der Hauptverkehrszeit, die während der Sommersaison 2026 (März bis Oktober) nicht mehr bedient werden dürfen. Ryanair hat das Vorgehen als „beispiellos, irrational und unverhältnismäßig“ kritisiert und Berufung bei den örtlichen Gerichten und der Europäischen Kommission eingelegt, während ein lokales Gericht bereits zugunsten des Flughafens entschieden hat. Der Kern des Konflikts: Zwei Abendflüge und die strikte Slot-Disziplin Der Entzug der Landerechte betrifft zwei spezifische Slots, die Ryanair für Flüge aus Sofia (sof) und Pisa (psa) jeweils am Montag- und Donnerstagabend um etwa 20:00 Uhr zugewiesen waren. Diese Zeiten sind an dem kapazitätsbeschränkten Flughafen Eindhoven, der strenge Lärmschutzbestimmungen und Nachtflugverbote einhalten muss, besonders sensibel. Wiederholte Verspätungen in diesen späten Abendstunden können einen Dominoeffekt auf andere Flüge und die Einhaltung der gesetzlichen Betriebsgrenzen des Flughafens haben. Die acnl, die für die faire und effiziente Zuteilung der begehrten Slots zuständig ist, erklärte, dass in einem Dreimonatszeitraum im Sommer 2025 über 30 dieser Flüge verspätet waren. Der Koordinator behauptet, Ryanair bereits wegen der anhaltenden Unpünktlichkeit gewarnt und sogar angedeutet zu haben, die schlechte Performance des Carriere sei „absichtlich“. Der Entzug von Slots ist eine Strafe, die in der Regel nur selten verhängt wird, was die Frustration des Flughafens und des

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Tui startet Direktflug von Wien nach Bodrum im Sommer 2026

Der Reiseveranstalter Tui erweitert sein Flugangebot in die Türkei und führt im Sommer 2026 erstmals eine Direktverbindung von Wien (VIE) nach Bodrum ein. Die neue Strecke, die in Kooperation mit der türkischen Fluggesellschaft AJet realisiert wird, startet am 26. Juni 2026. Bis zum 19. Oktober 2026 wird jeweils montags ein Flug in die als „St. Tropez der Türkei“ bekannte Ägäis-Destination angeboten. Die Aufnahme des Direktfluges ergänzt das bereits umfangreiche Türkeiprogramm von Tui optimal, das auch Verbindungen nach Antalya, Dalaman und Izmir umfasst. Bodrum gilt als vielseitiges Urlaubsziel an der türkischen Ägäis, das mit türkisblauen Buchten, einer charmanten Altstadt, einem lebendigen Nachtleben sowie hochwertigen All-inclusive-Angeboten Reisende anzieht. Die Region wird besonders für ihre Mischung aus Entspannung, Lifestyle und kulturellem Flair geschätzt. Tui bietet eine breite Palette an Unterkünften für unterschiedliche Zielgruppen in der Region Bodrum. Für aktive Paare und Singles wird der Fünf-Sterne-Club Tui Magic Life Bodrum hervorgehoben, der ein umfangreiches All-inclusive-Angebot mit Sport und Entertainment bietet. Familien finden im Xanadu Island auf einer privaten Halbinsel exklusiven Komfort. Luxusreisende können das Six Senses Kaplankaya buchen, das als Hideaway der Extraklasse mit preisgekrönten Spa-Angeboten und spektakulärem Ausblick beworben wird. Die Preise für eine siebentägige All-inclusive-Reise beginnen beispielsweise bei 1.476 Euro pro Person mit Flug ab Wien. Die Kooperation mit AJet, einer Marke, die in der Regel auf das türkische Inlands- und Kurzstreckennetz spezialisiert ist, ermöglicht Tui, die Kapazitäten für den österreichischen Markt zu erhöhen und die Reisezeit für Urlauber deutlich zu verkürzen. Die neue Verbindung unterstreicht die anhaltende Bedeutung der Türkei als

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Erste Direktverbindung Graz-London gestartet: BA Euroflyer nimmt Strecke auf

Am 21. November 2025 ist die erste Maschine der BA Euroflyer, der Tochtergesellschaft von British Airways, aus London am Flughafen Graz gelandet. Die neue Flugverbindung, die Graz und London Gatwick direkt miteinander verbindet, wurde von rund 70 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Tourismus feierlich empfangen. Die Strecke wird dreimal wöchentlich, jeweils am Montag, Mittwoch und Freitag, bedient und gilt als einziger Direktflug zwischen den beiden Städten. Die Aufnahme der Verbindung wird von den regionalen Vertretern als bedeutender Gewinn für alle Passagiersegmente gewertet. BA Euroflyer-Geschäftsführerin Karen Hilton betonte, dass der Flug mehr Auswahl biete, sei es für Geschäftsreisen, private Reisen oder das Besuchssegment („visit friends & relatives“). Die britische Botschafterin in Österreich, Lindsay Skoll, hob hervor, dass direkte Flugverbindungen die ohnehin hervorragenden bilateralen Beziehungen zwischen Österreich und dem Vereinigten Königreich in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur stärken. Für den Wirtschaftsstandort Steiermark wird die regelmäßige Anbindung an die Finanzmetropole London als großer Pluspunkt gesehen. Landesrat Stefan Hermann und Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom unterstrichen die Wichtigkeit der internationalen Erreichbarkeit für die exportorientierte Wirtschaft der Steiermark. Wirtschafts- und Tourismusstadtrat Kurt Hohensinner sieht in der Verbindung eine Positionierung von Graz als dynamische Drehscheibe zwischen Südosteuropa und einer der bedeutendsten Metropolen der Welt. Tourismusverbände planen bereits gezielte Kampagnen zur Erschließung des britischen Marktes. Wolfgang Malik, Eigentümervertreter des Graz Airports, betonte, dass die Direktverbindung ein lange verfolgtes Ziel darstelle und im Jubiläumsjahr der Übernahme des Airports durch die Holding Graz einen wichtigen Schritt darstelle. Die neue Linie soll die Standortqualität des Flughafens für die steirische Wirtschaft stärken.

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Drohnenaktivitäten legen Flughafen Eindhoven lahm und zwingen Militär zum Einsatz von Waffen

Der zivile und militärische Flugbetrieb am Flughafen Eindhoven (Eindhoven Airport, EHEH) in den Niederlanden musste am späten Samstagabend nach der Sichtung unbefugter Drohnen über Stunden eingestellt werden. Der Vorfall, der den zweitgrößten Flughafen des Landes nach Amsterdam Schiphol betraf, führte zu erheblichen Störungen im Flugplan und notwendigen Umleitungen von Flügen, unter anderem in den deutschen Luftraum. Die niederländische Verteidigung reagierte umgehend auf die Bedrohung und ergriff Maßnahmen, deren Details aus Sicherheitsgründen nicht mitgeteilt wurden. Dieser Vorfall steht in direktem Zusammenhang mit einem ähnlichen Ereignis, das sich bereits am Vorabend auf einem nahegelegenen militärischen Stützpunkt ereignet hatte, und verdeutlicht die zunehmende Herausforderung, die von unautorisierten Drohnenflügen für die nationale Sicherheit und den zivilen Luftverkehr ausgeht. Stillstand in Eindhoven und Umleitungen Die Drohnenaktivität am Samstagabend führte zur vollständigen Aussetzung sowohl des militärischen als auch des zivilen Flugbetriebs am Flughafen Eindhoven. Das Verteidigungsministerium, dem der Flughafen untersteht, bestätigte die Unterbrechung durch Minister Ruben Brekelmans auf der Plattform X. Die offizielle Mitteilung verwies auf ergriffene „Maßnahmen der Verteidigung“, wobei die Art der Intervention zum Schutz sensibler Informationen nicht näher erläutert wurde. Die Flughafensprecherin bestätigte die Störung, und die Webseite des Flughafens zeigte Umleitungen an, von denen auch Flughäfen in Deutschland betroffen waren. Der Flughafen Eindhoven ist ein bedeutender Knotenpunkt für den zivilen Low-Cost-Flugverkehr und dient gleichzeitig als wichtiger Stützpunkt der Königlich Niederländischen Luftwaffe. Die Störung demonstriert die kritische Abhängigkeit des zivilen Flugbetriebs von der Sicherheit und Unversehrtheit des Luftraums, insbesondere über militärisch genutzten oder dicht besiedelten Gebieten. Die mehrtägigen, aufeinanderfolgenden Vorfälle in der Region

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All Nippon Airways bietet kostenlose Inlandsflüge für Europareisende

Die japanische Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA) hat in Zusammenarbeit mit der Japan National Tourism Organization (JNTO) eine zeitlich begrenzte Kampagne gestartet, die Reisenden aus Österreich und Europa kostenlose Inlandsflüge innerhalb Japans ermöglicht. Die Aktion, die vom 24. November 2025 bis zum 31. Jänner 2026 für Buchungen gilt, zielt darauf ab, Touristen über die Hauptmetropolen hinaus in die regionalen Präfekturen des Landes zu locken. Kern der Initiative ist der „Stopover & Add-on Free Fare“, der es Kunden und Reisebüros erlaubt, maßgeschneiderte Reiserouten zu erstellen, ohne dass für bis zu zwei zusätzliche Zwischenstopps in der Economy Class im ANA-Inlandsnetz zusätzliche Tarifkosten anfallen. Passagiere können so nahtlos und kostengünstig zwischen den großen Eingangsstädten wie Tokio oder Kyoto und weniger bekannten Zielen wählen. Dies umfasst Regionen wie die raue Landschaft von Tohoku, die Onsen-Städte von Kyushu oder die tropischen Inseln von Okinawa. Die Flugdienstleistung selbst ist kostenlos, jedoch können Steuern und andere Gebühren anfallen. Die Kampagne reagiert auf den jüngsten Tourismus-Boom in Japan, das 2024 knapp 37 Millionen internationale Besucher verzeichnete. Trotz des Rekordzustroms konzentriert sich die Masse der Reisenden weiterhin stark auf eine Handvoll bekannter Städte. Obwohl über 90 Prozent der Einreisenden angegeben haben, regionale Gebiete besuchen zu wollen, haben dies tatsächlich weniger als 10 Prozent getan. ANA möchte durch den Zugang zu ihrem Inlandsnetz mit über 40 Zielen die Erkundung der Regionen einfacher und erschwinglicher gestalten, um den Tourismusstrom ausgeglichener zu verteilen. Die Aktion bietet eine befristete Gelegenheit, die kulturelle Vielfalt Japans ausführlicher zu erkunden. Nach dem 31. Jänner 2026 wird

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Air New Zealand droht im Dezember massiver Streik: Kabinenpersonal fordert bessere Bedingungen und äußert Sicherheitsbedenken

Die neuseeländische Fluggesellschaft Air New Zealand sieht sich mit einer ernsten Bedrohung des Flugbetriebs konfrontiert, nachdem die Gewerkschaften E tū und FAANZ für den 8. Dezember 2025 zu einem umfassenden Streik aufgerufen haben. Rund 1.250 Mitglieder, hauptsächlich Kabinenpersonal, werden voraussichtlich an der ganztägigen Arbeitsniederlegung teilnehmen, nachdem monatelange Tarifverhandlungen über Löhne und Arbeitsbedingungen gescheitert waren. Die Fluggesellschaft hat bereits eine Reiseinformation an ihre Passagiere herausgegeben. Die Gewerkschaften begründen den Streik nicht nur mit der Forderung nach einer fairen Bezahlung, die über dem Inflationsniveau liegt, sondern warnen explizit vor einer steigenden Ermüdungsgefahr und einer sinkenden Arbeitsmoral, die die Sicherheit des Flugbetriebs gefährden könnte. Air New Zealand arbeitet intensiv daran, eine Einigung zu erzielen und Beeinträchtigungen für die Kunden zu vermeiden. Der Streitpunkt: Überlastung und mangelnde Wertschätzung Der geplante Streik, der am 8. Dezember 2025 zu unterschiedlichen Zeiten sowohl die Regionalflotten (geplant zwischen 05:00 und 23:00 Uhr) als auch die nationalen und internationalen Flotten (geplant zwischen 00:01 und 23:59 Uhr) betreffen soll, ist die Eskalation eines tiefgreifenden Konflikts. Die Gewerkschaften E tū und FAANZ, die das Kabinenpersonal vertreten, betonen, dass das jüngste Angebot von Air New Zealand die Verantwortung, den Druck und die mit der Arbeit verbundenen Ermüdungsrisiken nicht angemessen widerspiegele. Ein Sprecher der Gewerkschaft E tū äußerte die Besorgnis der Beschäftigten, dass das Unternehmen „Effizienz über das Wohlbefinden der Besatzung stellt“. Viele Mitarbeiter berichteten von bereits überdehnten Dienstplänen und einer allgemeinen Überlastung. Die Gewerkschaft argumentiert, dass die Forderung des Unternehmens nach höherer Produktivität die Ermüdungsgefahr („fatigue risk“) massiv erhöhe. Ermüdung im Luftverkehr

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Lufthansa sichert FMO-Verbindung nach München – Bundesregierung greift bei Standortkosten ein

Die größte deutsche Fluggesellschaft Lufthansa hat entschieden, die innerdeutsche Flugstrecke vom Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) zum Drehkreuz München (MUC) auch im Jahr 2026 fortzuführen. Diese Entscheidung erfolgte, nachdem Lufthansa zuvor öffentlich über die Einstellung der Verbindung diskutiert hatte. Als Hauptgrund für die drohende Streichung nannte die Airline die im europäischen Vergleich zu hohen hoheitlichen Standortkosten an deutschen Flughäfen. Die Sicherung der seit über 40 Jahren bestehenden Verbindung ist das Resultat einer konzertierten Aktion von regionalen Politikern, Wirtschaftsführern und Verbänden, die sich massiv bei der Bundesregierung für den Erhalt der Strecke einsetzten. Daraufhin beschloss die Bundesregierung ein Maßnahmenpaket zur Entlastung der Luftfahrtbranche. Dieses Paket sieht die Rücknahme der im Jahr 2024 erfolgten Erhöhung der Luftverkehrsteuer vor und setzt die geplante Erhöhung der Flugsicherungskosten aus. Prof. Dr. Rainer Schwarz, Geschäftsführer des FMO, und der designierte Geschäftsführer Andrés Heinemann bedankten sich ausdrücklich für das Engagement der Region. Sie hoben hervor, dass die breite Unterstützung von Politik und Wirtschaft maßgeblich dazu beigetragen habe, die Wirtschaftsregion weiterhin über das wichtige Drehkreuz München mit der Welt verbunden zu halten. Nun sei es entscheidend, dass die vier Mal täglich mit Airbus A319/320 bediente einstündige Flugverbindung auch weiterhin intensiv genutzt wird. Die Entscheidung der Lufthansa und die Reaktion der Bundesregierung unterstreichen die kritische Bedeutung der hohen Betriebskosten für die Luftfahrt in Deutschland. Die Luftverkehrsteuer, die in Deutschland höher ist als in vielen europäischen Nachbarländern, wurde von Branchenverbänden lange als Wettbewerbsnachteil angeprangert, der insbesondere regionale Verbindungen gefährde. Die nun erfolgte Entlastung soll dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Flughäfen, insbesondere

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Flughafen Hahn positioniert sich mit kasachischem Partner als wichtige Drehscheibe im Europa-Asien-Verkehr

Der Flughafen Hahn im Hunsrück baut seine internationale Frachtkapazität strategisch aus. Durch die Bekanntgabe einer Kooperation mit dem Aktau International Airport in Kasachstan soll der Cargo-Bereich des rheinland-pfälzischen Flughafens maßgeblich weiterentwickelt werden. Die Partnerschaft zielt darauf ab, die Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und Kasachstan zu vertiefen und den Hahn als bedeutendes Transitfracht-Drehkreuz auf den Strecken zwischen Europa und Asien zu etablieren. Erste Erfolge der Zusammenarbeit sind bereits sichtbar: Zwei Frachtflüge wurden bereits durchgeführt, zwei weitere sind in Kürze geplant, was die vielversprechenden Frachtpotenziale zwischen den Regionen belegt. Der strategische Wert des Flughafens Aktau Der Aktau International Airport (SCO) liegt strategisch günstig am Kaspischen Meer und dient als wichtige Schnittstelle für den Güterverkehr zwischen Ost und West. Seine geografische Position ermöglicht es, als zentrales Tor für den Luftfrachtverkehr über die transkaspische Route oder die sogenannten Mittleren Korridore aufzutreten. Aktau wird somit als Flughafen mit hohem Potenzial für die Entwicklung und den Aufbau eines Transitfracht-Drehkreuzes auf den Strecken zwischen Europa und Asien angesehen. Die traditionellen Luftfrachtrouten zwischen Europa und Asien, die oft den russischen Luftraum nutzten, sind aufgrund geopolitischer Konflikte und Sanktionen stark beeinträchtigt. Dies hat zu einer massiven Verschiebung von Frachtströmen geführt und die Bedeutung alternativer Routen, wie jene über Kasachstan und Zentralasien, signifikant erhöht. Die Zusammenarbeit mit Aktau ermöglicht es dem Flughafen Hahn, direkt an diesen neu entstehenden, strategisch wichtigen Frachtkorridoren teilzuhaben und seine Position in einem sich dynamisch verändernden globalen Logistikmarkt zu stärken. Fokus auf Frachtgeschäft und operative Synergien Die Partnerschaft zwischen dem Flughafen Hahn und dem Aktau International Airport

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Johann Strauss Festjahr 2025 geht mit Gala und Kino-Retrospektive zu Ende

Das Festjahr Johann Strauss 2025 Wien, eine Initiative der Wien Holding, tritt mit dem Programmschwerpunkt „Wien in Strauss und Braus“ in seine letzte Phase ein. Der abschließende Veranstaltungsreigen im Dezember beleuchtet die Facetten des Walzerkönigs von Filmgeschichte bis zur zeitgenössischen Tanzinterpretation. Höhepunkt ist die feierliche Abschlussgala am Silvesterabend im Theater an der Wien. Zwischen dem 11. und 30. Dezember lädt das Filmarchiv Austria ins METRO Kinokulturhaus zur Retrospektive „Walzerkönig & Kino“ ein. Die filmhistorische Reise zeigt, welche Spuren Johann Strauss im internationalen Kino hinterlassen hat. Die Auswahl reicht von Klassikern wie Alfred Hitchcocks Waltzes from Vienna und Willi Forsts Wiener Blut bis hin zu Stanley Kubricks Einsatz des Walzers in 2001: A Space Odyssey. Ein weiteres zentrales Ereignis ist die österreichische Erstaufführung des Tanzstücks „Imperial Ball“ von Star-Choreograf Sidi Larbi Cherkaoui ab dem 3. Dezember in der Halle E im MuseumsQuartier Wien. Die Produktion, die nach erfolgreicher Premiere in Genf nach Wien kommt, wird gemeinsam mit dem Ensemble des Ballet du Grand Théâtre de Genève und live begleitet vom Wiener KammerOrchester unter der Leitung von Constantin Trinks inszeniert. Das Stück soll festliche Traditionen befragen und neu beleuchten. Der offizielle Abschluss des Jubiläumsjahres findet am 31. Dezember 2025 im Theater an der Wien statt. Unter dem Titel „By(e) Strauss“ wird mit prominenten Künstlern wie Nikolaus Habjan, Martin Grubinger und Ankathie Koi, die bereits die Eröffnung gestalteten, sowie weiteren Gästen wie Max Emanuel Cencic und Miriam Kutrowatz, ein musikalischer Abschiedsgruß gefeiert. Das Programm umfasst zudem letzte Vorstellungen von Strauss-Operetten wie Aschenbrödels Traum

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Strategische Neuausrichtung im Norden: Finnair plant Milliardeninvestition in die Europa-Flotte nach dem Wegfall des Asien-Vorteils

Die finnische Fluggesellschaft Finnair steht vor einer fundamentalen strategischen Neuausrichtung und kündigt eine umfangreiche Investition in ihre Kurz- und Mittelstreckenflotte an. In den Jahren 2026 bis 2029 plant der Carrier, zwischen 2,0 und 2,5 Milliarden Euro in neue Flugzeuge zu investieren. Diese massive Flottenerneuerung ist die direkte Konsequenz aus dem Wegfall des langjährigen Wettbewerbsvorteils auf den lukrativen Asien-Routen. Seit dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine ist der effiziente Flugverkehr über den russischen Luftraum nach Asien blockiert, was Finnair zur Neupositionierung im europäischen Markt zwingt. Die Verhandlungen mit Flugzeugherstellern und Leasinggesellschaften sind bereits im Gange, wobei das Management in Helsinki auch die kurzfristige Beschaffung gebrauchter Flugzeuge prüft, um das Angebot schnell auszuweiten. Das Ende des strategischen Standortvorteils Über viele Jahre hinweg profitierte Finnair von einer einzigartigen geografischen Position. Der Flughafen Helsinki-Vantaa diente als idealer Hub, um Ziele in Asien effizient und zeitsparend über den russischen Luftraum anzufliegen. Diese Abkürzung ermöglichte es Finnair, kürzere Flugzeiten und geringere Betriebskosten im Vergleich zu vielen europäischen Konkurrenten zu erzielen, die aufgrund der geografischen Lage gezwungen waren, südlichere oder längere Routen zu nutzen. Der Carrier hatte sich dementsprechend strategisch stark auf den lukrativen Transitverkehr zwischen Europa und Asien konzentriert. Mit der Verhängung von Sanktionen und der gegenseitigen Schließung des russischen Luftraums für westliche Fluggesellschaften im Jahr 2022 änderte sich die Geschäftsgrundlage von Finnair abrupt und dramatisch. Flüge nach Asien müssen nun lange Umwege fliegen, oft südlich entlang der russischen Grenze oder über den Südpazifik, was die Flugzeiten drastisch verlängert, den Treibstoffverbrauch erhöht und die Attraktivität der

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