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Air Senegal tätigt größte Flottenbestellung mit neun Boeing 737-Max-8

Air Senegal hat sich im Rahmen der Dubai Airshow zum Kauf von neun Flugzeugen des Typs Boeing 737-Max-8 verpflichtet. Es handelt sich um die größte Flottenanschaffung in der Geschichte der senegalesischen Fluggesellschaft und um die erste Boeing-Bestellung seit dem Jahr 2004. Diese strategische Investition soll die geplanten Expansionsbestrebungen von Air Senegal unterstützen, sowohl im regionalen Netzwerk Westafrikas als auch auf interkontinentalen Langstrecken von ihrem Drehkreuz in Dakar. Die neuen Flugzeuge des Typs 737-8 werden zum Kernstück der modernisierten Single-Aisle-Flotte (Schmalrumpfflotte). Die Reichweite und Kapazität dieser Maschinen ermöglichen es der Airline, neue Verbindungen nach Europa, in den Nahen Osten und nach Nord- und Südamerika zu eröffnen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Einführung von Direktflügen zu sekundären europäischen Städten, wodurch Passagiere die Umwege über große kontinentaleuropäische Knotenpunkte vermeiden können. Dies unterstreicht die Strategie, Dakar als wichtiges westafrikanisches Luftverkehrsdrehkreuz zu etablieren. Tidiane Ndiaye, der CEO von Air Senegal, bezeichnete die Akquisition als einen bedeutenden Meilenstein, der die Flotte stärke und modernisiere und das Wachstum in der Region und interkontinental unterstütze. Die Boeing 737-8 ist darauf ausgelegt, bis zu 178 Passagiere zu befördern und verfügt über eine Reichweite von bis zu 3.500 nautischen Meilen (rund 6.480 Kilometer). Durch die geplante Indienststellung der neuen Jets will die Airline ihre Betriebskosten auf dem wachsenden Streckennetz senken. Der Flugzeughersteller Boeing sieht in Afrika einen aufstrebenden Markt und prognostiziert, dass afrikanische Fluggesellschaften in den nächsten 20 Jahren mehr als 1.200 neue Flugzeuge benötigen werden, wobei der Großteil auf Schmalrumpfflugzeuge entfällt. Die Entscheidung von Air Senegal für

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Flughafen BER sichert 1,2 Milliarden Euro Refinanzierung vorzeitig

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) hat einen wichtigen Schritt in Richtung ihrer finanziellen Selbstständigkeit vollzogen. Dem Unternehmen gelang die vorzeitige und erfolgreiche Platzierung eines umfassenden Refinanzierungspakets in Höhe von 1,2 Milliarden Euro am Kapitalmarkt. Mit der neuen Finanzierung, die eine Laufzeit von fünf Jahren hat, sollen verbürgte Altverbindlichkeiten aus der Bauzeit des Flughafens Berlin Brandenburg (BER) abgelöst werden. Das Konsortium für die Finanzierung setzt sich aus zwölf Banken zusammen, darunter deutsche, europäische und internationale Kreditinstitute, einschließlich Handelsbanken, Landes- und Förderbanken. An der Spitze des Konsortiums stehen die NORD/LB Norddeutsche Landesbank und die Commerzbank AG. Recherchen zufolge war das Interesse der Banken so groß, dass die Finanzierung deutlich überzeichnet war, was die gestärkte Reputation der FBB und die positive Geschäftsentwicklung des BER widerspiegelt. Die Geschäftsführung der FBB betonte, dass die Refinanzierung aus eigener Kraft, ohne die bisher notwendigen Gesellschafterbürgschaften, einen gemeinsamen Erfolg darstellt, der auf wirtschaftlicher Disziplin basiert. Der Flughafen BER wurde Ende Oktober 2020 unter den schwierigen Rahmenbedingungen der Corona-Pandemie eröffnet. Als Reaktion auf die Krise erarbeitete die FBB gemeinsam mit ihren Gesellschaftern – den Ländern Berlin und Brandenburg sowie der Bundesrepublik Deutschland – ein Gesamtfinanzierungskonzept. Dieses beinhaltete Eigenkapitalzuführungen von bis zu 2,4 Milliarden Euro zur Teilentschuldung des Unternehmens und zur Erreichung der finanziellen Selbstständigkeit. Die jetzt erfolgte Refinanzierung löst einen ursprünglich im Juli 2026 fälligen Konsortialkredit ab und ist ein wesentlicher Bestandteil dieses Finanzplans. Ein positiver Nebeneffekt der erfolgreichen Kapitalmarkttransaktion betrifft die letzte geplante Eigenkapitalzuführung der Gesellschafter. Diese ist für Februar 2026 vorgesehen und soll der Tilgung der

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Geplante Demonstrationen der Allegiant Air Piloten: Informatives Streikpostieren als Druckmittel in festgefahrenen Tarifverhandlungen

Am 18. November 2025 bereiteten sich Piloten der US-amerikanischen Fluggesellschaft Allegiant Air auf ein koordiniertes, informatives Streikpostieren vor. Die von der Gewerkschaft Teamsters Local 2118 vertretenen Piloten planen, an insgesamt 22 US-Flughäfen, an denen Allegiant Crews stationiert sind, öffentlichkeitswirksame Demonstrationen abzuhalten. Ziel dieser Aktion ist es, nach fast fünf Jahren festgefahrener Tarifverhandlungen den Druck auf die Unternehmensleitung von Allegiant zu erhöhen. Die Gewerkschaft, die mehr als 1.400 Piloten vertritt, wirft dem Billigflieger vor, auf Zugeständnissen zu beharren und warnt davor, dass Allegiant angesichts der Nichtbeachtung von Forderungen nach besserer Bezahlung und besseren Arbeitsbedingungen Gefahr läuft, erfahrenes Personal an die Konkurrenz zu verlieren. Obwohl die Piloten im Vorfeld mit über 97 Prozent der Stimmen für die Genehmigung eines Streiks gestimmt hatten, handelt es sich bei der geplanten Aktion am Dienstag um ein informatives Streikpostieren und nicht um einen tatsächlichen Arbeitskampf. Der Flugbetrieb von Allegiant Air wird voraussichtlich normal verlaufen, da die Piloten weiterhin fliegen werden. Die Aktion, die unter dem US-amerikanischen Railway Labor Act erlaubt ist, soll die Öffentlichkeit auf den anhaltenden Arbeitskonflikt aufmerksam machen, ohne den Flugverkehr zu stören. Die gewerkschaftliche Aktion markiert einen neuen Höhepunkt in einem Arbeitsstreit, der die Stabilität der Personalbasis des Freizeitfluganbieters zunehmend infrage stellt. Fünf Jahre Verhandlungen ohne Konsens Die Verhandlungen zwischen den Teamsters Local 2118 und Allegiant Air ziehen sich bereits seit nahezu fünf Jahren hin, ohne dass ein Tarifvertrag zustande gekommen ist. Die Gewerkschaft kritisiert scharf die Verhandlungstaktik des Unternehmens und behauptet, Allegiant würde trotz des florierenden Luftverkehrsmarktes und der Expansion des eigenen

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Französische Flugsicherung testet Wettertools zur Reduktion von Flugverspätungen

Die Direction des Services de la Navigation Aérienne (DSNA), die Flugsicherungsbehörde Frankreichs, hat gemeinsam mit dem Technologieanbieter SITA erfolgreich den Einsatz von Echtzeit-Wettertools in der Flugverkehrskontrolle erprobt. Ziel des Tests war die Verbesserung des Wettermanagements in einem der verkehrsreichsten Lufträume Europas, da Gewitter und Turbulenzen regelmäßig zu Tausenden von Verspätungen und zu Kapazitätsengpässen führen. Das sogenannte Proof-of-Concept fand im Sommer und Herbst 2025 im Area Control Centre (ACC) Reims statt. Dort wurden die SITA-Systeme Enhanced Weather Awareness System (eWAS) und Mission Watch eingesetzt. Diese Tools liefern dieselben detaillierten Live-Wetterdaten, die bereits von Piloten und Flugdisponenten der Airlines genutzt werden. Über einen Zeitraum von 21 Tagen, an denen wetterbedingte Kapazitätseinschränkungen auftraten (Juli bis Oktober 2025), verfolgten und reagierten die DSNA-Flussmanager auf schnell wechselnde Wetterbedingungen in verschiedenen Sektoren. Die Ergebnisse der Versuchsphase waren laut DSNA eindeutig positiv und weisen auf eine erhebliche operative Steigerung hin. Durch die präzisere Vorhersage von Wetterschwankungen konnten die wetterbedingten Verspätungen um bis zu 65 Prozent reduziert werden. Dies entspricht einer geschätzten Einsparung von 60.000 bis 105.000 Minuten an Flugverzögerungen im Testzeitraum. Diese Verbesserungen in der Abwicklung führten auch zu direkten finanziellen Vorteilen für die Flugsicherung: Es konnten 2.700 zusätzliche Flüge abgewickelt werden, was bei einer durchschnittlichen Streckengebühr von 750 Euro pro Flug Mehreinnahmen von rund 2,02 Millionen Euro generierte. Während der Erprobung wurde die Sicherheit des Luftverkehrs zu keiner Zeit beeinträchtigt. Gael Barbezier, Einsatzleiter im ACC Reims, hob hervor, dass durch die einheitliche Informationsbasis eine präzise Anpassung der Kapazität an die Wetterlage möglich war, ohne unnötige Verkehrsbeschränkungen

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Gulf Air bekräftigt Flottenstrategie: Definitiver Kaufvertrag für 15 Boeing 787 Dreamliner unterzeichnet

Die staatliche Fluggesellschaft Bahrains, Gulf Air, hat auf der Dubai Airshow 2025 einen entscheidenden Schritt zur langfristigen Flottenerneuerung vollzogen. Am zweiten Messetag unterzeichnete die Airline einen definitiven Kaufvertrag mit dem US-amerikanischen Hersteller Boeing über 15 Langstreckenflugzeuge des Typs 787 Dreamliner, zuzüglich Optionen für drei weitere Maschinen. Diese Vereinbarung festigt die jahrzehntelange Partnerschaft zwischen Gulf Air und Boeing und stellt einen Eckpfeiler in der Expansionsstrategie der Fluggesellschaft dar, die darauf abzielt, ihre globale Konnektivität zu stärken und Bahrains Luftverkehrssektor als regionales Zentrum weiterzuentwickeln. Die Unterzeichnung durch den neuen CEO von Gulf Air, Martin Gauss, und Brad McMullen, Senior Vice President of Commercial Sales and Marketing von Boeing, finalisiert die bereits im Sommer 2025 eingeleiteten Verhandlungen. Die Bestätigung des Kaufs des Dreamliners, der für seine operative Effizienz und den hohen Passagierkomfort bekannt ist, wird als ein klares Signal für die strategische Ausrichtung der Airline gewertet. Der Kauf steht zudem im Kontext einer breiteren Welle von Boeing-Aufträgen aus dem Nahen Osten, die durch diplomatische Initiativen der US-Regierung gefördert wurden. Endgültige Vereinbarung nach politischer Anbahnung Die definitive Kaufvereinbarung, die am 18. November 2025 am Rande der Dubai Airshow unterzeichnet wurde, ersetzt und übertrifft die im Juli 2025 bekannt gegebene Absichtserklärung. Im Sommer hatte Gulf Air zunächst eine Vereinbarung über zwölf 787 Dreamliner mit Optionen für sechs weitere Jets gemeldet. Die damalige Ankündigung fand in Anwesenheit der US-Regierung, einschließlich des Handelsministers, statt und war Teil der Bemühungen von US-Präsident Donald Trump, die Verteidigungs- und Wirtschaftskooperationen mit den Golfstaaten zu erweitern. Die nun finalisierte Bestellung von

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Flughafen München startet Winter-Eventreihe „Frozen Wonders“ im Airbräu

Der Flughafen München bereitet sich auf die Wintersaison vor und kündigt eine neue gastronomische Veranstaltungsreihe unter dem Titel „Frozen Wonders“ an. Ab Ende November verwandelt sich die Airbräu-Tenne am Flughafen in eine immersive Winterwelt. Durch den Einsatz aufwendiger Lichtinstallationen und Inszenierungen soll für die Besucher eine erlebbare Szenerie aus verschneiten Wäldern, glitzernden Berglandschaften und tiefblauen Eiswelten geschaffen werden. Die Eventreihe bietet Gästen zwei verschiedene Formate an: den „Frozen Brunch“ an ausgewählten Advents- und Feiertagen sowie das abendliche „Frozen Dinner“. Der Brunch, der mehrmals im Advent und an den Weihnachtsfeiertagen (30. November, 7., 14., 21., 25. und 26. Dezember) stattfindet, lockt mit einem umfangreichen Buffet. Dieses umfasst neben Frühstücksklassikern auch kalte und warme Speisen wie Spanferkel, Ente von der Tranchierstation und diverse Fisch- sowie vegetarische Spezialitäten, ergänzt durch eine Auswahl an Desserts. Das Abendformat „Frozen Dinner“ (an fünf ausgewählten Terminen im November und Dezember) bietet ein exklusives Drei-Gänge-Menü, das unter anderem eine Maronencremesuppe und die Wahl zwischen Entenbrust, Wolfsbarschfilet oder einem veganen Hauptgericht umfasst, abgerundet durch winterliche Desserts. Beide Angebote inkludieren ein Getränkepaket, das frisch gebrautes Airbräu-Bier, Weine, Prosecco, Säfte und Softdrinks beinhaltet. Die Preise für den Brunch liegen für Erwachsene bei 65 Euro, während das abendliche Drei-Gänge-Menü für Erwachsene 99 Euro kostet. Die Veranstaltung ist als Erlebnisgastronomie konzipiert, welche die Gäste bereits vor oder während der Reisezeit in eine festliche Atmosphäre versetzen soll. Zusätzliche Recherchen bestätigen, dass der Flughafen München regelmäßig in Erlebnis-Gastronomie und nicht-fliegerische Angebote investiert, um die Verweildauer der Besucher und Reisenden zu erhöhen. Das Airbräu, Europas einziges

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Air Asia X plant Expansion in europäischem Langstreckennetzwerk

Der asiatische Billigfluganbieter Air Asia X (AAX) plant eine signifikante Ausweitung seiner Langstreckenaktivitäten nach Europa im kommenden Jahr. Dies gab der Vorstandsvorsitzende der Fluggesellschaft, Benyamin Ismail, im Rahmen eines Pressegesprächs in der Türkei bekannt. Die Expansionspläne erfolgen unmittelbar nach der Wiederaufnahme der Direktflüge zwischen dem Heimatdrehkreuz Kuala Lumpur und Istanbul, welche die Rückkehr der Airline auf den europäischen Kontinent nach einer mehrjährigen Unterbrechung infolge weitreichender Restrukturierungsmaßnahmen markiert. Die aggressive Strategie zielt darauf ab, Asien über den Knotenpunkt Istanbul hinaus mit weiteren europäischen Metropolen zu verknüpfen und damit die globale Reichweite des Unternehmens zu erhöhen. Rückkehr auf den europäischen Markt beginnt in Istanbul Der Flugbetrieb von Air Asia X in die Türkei wurde am 14. November aufgenommen, womit die Fluggesellschaft erstmals nach ihrer umfassenden Neuausrichtung wieder europäische Ziele direkt anfliegt. Zuvor musste die Airline, die sich auf kosteneffiziente Langstreckenflüge spezialisiert, aufgrund der massiven Betriebseinschränkungen während der weltweiten Pandemie eine tiefgreifende Umstrukturierung durchlaufen. Diese beinhaltete die Konsolidierung von Routen und Flottenkapazitäten. Die Verbindung zwischen Kuala Lumpur (KUL) und Istanbul (IST) wird zunächst mit einer geringeren Frequenz angeboten, jedoch strebt CEO Ismail eine schnelle Aufstockung auf tägliche Verbindungen an. Die Wahl Istanbuls als Brückenkopf für die europäische Expansion ist strategisch bedeutsam. Istanbul dient nicht nur als attraktives Endziel, sondern auch als wichtiges Transitdrehkreuz, das Asien mit dem Mittelmeerraum und Südosteuropa verbindet. Die Route wird mit dem Großraumflugzeug Airbus A330-300 bedient, das die Airline in einer kosteneffizienten Konfiguration betreibt. Air Asia X sieht in der Türkei einen wachsenden Markt sowohl für den Tourismus als

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IATA kritisiert Pläne des EU-Parlaments zur Reform der Fluggastrechte

Die International Air Transport Association (IATA) hat ihre große Besorgnis über die vom Europäischen Parlament vorgeschlagenen Reformen der EU-Verordnung 261/2001 (Fluggastrechte) bekräftigt. Nach Ansicht des Luftfahrtverbands würden die Pläne des Parlaments die bekannten Mängel der Verordnung nicht nur verfestigen, sondern verschärfen, was letztendlich zu steigenden Kosten für Verbraucher und Fluggesellschaften führen würde, ohne die Hauptanliegen der Passagiere zu lösen. Der Europäische Rat hatte im Juni 2025 bereits Änderungen an der Verordnung beschlossen, um die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Luftfahrt zu stärken. Die wichtigste dieser Reformen war die Anhebung der Entschädigungsschwellen für Verspätungen, um Fluggesellschaften Anreize zu geben, verspätete Flüge durchzuführen, anstatt sie zu streichen. Konkret sollten die Schwellen für Entschädigungsansprüche von drei auf vier Stunden bei Kurzstreckenflügen und auf neun Stunden bei Langstreckenflügen erhöht werden. Das Europäische Parlament plant nun jedoch, diese Verbesserungen zu revidieren und darüber hinaus zusätzliche Maßnahmen einzuführen, wie die verpflichtende kostenlose Mitnahme eines Handgepäckstücks. Die IATA kritisiert, dass für solche Regelungen kein erkennbarer Passagierwunsch bestehe und die Kosten letztlich auf die Flugpreise umgelegt würden. Die IATA stützt ihre Argumentation auf eine eigene Passagierumfrage vom Mai 2025, wonach 72 Prozent der Befragten den günstigsten Flugtarif bevorzugen und zusätzliche Leistungen nur bei Bedarf bezahlen möchten. Zudem hätten 97 Prozent der Passagiere ihren letzten Flug als zufriedenstellend bewertet. Eine IATA-Analyse von Eurocontrol-Statistiken zeige zudem, dass weniger als ein Prozent aller Flüge mehr als drei Stunden Verspätung aufweisen. Dies führe dazu, dass 99 Prozent der Passagiere die Kosten für ein Entschädigungssystem mittragen, von dem nur ein kleiner Teil profitiere. Generaldirektor Willie

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Discover Airlines und Verdi einigen sich auf Schutz bei Fluguntauglichkeit

Die Fluggesellschaft Discover Airlines, eine Tochter des Lufthansa-Konzerns, und die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi haben nach mehrmonatigen Verhandlungen eine umfassende Einigung über die Absicherung des fliegenden Personals beim Berufsrisiko der Fluguntauglichkeit erzielt. Die neue Regelung bietet den rund 2.000 Beschäftigten in Cockpit und Kabine Schutz vor dem Verlust ihres Arbeitsplatzes und damit ihres Einkommens aufgrund krankheitsbedingter oder dauerhafter Fluguntauglichkeit. Dieser Abschluss gilt in der Branche als bedeutender Fortschritt und setzt neue Maßstäbe, insbesondere im Vergleich zu den Regelungen bei anderen Fluggesellschaften innerhalb und außerhalb des Lufthansa-Konzerns. Der Kern der Vereinbarung liegt in der Einführung einer kollektiven Versicherung für Cockpitpersonal, deren Beiträge vollständig von Discover Airlines übernommen werden, sowie in deutlich erhöhten Abfindungsregelungen und Zuschüssen für Kabinenpersonal. Die Einigung verschafft der Belegschaft des Ferienfliegers eine höhere finanzielle Sicherheit und stellt einen wichtigen Erfolg für die Gewerkschaft Verdi dar, die erst 2024 erstmals Tarifverträge bei Discover Airlines durchsetzen konnte. Umfangreiche Absicherung für Cockpitpersonal Die Einigung sieht eine weitreichende kollektive Absicherung für alle Cockpitbeschäftigten vor, die unabhängig von ihrem Lebensalter und ihrer Betriebszugehörigkeit gilt. Die Beiträge für diese kollektive Versicherung werden vollständig von Discover Airlines getragen. Die Höhe der Versicherungssummen bei dauerhafter Fluguntauglichkeit staffelt sich nach der Position des Personals: Alternativ zur kollektiven Versicherung haben Piloten die Möglichkeit, sich für einen jährlichen Zuschuss von 2.100 Euro zu entscheiden, den sie für ihre private Loss-of-Licence (lol)-Versicherung verwenden können. Diese lol-Versicherungen sind in der Luftfahrtbranche gängig, um das finanzielle Risiko des Verlusts der Fluglizenz aus medizinischen Gründen abzufedern. Die Möglichkeit, zwischen kollektiver Absicherung und privatem Zuschuss zu

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AJet erweitert Streckennetz ab Hamburg: Neue Direktflüge nach Bodrum

Die türkische Fluggesellschaft AJet erweitert ihren Flugplan ab dem Hamburg Airport und nimmt eine neue Direktverbindung an die türkische Ägäisküste auf. Ab dem 27. Juni 2026 verbindet AJet Norddeutschland zweimal wöchentlich mit der Ferienregion Bodrum. Die Flüge, die jeweils am Donnerstag und Samstag stattfinden, sind ab sofort über die Website der Fluggesellschaft sowie über den offiziellen Partner Tui buchbar. Die neue Route soll die hohe Nachfrage nach Direktverbindungen in beliebte Urlaubsregionen während der Sommersaison bedienen. Dirk Behrens, Leiter Aviation am Hamburg Airport, zeigte sich erfreut über die Ergänzung des Streckennetzes. Die Hafenstadt Bodrum, die sich von einem ehemaligen Fischerdorf zu einem modernen Ferienzentrum entwickelt hat, gilt als attraktives Ziel. Sie lockt Reisende mit einer malerischen Altstadt, kristallklarem Wasser und vielfältigen Freizeitmöglichkeiten an der Ägäis. Für Reisende aus Norddeutschland stellt die neue Verbindung eine weitere bequeme Nonstop-Option in die Türkei dar. Mit der Aufnahme der Bodrum-Route (BJV) baut AJet, die Low-Cost-Marke von Turkish Airlines, ihre Präsenz am Hamburger Flughafen weiter aus. Bislang verband AJet Hamburg bereits mit dem Flughafen Istanbul-Sabiha Gökçen (SAW), der als wichtiges Drehkreuz in der Türkei fungiert. Die neue touristische Verbindung stärkt das Angebot der Airline im Sommerflugplan und erhöht die Auswahl für Fluggäste ab Hamburg. Der Erstflug nach Bodrum ist für den 27. Juni 2026 geplant, mit Abflugzeiten um 12:35 Uhr an beiden Flugtagen.

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