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Sylt-Vorfall: Klimakleber müssen sich vor Gericht verantworten

Die Klimakleber der „Letzten Generation“ sind  erneut in den Fokus der Justiz geraten. Im Zusammenhang mit mehreren Aktionen, darunter ein spektakulärer Vorfall auf dem Flugplatz in Tinnum auf Sylt, müssen sich sechs Mitglieder der Gruppe vor Gericht verantworten. Die Vorwürfe umfassen Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch und Störung öffentlicher Betriebe. Der Prozess gegen die Aktivisten wird im November 2024 beginnen und könnte weitreichende Konsequenzen für die Bewegung und ihre Methoden haben. Die Klimainitiative „Letzte Generation“ hat sich durch ihre radikalen Protestaktionen einen Namen gemacht. Die Gruppe setzt auf spektakuläre und oft umstrittene Maßnahmen, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen und politischen Druck zu erzeugen. Zu den bekanntesten Aktionen gehören das Festkleben an öffentlichen Plätzen, das Besprühen von Kunstwerken und das Blockieren von Verkehrswegen. In jüngster Zeit rückte insbesondere eine Aktion auf Sylt in den Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit. Am 6. Juni 2023 verschafften sich mehrere Mitglieder der „Letzten Generation“ gewaltsam Zugang zum Flugplatz in Tinnum auf der Nordseeinsel Sylt. Dort besprühten sie ein Privatflugzeug mit Lackfarbe, wodurch das Flugzeug unbrauchbar wurde. Der Vorfall wurde von der Staatsanwaltschaft Flensburg als erheblicher Fall von Sachbeschädigung und Störung öffentlicher Betriebe eingestuft. Die Höhe des entstandenen Schadens wird auf mindestens eine Million Euro geschätzt, nur für das beschädigte Flugzeug. Die Auswirkungen auf den Betriebsablauf des Flughafens kommen zusätzlich hinzu. Rechtliche Konsequenzen und weitere Vorfälle Der Prozess gegen die sechs Aktivisten wurde in der vergangenen Woche eröffnet, wie Philip Fendt, Sprecher des Landgerichts Flensburg, bestätigte. Die Hauptverhandlung soll vom 12. bis 15. November 2024 im China Logistik

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Berlin: Easyjet mit saisonalen Tromsø-Flügen

Der Billigflieger Easyjet Europe beabsichtigt im Winterflugplan 2024/25 ab Berlin-Brandenburg auch Kurs auf Tromsø zu nehmen. Die Neuaufnahme soll ab 6. Dezember 2024 bedient werden. Aus dem Reservierungssystem des Carriers geht hervor, dass an den Verkehrstagen Montag und Freitag geflogen werden soll. Vorläufig soll diese Strecke saisonal angeboten werden. Daher ist diese momentan nur bis zum Ende der Winterflugplanperiode 2024/25 buchbar.

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Eurowings stellt Berlin-Wien ein

Ab 1. Oktober 2024 wird die Flugverbindung zwischen Berlin und Wien wieder im Monopol von Austrian Airlines bedient, denn die Konzernschwester Eurowings wird die Route einstellen. Es ist noch gar nicht so lange her, dass der Billigflieger der Lufthansa Group die Bedienung von Berlin-Wien aufgenommen hat. Mit Wirksamkeit zum 30. September 2024 ist damit schon wieder Schluss, denn Eurowings wird diese Strecke einstellen. Damit ist Austrian Airlines erneut ohne Mitbewerber zwischen Berlin und Wien.

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Corendon liebäugelt mit eigener Langstreckenflotte

Der türkische Luftfahrtkonzern Corendon hat sich in den letzten Jahren als ein bedeutender Akteur auf dem europäischen Markt etabliert. Mit Tochtergesellschaften in der Türkei, den Niederlanden und Malta operiert Corendon mit einer Vielzahl von Flugzeugmodellen, die ein breites Spektrum an Routen abdecken. Während die meisten ihrer Flugzeuge der Boeing 737-Serie angehören, hat Corendon Dutch Airlines kürzlich eine bemerkenswerte Ergänzung in ihrer Flotte vorgenommen: einen Airbus A350-900. Diese Entscheidung markiert den Beginn eines ehrgeizigen Vorhabens des Unternehmens, das künftig auch Langstreckenflüge anbieten könnte. Corendon Airlines, Corendon Dutch Airlines und Corendon Airlines Europe bilden zusammen das Flottenportfolio des Konzerns. Jede dieser Fluggesellschaften betreibt hauptsächlich Boeing 737-Modelle: Zusätzlich haben die türkische und die niederländische Tochtergesellschaft einige Airbus A320 im Einsatz, die sie geleast haben. Diese Flottenstrategie erlaubt es Corendon, sowohl im Kurz- als auch im Mittelstreckenbereich flexibel zu agieren. Der Airbus A350-900: Ein Blick auf die Langstrecke Besonders auffällig ist der Einsatz eines Airbus A350-900 durch Corendon Dutch Airlines. Dieses Langstreckenflugzeug, das von der spanischen Fluggesellschaft World2Fly gemietet wird, hebt sich deutlich von den anderen Modellen ab, die Corendon nutzt. Der A350-900, der unter dem Kennzeichen EC-NTB fliegt, ist mit dem markanten Corendon-Logo in Rot und Gelb versehen. Der Airbus A350-900 wird derzeit auf der Route zur niederländischen Karibikinsel Curaçao eingesetzt. Diese Route war früher Teil eines Kontingents, das Corendon von KLM, der niederländischen Nationalfluggesellschaft, erworben hatte. Der A350 hat zudem kürzlich auch Bonair und Hurghada angeflogen und wird voraussichtlich weiterhin auf diesen Langstrecken aktiv sein. Ambitionen für eine eigene Langstreckenflotte Das Interesse

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Sommer 2025: Easyjet baut Präsenz in Southend wieder aus

Der britische Flughafen Southend-on-Sea, auch als London-Southend vermarktet, wurde von der Corona-Pandemie wesentlich härter getroffen als andere Airports, die der Hauptstadt des Vereinigten Königreichs zugeordnet werden. Für den Sommer 2025 kündigt Easyjet einige neue Routen an. So will der Billigflieger ab 30. März 2024 dreimal wöchentlich Kurs auf Gran Canaria und Enfidha nehmen. Taggleich soll der Erstflug nach Luqa (Malta) durchgeführt werden, wobei auf dieser Route vier wöchentliche Umläufe geplant sind. Einen Tag später will man Dalaman aufnehmen, das dreimal pro Woche angesteuert werden soll. Nach Pisa geht es ab 31. März 2024 zweimal wöchentlich. In selbiger Frequenz will Easyjet Southend-on-Sea ab 1. April 2024 mit Reus, Antalya und Almeria verbinden. Nach Teneriffa (Süd) und Marrakesch will Easyjet ab diesem Tag zweimal pro Woche fliegen.

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Ryanair verzichtet auf Slots: Ein Überblick über den Wettbewerb am Flughafen Linate

Die Übernahme von ITA Airways durch die Lufthansa-Gruppe hat den Wettbewerb auf dem europäischen Flugmarkt neu belebt. Ein zentrales Element dieses Deals ist die Freigabe von Start- und Landerechten, sogenannten Slots, am Flughafen Mailand-Linate. Diese Slots sind von besonderer Bedeutung, da Linate einer der zentralen Flughäfen Italiens ist und wegen seiner Nähe zum Stadtzentrum von Mailand eine begehrte Basis für viele Fluggesellschaften darstellt. Überraschend ist jedoch, dass Ryanair, Europas führende Billigfluggesellschaft, kein Interesse an diesen Slots zeigt. Doch was bedeutet das für den Wettbewerb und welche Airline könnte stattdessen in diese lukrative Lücke stoßen? Lufthansa hat im Rahmen ihrer Expansion den italienischen Staatscarrier ITA Airways übernommen, nachdem dieser in den letzten Jahren wirtschaftlich ins Straucheln geraten war. Die EU-Kommission gab grünes Licht für die Übernahme, stellte jedoch klare Bedingungen, um den Wettbewerb auf dem Markt zu gewährleisten. Dazu gehört, dass Lufthansa 204 Slots pro Woche im Sommer und 192 im Winter am Flughafen Linate abgeben muss. Diese Slots umfassen 15 Starts und 15 Landungen pro Flugtag und sind primär für Flüge zu Lufthansa-Drehkreuzen wie Frankfurt, München und Brüssel vorgesehen. Ryanairs Rückzug: „Unattraktive Bedingungen“ Ryanair, die oft als aggressiver Wettbewerber bekannt ist, überraschte viele Marktbeobachter, als das Unternehmen bekannt gab, kein Interesse an den freiwerdenden Slots zu haben. Laut Ryanair-Chef Eddie Wilson sind die Slots „an Bedingungen geknüpft, zeitlich unattraktiv und zu teuer“. Diese Aussage wirft ein Licht auf die Herausforderungen, denen sich Fluggesellschaften beim Wettbewerb um Slots an stark frequentierten Flughäfen stellen müssen. Die Bedingungen, die die EU-Kartellbehörde an die

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Deutschland: Electra Airways mit zahlreichen Bulgarien-Routen

Im Sommerflugplan 2025 wird die Fluggesellschaft Electra Airways einige deutsche Städte mit Varna und/oder Burgas verbinden. Im Bereich des Vertriebs arbeitet man mit der türkischen Ferienfluggesellschaft Sunexpress zusammen. Ab Mitte Mai 2024 wird Electra Airways Frankfurt, Düsseldorf, Leipzig/Halle, München, Stuttgart, Hannover, und Köln/Bonn mit Burgas verbinden. Je nach Route bietet man zwei bis drei wöchentliche Umläufe an. Ebenso wird der Carrier die Destination Varna ab Mitte Mai 2024 mit Frankfurt, Hannover, Köln/Bonn, München, Stuttgart, Düsseldorf und Leipzig/Halle verbinden.

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Boom Supersonic: Ein Design-Wettbewerb für die Zukunft des Überschallflugs

Die Welt des Überschallflugs, die einst von der legendären Concorde geprägt wurde, steht erneut im Rampenlicht – diesmal durch das innovative Startup Boom Supersonic. Das Unternehmen, das sich der Wiederbelebung des kommerziellen Überschallflugverkehrs verschrieben hat, zieht die Blicke der Öffentlichkeit nicht nur mit der Aussicht auf beeindruckende Geschwindigkeiten, sondern auch durch ein kreatives Design-Wettbewerbsprogramm auf sich. Mit dem Ziel, das neue Überschallflugzeug Overture einzigartig und auffällig zu gestalten, hat Boom Supersonic einen offenen Wettbewerb gestartet, um originelle Bemalungen für seine Maschinen zu finden. Der Traum vom Überschallflug ist nicht neu, aber die Concorde, die in den 1970er Jahren ihren Dienst aufnahm, bleibt ein Synonym für den Luxus und die Geschwindigkeit der Zukunft. Nach dem Ausscheiden der Concorde aus dem kommerziellen Verkehr im Jahr 2003 schien der Traum vom Überschallflug vorerst gescheitert. Doch Boom Supersonic, gegründet im Jahr 2014, hat sich das Ziel gesetzt, den Überschallflug wieder auf die kommerzielle Agenda zu setzen. Mit ihrem geplanten Flugzeug, dem Overture, strebt das Unternehmen an, Passagiere schneller als je zuvor ans Ziel zu bringen – mit Geschwindigkeiten von bis zu Mach 1,7. Der Design-Wettbewerb: Ein Aufruf zur Kreativität Um die visuelle Identität des Overture zu prägen, hat Boom Supersonic einen offenen Design-Wettbewerb ausgeschrieben. Die Ausschreibung bietet eine spannende Gelegenheit für Designer und kreative Köpfe weltweit, sich an der Gestaltung des revolutionären Flugzeugs zu beteiligen. Es gibt vier Hauptkategorien, in denen Entwürfe eingereicht werden können: Teilnehmer können ihre Designs entweder digital erstellen oder die Vorlagen von Hand gestalten. Um sicherzustellen, dass alle Designinteressierten Zugang

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Winter 2025/26: Jet2 kündigt Liverpool-Wien an

Die britische Fluggesellschaft Jet2 wird im Winterflugplan 2025/26 Nonstopflüge zwischen Liverpool und Wien-Schwechat anbieten. Mit dem Verkauf von Flugscheinen hat man bereits begonnen. Der Carrier beabsichtigt ab 20. November 2025 an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag zwischen den beiden Städten zu fliegen. Die Route ist jedoch vorläufig bis zum 14. Dezember 2025 befristet. Immer wieder verbindet Jet2 einige Städte des Vereinigten Königreichs mit dem österreichischen Wien. Zumeist handelt es sich zum temporäre Verbindungen, die in der kalten Jahreszeit angeboten werden.

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Discover: UFO und VC rufen zu mehrtägigem Streik auf

In der letzten Augustwoche 2024 droht der deutsche Luftverkehr in erheblichem Maße beeinträchtigt zu werden, da die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) und die Vereinigung Cockpit (VC) Streikmaßnahmen bei Discover Airlines angekündigt haben. Diese Arbeitsniederlegungen sind eine Reaktion auf die gescheiterten Verhandlungen über einen neuen Vergütungs- und Manteltarifvertrag für das Kabinenpersonal der EW Discover GmbH, der mit der konkurrierenden Gewerkschaft Verdi abgeschlossen wurde.. Von Dienstag, dem 27. August, bis Freitag, dem 30. August 2024, sollen alle Flüge ab deutschen Flughäfen bestreikt werden. Die Konsequenzen für Passagiere und die Luftfahrtbranche könnten gravierend sein. Die UFO vertritt die Interessen der Flugbegleiter in Deutschland und hat in den vergangenen Jahren immer wieder auf bessere Arbeitsbedingungen und faire Vergütungen für das Kabinenpersonal gedrängt. Die Verhandlungen mit dem Management von Discover Airlines, einer Tochtergesellschaft der Lufthansa, verliefen jedoch enttäuschend. Laut Joachim Vázquez Bürger, dem Vorsitzenden der UFO, hat das Management der Airline die Forderungen der Gewerkschaft über Jahre hinweg ignoriert und so den aktuellen Arbeitskampf unausweichlich gemacht. Die Spannungen eskalierten Anfang des Jahres, als das Management überraschend einen Tarifvertrag mit Verdi abschloss, der nach Ansicht der UFO-Mitglieder unzureichende und unsolidarische Bedingungen enthält. Diese Vereinbarung, so UFO, knüpfe wesentliche Lohnbestandteile an die Zugehörigkeit zu der „richtigen“ Gewerkschaft und verknüpfe die Beschäftigungssicherung mit einer fragwürdigen Mitgliedschaftspolitik. Dies habe bei vielen Flugbegleitern Unverständnis und Empörung ausgelöst. Selbiges gilt analog für die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit, die in dieser Angelegenheit eng mit UFO koordiniert ist. UFO und VC haben daher beschlossen, ihre Mitglieder zu einem viertägigen Streik aufzurufen, der am 27.

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