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United Airlines strafft Europa-Frequenzen ab Newark, um das Streckennetz zu erweitern

United Airlines nimmt eine strategische Anpassung ihres Flugplans für die Sommersaison 2026 vor und reduziert die Frequenzen auf mehreren etablierten Transatlantik-Strecken von ihrem zentralen Drehkreuz, dem Newark Liberty International Airport. Die Fluggesellschaft streicht die zweite tägliche Verbindung zu drei wichtigen europäischen Zielen, darunter Frankfurt in Deutschland, sowie Brüssel und Edinburgh. Dieser Schritt, der zwischen März und Mai 2026 wirksam wird, bedeutet eine leichte Reduzierung der Gesamtzahl wöchentlicher Abflüge von 304 auf 300. Die Kürzungsmaßnahmen sind jedoch Teil einer umfassenderen strategischen Neuausrichtung. Die freigesetzten Kapazitäten an Fluggerät werden sofort zur Eröffnung von vier neuen, kleineren europäischen Destinationen genutzt. Damit steigt die Gesamtzahl der von Newark aus angeflogenen europäischen Städte von 32 auf 36. Die Entscheidung, Frequenzen zugunsten einer geografischen Ausweitung des Netzes zu opfern, wird hauptsächlich mit der begrenzten Verfügbarkeit und der notwendigen Umverteilung bestimmter Flugzeugmuster begründet. Reduzierung auf Schlüsselrouten Die Kürzungen von United Airlines betreffen drei wichtige Routen, auf denen die Fluggesellschaft bisher zwei tägliche Flüge angeboten hatte: Für die betroffenen Städte bedeutet dies eine Reduzierung der Flexibilität für Reisende, auch wenn die Hauptverbindung zu jedem Ziel erhalten bleibt. Im Fall von Frankfurt bleibt die Stadt durch die Allianz-Partner Lufthansa und die zahlreichen Verbindungen von Lufthansa und United Airlines ab anderen US-Drehkreuzen weiterhin hervorragend angebunden. Alle drei Strecken werden nun nur noch einmal täglich angeflogen. Strategische Umschichtung der Kapazitäten Die Hauptmotivation für die Frequenzkürzungen liegt in der Notwendigkeit, Flugzeuge umzudisponieren, um strategische Wachstumsziele zu verfolgen. United Airlines steht vor Herausforderungen hinsichtlich der Verfügbarkeit ihrer Flotte, insbesondere der älteren Boeing 757-200.

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Wiener Christkindlmarkt öffnet mit Schwerpunkt Barrierefreiheit

Der Wiener Christkindlmarkt am Rathausplatz steht unmittelbar vor der Eröffnung und läutet damit die Adventzeit in der Bundeshauptstadt ein. Bürgermeister Michael Ludwig besuchte heute die finalen Aufbauarbeiten und kündigte die offizielle Eröffnung für Freitag, den 14. November 2025, an. Die feierliche Illuminierung des traditionellen Christbaumes aus Tirol sowie der zentralen Lichtinstallationen, darunter der beliebte Herzerlbaum und der Herzerlflug, erfolgt am Samstag, den 15. November, ab etwa 17:30 Uhr. Der Christkindlmarkt gilt als einer der schönsten Weihnachtsmärkte der Welt und wird regelmäßig in internationalen Medien unter den Top-Märkten gelistet. Das Erfolgsrezept des Marktes liegt in seiner bewährten Dreiteilung des Areals: Der eigentliche Christkindlmarkt mit 96 Hütten auf dem Rathausplatz, der Eistraum am Christkindlmarkt mit einer 3.000 Quadratmeter großen Eisfläche im südlichen Rathauspark und die festlich beleuchtete Weihnachtswelt im nördlichen Park. Der Eistraum, der auch nach Marktschluss bis zum 6. Jänner 2026 geöffnet bleibt, bietet ein beliebtes Wintervergnügen. Die Weihnachtswelt präsentiert sich heuer mit einem neu konzipierten, begehbaren Gesamterlebnis. Anstelle der bisherigen Kinderhütte laden nun zehn neu gestaltete Figuren und Objekte zum spielerischen Entdecken der Adventssymbolik ein. In diesem Jahr legt die Stadt Wien einen besonderen Fokus auf Inklusion und Barrierefreiheit. Als Vorreitermaßnahme tragen die Punschhäferl erstmals die Aufschrift „Wiener Christkindlmarkt“ in Brailleschrift, um blinde und sehbehinderte Besucher zu adressieren. Zahlreiche weitere Maßnahmen wurden umgesetzt, darunter Informationstafeln in Braille, ein barrierefreies WC mit Eurokey, höhenangepasste Tische in der Gastronomie sowie rollstuhlgerechte Geldautomaten. Bürgermeister Ludwig betonte, dass Barrierefreiheit ein Grundprinzip der Stadt sei und der Markt Inklusion eindrucksvoll lebe. Das kulturelle Angebot wird

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Linz präsentiert ambitioniertes Sommerflugprogramm 2026

Der Flughafen Linz-Hörsching (LNZ) hat mit der frühzeitigen Veröffentlichung und Buchbarkeit seines Sommerflugprogramms 2026 die Weichen für die kommende Reisesaison gestellt. Während die Temperaturen sinken, können reisefreudige Passagiere aus Oberösterreich und den angrenzenden Regionen bereits jetzt aus einem umfangreichen Angebot wählen, das sowohl auf die bewährten Sonnenziele im Mittelmeerraum als auch auf attraktive Städtereisen und spezialisierte Kulturerlebnisse setzt. Der Flughafen Linz präsentiert einen ausgewogenen Mix aus klassischen Charterflügen und den fest etablierten Low-Cost-Verbindungen, um die regionale Anbindung an europäische Urlaubs- und Wirtschaftszentren zu gewährleisten. Die frühe Freigabe des gesamten Programms ermöglicht es Reisenden, sich den begehrten Frühbucher-Rabatt zu sichern und die Urlaubsplanung vorausschauend anzugehen. Griechenland: Das Herzstück des Charterprogramms Griechenland bildet das absolute Zentrum des Charterflugplans ab Linz und präsentiert sich mit einer außergewöhnlichen Vielfalt. Neben den Frequenzbringern Rhodos, Kos und dem besonders stark angeflogenen Kreta/Heraklion – welches dreimal wöchentlich bedient wird – setzt der Flughafen auf die Erschließung spezialisierter Inseln in Kooperation mit erfahrenen Reiseveranstaltern. Spezialisierte Inseljuwelen: Die hohe Frequenz und die breite geografische Streuung innerhalb Griechenlands zeigen, dass dieses Land weiterhin die wichtigste Säule im touristischen Angebot des Flughafens darstellt. Die Klassiker des Mittelmeers und die Stabilität der Langzeit-Favoriten Neben dem umfangreichen Griechenland-Programm sichern weitere etablierte Mittelmeerziele die Grundauslastung des Sommerflugplans: Diese Destinationen bilden die unverzichtbare Basis für das Pauschalreisegeschäft und stellen die traditionelle Verbindung zwischen dem Großraum Oberösterreich und den mediterranen Sonnenzielen her. Low-Cost-Strategie: Ryanair bringt Dynamik und Städtereisen Die Kooperation mit der irischen Low-Cost-Fluggesellschaft Ryanair ermöglicht es Linz, das touristische Angebot durch attraktive Städtereisen und direkte

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Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden bekommt neuen Geschäftsführer

Der Aufsichtsrat des Flughafens Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) hat Claus Grunow zum neuen Geschäftsführer der Baden-Airpark GmbH bestellt. Grunow, der seine Position spätestens zum 1. Mai 2026 antreten wird, folgt auf Uwe Kotzan, dessen Vertrag zum Jahresende ausläuft. Mit dieser Neubesetzung setzt der Flughafen, der in diesem Jahr voraussichtlich mehr als 2,2 Millionen Passagiere zählen wird, auf eine Stärkung seiner strategischen und digitalen Ausrichtung. Claus Grunow bringt umfassende Expertise aus der Mobilitäts- und Luftfahrtbranche mit. Er ist aktuell als Vice President Corporate Strategy & Digitalization bei der Fraport AG tätig. Zuvor verantwortete der studierte Betriebswirt mehrere Jahre die Konzernentwicklung bei der Deutschen Bahn AG und war im Bereich Geschäftsfeldentwicklung bei der DB Connect GmbH leitend tätig. Der Aufsichtsratsvorsitzende Winfried Hermann, Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg, betonte, dass Grunows Kenntnisse in Unternehmensentwicklung und Digitalisierung eine hervorragende Grundlage für die Weiterentwicklung des Baden-Airparks darstellten. Der scheidende Geschäftsführer Uwe Kotzan wurde für sein Engagement in einer herausfordernden Zeit gewürdigt, insbesondere für die Führung des Flughafens durch die Pandemiejahre. Bis zum Amtsantritt des neuen Geschäftsführers im kommenden Jahr übernimmt Andreas Schweizer, Bereichsleiter Finance der Flughafen Stuttgart GmbH, gemeinsam mit den Bereichsleitern des Baden-Airparks interimistisch die Geschäftsführung. Der Baden-Airpark umfasst nicht nur den Flughafenbetrieb, sondern auch einen Gewerbepark mit rund 130 Unternehmen aus verschiedenen Branchen, die insgesamt über 3.000 Mitarbeitende beschäftigen und die regionale Wirtschaftskraft stärken.

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FACC AG meldet höchsten 9-Monats-Umsatz trotz anhaltendem Margendruck

Die FACC AG, ein österreichischer Spezialist für fortschrittliche Faserverbundkomponenten in der Luftfahrtindustrie, hat die Ergebnisse für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2025 vorgelegt. Das Unternehmen verzeichnete einen Umsatzanstieg von 8,6 Prozent auf einen Rekordwert von 697,6 Millionen Euro. Dieser Höchstwert ist auf die anhaltend hohe Nachfrage in der Luftfahrtindustrie und die langfristigen Verträge mit allen großen Herstellern wie Airbus und Boeing zurückzuführen. Die gesamte Luftfahrtindustrie setzt ihren kontinuierlichen Wachstumskurs fort und fährt die Produktionsraten hoch, wovon die FACC AG als bedeutender globaler Zulieferer profitiert. Trotz des Umsatzwachstums blieb das operative Ergebnis (EBIT) mit 21,5 Millionen Euro nahezu auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums (21,8 Millionen Euro). Die Stagnation ist hauptsächlich auf externe Faktoren zurückzuführen. Das Ergebnis ist nach wie vor durch anhaltende Verwerfungen in den internationalen Lieferketten sowie deutliche Material- und Energiekostensteigerungen, insbesondere im europäischen Umfeld, belastet. Der hohe Kostendruck zehrt somit einen Großteil der Umsatzsteigerung auf. Um dem Margendruck entgegenzuwirken, setzt das Unternehmen konsequent das seit Herbst 2024 laufende Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsprogramm um. Erste Erfolge zeigen sich in der Effizienzsteigerung des Personals: Obwohl der Umsatz stieg, konnte der Personalstand durch gezielte Aus- und Weiterbildung in der neu errichteten FACC Academy (über 2.700 Teilnehmer in 257 Kursen) nahezu konstant gehalten werden. Oberste Priorität der Geschäftsführung ist weiterhin die Restrukturierung der Lieferkette zur Senkung der stark gestiegenen Materialkosten und die Kompensation globaler Inflationseffekte. Für das Gesamtjahr 2025 prognostiziert das Management einen Konzernumsatz von rund einer Milliarde Euro (über 10 Prozent Wachstum) und erwartet eine leichte Verbesserung der operativen Marge auf 4

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Boeing stabilisiert Flugzeugauslieferungen und übertrifft Vorjahresleistung

Der amerikanische Flugzeughersteller Boeing hat im Oktober 2025 insgesamt 53 Verkehrsflugzeuge ausgeliefert. Diese Zahl liegt leicht unter den 55 Auslieferungen im Vormonat September, signalisiert jedoch eine deutliche Erholung der Produktionskapazitäten im Jahresvergleich. Im Gegensatz dazu meldete der europäische Hauptkonkurrent Airbus im selben Monat 78 Auslieferungen und festigte damit seine Führungsposition im monatlichen Lieferwettbewerb. Die Zahlen für Oktober zeigen, dass Boeing seine Produktion nach turbulenten Jahren, die von einem Streik, einer umfassenden Sicherheitskrise und globalen Lieferkettenproblemen geprägt waren, stabilisieren konnte. Die Mehrheit der ausgelieferten Flugzeuge im Oktober entfiel auf die Schlüsselbaureihe 737 Max, deren Produktion kürzlich durch die Aufhebung einer behördlichen Obergrenze gesteigert werden durfte. Trotz der geringeren monatlichen Auslieferungszahlen im Vergleich zu Airbus führt Boeing das Jahresrennen um die Nettoaufträge. Aufschwung nach dem Streik und Produktionsfokus Die 53 ausgelieferten Flugzeuge im Oktober 2025 stellen eine signifikante Steigerung gegenüber dem Vorjahresmonat dar. Im Oktober 2024 hatte Boeing lediglich 14 Flugzeuge ausliefern können. Dieser drastische Rückgang war hauptsächlich auf einen siebenwöchigen Streik der Fabrikarbeiter an der US-Westküste zurückzuführen, der die Montagebänder stark beeinträchtigte. Bis zum Ende des Oktobers 2025 konnte Boeing in diesem Jahr bereits 493 Verkehrsflugzeuge an seine Kunden übergeben. Damit hat der Hersteller die Gesamtzahl der Auslieferungen des gesamten Jahres 2024 (348 Flugzeuge) bereits deutlich übertroffen, was auf eine starke Erholung der Produktionslinien und die Bewältigung früherer logistischer Engpässe hindeutet. Die Auslieferungen im Oktober waren in erster Linie vom Kurz- und Mittelstreckenflugzeug 737 Max dominiert, von dem 39 Exemplare an Kunden gingen. Das Portfolio umfasste ferner drei 787-10 und vier

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Neues Familien-Bistro und historisches Karussell beleben Schönbrunner Areal

Die Schönbrunn Group hat im Rahmen des Entwicklungsprojekts „Hietzinger Areal“ im westlichen Teil des UNESCO-Welterbes Schloss Schönbrunn einen wichtigen Meilenstein erreicht. Am 11. November 2025 öffnete das Fürstenkarussell Bistro & Café im denkmalgeschützten Fürstenstöckl seine Pforten. Dieses neue gastronomische Angebot ist gezielt auf Familien mit Kindern ausgerichtet und soll einen ansprechenden Treffpunkt im historischen Parkgelände schaffen. Die Entwicklung des Areals vom Hietzinger Eingang bis zum Schloss steht unter dem expliziten Schwerpunkt „Kinder“, wodurch die Attraktivität des Standorts für diese wichtige Besuchergruppe weiter erhöht wird. Das Design des Familien-Bistros stammt vom renommierten Architekturbüro Wehdorn Architekten. Die gestalterische Vorgabe war es, ein „bürgerliches Wohnzimmer“ aus vergangener Zeit zu schaffen, das alle Annehmlichkeiten der Gegenwart bietet. Die Inneneinrichtung im 49 Quadratmeter großen Bistro sowie der 64 Quadratmeter große Gastgarten legen Wert auf hochwertige Materialien und historische Stimmigkeit, um dem barocken Umfeld des Fürstenstöckl gerecht zu werden. Die Speisekarte ist familienfreundlich konzipiert und umfasst klassische Gerichte wie Pinsa-Variationen, Spaghetti Bolognese und Bratwurst mit Pommes. Die Schönbrunn Group, die als eigenwirtschaftlich geführtes Unternehmen ohne öffentliche Fördermittel agiert, finanziert diese Maßnahmen, um den langfristigen Erhalt des umfangreichen kulturellen Erbes zu sichern. Namensgebend für das neue Bistro & Café ist das historische Karussell, das direkt vor dem Gastgarten aufgestellt wurde. Es handelt sich um ein liebevoll restauriertes Fahrgeschäft aus dem Jahr 1903, das ursprünglich im Böhmischen Prater in Wien beheimatet war. Es stellt ein wichtiges Zeugnis historischer Vergnügungskultur dar und soll voraussichtlich ab Frühjahr/Sommer 2026 in Betrieb genommen werden, um junge Besucher mit seinem nostalgischen Charme zu

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Unwetter in Taiwan: Flugausfälle und Evakuierungen im Süden des Landes

Der Tropensturm Fung-wong hat die Küsten Taiwans erreicht und massive Störungen im öffentlichen Leben sowie im nationalen und internationalen Flugverkehr ausgelöst. Während die Stärke des Sturms, der zuvor über den Philippinen als Supertaifun gewütet hatte, nachgelassen hat, sahen sich die taiwanesischen Behörden gezwungen, über 8.000 Menschen, hauptsächlich in den südlichen Regionen des Landes, vorsorglich zu evakuieren. Die Maßnahmen zielen darauf ab, die Bevölkerung vor den bereits eingesetzten Auswirkungen des Wetters zu schützen, zu denen sintflutartige Regenfälle und großflächige Überschwemmungen zählen. Die schwerwiegendsten Auswirkungen der Wetterlage sind am Kaohsiung International Airport (KHH) im Süden Taiwans zu verzeichnen. Zahlreiche nationale und internationale Fluggesellschaften haben den Betrieb zu diesem wichtigen Knotenpunkt eingestellt, während die Hauptstadt Taipeh und der Taichung International Airport (RMQ) in Zentraltaiwan Berichten zufolge bislang weitgehend von massiven Beeinträchtigungen verschont blieben. Der Pfad des Sturms und die Lage in Taiwan Am frühen Abend des 12. November 2025 meldeten lokale Nachrichtenagenturen das Eintreffen von Fung-wong an den Küsten Taiwans, nachdem der Wirbelsturm von seiner ursprünglichen Einstufung als Supertaifun herabgestuft worden war. Trotz der Abschwächung hat der Sturm in weiten Teilen Südfujiwans bereits für verheerende Bedingungen gesorgt. Besonders betroffen sind die Verwaltungsgebiete Yunlin, Chiayi, Tainan, Kaohsiung, Pingtung, Nantou, Hualien, Taitung, die Hengchun-Halbinsel sowie Penghu, die alle in der behördlichen Warnzone platziert wurden. Berichte aus lokalen Medien deuteten auf bereits eingetretene, weit verbreitete Überschwemmungen hin, die durch Sturzfluten verursacht wurden. Die taiwanesischen Katastrophenschutzbehörden meldeten 51 Verletzte, eine Zahl, die sich im Laufe des Sturms voraussichtlich noch verändern wird. Die vorsorgliche Evakuierung von über 8.000

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Embraer rüstet A-29 Super Tucano zur Drohnenabwehr auf

Embraer, eines der weltweit führenden Luft- und Raumfahrtunternehmen, hat angekündigt, das Aufgabenspektrum seines leichten Angriffs- und Trainingsflugzeugs A-29 Super Tucano massiv auszuweiten. Künftig soll das Flugzeug in der Lage sein, moderne unbemannte Luftfahrzeuge (UAS) effektiv zu bekämpfen. Der erweiterte Fähigkeitssatz basiert auf einem neuen Betriebskonzept (CONOPS) und der Integration spezifischer Sensor- und Waffensysteme, um der weltweit dringenden Notwendigkeit zur Drohnenabwehr zu begegnen. Bosco da Costa Junior, Präsident und CEO von Embraer Defense & Security, hob hervor, dass der A-29 ein ideales Werkzeug darstelle, um diese Bedrohungen kostengünstig zu neutralisieren. Die technische Aufrüstung zielt darauf ab, die A-29 mit den notwendigen Komponenten für die präzise Verfolgung und Neutralisierung kleiner, langsam fliegender Ziele auszustatten. Dazu gehören die Integration spezifischer Datenverbindungen zur Übermittlung erster Zielkoordinaten sowie die Nutzung des elektrooptischen/infraroten (EO/IR) Sensorsystems zur Laserzielverfolgung und -markierung. Zur Zielbekämpfung werden lasergesteuerte Raketen sowie die in den Tragflächen montierten 0.50-Maschinengewehre eingesetzt. Dieses Vorgehen ermöglicht es den Betreibern, die Drohnenabwehr als flexible Zusatzmission in ihr Einsatzprofil aufzunehmen. Die Aufrüstung unterstreicht die wachsende Bedeutung von kostengünstigen Lösungen im militärischen Bereich, da der Einsatz von teuren Kampfjets gegen weit verbreitete, billige UAS wirtschaftlich nicht tragbar ist. Der A-29 Super Tucano genießt bereits eine starke Position in der Luftfahrtindustrie und ist bei 22 Luftstreitkräften weltweit im Einsatz. Er ist bekannt als leistungsfähiges Turboprop-Flugzeug, das sich durch seine Robustheit und Langlebigkeit auszeichnet. Diese Eigenschaften erlauben den Betrieb von unbefestigten Pisten und vorgeschobenen Stützpunkten in schwierigem Gelände. Seine Vielseitigkeit umfasst bereits ein breites Spektrum an Missionen, wie erweiterte Pilotenausbildung, Luftnahunterstützung (CAS),

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Boeing 777X erzielt Fortschritt im Zulassungsverfahren, kämpft aber gegen massive Verzögerungen und Milliardenkosten

Das ambitionierte Langstreckenprojekt Boeing 777-9, der größte zweistrahlige Passagierjet der Welt, hat im komplexen Zulassungsverfahren der US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) einen wichtigen formalen Meilenstein erreicht. Nach Berichten von Fachmedien hat die FAA dem Programm grünes Licht für den Übergang in die dritte von insgesamt fünf Hauptphasen der Flugerprobung, die sogenannte Type Inspection Authorization (TIA) Phase 3, erteilt. Dieser Fortschritt signalisiert eine Verschiebung des Fokus hin zu intensiveren behördlichen Testflügen. Trotz dieses formalen Erfolges sehen sich Boeing und seine Kunden mit einem erneut verschobenen Zeitplan konfrontiert. Das Unternehmen rechnet nun nicht vor dem Jahr 2027 mit der Auslieferung der ersten Maschinen. Die fortlaufenden Verzögerungen schlagen sich massiv in der Bilanz des Flugzeugherstellers nieder und führen zu einer weiteren Kostenexplosion, die das Programm mit zusätzlichen Belastungen in Milliardenhöhe belegt. Ein wichtiger Schritt im bürokratischen Prozess Die Genehmigung der TIA Phase 3 ist ein entscheidendes Etappenziel. In dieser Phase können FAA-Inspektoren und Testpiloten verstärkt an den Flugerprobungen teilnehmen und die gesammelten Daten direkt für die endgültige Musterzulassung (Type Certification) verwenden. Die gesamte TIA-Phase besteht aus der Durchführung von Flugversuchen, die darauf abzielen, die Einhaltung aller Sicherheitsanforderungen zu demonstrieren. Die Freigabe für Phase 3 bedeutet, dass die grundlegenden Flugkontrollen und Systeme der 777-9 nun als ausreichend stabil und reif für die intensivste Prüfungsrunde der Behörde angesehen werden. Das Zertifizierungsverfahren für die 777-9, die eine grundlegende Überarbeitung des Langstrecken-Bestsellers 777 darstellt, ist seit den Zwischenfällen mit der 737 Max und einer allgemein verschärften Aufsicht der FAA deutlich komplexer und zeitaufwendiger geworden. Nach den jüngsten

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