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18 Verletzte nach Unfall mit „Mobiler Lounge“ am Flughafen Washington Dulles

Am Montagnachmittag (10. November 2025, 16:30 Uhr) ereignete sich am Washington Dulles International Airport (IAD) ein Unfall mit einer sogenannten „Mobile Lounge“, einem spezialisierten Großraumfahrzeug zum Passagiertransport. Der als „People Mover“ bekannte Bus, der Fluggäste zwischen dem Terminal und den Flugzeugen oder den Satelliten-Bereichen befördert, prallte beim Anfahren des Docks an einem Gebäude gegen die Andockstelle. Nach Angaben der Metropolitan Washington Airports Authority (MWAA) ereignete sich der Aufprall, als das Fahrzeug Passagiere zum Flugsteig D bringen sollte und schräg auf das Gebäude zufuhr. Bei dem Vorfall wurden insgesamt 18 Personen verletzt und in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die MWAA betonte, dass es sich ausschließlich um nicht lebensbedrohliche Verletzungen handelte. Die Passagiere konnten das 16,5 Meter lange und 4,9 Meter breite Großraumfahrzeug, das bis zu 102 Personen befördern kann, über Treppen verlassen und wurden vor Ort von den Rettungskräften des Flughafens erstversorgt. Der Flughafen Dulles, der über eine Flotte von 19 dieser Mobile Lounges verfügt, blieb trotz des Zwischenfalls voll funktionsfähig, der Flugbetrieb lief nach Angaben der Behörde normal weiter. Die genaue Unfallursache ist derzeit noch unklar und Gegenstand einer Untersuchung durch die zuständigen Behörden. Die Mobile Lounges sind eine historische Besonderheit des Flughafens Dulles, da sie seit der Eröffnung in den 1960er Jahren verwendet werden, um den Passagieren weite Wege zu ersparen. Trotz ihrer Retro-Anmutung sind sie weiterhin ein wichtiger Bestandteil des Passagiertransports, insbesondere zum Flugsteig D und für internationale Ankünfte. Medienberichten zufolge waren ähnliche Vorfälle, wenn auch meist geringfügigerer Natur, in der Vergangenheit bereits aufgetreten. Die MWAA hatte 2023 ein

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COMAC-Jet feiert Debüt auf der Dubai Airshow

Das von China entwickelte zweistrahlige Passagierflugzeug C919 steht vor seinem ersten wichtigen Auftritt außerhalb Asiens und wird auf der Dubai Airshow vom 17. bis 20. November 2021 im Nahen Osten debütieren. Der chinesische Flugzeughersteller COMAC (Commercial Aircraft Corporation of China) hat sein C919-Demonstrationsflugzeug bereits zum Al Maktoum International Airport (DWC) in Dubai entsandt, um auf der globalen Bühne um Aufmerksamkeit zu werben. Der Auftritt in Dubai gilt als strategisch wichtig, da COMAC trotz moderater Verkaufszahlen im Inland bisher keine nennenswerten Großaufträge von bedeutenden ausländischen Fluggesellschaften sichern konnte. Angesichts der anhaltenden Lieferschwierigkeiten und Produktionsverzögerungen bei den etablierten westlichen Herstellern Airbus und Boeing sieht COMAC im C919 eine Chance, diese Marktengpässe auszunutzen und sich als dritte Kraft im globalen Schmalrumpfsegment zu positionieren. Die Dubai Airshow, die über 1.500 Aussteller und mehr als 148.000 Besucher erwartet, dient dabei als entscheidendes Schaufenster. Strategischer Vorstoß in den Nahen Osten Die Ankunft des C919 in Dubai am 10. November 2025, nach einem technischen Zwischenstopp in Dhaka, Bangladesch, markiert den Beginn der internationalen Ambitionen des chinesischen Flugzeugbauers. Branchenanalysten betrachten die Teilnahme an der Dubai Airshow als einen notwendigen Schritt zur Erschließung neuer Märkte. Qi Qi, ein leitender unabhängiger Zivilluftfahrtanalyst, erklärte in einer Stellungnahme gegenüber dem $People’s Daily Online$, dass die Expansion in Überseemärkte der nächste Meilenstein für den C919 sei. Er sieht die größten Potenziale für erste kommerzielle internationale Flüge in Partnerländern und Regionen, die an Chinas „Gürtel und Straße“-Initiative (Belt and Road Initiative) teilnehmen. Insbesondere Fluggesellschaften in Südostasien und im Nahen Osten gelten als potenziell stärkste

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RegioJet fordert nach Beinahe-Unfall rasche ETCS-Einführung in der Slowakei

Die private Bahngesellschaft RegioJet hat das slowakische Verkehrsministerium und den staatlichen Infrastrukturbetreiber ŽSR (Železnice Slovenskej republiky) eindringlich aufgefordert, die Einführung des modernen Sicherheitssystems ETCS (European Train Control System) auf allen slowakischen Hauptstrecken zu beschleunigen. Hintergrund der Forderung ist ein gefährlicher Vorfall, der sich am Freitag, dem 7. November 2025, am Bahnhof Bratislava–Rača ereignete. Dort fuhr ein Personenzug der staatlichen ZSSK trotz eines Haltesignals in den Fahrweg eines RegioJet-Zuges (RJ 1045) ein. Nach Angaben von RegioJet konnte ein schwerer Unfall nur durch das schnelle Eingreifen des RegioJet-Lokführers verhindert werden, der den Zug umgehend zum Stehen brachte. Der betroffene Bahnhof Bratislava–Rača ist bisher noch nicht mit dem modernen ETCS-System ausgestattet. Das Fehlen dieser Technologie erhöhe die Sicherheitsrisiken im slowakischen Schienennetz erheblich, so das Unternehmen. ETCS ist ein standardisiertes europäisches Zugsicherungssystem, das im Falle eines Überfahrens eines Haltesignals automatisch eingreift und Züge bremst, wodurch menschliches Versagen kompensiert wird. RegioJet verlangt daher nicht nur die vollständige Ausrüstung aller slowakischen Haupt- und Nebenstrecken mit ETCS, sondern auch, dass auf diesen Linien ausschließlich Schienenfahrzeuge zugelassen werden, die ebenfalls mit diesem System ausgestattet sind. Radim Jančura, Eigentümer von RegioJet, betonte, die Sicherheit der Fahrgäste und Mitarbeiter habe absolute Priorität. Die Slowakei hinkt im internationalen Vergleich bei der flächendeckenden Implementierung von ETCS auf Korridorstrecken oft hinterher, was von europäischen Bahnsicherheitsbehörden kritisch gesehen wird. Ohne die rasche Umsetzung dieser Maßnahmen bleibe der slowakische Eisenbahnbetrieb laut RegioJet einem ernsten Risiko tragischer Folgen ausgesetzt.

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Aeroméxico stärkt Brücken nach Europa mit neuen Flügen nach Barcelona und Paris

Die mexikanische Flaggschiff-Fluggesellschaft Aeroméxico setzt ein deutliches Zeichen für ihre globale Expansionsstrategie und kündigte am 10. November 2025 die Einführung von zwei neuen Flugverbindungen zwischen Mexiko und Europa an. Diese Erweiterung des Streckennetzes zielt darauf ab, die wachsende Nachfrage nach Direktverbindungen zwischen dem lateinamerikanischen Land und Schlüsselmärkten in Südeuropa sowie der wichtigen Drehkreuz-Funktion von Paris zu bedienen. Ab Frühjahr 2026 werden Barcelona und die Industriemetropole Monterrey in den Norden Mexikos die neuen Schwerpunkte der transatlantischen Strategie von Aeroméxico bilden. Für beide Strecken wird der moderne Großraumjet Boeing 787 eingesetzt, um eine effiziente und komfortable Verbindung zu gewährleisten. Die neuen Routen unterstreichen nicht nur die Erholung des internationalen Flugverkehrs, sondern auch das Bestreben Aeroméxicos, seine Präsenz auf dem hart umkämpften Markt zwischen Europa und Amerika zu festigen. Rückkehr nach Barcelona: Ein Markt mit starkem Wettbewerb Am 28. März 2026 nimmt Aeroméxico seine Verbindung zwischen seinem Drehkreuz am Mexico City International Airport Benito Juárez (MEX) und dem Barcelona-El Prat Airport (BCN) wieder auf. Der Flug wird sechsmal wöchentlich angeboten. Die Rückkehr in die katalanische Hauptstadt ist für die mexikanische Fluggesellschaft kein Neuland. Aeroméxico hat die Strecke bereits in der Vergangenheit, zuletzt zwischen 2019 und 2020, intermitierend bedient, bevor die Verbindung aufgrund der Covid-19-Pandemie eingestellt werden musste. Mehrere angekündigte Wiederaufnahmen in den Folgejahren waren bisher nicht zustande gekommen, was die Herausforderungen bei der Konsolidierung dieser Route verdeutlichte. Die nun geplante Wiederaufnahme nach mehrjähriger Pause signalisiert das Vertrauen des Carriers in die langfristige Rentabilität der Verbindung. Auf der Strecke Mexiko-Stadt–Barcelona sieht sich Aeroméxico einem

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Salzburger Bergdorf Filzmoos wird 2026 Austragungsort der Gasballon-Weltmeisterschaft

Das Salzburger Bergdorf Filzmoos wird im Spätsommer 2026 zum Zentrum der internationalen Luftfahrtelite. Vom 27. August bis zum 5. September findet dort der Coupe Aéronautique Gordon Bennett statt, die offizielle Weltmeisterschaft im Langstrecken-Gasballonfahren. Dieser Wettbewerb gilt als der älteste und prestigeträchtigste im Ballonsport und zieht traditionell die besten Ballonfahrer aus mehr als 20 Ländern an. Für Filzmoos, das sich seit Jahrzehnten als „Ballondorf“ etabliert hat und regelmäßig internationale Ballonwochen ausrichtet, ist die Wahl durch die World Air Sports Federation (FAI) eine besondere Ehre und logistische Herausforderung. Die Austragung der 69. Auflage des Rennens in Österreich ist dem spektakulären Sieg des österreichischen Duos Christian Wagner und Stefanie Liller im Jahr 2024 zu verdanken. Gemäß dem Reglement der Fédération Aéronautique Internationale hat das Heimatland der amtierenden Weltmeister das Recht, das übernächste Rennen auszurichten. Wagner und Liller siegten 2024 mit einer Distanz von 2.111 Kilometern von Münster (Deutschland) bis ins portugiesische Sagres. Österreich kann generell auf eine lange und erfolgreiche Tradition in diesem Sport zurückblicken; so gewann der Österreicher Josef Starkbaum den Bewerb zwischen 1985 und 1997 insgesamt sieben Mal und zählt zu den erfolgreichsten Teilnehmern weltweit. Der Coupe Aéronautique Gordon Bennett wurde 1906 vom amerikanischen Luftfahrtenthusiasten und Verleger James Gordon Bennett junior ins Leben gerufen und wird jährlich ausgetragen. Der Wettbewerb ist ein reines Langstreckenrennen, bei dem Zweierteams in Gasballons – im Gegensatz zu Heißluftballons – antreten, um die größtmögliche Distanz zum Startort zurückzulegen. Die Regulierung der Höhe erfolgt dabei klassisch durch das Abwerfen von Ballast (meist Sand), was den Wettkampf zu

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Deutschland: Trotz Wachstum bleibt die Inlandskonnektivität kritisch

Die deutsche Luftverkehrswirtschaft steht vor einer Herausforderung: Obwohl der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) für die Winterperiode von November dieses Jahres bis April 2026 ein Wachstum des gesamten Sitzplatzangebots um drei Prozent auf rund 111,2 Millionen Plätze prognostiziert, bleibt die Erholung im internationalen Vergleich verhalten. Das Angebot in Deutschland erreicht damit lediglich 86 Prozent des Vorkrisenniveaus von 2018/2019. Im Gegensatz dazu verzeichnet der europäische Luftverkehr eine deutlich dynamischere Entwicklung, übertrifft das Referenzniveau mit einem Wachstum von fünf Prozent und einer Gesamtauslastung von 113 Prozent. Die Diskrepanz zwischen der Erholung der internationalen Strecken und dem anhaltenden Schrumpfen des innerdeutschen Luftverkehrs wirft kritische Fragen zur Konnektivität und zur zukünftigen Struktur des nationalen Luftverkehrssystems auf. Deutliche Unterschiede in der Erholungsdynamik Der Bericht des BDL beleuchtet eine zunehmende Kluft in der Erholungsgeschwindigkeit der Luftfahrtmärkte. Während der deutsche Markt mit einem moderaten Wachstum kämpft, zeigen die europäischen Punkt-zu-Punkt-Fluggesellschaften eine herausragende Stärke und erreichen 137 Prozent des Referenzniveaus von 2018/2019. Dies deutet auf eine Verlagerung des Reisemarktes hin zu direkten Verbindungen abseits der traditionellen Drehkreuze und eine schnelle Kapazitätsausweitung durch Carrier, die auf den reinen Direktverkehr spezialisiert sind. Innerhalb des deutschen Marktes zeigt sich das Sitzplatzangebot auf europäischen Kurz- und Mittelstrecken mit 91 Prozent noch signifikant unter dem Vorkrisenwert, trotz eines Wachstums von drei Prozent. Die Hauptwachstumstreiber in diesem Segment sind primär touristischer Natur: Strecken nach Ost- beziehungsweise Südosteuropa sowie Nordafrika verzeichnen deutliche Zuwächse. Demgegenüber stagnieren oder schrumpfen wirtschaftlich relevante Routen in andere europäische Regionen. Dies deutet auf eine anhaltende Vorsicht bei Geschäftsreisen oder eine Verschiebung

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Corendon Airlines stationiert zweites Flugzeug in Nürnberg

Corendon Airlines, die in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen feiert, baut ihr Engagement am Albrecht Dürer Airport Nürnberg (NUE) signifikant aus. Ab Mai 2026 wird die Fluggesellschaft ein zweites Flugzeug am Standort stationieren. Dieser Schritt gilt als starkes Bekenntnis zum fränkischen Flughafen und positioniert Corendon Airlines voraussichtlich als größten touristischen Anbieter in Nürnberg für den Sommerflugplan 2026. Seit der Eröffnung der Nürnberger Basis im Oktober 2019 hat Corendon bereits mehr als zwei Millionen Passagiere von und nach Nürnberg befördert. Die Erweiterung der Kapazitäten zielt darauf ab, die hohe Nachfrage nach Ferienzielen zu bedienen, wobei Corendon besonders den ägyptischen Markt in den Fokus rückt. Der Erstflug nach Sharm el-Sheikh markierte den Auftakt für ein erweitertes Winterprogramm, das neben weiteren Verbindungen nach Hurghada auch Klassiker wie Gran Canaria, Fuerteventura und Antalya umfasst. Traditionell spielt Corendon Airlines auch eine wichtige Rolle bei den Flugverbindungen in die Türkei, die sowohl für den Pauschaltourismus als auch für Menschen mit familiären Wurzeln in der Region eine wichtige Brücke darstellen. Die Stationierung eines zweiten Flugzeugs ist nicht nur operativ von Bedeutung, sondern löst laut Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe eine Wertschöpfung von rund 100 Millionen Euro für die Region aus. Corendon, die in ihrer zwanzigjährigen Geschichte rund 37,5 Millionen Fluggäste befördert hat, unterstreicht damit die langfristige Strategie, den Standort Nürnberg als zentralen Abflughafen in Nordbayern zu etablieren. Die enge Kooperation zwischen Corendon und dem Albrecht Dürer Airport ermöglicht der Metropolregion eine größere Auswahl an bequemen Direktverbindungen. Corendon arbeitet dabei sowohl mit Reiseveranstaltern zusammen als auch zunehmend im Direktvertrieb

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USA: Regierungskrise belebt die Debatte um die Privatisierung der Flugsicherung

Der jüngste, verlängerte Stillstand der US-Regierungsgeschäfte (Government Shutdown) hat eine jahrelange, kontroverse Debatte über die Struktur und Finanzierung des nationalen Flugverkehrskontrollsystems (Air Traffic Control, ATC) neu entfacht. Während Tausende von Fluglotsen gezwungen sind, unbezahlte Sechs-Tage-Wochen zu arbeiten und Flugreduktionen an 40 der verkehrsreichsten Flughäfen des Landes vorgenommen werden mussten, stellen politische Entscheidungsträger und Luftfahrtexperten erneut die Frage, ob die Abhängigkeit der Flugsicherungsdienste von der jährlichen Genehmigung von Haushaltsmitteln durch den Kongress das gesamte System zu anfällig für politische Blockaden macht. Befürworter einer Strukturreform fordern die Loslösung der operativen Flugsicherung von der Federal Aviation Administration (FAA) und deren Überführung in eine unabhängige, nutzerfinanzierte Körperschaft. Sie sehen in dieser Trennung den Schlüssel zur Lösung chronischer Probleme bei der Personalbesetzung, der Modernisierung der Technologie und der langfristigen Investitionsplanung. Demgegenüber steht eine breite Koalition von Opponenten, darunter wichtige Verbände der allgemeinen Luftfahrt und des gewerblichen Flugverkehrs, die vor einer unkontrollierten Machtverschiebung zugunsten großer Fluggesellschaften und einer möglichen Gefährdung des Zugangs kleinerer Nutzer warnen. Chronische Probleme und die Schwachstelle der Finanzierung Die Hauptkritik am aktuellen System der FAA richtet sich gegen dessen Finanzierungsmodell. Als Regierungsbehörde ist die FAA auf die Zuweisung von Haushaltsmitteln durch den Kongress angewiesen, was die Planungssicherheit für langfristige Investitionen in Technologie und Infrastruktur stark beeinträchtigt. Michael McCormick, Professor für Flugverkehrsmanagement an der Embry-Riddle Aeronautical University, betont, dass die derzeitige Struktur der FAA keine langfristigen Kapitalinvestitionen zulasse. Die Befürworter einer Trennung argumentieren, dass die chronische Unterfinanzierung und die daraus resultierenden Verzögerungen bei der Modernisierung – insbesondere beim NextGen-Programm zur Umstellung auf satellitengestützte

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Thomas Dorfer erkocht fünfte Haube – Vitus Winkler ist Koch des Jahres

Der Gault&Millau Restaurantguide 2026 für Österreich ist erschienen und würdigt die anhaltende Qualitätssteigerung in der heimischen Spitzengastronomie. Als herausragende Leistung erhält Thomas Dorfer mit seinem Landhaus Bacher in Mautern (Niederösterreich) die Höchstbewertung von 19 Punkten und damit die begehrte fünfte Haube. Dorfer, der bereits 2009 als Koch des Jahres ausgezeichnet wurde, führt den Familienbetrieb mit seiner Frau Susanne Bacher-Dorfer und beeindruckt mit kulinarischen Meisterleistungen, die klassische österreichische Küche mit Inspirationen aus Japan und Südamerika verbinden. Insgesamt zählen nun neun Betriebe in Österreich zur Elite mit fünf Hauben. Zum Koch des Jahres 2026 kürte die Jury Vitus Winkler vom Restaurant Kräuterreich in St. Veit im Pongau (Salzburg). Winkler, der das familieneigene Vier-Sterne-Haus in vierter Generation betreibt, gilt als einer der spannendsten Küchenchefs des Landes. Seine klare kulinarische Philosophie konzentriert sich auf die Leidenschaft für die Natur und die Verwendung regionaler Zutaten und Wildkräuter. Darüber hinaus hebt der Guide die zunehmende Präsenz weiblicher Führungskräfte hervor: Gleich vier wichtige Auszeichnungen gingen an Frauen, darunter Theresia Palmetzhofer (vierte Haube), Lisa Morent (Newcomerin des Jahres), Julia Knoll (Patissière des Jahres) und Gloria Conti (Service Award). Insgesamt wurden 780 Restaurants in Österreich mit Hauben ausgezeichnet. Regional gesehen unterstreicht der Westen des Landes seine Dichte an Top-Betrieben: Tirol verzeichnet den größten Zuwachs bei Restaurants mit 17 oder mehr Punkten und führt die Hitparade der Spitzenbetriebe (25) an. Wien bleibt jedoch mit 168 Haubenlokalen die Region mit der höchsten Gesamtzahl. Abseits der Restaurants führt der Gault&Millau Weinguide 2026 eine bedeutende Neuerung ein: Das bisherige 20-Punkte-Schema wird durch das

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Flughafen Klagenfurt: Eurowings erhöht Frequenzen nach Köln

Der Flughafen Klagenfurt (KLU) verzeichnet im Hinblick auf den Sommerflugplan 2026 eine deutliche Kapazitätssteigerung auf einer der wichtigsten Deutschland-Routen. Die Fluggesellschaft Eurowings stockt die bestehende Verbindung zwischen Köln/Bonn und Klagenfurt von bisher zwei auf drei wöchentliche Flüge auf. Dies entspricht einem Zuwachs von 50 Prozent an Flugfrequenzen auf dieser Strecke und stellt dem Markt insgesamt 23.400 Sitzplätze zur Verfügung, das sind 7.800 Sitze mehr als im Vorjahr. Die Aufstockung ist strategisch begründet, da Nordrhein-Westfalen (NRW) einen der bedeutendsten Herkunftsmärkte für den Kärntner Tourismus darstellt. Geschäftsführer Maximilian Wildt vom Flughafen Klagenfurt betonte, dass die verstärkte Anbindung ein wichtiges Signal an den Tourismusstandort sei und die Erreichbarkeit für Gäste aus dem bevölkerungsreichen und wirtschaftlich starken Raum um Köln verbessere. Das Einzugsgebiet der Route reicht dabei grenzüberschreitend bis in die Niederlande, von wo aus bereits eine spürbare Nachfrage verzeichnet wird. Darüber hinaus profitiert die Verbindung auch von der wachsenden Rolle des Flughafens Köln/Bonn als Umsteigeknotenpunkt im Streckennetz von Eurowings. Fluggäste aus Kärnten erhalten durch die zusätzliche Frequenz attraktivere Anschlussmöglichkeiten zu weiteren europäischen Metropolen wie Berlin, Zürich, London-Heathrow oder auch touristischen Zielen wie Barcelona und Heraklion. Die erhöhte Frequenz am Montag, Mittwoch und Freitag steigert somit die Relevanz der Klagenfurter Anbindung auch für Geschäfts- und Städtereisende und fördert die Gesamtkonnektivität Kärntens mit Zentraleuropa.

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