
USA: Luftverkehrschaos und anhaltende Finanzierungskrise prägen die Rückkehr zur Normalität
Nach 43 Tagen ist der längste Teilstillstand der US-Regierungsgeschäfte, bekannt als „Government Shutdown“, beendet. Präsident Donald Trump setzte am Mittwochabend (Ortszeit) mit seiner Unterschrift den vom Kongress verabschiedeten Übergangshaushalt in Kraft, der die Finanzierung der betroffenen Bundesbehörden vorerst bis Ende Januar sichert. Der Shutdown hatte weitreichende Konsequenzen für die nationale Infrastruktur, wobei der Flugverkehr besonders hart getroffen wurde. Die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) war gezwungen, den Flugverkehr drastisch zu drosseln, da Tausende von Fluglotsen und Sicherheitspersonal ohne Bezahlung arbeiteten und der Krankenstand signifikant anstieg. Die nun erzielte Einigung stellt jedoch lediglich eine temporäre Waffenruhe dar. Da der Übergangshaushalt nur für wenige Wochen gilt, steht dem Kongress und der Regierung bereits Ende Januar die nächste Konfrontation über die endgültige Finanzierung bevor. Die Krise hat die strukturelle Anfälligkeit wichtiger staatlicher Funktionen, insbesondere im Bereich der Flugsicherung und der Luftsicherheit, offengelegt und eine intensive Debatte über die finanzielle Unabhängigkeit der Luftfahrtbehörde neu belebt. Die Auswirkungen des Stillstands auf den US-Luftverkehr Der 43-tägige Shutdown führte zu gravierenden operativen Störungen im gesamten US-Luftverkehrssystem. Tausende von Bundesangestellten, die für die Sicherheit und den reibungslosen Ablauf des Flugverkehrs unabdingbar sind, wurden als „essenziell“ eingestuft und mussten ohne reguläre Bezahlung arbeiten. Als direkte Reaktion auf die Personalknappheit und zur Gewährleistung der Flugsicherheit ordnete das Verkehrsministerium über die FAA eine Drosselung des Flugverkehrs an. Zunächst wurde das Volumen um vier Prozent reduziert, was Tausende von Inlandslügen zur Folge hatte. Experten befürchteten eine weitere Eskalation: Für den kommenden Freitag stand bereits eine Ausweitung der Beschränkungen auf zehn Prozent in








