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Fraport-Konzern erreicht wieder Passagierzahlen von 2019 – Frankfurt hinkt hinterher

Die Fraport Gruppe hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2025 eine deutliche Erholung ihrer Kennzahlen verzeichnet. Die Passagierzahlen des gesamten Konzerns, der Flughäfen weltweit betreibt, erreichten erstmals seit 2019 wieder das Niveau vor der Pandemie. Der Konzernumsatz stieg, bereinigt um Einnahmen aus Bau- und Erweiterungsmaßnahmen gemäß IFRIC 12, um 7,8 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro. Das Konzernergebnis (Nettogewinn) erhöhte sich leicht um 1,7 Prozent auf 442 Millionen Euro. Insgesamt verzeichneten die Fraport-Flughäfen weltweit ein Passagierwachstum von 4,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf rund 144 Millionen Reisende. Das internationale Portfolio zeigte sich dabei als Wachstumstreiber: Die griechischen Flughäfen lagen 21,3 Prozent über dem Vor-Pandemie-Niveau von 2019, der Flughafen Lima in Peru 8,1 Prozent und der Flughafen Antalya an der türkischen Riviera 6,8 Prozent. Demgegenüber blieb der Heimatflughafen Frankfurt (FRA) deutlich hinter der Entwicklung zurück. Die Passagierzahlen erreichten in den ersten neun Monaten 2025 nur 87,8 Prozent des Niveaus von 2019. Fraport CEO Dr. Stefan Schulte führte dies auf die in Deutschland „aussergewöhnlich hohen regulierungsbedingten Kosten“ zurück, darunter Luftverkehrssteuern, Luftsicherheitsgebühren und Kosten der Flugsicherung. Diese hohen Abgaben würden ein dynamischeres Wachstum am Hauptstandort bremsen. Ein besonders starkes Ergebnis erzielte Fraport beim Free Cash Flow. Dieser stieg in den ersten neun Monaten 2025 um 366 Millionen Euro auf 48 Millionen Euro und war damit erstmals seit 2018 wieder positiv in einer Neunmonatsperiode. Im dritten Quartal erreichte der Free Cash Flow mit über 373 Millionen Euro sogar ein neues Hoch für ein Juli-bis-September-Quartal. Laut Dr. Schulte ist dieser Anstieg direkt auf

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Qatari Diar will neue Tourismusregion in Ägypten errichten

Katarische Staatsfonds-Tochter lanciert eines der größten ausländischen Immobilienprojekte in Ägypten – Fokus auf gehobene Hotellerie, exklusive Freizeitangebote und massive Infrastrukturverbesserungen. Die ägyptische Tourismus- und Immobilienlandschaft steht vor einer tiefgreifenden Transformation. Qatari Diar, die Immobiliensparte des katarischen Staatsfonds, hat eine wegweisende Vereinbarung über eine Investition in Höhe von 29,7 Milliarden US-Dollar in das Alam Al-Roum Mega-Resort-Projekt an der Mittelmeerküste Ägyptens bekannt gegeben. Dieses Vorhaben, das in Partnerschaft mit Ägyptens New Urban Communities Authority realisiert wird, ist eine der größten ausländischen Immobilienverpflichtungen in der Geschichte des Landes. Es zielt darauf ab, ein mehr als 20 Millionen Quadratmeter großes Gebiet entlang von 7,2 Kilometern Küstenlinie in eine ganzjährige Luxusdestination umzuwandeln. Die Investition teilt sich auf in eine Barzahlung von 3,5 Milliarden US-Dollar für die Landnutzung und eine Sachleistung in Form von Entwicklungsinvestitionen von rund 26,2 Milliarden US-Dollar. Alam Al-Roum ist als Ankerprojekt konzipiert, das die touristische Positionierung Ägyptens auf dem Weltmarkt neu definieren soll. Während Ägypten traditionell für seine antiken Wunder und Kulturschätze in Kairo, Luxor und Assuan bekannt ist, soll diese massive Entwicklung das Land nun auch zu einem global führenden Ziel für meeresabhängigen, gehobenen Ferienverkehr machen. Die Erwartungen sind hoch: Das Projekt soll dem ägyptischen Arbeitsmarkt über eine Viertelmillion neue Arbeitsplätze bringen und die Bemühungen der Regierung unterstützen, bis Ende 2025 eine Zielmarke von 17,5 bis 18 Millionen Touristen zu erreichen. Die Initiative ist ein zentraler Bestandteil der nationalen Strategie zur Diversifizierung der Wirtschaft, um die Abhängigkeit von Öl- und Gaseinnahmen zu reduzieren. Expansion der Luxushotellerie und Freizeit-Infrastruktur Die Ausmaße des

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Generationswechsel bei der Schick Hotels Gruppe: Fünfte Generation übernimmt die Führung

Die familiengeführte Schick Hotels Gruppe in Wien, bekannt für ihre fünf zentral gelegenen Vier-Sterne-Häuser, steht seit Herbst 2025 unter neuer strategischer und operativer Leitung. Dr. Alexander Schick hat als geschäftsführender Gesellschafter die Führung des Unternehmens in fünfter Generation übernommen. Zu den Betrieben der Gruppe zählt unter anderem das Hotel Stefanie, das als ältestes Hotel Wiens gilt. Der Wechsel an der Spitze erfolgte im Rahmen eines mehrstufigen und strukturierten Übergabeprozesses, der von der Prodinger Tourismusberatung strategisch begleitet wurde. In enger Abstimmung mit dem bisherigen Eigentümer Dr. Martin Schick und dem langjährigen Geschäftsführer Peter Buocz wurde ein detaillierter Fahrplan erarbeitet. Dieser umfasste neben den operativen und rechtlichen Aspekten auch die emotionalen und strategischen Dimensionen des Generationswechsels. Die Berater der Prodinger Tourismusberatung betonten die Notwendigkeit von Fingerspitzengefühl und frühzeitiger Planung, insbesondere bei Familienbetrieben, um einen „nachhaltigen Generationenwechsel“ sicherzustellen. Die professionelle Begleitung des Prozesses sei ein entscheidender Mehrwert gewesen, um die Übergabe offen und zukunftsorientiert zu gestalten, so Dr. Alexander Schick. Ein zentraler Baustein des Übergabeprozesses war ein eigens konzipierter Führungskräfte-Workshop im Frühjahr 2025. Bei diesem wurden die leitenden Mitarbeiter aller fünf Häuser aktiv eingebunden, um ein gemeinsames Verständnis für den Wechsel zu schaffen und das Team für die Zukunft zu stärken. Die erfolgreiche Einbeziehung der Führungsebene trug maßgeblich zur reibungslosen Umsetzung der Nachfolge bei. Dr. Alexander Schick kündigte an, in den kommenden Jahren die Positionierung der Schick Hotels weiter zu schärfen und Modernisierungsmaßnahmen umzusetzen. Der Fokus liegt dabei auf einer zeitgemäßen, wertebasierten Ansprache der Gäste. Die gelungene Betriebsübergabe der Schick Hotels gilt in

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Bundeswehr beschafft weitere 20 Airbus H145M Hubschrauber

Die deutsche Bundeswehr verstärkt ihre Hubschrauberflotte signifikant und schöpft einen bestehenden Rahmenvertrag mit Airbus Helicopters vollständig aus. Die Bundesregierung plant, für die Beschaffung von 20 zusätzlichen Hubschraubern des Typs Airbus H145M fast eine Milliarde Euro im Bundeshaushalt bereitzustellen. Wie aus einer Beschlussvorlage an den Bundestag hervorging, meldete das Verteidigungsministerium einen Finanzbedarf von 931 Millionen Euro an. Mit der Bestellung der 20 weiteren H145M-Maschinen wird der im Jahr 2023 geschlossene Rahmenvertrag über insgesamt 82 Hubschrauber dieses Typs komplett genutzt. Die Bundeswehr hatte ursprünglich 62 Maschinen bestellt, deren Auslieferung seit Ende 2024 läuft. Die zusätzlichen Helikopter sind Teil einer umfassenden Modernisierungsstrategie der Heeresflieger. Die H145M ist die militärische Ausführung des leichten Mehrzweckhubschraubers von Airbus. Sie wird bei der Bundeswehr unter anderem als Leichter Kampfhubschrauber (LKH) eingesetzt. Mit ihrer Flexibilität und geringeren Größe soll die H145M perspektivisch den deutlich schwereren und in der Wartung anspruchsvolleren Kampfhubschrauber Tiger ersetzen, dessen Zukunft in der Bundeswehr aufgrund technischer Probleme und hoher Betriebskosten ungewiss ist. Die Auslieferung der 20 neuen Maschinen ist für den Zeitraum von 2027 bis 2029 vorgesehen. Von den zusätzlichen Helikoptern sind 15 Maschinen für den Kampfeinsatz vorgesehen, während fünf Fluggeräte als Trainingshubschrauber die Ausbildungskapazitäten der Bundeswehr erweitern sollen. Die H145M-Flotte gilt als modern und vielseitig einsetzbar. Ihre Beschaffung dient der Sicherstellung der Einsatzbereitschaft und der Erfüllung von Verpflichtungen im Rahmen der NATO. Die Investition von fast einer Milliarde Euro unterstreicht die Priorität, die dem schnellen Aufbau von verfügbaren und modernen Luftfahrtsystemen in der Bundeswehr beigemessen wird.

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Hamburg weitet Nachtbusnetz deutlich aus: Fast doppelt so viele Linien fahren rund um die Uhr

Hamburg erweitert sein Nachtbusangebot grundlegend. Ab dem 14. Dezember wird die Anzahl der Buslinien, die im Stadtgebiet rund um die Uhr verkehren, von bislang elf auf nunmehr 19 erhöht. Dies teilte die Hamburger Verkehrsbehörde mit. Ziel der Maßnahme ist es, das Angebot für Nachtschwärmer, Schichtarbeiter und Frühpendler deutlich attraktiver und verlässlicher zu gestalten. Ein zentrales Element der Netzerweiterung ist die Verbesserung der Anbindung wichtiger Verkehrsknotenpunkte und zentraler Ziele. Insbesondere der Hamburger Flughafen soll künftig besser in das 24-Stunden-Netz integriert werden, was für Reisende und Flughafenpersonal gleichermaßen relevant ist. Zusätzlich zur Erhöhung der Linienzahl wird das Konzept der übergeordneten Umsteigeknotenpunkte deutlich gestärkt. Deren Zahl wird von fünf auf neun Knoten angehoben. Diese befinden sich an den Bahnhöfen Altona, Feldstraße, Eppendorfer Marktplatz, Hauptbahnhof, Harburg, Barmbek, Wandsbek Markt, Billstedt und Bergedorf. Diese neuen Hauptknoten sollen die Umsteigemöglichkeiten und die Verlässlichkeit des Nachtnetzes merklich erhöhen. Das stadtweite Nachtbusangebot existiert in Hamburg bereits seit 1970. Verkehrssenator Anjes Tjarks (Bündnis 90/Die Grünen) hob hervor, dass das Nachtnetz seit Jahrzehnten keiner grundlegenden Überarbeitung unterzogen wurde. Die jetzt beschlossene Ausweitung markiere daher einen wichtigen Schritt hin zu einem modernen und nutzerorientierten Nahverkehr. Die Fahrpläne des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) sehen vor, dass die wichtigsten Verbindungen, ähnlich wie in anderen Großstädten wie Berlin oder München, auch nachts in dichter Taktung bedient werden. Die Ausweitung der durchgehenden Linien reagiert auf die steigende Nachfrage nach Mobilität zu allen Tages- und Nachtzeiten, insbesondere im Hinblick auf die weiter wachsende Metropole Hamburg.

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Wizz Air nimmt neue Route zwischen Breslau und Dortmund in den Winterflugplan auf

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air erweitert ihr Streckennetz zwischen Polen und Deutschland. Zum Start des Winterflugplans 2026/2027, genauer ab dem 25. Oktober 2026, nimmt der Carrier die Verbindung zwischen dem Nikolaus-Kopernikus-Flughafen in Breslau (Wroclaw) und dem Dortmund Airport neu in das Programm auf. Breslau ist damit eine weitere wichtige polnische Destination, die von Dortmund aus bedient wird. Die Strecke soll viermal wöchentlich bedient werden, was die Attraktivität der Verbindung für Geschäfts- und Privatreisende steigert. Reisende können die rund 90-minütige Flugzeit an den Wochentagen Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag nutzen. Auf dieser Route setzt Wizz Air den Airbus A321neo ein. Dieser Flugzeugtyp, von dem Wizz Air der größte Betreiber in Europa ist, wird in der Regel in einer hochdichten Einklassenkonfiguration mit bis zu 239 Sitzplätzen betrieben. Der Einsatz des A321neo unterstreicht die Strategie des Low-Cost-Carriers, auf stark nachgefragten Routen Flugzeuge mit hoher Kapazität und niedrigen Betriebskosten einzusetzen. Der Dortmund Airport legt traditionell einen Fokus auf Verbindungen nach Osteuropa und Polen. Breslau, die viertgrößte Stadt Polens und ein bedeutender Wirtschafts- und Kulturstandort, ergänzt die bereits etablierten Flugziele Kattowitz und Danzig, die sich seit Jahren unter den beliebtesten Zielen ab Dortmund befinden. Die Wiederaufnahme der Breslau-Route, die in der Vergangenheit bereits von anderen Carriern bedient wurde, unterstreicht die wachsende Bedeutung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Nordrhein-Westfalen und Polen. Dortmund hatte zuletzt bereits die Verbindungen nach Warschau und Olsztyn-Mazury wieder in das Streckennetz aufgenommen. Die neue Route soll somit zur weiteren Stärkung der Luftverkehrsanbindung ins Nachbarland beitragen.

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Eurowings bringt eigenen Adventskalender in limitierter Auflage auf den Markt

Die Fluggesellschaft Eurowings hat in diesem Jahr erstmals einen eigenen Adventskalender für ihre Kunden vorgestellt. Der Kalender, der rund einen Meter hoch ist, enthält 24 Überraschungen und soll die Wartezeit bis Weihnachten verkürzen. Die Aktion ist Teil der Marketingstrategie der Airline, die neben dem Kerngeschäft verstärkt auf Merchandise-Artikel und Kundenbindung setzt. Der Adventskalender von Eurowings ist gefüllt mit einer Mischung aus verschiedenen Produkten, darunter Merchandise-Artikel der Fluggesellschaft sowie Gutscheine und Geschenke. Die Fluggesellschaft, die zur Lufthansa Group gehört, stellt das Angebot als ein besonderes Sammlerstück vor. Allerdings handelt es sich um eine stark limitierte Edition. Es wurden lediglich 1.000 Stück des Kalenders produziert. Interessenten können den Adventskalender ab sofort über den offiziellen Fanshop von Eurowings bestellen. Der Verkaufspreis wurde auf 99 Euro festgelegt. Mit diesem Angebot folgt Eurowings einem Trend im Luftfahrtsektor, bei dem Fluggesellschaften zunehmend eigene Lifestyle- und Markenartikel anbieten, um die Kundenbeziehung zu vertiefen. Auch andere große Airlines, wie beispielsweise British Airways, bieten in ihren Shops neben klassischen Artikeln vermehrt limitierte Editionen oder spezielle Produkte wie Accessoires und Geschenke an. Solche Aktionen dienen der Stärkung der Markenidentität und der Generierung zusätzlicher Einnahmen abseits des Flugbetriebs. Der Kalender soll vor allem Fans der Marke ansprechen und stellt ein ungewöhnliches Produkt im Portfolio des Unternehmens dar. Die Fluggesellschaft wird im deutschsprachigen Raum weiterhin als einer der größten Anbieter im Segment der Punkt-zu-Punkt-Verbindungen agieren, während sie mit solchen Marketingmaßnahmen versucht, eine emotionale Bindung zur Kundschaft aufzubauen.

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Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten: Österreichs Reiselust für Sommer 2026 ungebrochen

Die österreichische Tourismusbranche blickt optimistisch auf die Sommersaison 2026. Trotz anhaltender wirtschaftlicher Herausforderungen und Inflation bleibt die Reiselust der Österreicherinnen und Österreicher auf einem konstant hohen Niveau, was die zentrale Bedeutung von Urlaub und Erholung im persönlichen Lebensentwurf unterstreicht. Eine aktuelle YouGov-Umfrage im Auftrag von Tui Österreich zeigt, dass drei Viertel der Befragten (76 Prozent) mindestens eine Urlaubsreise für den kommenden Sommer planen. Dieses starke Signal wird von den Reiseveranstaltern mit einer strategischen Expansion des Angebots und gezielten Maßnahmen zur Kostenkontrolle auf Kundenseite beantwortet. Tui Österreich, unter anderem, startet mit einem erweiterten Flugprogramm, neuen Hotelkapazitäten unter den Marken Tui Blue und Tui Kids Club sowie der neuen Plattform Tui Tours für Rundreisen in die Hochsaison. Gottfried Math, Geschäftsführer von Tui Österreich, betonte im Rahmen einer Pressekonferenz in Zypern, dass die Umfrageergebnisse die Wichtigkeit von Urlaub für alle Altersgruppen und Regionen bestätigen. Ähnliche Ergebnisse anderer Branchenstudien, wie etwa der Dertour Familienreise-Studie für 2026, unterstützen diesen Befund der ungebrochenen Reisebereitschaft. Die Österreicher, insbesondere Familien, legen demnach großen Wert auf Verlässlichkeit und faire Angebote, wobei das Auto als bevorzugtes Verkehrsmittel für Reisen in die Nähe, aber auch das Flugzeug weiterhin eine dominierende Rolle spielt. Die Branche reagiert auf diese Nachfrage mit einem vielfältigen Portfolio, das sowohl die Sehnsucht nach klassischen Destinationen als auch den Wunsch nach individuellen Erlebnissen abdeckt. Klassische Reiseformen im Fokus Der traditionelle Badeurlaub am Meer hält seine Spitzenposition als beliebteste Urlaubsform. Laut der YouGov-Umfrage bevorzugt die Hälfte der Befragten (50 Prozent) den Strandurlaub, wobei dieser Wunsch bei den 25- bis

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Wizz Air verschiebt Airbus-Auslieferungen und reduziert Langstreckenbestellungen

Die europäische Billigfluggesellschaft Wizz Air hat eine strategische Neuausrichtung ihrer Flottenplanung bekannt gegeben. Um Kosten zu senken und die Profitabilität zu steigern, hat das Unternehmen mit Airbus eine Verschiebung der Auslieferung von 88 bestellten Flugzeugen vom Geschäftsjahr 2030 auf 2033 vereinbart. Gleichzeitig reduziert Wizz Air sein Engagement im Langstreckensegment durch eine Umwandlung von Bestellungen. Im Zentrum der Anpassungen steht die Reduzierung der Langstreckenflotte. Wizz Air hat die Bestellung von 36 Flugzeugen des Typs Airbus A321XLR in das Standardmodell Airbus A321neo umgewandelt. Die Gesamtzahl der bestellten A321XLR-Maschinen reduziert sich damit von ursprünglich 47 auf nur noch elf Flugzeuge. Die Entscheidung für das kleinere und flexiblere Modell des A321neo soll die Sitzplatzkapazität begrenzen und dabei helfen, die Betriebskosten besser zu kontrollieren. Wizz Air kommentierte die überarbeitete Vereinbarung als Anpassung des Lieferplans an eine „nachhaltigere und profitablere Wachstumsstrategie“. Die Gesamtzahl des gesamten Auftragsvolumens bei Airbus bleibt mit 273 Flugzeugen unverändert, lediglich der Zeitplan und die Zusammensetzung der Modelle wurden angepasst. Der Low-Cost-Carrier steht unter erheblichem Druck, seine Margen zu verbessern, nachdem das vergangene Jahr durch Gewinneinbußen turbulent verlief. Das Unternehmen zog sich bereits aus unrentablen Märkten wie Abu Dhabi und Wien zurück. Die Profitabilität litt zudem massiv unter den weitreichenden Inspektionen der Getriebefan-Triebwerke (GTF) von Pratt & Whitney, einer Tochtergesellschaft von RTX. Zum Stichtag 30. Juni waren demnach 41 Flugzeuge von Wizz Air wegen notwendiger Prüfungen oder Defekten an den GTF-Triebwerken weltweit am Boden geblieben. Solche Stilllegungen führen zu erheblichen Kapazitätseinschränkungen und beeinträchtigen die operative Leistung. Mit der Flottenanpassung hält Wizz Air an

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Grünes Licht aus Brüssel: Oberösterreich startet Ausschreibung für subventionierte Flugroute Linz–Frankfurt

Die Europäische Kommission in Brüssel hat am 7. November 2025 grünes Licht für die geplante Verpflichtung zur Erbringung öffentlicher Dienstleistungen (Public Service Obligation, PSO) auf der Flugstrecke Linz–Frankfurt erteilt. Damit ist eine entscheidende Hürde für die Wiederaufnahme dieser für das Bundesland Oberösterreich als essenziell erachteten Verbindung zum globalen Luftverkehrsnetz gefallen. Die Zustimmung aus Brüssel ermöglicht es dem Land Oberösterreich nun, die europaweite Ausschreibung für den Betrieb der Route offiziell zu starten. Ziel ist es, ein Luftfahrtunternehmen zu finden, das die Strecke wieder regelmäßig und zuverlässig bedient und damit die Anbindung des führenden Industrie- und Exportbundeslandes Österreichs an das internationale Drehkreuz Frankfurt am Main sichert. Die Wiederherstellung der Flugverbindung nach Frankfurt wird in Oberösterreich parteiübergreifend als ein Akt von höchster wirtschaftspolitischer Priorität betrachtet. Die Unterbrechung dieser Route hatte in den letzten Jahren erhebliche logistische und zeitliche Herausforderungen für die exportorientierte Wirtschaft des Bundeslandes mit sich gebracht. Die Genehmigung der PSO durch die EU-Kommission ist ein formaler, aber fundamental wichtiger Schritt, der es staatlichen Stellen unter klar definierten Auflagen erlaubt, einen Betriebszuschuss zu gewähren, um eine wirtschaftlich nicht ausreichend rentable, aber gesellschaftlich und volkswirtschaftlich notwendige Verkehrsleistung sicherzustellen. Die Fluggesellschaft, die den Zuschlag erhält, muss die Frequenz und Qualität der Verbindung gemäß den Ausschreibungsbestimmungen erbringen. Frankfurt als Tor zur Welt – Regionale Wettbewerbsfähigkeit im Fokus Die Bedeutung der Flugverbindung Linz–Frankfurt geht weit über den reinen Personenverkehr hinaus. Frankfurt am Main ist eines der größten und wichtigsten internationalen Luftverkehrsdrehkreuze Europas und dient als essenzieller Knotenpunkt für Geschäftsreisen, den weltweiten Warentransport sowie für interkontinentale Passagierflüge.

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