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Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten: Österreichs Reiselust für Sommer 2026 ungebrochen

Die österreichische Tourismusbranche blickt optimistisch auf die Sommersaison 2026. Trotz anhaltender wirtschaftlicher Herausforderungen und Inflation bleibt die Reiselust der Österreicherinnen und Österreicher auf einem konstant hohen Niveau, was die zentrale Bedeutung von Urlaub und Erholung im persönlichen Lebensentwurf unterstreicht. Eine aktuelle YouGov-Umfrage im Auftrag von Tui Österreich zeigt, dass drei Viertel der Befragten (76 Prozent) mindestens eine Urlaubsreise für den kommenden Sommer planen. Dieses starke Signal wird von den Reiseveranstaltern mit einer strategischen Expansion des Angebots und gezielten Maßnahmen zur Kostenkontrolle auf Kundenseite beantwortet. Tui Österreich, unter anderem, startet mit einem erweiterten Flugprogramm, neuen Hotelkapazitäten unter den Marken Tui Blue und Tui Kids Club sowie der neuen Plattform Tui Tours für Rundreisen in die Hochsaison. Gottfried Math, Geschäftsführer von Tui Österreich, betonte im Rahmen einer Pressekonferenz in Zypern, dass die Umfrageergebnisse die Wichtigkeit von Urlaub für alle Altersgruppen und Regionen bestätigen. Ähnliche Ergebnisse anderer Branchenstudien, wie etwa der Dertour Familienreise-Studie für 2026, unterstützen diesen Befund der ungebrochenen Reisebereitschaft. Die Österreicher, insbesondere Familien, legen demnach großen Wert auf Verlässlichkeit und faire Angebote, wobei das Auto als bevorzugtes Verkehrsmittel für Reisen in die Nähe, aber auch das Flugzeug weiterhin eine dominierende Rolle spielt. Die Branche reagiert auf diese Nachfrage mit einem vielfältigen Portfolio, das sowohl die Sehnsucht nach klassischen Destinationen als auch den Wunsch nach individuellen Erlebnissen abdeckt. Klassische Reiseformen im Fokus Der traditionelle Badeurlaub am Meer hält seine Spitzenposition als beliebteste Urlaubsform. Laut der YouGov-Umfrage bevorzugt die Hälfte der Befragten (50 Prozent) den Strandurlaub, wobei dieser Wunsch bei den 25- bis

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Wizz Air verschiebt Airbus-Auslieferungen und reduziert Langstreckenbestellungen

Die europäische Billigfluggesellschaft Wizz Air hat eine strategische Neuausrichtung ihrer Flottenplanung bekannt gegeben. Um Kosten zu senken und die Profitabilität zu steigern, hat das Unternehmen mit Airbus eine Verschiebung der Auslieferung von 88 bestellten Flugzeugen vom Geschäftsjahr 2030 auf 2033 vereinbart. Gleichzeitig reduziert Wizz Air sein Engagement im Langstreckensegment durch eine Umwandlung von Bestellungen. Im Zentrum der Anpassungen steht die Reduzierung der Langstreckenflotte. Wizz Air hat die Bestellung von 36 Flugzeugen des Typs Airbus A321XLR in das Standardmodell Airbus A321neo umgewandelt. Die Gesamtzahl der bestellten A321XLR-Maschinen reduziert sich damit von ursprünglich 47 auf nur noch elf Flugzeuge. Die Entscheidung für das kleinere und flexiblere Modell des A321neo soll die Sitzplatzkapazität begrenzen und dabei helfen, die Betriebskosten besser zu kontrollieren. Wizz Air kommentierte die überarbeitete Vereinbarung als Anpassung des Lieferplans an eine „nachhaltigere und profitablere Wachstumsstrategie“. Die Gesamtzahl des gesamten Auftragsvolumens bei Airbus bleibt mit 273 Flugzeugen unverändert, lediglich der Zeitplan und die Zusammensetzung der Modelle wurden angepasst. Der Low-Cost-Carrier steht unter erheblichem Druck, seine Margen zu verbessern, nachdem das vergangene Jahr durch Gewinneinbußen turbulent verlief. Das Unternehmen zog sich bereits aus unrentablen Märkten wie Abu Dhabi und Wien zurück. Die Profitabilität litt zudem massiv unter den weitreichenden Inspektionen der Getriebefan-Triebwerke (GTF) von Pratt & Whitney, einer Tochtergesellschaft von RTX. Zum Stichtag 30. Juni waren demnach 41 Flugzeuge von Wizz Air wegen notwendiger Prüfungen oder Defekten an den GTF-Triebwerken weltweit am Boden geblieben. Solche Stilllegungen führen zu erheblichen Kapazitätseinschränkungen und beeinträchtigen die operative Leistung. Mit der Flottenanpassung hält Wizz Air an

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Grünes Licht aus Brüssel: Oberösterreich startet Ausschreibung für subventionierte Flugroute Linz–Frankfurt

Die Europäische Kommission in Brüssel hat am 7. November 2025 grünes Licht für die geplante Verpflichtung zur Erbringung öffentlicher Dienstleistungen (Public Service Obligation, PSO) auf der Flugstrecke Linz–Frankfurt erteilt. Damit ist eine entscheidende Hürde für die Wiederaufnahme dieser für das Bundesland Oberösterreich als essenziell erachteten Verbindung zum globalen Luftverkehrsnetz gefallen. Die Zustimmung aus Brüssel ermöglicht es dem Land Oberösterreich nun, die europaweite Ausschreibung für den Betrieb der Route offiziell zu starten. Ziel ist es, ein Luftfahrtunternehmen zu finden, das die Strecke wieder regelmäßig und zuverlässig bedient und damit die Anbindung des führenden Industrie- und Exportbundeslandes Österreichs an das internationale Drehkreuz Frankfurt am Main sichert. Die Wiederherstellung der Flugverbindung nach Frankfurt wird in Oberösterreich parteiübergreifend als ein Akt von höchster wirtschaftspolitischer Priorität betrachtet. Die Unterbrechung dieser Route hatte in den letzten Jahren erhebliche logistische und zeitliche Herausforderungen für die exportorientierte Wirtschaft des Bundeslandes mit sich gebracht. Die Genehmigung der PSO durch die EU-Kommission ist ein formaler, aber fundamental wichtiger Schritt, der es staatlichen Stellen unter klar definierten Auflagen erlaubt, einen Betriebszuschuss zu gewähren, um eine wirtschaftlich nicht ausreichend rentable, aber gesellschaftlich und volkswirtschaftlich notwendige Verkehrsleistung sicherzustellen. Die Fluggesellschaft, die den Zuschlag erhält, muss die Frequenz und Qualität der Verbindung gemäß den Ausschreibungsbestimmungen erbringen. Frankfurt als Tor zur Welt – Regionale Wettbewerbsfähigkeit im Fokus Die Bedeutung der Flugverbindung Linz–Frankfurt geht weit über den reinen Personenverkehr hinaus. Frankfurt am Main ist eines der größten und wichtigsten internationalen Luftverkehrsdrehkreuze Europas und dient als essenzieller Knotenpunkt für Geschäftsreisen, den weltweiten Warentransport sowie für interkontinentale Passagierflüge.

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IAG steigert Gewinn, aber Schwäche im US-Geschäft lässt Aktie einbrechen

Die International Consolidated Airlines Group (IAG), Muttergesellschaft von British Airways, Iberia, Vueling und Aer Lingus, hat im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres eine leichte Steigerung des operativen Gewinns erzielt. Der operative Gewinn stieg von Juli bis September um zwei Prozent auf 2,05 Milliarden Euro. Trotz dieses Zugewinns kämpft der Konzern mit einer spürbaren Abschwächung im wichtigen und lukrativen Nordatlantik-Geschäft, was die Anleger beunruhigte. Die Bekanntgabe der Ergebnisse führte zu einem deutlichen Kursrutsch der IAG-Aktie an der Börse, die zeitweise um bis zu 9,8 Prozent einbrach. Dies markierte den größten Tagesverlust seit Anfang 2022 und vernichtete rund 1,9 Milliarden Pfund (etwa 2,2 Milliarden Euro) an Marktwert. Auslöser war die gemeldete Auslastung der Passagierflugzeuge, die in allen Regionen sank, mit dem stärksten Rückgang von 2,4 Prozentpunkten auf den Nordatlantik-Routen. Auch die Einnahmen pro Passagier fielen im dritten Quartal branchenweit, wobei die Nordatlantik-Routen mit einem Minus von 7,1 Prozent besonders betroffen waren. Die IAG bestätigte die erwartete Marktschwäche im Bereich der sogenannten „Economy-Leisure-Buchungen“ aus den USA. Die Entwicklung der IAG steht im Einklang mit Beobachtungen anderer großer europäischer Fluggesellschaften. Bereits Air France-KLM und die Lufthansa Gruppe hatten zuvor auf eine Flaute im Transatlantik-Markt hingewiesen, insbesondere bei den Buchungen aus den Vereinigten Staaten. Experten führen dies unter anderem auf einen Rückgang der touristischen Reisen von Europa in die USA zurück, der sich seit der Amtsübernahme von US-Präsident Donald Trump verstärkt bemerkbar macht. Trotz der aktuellen Sorgen der Anleger zeigte sich IAG-Konzernchef Luis Gallego zuversichtlich. Er verwies darauf, dass das Unternehmen mit einem sehr starken

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Spirit Airlines sichert Finanzierung durch Personalzugeständnisse: Harter Sanierungskurs

Spirit Aviation Holdings, die Muttergesellschaft der amerikanischen Ultra-Low-Cost-Fluggesellschaft Spirit Airlines, hat im Rahmen ihres laufenden Sanierungsverfahrens nach Chapter 11 einen wichtigen Meilenstein erreicht. Das Unternehmen meldete Grundsatzvereinbarungen mit der Pilotengewerkschaft Air Line Pilots Association (ALPA) und der Flugbegleitergewerkschaft Association of Flight Attendants-CWA (AFA). Diese Vereinbarungen sind von entscheidender Bedeutung, da sie eine Schlüsselanforderung für den nächsten Abruf von Betriebsmitteln aus der Schuldner-in-Besitz-Finanzierung (DIP-Finanzierung) des Unternehmens darstellen. Die Einsparungen, die aus den Verhandlungen mit den Gewerkschaften resultieren sollen, werden auf den zur Genehmigung der DIP-Mittel erforderlichen Zielbetrag geschätzt. Lokale Medien berichteten vorab, dass Spirit Einsparungen in Höhe von insgesamt 100 Millionen US-Dollar von den beiden Gruppen anstrebt. Die Einigung mit dem Cockpit- und Kabinenpersonal ist ein Manöver von höchster betriebswirtschaftlicher Notwendigkeit. Das Sanierungsverfahren, welches Spirit Airlines zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres in Anspruch nehmen musste, zielt darauf ab, die Schuldenlast signifikant zu reduzieren und die Kostenstruktur an die anhaltend schwierigen Marktbedingungen anzupassen. Die Drohung, die Arbeitsverträge notfalls über den umstrittenen Paragrafen 1113 des US-Insolvenzrechts einseitig zu ändern oder zu beenden, falls keine einvernehmliche Lösung gefunden würde, hat den Verhandlungsprozess massiv beschleunigt. Als Zeichen des gemeinsamen Engagements zur Rettung des Unternehmens hat sich auch die obere Führungsebene von Spirit Airlines zu Gehaltskürzungen verpflichtet. Der prozentuale Gehaltsverzicht des Führungspersonals soll nach Unternehmensangaben nicht geringer ausfallen als der der Piloten. Entlassungswellen und Rückzug aus wichtigen Märkten zur Flottenoptimierung Die Einsparungen im Personalbereich sind nur ein Teil eines weitreichenden und schmerzhaften Restrukturierungsplans, der auf eine massive Verkleinerung des Flugbetriebs hinausläuft. Die Fluggesellschaft wird sich

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Lufthansa, Ryanair und 19 weitere Airlines stoppen irreführende Klima-Aussagen

Lufthansa, Eurowings, Ryanair und insgesamt 21 europäische Fluggesellschaften haben sich verpflichtet, ihre Werbung und Kommunikation zu ändern, nachdem die EU-Kommission und die nationalen Verbraucherschutzbehörden (CPC-Netzwerk) irreführende Praktiken moniert hatten. Die Airlines verzichten künftig darauf, gegenüber Verbrauchern den Eindruck zu erwecken, dass die CO2-Emissionen eines Fluges durch finanzielle Beiträge zu Klimaschutzprojekten oder durch die Verwendung alternativer Kraftstoffe vollständig neutralisiert, ausgeglichen oder direkt reduziert werden könnten. Die Einigung, die das Ergebnis eines Dialogs mit der EU-Kommission ist, betrifft eine breite Palette von Werbeaussagen, die von Kritikern oft als „Ablasshandel“ oder Greenwashing bezeichnet wurden. Die Fluggesellschaften stellten in der Vergangenheit die Möglichkeit einer Kompensation in den Vordergrund, die durch finanzielle Unterstützung von Projekten wie Aufforstung den Eindruck eines „klimaneutralen Fluges“ erweckte. Tatsächlich aber wird dabei nicht der spezifische CO2-Ausstoß des einzelnen Fluges direkt ausgeglichen. Neben dem Verzicht auf Aussagen zur Neutralisierung von Emissionen haben sich die Airlines auch dazu verpflichtet, die Bezeichnung „nachhaltiger Flugkraftstoff“ (SAF) nur noch mit angemessener Klarstellung zu verwenden und auf vage, allgemein „grüne Sprache“ zu verzichten. Die EU-Kommission hatte die Fluggesellschaften bereits im April 2024 aufgefordert, potenziell irreführende Praktiken einzustellen. Der europäische Verbraucherschutzdachverband BEUC (Bureau Européen des Unions de Consommateurs) begrüßte die Verpflichtung der Airlines ausdrücklich. Generaldirektor Agustín Reyna betonte, es sei höchste Zeit gewesen, dass die Fluggesellschaften aufhören, das Fliegen als eine nachhaltige Option darzustellen. Er stellte klar, dass das Bezahlen von „grünen Tarifen“ zur Finanzierung von Baumpflanzungen keine Garantie dafür biete, dass Flugzeugemissionen tatsächlich aus der Luft entfernt werden. Die betroffenen Airlines, zu denen neben den genannten

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American Airlines strafft die Organisation

American Airlines, eine der größten Fluggesellschaften der Vereinigten Staaten, hat einen Abbau von Management- und Support-Positionen angekündigt. Die Maßnahmen zielen darauf ab, die betriebliche Effizienz zu steigern und die Organisation an die aktuellen Geschäftsanforderungen anzupassen. Die Personalreduktion, die überwiegend in der Konzernzentrale in Dallas/Fort Worth erfolgen soll, kommt nach einem Quartal, das das Unternehmen mit einem Nettoverlust abschloss, und einem deutlich niedrigeren Jahresgewinn im Vergleich zum Vorjahr. Die Fluggesellschaft betonte, dass diese „kleine“ Verringerung der Mitarbeiterzahl Teil laufender Bemühungen sei, die Leistung zu optimieren und die Effizienz über alle Bereiche hinweg zu erhöhen. Die genaue Anzahl der betroffenen Arbeitsplätze wurde von American Airlines nicht genannt. Berichte aus der Branche und von Analysten deuten jedoch darauf hin, dass die Kürzungen ein breites Spektrum von Support- und Managementfunktionen umfassen, teilweise auch in wichtigen IT-Bereichen. Solche gezielten Personalreduktionen im Management- und Verwaltungsbereich sind in der Luftfahrtindustrie ein gängiges Instrument, um Fixkosten zu senken und die Hierarchien abzuflachen. Die Fluggesellschaft erklärte, dass sie weiterhin gezielt in Bereiche investieren wolle, die die langfristigen Geschäftsziele unterstützen, um das Unternehmen für anhaltenden Erfolg zu positionieren. Nettoverlust im dritten Quartal und deutlicher Gewinnrückgang im Jahresverlauf Die Ankündigung der Stellenstreichungen folgt auf eine gemischte finanzielle Bilanz, die American Airlines kürzlich vorgelegt hatte. Für das dritte Quartal 2025 verzeichnete das Unternehmen einen Nettoverlust von 114 Millionen US-Dollar. Auch wenn die Ergebnisse teilweise besser waren als von einigen Analysten befürchtet und das Unternehmen die Umsatzprognosen leicht übertraf, signalisiert der Verlust im traditionell starken Sommerquartal eine anhaltende Herausforderung im Kostenmanagement und operativen

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Sun Express erweitert Deutschland-Angebot: Memmingen neu im Programm

Die Fluggesellschaft Sun Express, ein Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines, baut ihr Flugangebot ab Deutschland im kommenden Sommerflugplan 2026 deutlich aus. Die Airline nimmt insgesamt zehn neue europäische Verbindungen in ihr Streckennetz auf, wovon vier neue Routen Deutschland betreffen. Mit diesem Wachstum wird Sun Express insgesamt 23 Flughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit 21 Zielen in der Türkei verbinden. Erstmals fliegt Sun Express ab März 2026 den Flughafen Memmingen (Allgäu Airport) an. Die neue Verbindung wird die Region fünfmal pro Woche mit dem türkischen Urlaubszentrum Antalya verknüpfen. Während der Hauptsaison, konkret vom 11. Mai bis 24. Juni 2026 sowie vom 2. August bis 19. September 2026, wird die Strecke sogar täglich bedient. Darüber hinaus erweitert die Fluggesellschaft ihr Angebot an weiteren deutschen Flughäfen. Neu sind jeweils zwei wöchentliche Flüge von Hannover und München in die westtürkische Stadt Edremit. Ab Düsseldorf nimmt Sun Express eine wöchentliche Verbindung in die anatolische Stadt Hatay in den Flugplan auf. Commercial Director Helmut Wölfel erklärte, dass die neuen Strecken nach Edremit und Hatay insbesondere auf die hohe Nachfrage im sogenannten ethnischen Reiseverkehr zwischen Deutschland und der Türkei reagieren. Diese gezielte Erweiterung des Streckennetzes unterstreicht die Strategie von Sun Express, die Marktpräsenz im europäischen Ferienflugsegment gezielt auszubauen. Die Airline profitiert dabei von der starken Präsenz beider Mutterkonzerne in ihren jeweiligen Kernmärkten. Neben den vier neuen Routen ab Deutschland werden im Sommer 2026 unter anderem drei weitere Verbindungen ab Großbritannien hinzukommen. Mit den neuen Routen positioniert sich Sun Express als eine der wichtigsten Airlines

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Ticketsteuer im Zentrum der politischen Debatte: FPÖ fordert Abschaffung – Ryanair verstärkt Druck auf die Regierung

Die österreichische Luftverkehrssteuer wird zum zentralen Streitpunkt in der nationalen Wirtschaftspolitik. Die Oppositionspartei FPÖ hat einen Antrag zur sofortigen Abschaffung der Abgabe eingebracht, der von der Fluggesellschaft Ryanair vehement unterstützt wird. Der Billigflieger droht erneut mit dem weiteren Abzug von Kapazitäten und verknüpft einen milliardenschweren Investitionsplan mit der Aufhebung der Steuer, die als wesentlicher Faktor für den Rückstand Österreichs im europäischen Luftverkehr gesehen wird. Die Diskussion um die Wettbewerbsfähigkeit des österreichischen Luftverkehrsstandortes hat eine neue politische Dimension erreicht. Am Dienstag, dem 11. November 2025, begrüßte Ryanair den parlamentarischen Antrag der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ), die geltende Luftverkehrssteuer bis zum 31. Dezember 2025 vollständig abzuschaffen. Dieser politische Vorstoß belebt die seit Monaten geführte Debatte über die hohen Standortkosten, die Fluggesellschaften und Tourismusverbände für die derzeitige Stagnation im österreichischen Luftverkehr verantwortlich machen. Ryanair, Europas größter Billigflieger, nutzt den parlamentarischen Antrag der FPÖ, um den Druck auf die österreichische Bundesregierung, insbesondere auf Bundeskanzler Stocker und Infrastrukturminister Hanke, massiv zu erhöhen. Die Airline argumentiert, dass die Steuer, die pro Passagier 12 Euro beträgt, Österreich zu einem der teuersten Luftverkehrsmärkte Europas gemacht habe. Dies habe zur Folge, dass Flüge, Strecken und Arbeitsplätze in kostengünstigere Nachbarländer abwanderten. Ryanair bekräftigte, dass die Steuer, die weniger als 160 Millionen Euro pro Jahr in den Staatshaushalt einbringe, den nationalen Luftverkehr und Tourismus um Milliardenhöhe schwäche. Geringer fiskalischer Nutzen trifft auf hohe Kosten für die Wirtschaft Die Luftverkehrssteuer wird von der Branche als eine kontraproduktive Maßnahme kritisiert. Ryanair und andere Fluggesellschaften weisen darauf hin, dass die jährlichen Einnahmen von unter

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Alliance Airlines vor strategischer Neuausrichtung

Die australische Fluggesellschaft Alliance Airlines, ein wichtiger Akteur im Regional- und Charterflugverkehr, sieht sich gezwungen, ihre Gewinnerwartungen für das laufende Geschäftsjahr signifikant nach unten zu korrigieren. In einer Mitteilung an die australische Börse vom 7. November 2025 warnte das Unternehmen, dass das erwartete jährliche Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) für das am 30. Juni 2026 endende Geschäftsjahr voraussichtlich zwischen 190 und 210 Millionen australischen Dollar liegen wird. Diese revidierte Prognose liegt deutlich unter den Konsenserwartungen von über 250 Millionen australischen Dollar. Die unerwartete Entwicklung hat das Unternehmen dazu veranlasst, eine umfassende Überprüfung seiner Geschäftsmodelle, insbesondere der Wet-Lease-Verträge, einzuleiten und ein strenges Kostensenkungsprogramm zu implementieren. Die Geschäftsführung von Alliance Airlines führt die Reduktion der Ertragserwartungen auf eine Kumulation von Faktoren zurück, die überwiegend mit den Kosten für den Erwerb und die Instandhaltung ihrer Flotte in Verbindung stehen. Das Unternehmen, das eine Flotte von E190-, F100- und F70-Flugzeugen betreibt, sieht sich mit einer deutlichen Erhöhung der Betriebsausgaben konfrontiert. Dieser Trend ist in der gesamten Luftfahrtbranche zu beobachten, da der globale Markt für Ersatzteile und qualifiziertes Wartungspersonal unter Druck steht. Das Unternehmen betonte zwar, weiterhin profitabel zu sein und über einen starken Cashflow zu verfügen, jedoch erfordert die aktuelle Kostenstruktur sofortige Maßnahmen, um die finanzielle Stabilität langfristig zu gewährleisten und die Erwartungen der Investoren zu erfüllen. Steigende Ausgaben in den Kernbereichen Der Haupttreiber für die revidierte Prognose sind die unerwartet gestiegenen Kosten im Zusammenhang mit der Flotte von Alliance Airlines. Konkret nannte die Fluggesellschaft drei zentrale finanzielle Belastungen. Erstens belasten höhere

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