Airbus

Weitere Artikel aus der Rubrik

Airbus

Amelia International flottet ersten Airbus A319 ein

Die Fluggesellschaft Amelia International flottet den ersten Airbus A319 ein. Es handelt sich um ein Leasingflugzeug, das derzeit die temporäre Registrierung OE-IRC trägt. Es handelt sich um das bislang größte Muster, das auf einem der AOCs des Carriers registriert wird. Bislang setzte man auf Turbopropflugzeuge der Typen ATR42/72 und Beechcraft 1900D sowie Regionaljets der Typen Embraer 135/145. Nebst Fracht- und VIP-Flügen unterhält Amelia in Frankreich ein Regionalflugnetz. Hinter Amelia steht Regourd Aviation. In der Europäischen Union unterhält man AOCs in Frankreich und Slowenien. Der Airbus A319, der bereits die Livery des Carriers trägt, wird in Frankreich als F-HDSJ registriert werden. Das Flugzeug wird von der deutschen DVB Bank geleast und war zuvor bei Latam Airlines Brasil als PR-MYB im Einsatz. Derzeit ist die Maschine als OE-IRC aus den Leasinggeber zugelassen. Es kommt immer wieder vor, dass Lessoren zwischen zwei Kunden ihre Flugzeuge in Österreich registrieren.

weiterlesen »

Easyjet stockt A320neo-Bestellung auf

Der Billigflieger Easyjet will noch mehr Maschinen des Typs Airbus A320neo haben. Man tätigte sieben weitere Fixbestellungen und sicherte sich Kaufrechte für zwölf Exemplare. Die Auslieferungen sollen zwischen Jänner 2025 und September 2027 erfolgen. Eine große Ankündigung dieser Order gab es nicht. Im jüngsten Geschäftsbericht informiert Easyjet darüber. Der Kauf der zusätzlichen A320neo soll demnach unter den Konditionen, die im Jahr 2013 vereinbart wurden, erfolgen. Unter Berücksichtigung der jüngsten Order hat Airbus nun 106 A320neo und 16 A321neo von Easyjet in den Büchern. Der Billigflieger besitzt weiters sechs Optionen für A320neo sowie 53 Kaufrechte. Bei letzteren besteht auch die Möglichkeit diese in A321neo umzuwandeln, wobei es diesbezüglich noch keine finale Entscheidung gibt.

weiterlesen »

Qatar Airways: Al-Baker will 50 Boeing 777XF bestellen

Qatar-Airways-Chef Akbar Al-Baker will beim U.S.-amerikanischen Flugzeugbauer rund 50 Exemplare des Musters Boeing 777XF kaufen. Vor dem Aviation Club UK sagte der Manager auch, dass der Kauf von A350F vom Tisch sein soll. Gleichzeitig erneuert Al-Baker die Kritik an Hersteller Airbus bezüglich der Qualitätsmängel beim Muster A350. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, dass es zu wenig unternehmen würde, um diese zu beheben. Der Qatar-Chef ist gar der Ansicht, dass Airbus Probleme bevorstehen würden, die jene, die der Boeing Dreamliner zu Beginn hatte, in den Schatten stellen würden. Rückblick: Es war Akbar Al-Baker, der damals besonders laute Kritik an Boeing ausübte und deren Qualitätsmanagement in Frage gestellt hat. Ähnlich verhält er sich in der Öffentlichkeit nun gegenüber Airbus.

weiterlesen »

A350: Airbus kann Lackprobleme nicht mehr herunterspielen

Qatar Airways machte als weltweit erste Fluggesellschaft auf mögliche Qualitätsprobleme beim Langstreckenmuster Airbus A350 aufmerksam. In der Öffentlichkeit wurde dies aber sowohl vom Hersteller als auch von anderen Betreibern heruntergespielt. Nun wurde bekannt, dass auch andere Operators Reklamationen an Airbus gerichtet haben. Laut Reuters konnten Finnair, Lufthansa, Air Caraibes Atlantique, Etihad Airways und Cathay Pacific das tupfengleiche Problem feststellen und haben sich entsprechend beim Hersteller beschwert. Es blättert Lack ab, der gar das kupferne Anti-Lighting-Gitter unter der Rumpffarbe zum Vorschein bringt.  Derzeit geht man davon aus, dass das Problem nicht sicherheitsrelevant ist, sondern eher die Optik der zumeist sehr jungen Maschinen beeinträchtigt. Qatar Airways sieht das aber anders und betont, dass man selbst und eine andere Airline, die nicht näher bezeichnet wurde, festgestellt habe, dass auch die Verkabelung der Maschinen beschädigt werden könnten. Dies könnte möglicherweise bei schlechter Witterung auftreten. Anders als in der Vergangenheit räumt Airbus nun ein, dass es beim Muster A350 eine “frühe Oberflächenabnutzung” gibt. Man arbeite daran, dass das Problem so rasch wie möglich behoben wird. Angedacht ist unter anderem, dass man den Kupferdrahttyp ändern könnte.

weiterlesen »

Embraer oder Airbus: LOT vor Großbestellung

Die polnische Fluggesellschaft Lot steht unmittelbar vor einer Großbestellung im Bereich Regionaljets. Derzeit hat man sich noch nicht entschieden, ob man bei Airbus den A220 oder bei Embraer den E2 bestellen wird.  Geschäftsführungsmitglied Maciej Wilk erklärte gegenüber dem Portal Fly4free, dass man mindestens 50 Regionaljets bestellen wird. Lot ist bereits Embraer-Operator, weshalb die Maschinen dieses Herstellers besonders gute Karten haben. Allerdings ist auch der Airbus A220 im Rennen. Endgültig entschieden hat man sich bei LOT noch nicht. In diesem Zusammenhang ist auch auf die Ausflottung der Turbopropflugzeuge des Typs DHC Dash 8-400 hinzuweisen. Diese sollen dem aktuellen Planungsstand nach durch bestehende Embraer 170 ersetzt werden. Diese wiederum ersetzt man durch Flugzeuge, die im Rahmen kurzfristiger Dry-Lease-Verträge zur Flotte stoßen sollen. Die Neuauslieferungen sollen ab dem Jahr 2024 übernommen werden. Allerdings stellt Wilk klar, dass die Dash 8-400 nicht eins zu eins durch Embraer 170 ersetzt wird, denn je nach Nachfrage kann es auch dazu kommen, dass Boeing 737 zum Einsatz kommen. Dies beschreibt er als große Flexibilität. Langfristig gesehen soll die gesamte Regionalflotte ausgetauscht werden.

weiterlesen »

IG Metall droht Airbus mit weiteren Streiks

Zwischen Airbus Deutschland und der Gewerkschaft IG Metall brodelt es wieder. Die Tarifverhandlungen wurden am Freitag ergebnislos unterbrochen. Die Arbeitnehmervertreter drohen mit neuerlichen Warnstreiks. Den Tisch haben diesmal die Gewerkschafter verlassen, die auch schwere Vorwürfe gegen die Geschäftsleitung erheben. So behaupten die Arbeitnehmervertreter, dass diese sich gegen eine Gesamtlösung stemmen würden. Hintergrund ist, dass Airbus den Konzern neu aufstellen will. Besonders der angedachte Verkauf der Tochter Premium Aerotec stößt der IG Metall sauer auf. Dem hält Airbus entgegen, dass man mit 25,1 Prozent beteiligt bleibt und es sich für den besten Weg für die Belegschaft handeln würde. Andernfalls müsse man “harte Restrukturierungsmaßnahmen” setzen. Premium Aerotec fertigt kleinere Komponenten für Airbus. Der Gewerkschaft passt auch nicht in den Kram, dass Airbus die Montage und Rümpfen und Strukturen in einer neuen Tochtergesellschaft ansiedeln will. Die IG Metall geht davon aus, dass rund 13.000 Mitarbeiter betroffen sein werden. Man fordert eine Beschäftigungsgarantie für die Mitarbeiter der deutschen Standorte. Die weiteren Schritte berät man nun gewerkschaftsintern, sagt jedoch bereits, dass man sich auf eine weitere Eskalation, sprich Warnstreiks, gefasst machen muss.

weiterlesen »

Lufthansa: A350-900 D-AAEU in München eingetroffen

Lufthansa hat den Airbus A350-900 mit der Registrierung D-AAEU am Donnerstag von Luqa nach München überstellt. Das Langstreckenflugzeug ist noch nicht in der Livery des neuen Operators lackiert. Es handelt sich um einen gebrauchten A350-900, der vormals als RP-C3506 bei Philippine Airlines im Einsatz war. Am 6. September 2021 wurde der Jet von Manila nach Luqa überstellt. Auf dem maltesischen Airport wurden bei Lufthansa Technik umfangreiche Wartungsarbeiten vorgenommen. Eine Umlackierung in die Kranich-Livery wurde in Malta hingegen nicht durchgeführt. Derzeit befindet sich die nunmehrige D-AAEU auf dem deutschen Flughafen München. In den nächsten Wochen soll der erste kommerzielle Einsatz erfolgen. Bis dahin soll dieser Langstreckenjet noch einen Besuch im Paintshop absolvieren.

weiterlesen »

Cebu Pacific hat ersten All-Economy-A330-900 übernommen

Die Billigfluggesellschaft Cebu Pacific hat am 28. November 2021 den ersten Airbus A330-900 nach Manila eingeflogen. Es handelt sich um Maschine Nummer 62, die vom europäischen Hersteller bezogen wurde. Die RP-C3900 ist insofern besonders, weil dieser Airbus A330-900 in All-Economy bestuhlt ist. Mit heutigem Stand sind in keine andere Maschine dieses Typs mehr Sitzplätze verbaut. Hierfür musste gar eine Zulassung eingeholt werden. Für diesen Zweck absolvierte die RP-C3900 in den letzten Wochen mehrere Testflüge. Cebu Pacific wird im Airbus A330-900 insgesamt 463 Passagiere befördern können. Der Einsatz soll daher auf besonders nachfragestarken Routen erfolgen. Ein Einzelstück wird es nicht bleiben, denn der Carrier wartet noch auf die Übergabe von 16 baugleichen Exemplaren.

weiterlesen »

Kampfjet-Auftrag: Für kanadische Regierung ist Boeing kein Thema

Die kanadische Regierung hält den US-Flugzeughersteller Boeing als Bewerber um einen milliardenschweren Kampfjet-Auftrag offenbar für ungeeignet. Laut einer mit der Angelegenheit vertrauten Person aus dem kanadischen Verteidigungsministerium würde Boeing die Standards für die Bewerbung nicht erfüllen. Der amerikanische Flugzeugbauer hatte sich zuvor mit seinem Modell F-18 Hornet für den Auftrag beworben. Ein Boeing-Sprecher teilt auf Anfrage per E-Mail mit, dass sich das Unternehmen eine Stellungnahme vorbehalte, bis es eine offizielle Mitteilung aus Ottawa gebe, so der ORF. Neben Boeing hatten sich auch Lockheed Martin und die schwedische Saab AB um die Lieferung von 88 Jets im Wert von etwa 15 Milliarden Dollar beworben.

weiterlesen »

Air Malta verabschiedet sich von A321XLR-Plänen

Mit dem Maschinentyp Airbus A321XLR wollte Air Malta neue Märkte erschließen und auf die Langstrecke gehen. Bestellt hat man bislang kein derartiges Flugzeug und das hat auch seinen guten Grund: Das Projekt wird nicht mehr weiterverfolgt. Im Gespräch mit CH-Aviation.com bestätigte Executive Chairman David Curmi, dass man sich auf das Kerngeschäft konzentrieren wird und die Langstreckenambitionen in der Schublade verschwunden sind. In weiterer Folge bedeutet das auch, dass der Maschinentyp Airbus A321XLR nicht zur Flotte von Air Malta stoßen wird. Ursprünglich war geplant, dass die Long Haul Operation von der Konzernschwester Malta MedAir im Rahmen eines Wetlease-Vertrags durchgeführt werden soll. Auch das wird nicht erfolgen, denn der kleinere der beiden Staatscarrier soll sich anders entwickeln als ursprünglich geplant. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Fluggesellschaften wurde bereits stark zurückgefahren und verblieben ist nur, dass der einzige MaltaMedAir-A320 über Air Malta geleast wird. Auch damit ist bald Schluss, denn die Maschine wird durch einen werksneuen Airbus A320neo ersetzt. Dieser wurde vor einigen Wochen direkt beim Hersteller bestellt. Das Geschäftsmodell von Malta MedAir basiert weiterhin auf Charter und Linienstrecken auf eigene Rechnung. Die vormaligen ACMI-Dienstleistungen für Air Malta werden nicht mehr erbracht. Das hindert jedoch die Regierung nicht daran regelmäßig Druck auf die Belegschaft des größeren der beiden Staatscarrier auszuüben und mit der Verlagerung von Strecken zu Malta MedAir zu drohen. Die kleine Airline gilt im direkten Vergleich mit Air Malta als kostengünstiger. Allerdings kritisieren lokale Gewerkschaften auch, dass die Beschäftigungsverhältnisse teilweise prekär sein sollen. So soll man beispielsweise auch Honorarpiloten einsetzen. Diesen

weiterlesen »