Beschlagnahmt

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Beschlagnahmt

Hahn: Deutschland legt Boeing 747 von Cargologicair UK an die Kette

Die Bundesrepublik Deutschland hat eine von Cargologicair UK betriebene Boeing 747 auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn an die Kette legen lassen. Das Frachtflugzeug darf den Regionalflughafen auf unbestimmte Zeit nicht verlassen. Veranlasst wurde die Maßnahme von den Behörden des Bundeslands Rheinland-Pfalz. Dieses teilte unter anderem mit, dass Cargologicair UK und die betroffene Boeing 747 unter die aktuellen EU-Sanktionen fallen würden. Daher habe man über das Frachtflugzeug ein Startverbot auf unbestimmte Zeit verhängt. Man geht davon aus, dass dieses länger andauern wird. Cargologicair UK war zu Wartungszwecken auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn. Dessen Insolvenzverwalter Jan Markus Pathner erklärte gegenüber Regionalmedien unter anderem, dass pro Tag eine Abstellgebühr in der Höhe von etwa 1.200 Euro zu bezahlen ist. Das deutsche Bundesverkehrsministerium ist der Ansicht, dass die formellen Eigentümer der Cargologicair UK russische Staatsbürger sind. Es spiele keine Rolle, dass diese zusätzlich auch einen Pass der Republik Zypern besitzen. Man hätte dem Unternehmen die Möglichkeit zur Stellungnahme gegeben, jedoch keinerlei Reaktion erhalten.

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Wien: Beschlagnahmte Chamäleons haben Nachwuchs bekommen

Der Tiergarten Schönbrunn kann sich über Nachwuchs seltener Chamäleon-Arten erfreuen. Die Elterntiere wurden im Jänner des Vorjahres am Flughafen Wien-Schwechat durch Zollbeamte beschlagnahmt und zur Pflege an den österreichischen Zoo übergeben. Am 20. Jänner 2021 wurde ein 56-jähriger Mann am größten Airport Österreichs beim Versuch streng geschützte und seltene Chamäleons nach Österreich zu schmuggeln erwischt.. Laut damaliger Erklärung der Zollbehörde waren die Tiere in einem schlechten Zustand. Die Kleinreptilien wurden unverzüglich an den Tiergarten Schönbrunn zur Pflege übergeben. Dieser konnte die insgesamt 74 artengeschützten Chamäleons erfolgreich aufpeppeln und stabilisieren. Nun kann der Tiergarten Schönbrunn sogar vermelden, dass es mittlerweile Nachwuchs gibt. „Mittlerweile haben alle der seltenen Chamäleon-Arten Eier gelegt, von drei Arten sind die Jungtiere bereits geschlüpft“, so eine Verantwortliche des Tiergartens. Offensichtlich war die Beschlagnahme durch den Zoll im Sinne der Chamäleons die beste Lösung, denn im Tiergarten Schönbrunn scheinen diese sich so wohl zu fühlen, dass es nun Nachwuchs gibt. Eigenen Angaben nach ist der Wiener Zoo eine von nur zwei Einrichtungen, der Jungtiere von seltenen Chamäleon-Arten hat. Diese sind kurz nach der Geburt exklusive Schwanz nur etwa einen Zentimeter groß.

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Letztes Onur-Air-Leasing-Flugzeug von Lessor kassiert

Die ehemalige Fluggesellschaft Onur Air hat nun das letzte Leasingflugzeug entzogen bekommen. Die TC-ODA wurde am Freitag von Istanbul-Atatürk über Bishkek nach Nîmes-Garons ausgeflogen. Die Überstellung erfolgte auf Veranlassung des Eigentümers dieses Airbus A320. Damit verfügt Onur Air über keine flugfähigen Verkehrsflugzeuge mehr. Die türkische Zivilluftfahrtbehörde hat mit Jahresende 2021 AOC und Betriebsgenehmigung suspendiert. Das Personal wurde in mehreren Schritten seit dem Beginn der Corona-Pandemie gekündigt. Dem Vernehmen nach hat man mittlerweile weder fliegende noch Verwaltungsmitarbeiter, denn diese sollen auch über einen längeren Zeitraum hinweg kein Gehalt mehr bekommen haben. Auf dem Flughafen Antalya befindet sich mit der TC-OBS eine Maschine abgestellt, die noch mehr oder weniger im Einflussbereich von Onur Air ist. Offensichtlich wurden seit dem Grounding viele Arbeiten unterlassen, denn das Flugzeug macht einen optisch desolaten Eindruck. Jedenfalls gilt es Behördenangaben nach als derzeit unfit to fly.

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Behinderter Mann wollte nach Pinkelunfall SAA-Flugzeug pfänden lassen

Im Dezember 2021 versuchte ein Mann, der ein Versäumnisurteil gegen South African Airways erwirken konnte, ein Flugzeug pfänden zu lassen. Es handelt sich um einen körperlich eingeschränkten Herrn aus Sambia, der sich mangels Benutzbarkeit der Toilette auf dem Sitz erleichtern musste. Frewillig hat der behinderte Passagier dies nicht getan und verklagte South African Airways in Sambia auf Schadenersatz, weil er sich sich erniedrigt gefühlt hatte. Der Ansicht seines Anwalts nach hätte der Carrier für eine Benutzbarkeit des stillen Örtchens sorgen müssen. Andernfalls wäre es nicht zu diesem für den Mann peinlichen Unfall gekommen. Der Vorfall ereignete sich bereits im Jahr 2019, jedoch reagierte South African Airways nicht, so dass der Fluggast vor Gericht zog. Da der Carrier nicht erschienen ist, hat der Richter ein so genanntes Versäumnisurteil zu Gunsten des Klägers erlassen. Eigentlich ist dieses vollstreckbar, so dass der Kläger versuchte eine SAA-Maschine auf dem Flughafen Lusaka pfänden zu lassen. Das ging aber gehörig daneben, denn laut lokalen Medienberichten soll es Schützenhilfe von Flughafen und einer lokalen AIrline aus Sambia gegeben haben, so dass der Gerichtsvollzieher die Pfändung nicht vollziehen konnte. Obendrein handelte es sich um ein Leasingflugzeug, so dass die Beschlagnahmung ohnehin aufgehoben werden hätte müssen. So konnte der Gerichtsvollzieher laut lokalen Berichten lediglich Computer, Büromöbel, zwei Drucker und einige andere Gegenstände im lokalen South-African-Büro pfänden. Diese reichen jedoch nicht aus, um die zugesprochene Summe einbringen zu können. Zwischenzeitlich soll der Carrier auch einen juristischen Versuch zur Bekämpfung des Säumnisurteils gestartet haben. Ob dieser von Erfolg gekrönt sein wird

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Drogenfund: Venezuela setzt TAP-A330neo samt Crew fest

Die Fluggesellschaft TAP Air Portugal musste am Mittwoch den Frachtflug TP9532 von Caracas nach Lissabon aus einem nicht alltäglichen Grund absagen. Im Frachtraum des Airbus A330-900 fanden die venezolanischen Behörden Drogen. Die Airline bestätigte den Vorfall gegenüber RTP. Die örtlichen Behörden haben im Rahmen von routinemäßigen Kontrollen, die auch mit Hilfe von Spürhunden durchgeführt wurden, Betäubungsmittel gefunden. Diese sollen laut TAP im Frachtraum gefunden worden sein. Die lokalen Strafverfolgungsbehörden untersuchen nun wer diese dort deponiert hat. Für die Fluggesellschaft und deren Crew bedeutet der Vorfall eine unfreiwillige Verlängerung des Aufenthalts in Caracas. TAP betont, dass die drei Besatzungsmitglieder in einem Hotel unterbracht worden sind. Sowohl die Airline als auch die Crew vor Ort sollen vollumfänglich mit den venezolanischen Behörden kooperieren und alle Informationen, die vorhanden sind, zur Verfügung stellen. TAP Air Portugal führte über einen längeren Zeitraum hinweg sämtliche Flüge nach Venezuela nicht selbst durch, sondern beauftragte hierfür EuroAtlantic Airways. Erst seit wenigen Wochen fliegt TAP wieder selbst. Derzeit werden fast ausschließlich reine Frachtflüge zwischen den beiden Staaten durchgeführt. In der Vergangenheit begründete TAP den Wetlease-Einsatz mit Sicherheitsbedenken, da die politische Lage in Venezuela schon länger angespannt ist.

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Prag: Gericht ordnet Freigabe zweier CSA-ATR72-500 an

Das Bezirksgericht Prag VI ordnete die Freigabe jener beiden ATR72-500 von CSA an, die durch den sich indirekt im Staatseigentum befindlichen Wartungsbetrieb Czech Airlines Technics wegen unbezahlter Rechnungen an die Kette gelegt wurden. Die beiden Unternehmen haben – abgesehen von der Geschäftsbeziehung und den ähnlichen Firmennamen – keine Gemeinsamkeiten. CSA Czech Airlines befindet sich im Eigentum der Smartwings Group und der Wartungsbetrieb gehört über Zwischengesellschaften der Tschechischen Republik. Wegen offener Forderungen verweigerte man die Herausgabe der beiden ATR72-500. CSA musste deshalb kurzfristig Flüge streichen, jedoch verwies der Wartungsbetrieb darauf, dass die Smartwings Gruppe dies auch mit anderen Maschinen hätte kompensieren können. Laut Sprecherin Vladimíra Dufková gab das Gericht dem Einwand von CSA, dass Luftfahrtunternehmen aufgrund einer staatlichen Anordnung besonders geschützt sind, statt. Czech Airlines Technics wurde auch untersagt in der Zukunft ähnliche Maßnahmen zu setzen. Ausgestanden ist die Sache allerdings noch nicht, denn der MRO-Betrieb kündigte bereits ein Rechtsmittel gegen die Entscheidung in erster Instanz an.

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Dublin: A319 von Air Moldova gerichtlich gepfändet

Auf dem Flughafen Dublin wurde am 9. Feber 2021 ein Airbus A319 der Air Moldova aufgrund eines Gerichtsbeschlusses beschlagnahmt. Das auf die Durchführung von ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisierte rumänische Unternehmen Just Us Air hat den entsprechenden Antrag gestellt. Nach Angaben des irischen Gerichts geht es um Zahlungsrückstände in der Höhe von 4,2 Millionen Euro, die aus einer ACMI-Tätigkeit von Just Us Air für Air Moldova resultieren sollen. Der Gerichtsbeschluss erging bereits Anfang des Monats. Die zuständigen Behörden sollen laut lokalen Medien Vorkehrungen getroffen haben, dass die Pfändung ohne Öffentlichkeit und Medien vollzogen werden konnte. Die rumänische Just Us Air flog mit der YR-URS zwischen Mai und Oktober 2018 im Auftrag von Air Moldova. Kurz danach wurde der einstige Staatscarrier privatisiert und die Zusammenarbeit mit dem Wetlease-Partner endete. Aus diesem Auftrag sollen der Millionen-Euro-Betrag offen sein. Da alle anderen Versuche das Geld einbringlich zu machen keinen Erfolg hatten, wurde der Antrag auf Pfändung eines Flugzeuges gestellt. Carrier bestätigt die Pfändung Air Moldova bestätigte, dass auf dem Flughafen Dublin ein Airbus A319 gepfändet wurde. Die Schuld dafür sucht man in den Maßnahmen des Vorprivatisierungsmanagements. „Die Schulden entstanden aufgrund einer zweifelhaften Vereinbarung, die von den früheren Leitern der Fluggesellschaft geschlossen wurde. Flugbeschränkungen aufgrund der COVID-19-Pandemie führten zu einem Mangel an Betriebskapital, was zur Aussetzung der Zahlungen für die angesammelten Schulden führte“, so ein Sprecher. Betroffen ist die ER-AXL, die am Dienstagabend aus Chisinau kommend in Dublin gelandet ist. Aufgrund der von einem Gericht angeordneten Pfändung befindet sich die Maschine weiterhin auf dem irischen

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München: Zoll fing Doping-Großlieferung ab

Genauer hinschauen kann sich besonders für Zöllner immer wieder lohnen. So passiert in München, denn den Beamten der deutschen Zollbehörde gelang es große Mengen Dumpingmittel abzufangen. Diese wurden in je zweiwöchigem Abstand von Bulgarien aus nach Mexiko geschickt. Die Luftfracht wurde am Flughafen München umgeladen und da hier die Europäische Union verlassen wird, schauten die Zöllner besonders genau hin: Laut Medienerklärung wurden etwa 20.000 Tabletten, 3.100 Ampullen und mehr als 400 weitere illegale Dopingmittel gefunden und sichergestellt. Diese befanden sich in Paketen, die von Bulgarien aus an Privatadressen in Mexiko geschickt wurden. Zum Verhängnis wurde der Zwischenstopp in München und die dortige Aufmerksamkeit der Beamten der Zollbehörde, die den Schwarzmarktwert mit „mehreren Hunderttausend Euro“ bezifferte. In Zusammenarbeit mit Bulgarien und Mexiko wird nun ermittelt.

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