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Frankfurt: Lufthansa flog deutsche Olympioniken nach Hause

43 deutsche Olympia-Teilnehmer und -Teilnehmerinnen sind am Montag unter der Flugnummer LH 741 in Frankfurt am Main gelandet. Lufthansa flog diese von Tokio-Haneda aus zurück in die Heimat. Eingesetzt war die Boeing 747-8 mit der Registrierung D-ABYA. Der Vierstrahler trägt den Taufnamen “Brandenburg”. Die Landung erfolgte laut Lufthansa gegen 13 Uhr 48 auf dem größten Airport der Bundesrepublik Deutschland.  Aufgrund der Corona-Regeln reisten die Sportler jeweils direkt nach ihren Wettkämpfen ab. Insgesamt beförderte Lufthansa 815 Athleten und Betreuer zu den Olympischen Spielen und zurück. Nach der Landung auf dem Flughafen Frankfurt und einem Ankunftsfoto vor dem Flugzeug ging es direkt zum Empfang am Frankfurter Römer. In der nachstehenden Galerie sind einige Impressionen von der Heimreise zu sehen:

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Angebliche Mängel: Qatar groundet 13 Airbus A350

Golfcarrier Qatar Airways nimmt 13 von 53 in Betrieb befindlichen Airbus A350 vorerst aus dem Flugbetrieb. Das Unternehmen stellte fest, dass sich das unterhalb der Lackierung befindliche Oberflächenmaterial zu schnell ablösen würde. Bis zur Klärung will man auch keine weiteren Maschinen dieses Typs übernehmen. Es gibt Probleme an Flugzeugen von Airbus und Boeing, die offenbar nur bei Qatar Airways auftreten oder aber der Golfcarrier diese zuerst entdeckt. Im konkreten Fall erteilte die Luftfahrtbehörde von Katar für die betroffenen Airbus A350 ein vorläufiges Flugverbot. Es besteht – so die Anweisung des Amts – die Gefahr, dass Rissbildung im Verbundmaterial des Rumpfs erfolgen könnte. Qatar Airways muss nun handeln, denn die Kapazitäten dieser Teilflotte schrumpfen. Daher mottet man weitere Airbus A330 aus dem Long-Time-Storage aus. Allerdings kann dies nur eine Übergangslösung sein, denn von Hersteller Airbus fordert man nicht nur eine Erklärung, sondern auch Nachbesserung. Um dem Nachdruck zu verleihen verweigert Qatar Airways die Übernahme weiterer A350.

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Für Wiederzulassung: Boeing fliegt 737-Max-7 nach China

Bislang hat die chinesische Zivilluftfahrtbehörde dem Muster Boeing 737 Max noch keine Wiederzulassung erteilt. Der Hersteller flog nun mit der N7201S eine Max-7 nach Shanghai ein. Diese soll das Prüfverfahren unterstützen. China verhält sich aufgrund der beiden Abstürze zurückhaltend und hat im Gegensatz zu FAA und EASA noch kein grünes Licht erteilt. Für den Flugzeugbauer ist das durchaus problematisch, denn gerade dieser Staat gilt als besonders wichtiger Absatzmarkt. Nun stellt Boeing der lokalen Luftfahrtbehörde eine 737-Max-7 für Testzwecke zur Verfügung. Das offizielle China soll so die Modifikationen am Fluggerät überprüfen können und auch Testflüge durchführen können. Allerdings sind Sicherheitsbedenken offensichtlich nicht der einzige Grund für die Verzögerungen, denn zwischen den Vereinigten Staaten und China schwelt seit längerer Zeit ein Handelskonflikt. Demnach ist es nicht verwunderlich, dass dem U.S.-amerikanischen Muster nicht gerade Priorität eingeräumt wird. Allenfalls pocht China – ähnlich wie die EASA und Kanada – auf die Durchführung eigener Testflüge mit eigenen Flugzeugführern.

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Island: Bluebird flottet 25 B737-Frachter ein

Die isländische Frachtfluggesellschaft Bluebird Nordic plant die Flotte bis Ende 2025 auf 25 Boeing 737-800-Frachter auszubauen. Derzeit betreibt das Unternehmen nur acht Flugzeuge. Alle Neuzugänge sollen über Leasinggesellschaften bezogen werden. Firmenchef Siggi Agustsson sagte in einer Medienerklärung, dass die erste Boeing 737-800 im September 2021 übernommen werden soll. Eine weitere wird bereits im Oktober 2021 kommen. Gegenüber CH-Aviation.com bestätigte Bluebird Nordic, dass es sich um die LY-FBA handeln wird. „Die Aufnahme von 25 B737-800 in unsere Flotte wird Bluebird Nordic fest an der Spitze des Frachtchartermarktes positionieren und ist Teil unseres bestehenden und umfassenden Expansionsplans“, so ein Medienreferent auf Anfrage. „Mit der steigenden Nachfrage nach Frachttransporten reagieren wir proaktiv auf den gestiegenen Frachterbedarf unserer Kunden und stellen so sicher, dass wir bereit und in der Lage sind, alle ihre weltweiten Frachtanforderungen zu erfüllen. Darüber hinaus plant Bluebird Nordic nach dieser großen Expansion, Backoffices in Litauen und Bulgarien aufbauen“. Bei den Neuzugängen handelt es sich überwiegend um Passagierflugzeuge. Diese werden vor der Einflottung in reine Frachtflugzeuge konvertiert. Die Durchführung von Flügen mit Fluggästen ist auch weiterhin nicht vorgesehen, denn man will sich unverändert auf Cargo fokussieren.

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Brasilien: Gol organisiert sich 28 weitere B737-Max-8

Die brasilianische Fluggesellschaft Gol will die Flotte mit weiteren Boeing 737 Max 8 verstärken. Der Carrier wird dazu 28 weitere Exemplare beziehen. 15 Einheiten übernimmt man von Leasinggesellschaften. Mit den Neuzugängen sollen insgesamt 23 Boeing 737-800 ersetzt werden. Die weiteren Maschinen sollen das geplante Wachstum abdecken. Die Auslieferungen dieser Order sollen Ende 2022 starten. Derzeit übernimmt Gol am laufenden Band Maschinen der Max-Reihe, denn bis Ende dieses Jahres soll die Teilflotte von 12 auf 28 Einheiten erweitert werden. Der brasilianische Carrier rechnet damit, dass nach dem Ende der Corona-Pandemie ein sehr starkes Ansteigen der Nachfrage einsetzen wird. Gleichzeitig will man die Betriebskosten mit treibstoffsparendem Fluggerät senken. Neun Boeing 737 Max 8, die in der neuen Order enthalten sind, verkauft man übrigens gleich ab Werk, denn für diese hat man Sale-and-Leaseback-Deals mit Leasinggesellschaften unterschrieben. Die verbleibenden vier Exemplare sind über Kredite finanziert.

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Norse Atlantic will noch mehr Dreamliner

Noch ist das Startup Norse Atlantic Airways keine Meile geflogen, doch stockte man bereits die künftige Langstreckenflotte aus. Das Unternehmen, hinter dem unter anderem die ehemaligen Norwegian-Manager Norwegian-Chefs Björn Kjos und Björn Kise stehen, hat sich zwei weitere Boeing 787 gesichert. Norse Atlantic plant gegen Jahresende erstmals abzuheben. Dabei will man mit sieben Dreamlinern an den Start zu gehen. Das geplante Geschäftsmodell ist jenem, mit dem Kjos bei Norwegian gescheitert ist, sehr ähnlich. Er will einen Neustart mit einem neuen Langstrecken-Lowcoster durchführen. Dabei denken die Firmengründer auch gleich ganz groß, denn man sicherte sich bereits sechs Boeing 787-9 und drei Boeing 787-8. Insgesamt will man die Flotte bis zum kommenden Jahr auf 15 Langstreckenjets dieses Typs ausbauen. Sämtliche Maschinen werden mit ungewöhnlich langen Laufzeiten geleast.

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Boeing spendet für deutsche Flutopfer

Der US-Flugzeugbauer spendet sich trotz Pandemie mit einer halben Million Euro an das amerikanische Rote Kreuz zur Unterstützung der Hochwasserhilfe in Deutschland. Die Mittel werden vom Deutschen Roten Kreuz für die Bereitstellung von Notstrom, die Verteilung von Hilfsgütern, die Verbesserung der Kommunikationsinfrastruktur und die Mobilisierung von medizinischer Versorgung, Erster Hilfe und Rettungsdiensten in den am stärksten betroffenen Gebieten eingesetzt.

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Safran hofft auf beginnende Erholung

Airbus und Boeing konnten zuletzt wieder kleine Schritte nach vorne gehen und Erfolge feiern. Der französische Triebwerksbauer und Technologiekonzern muss hingegen noch auf bessere Zeiten hoffen. Der Umsatz der ersten sechs Monate fiel verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um mehr als ein Fünftel auf 6,9 Milliarden Euro. Das bereinigte operative Ergebnis sank noch stärker und lag mit 659 Millionen Euro gut 30 Prozent unter dem Vorjahreswert. Netto verdiente Safran bereinigt mit 269 Millionen Euro sogar gut 46 Prozent weniger. Dennoch bleibt Konzernchef Olivier Andriès optimistisch und sah im zweiten Quartal den Beginn einer Erholung. Er hofft, dass der wieder zunehmende Luftverkehr der kommenden Monate sich auch in der Jahresbilanz widerspiegeln wird. Darüber hinaus wolle Safran weiterhin genau auf die Kosten schauen.

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Condor setzt auf Airbus A330-900-Flotte

Der Ferienflieger sagt seinen Boeing 767-300ER-Maschinen Adieu: Bei Condor ist die Bestellung von 16 Airbus A330-900neo der neuesten Generation beschlossene Sache. Der Aufsichtsrat hat seine Zustimmung bereits zum Ausdruck gebracht. Nach dem Einstieg des finanzstarken Mehrheitsgesellschafters Attestor kann sich Condor den Austausch auch leisten – und verliert keine Zeit: Condor wird zwischen Herbst 2022 und Sommer 2024 insgesamt 16 Airbus A330-900 erhalten. Attestor stellt Condor 250 Millionen Euro für die Flotteninvestition zur Verfügung. Die Airline ließ zunächst offen, ob die A330-900 direkt von Airbus gekauft oder über Leasingfirmen finanziert werden. Das berichtet das Luftfahrtportal Aero. „Wir gehen mit dem Zwei-Liter-Flieger an den Start und setzen damit neue Maßstäbe: Mit unserer modernen Langstreckenflotte werden wir Nachhaltigkeit und Urlaub mit Condor künftig untrennbar miteinander verbinden. An Bord der leisesten Kabine der Welt bei einem Flugzeug dieser Größe erwartet unsere Gäste außerdem höchster Komfort in einer nagelneuen Business, Premium Economy und Economy Class“, so Ralf Teckentrup, CEO von Condor.

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Friedrichshafen: Corendon-B737 touchiert Fluggasttreppe

Eine Boeing 737-800 von Corendon Airlines fing sich am Freitagnachmittag auf dem Flughafen Friedrichshafen eine Beschädigung ein. Der Mittelstreckenjet kollidierte aus noch ungeklärter Ursache mit einer Fluggasttreppe. Laut Polizei ereignete sich der Vorfall während den letzten Metern vor der Parkposition. Dabei wurde eines der Winglets beschädigt. An Bord befanden sich 106 aus der Türkei kommende Personen. Der Rückflug wurde aus Sicherheitsgründen nicht durchgeführt. Techniker mussten zunächst das Ausmaß der Beschädigung begutachten. Corendon Airlines brachte die 179 Passagiere, die in die Türkei fliegen wollten, in Hotels rund um den Flughafen Friedrichshafen unter. Am Samstag wurden diese dann an ihren Zielort geflogen. Ursache und Schadenshöhe sind noch unklar, werden jedoch momentan ermittelt.

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