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SP-RZE: Buzz übernimmt erste B737-Max-200 in eigener Livery

Mit der SP-RZE hat die Ryanair Group die erste Boeing 737 Max 200, die in den Farben von Buzz lackiert ist, übernommen. Der Mittelstreckenjet wurde am Freitag von Seattle nach Dublin überstellt. Sämtliche Boeing 737-800, die von Buzz im Auftrag von Ryanair betrieben werden, tragen das Farbenkleid des irischen Lowcosters. Auch ist kein Hinweis “operated by Buzz” angebracht. Dieser ist auch nicht notwendig, denn der offizielle Firmenname des polnischen Carriers wurde nie geändert und lautet weiterhin “Ryanair Sun SA”. Auf manchen aufgeklebten Safety-Cards erscheint auch dieser Schriftzug. Im Gegensatz zur Schwestergesellschaft Malta Air befindet sich im Bereich des Bugs ein großer Schriftzug “by Ryanair”. Die Buzz-Crews haben genau wie ihre Lauda-Europe-Kollegen eigene Uniformen. Jene von Malta Air tragen die Ryanair-Dienstkleidung. Buzz wird die erste Boeing 737 Max 200, die die eigene Livery trägt, in Kürze in Dienst stellen. Laut Malta Air- und Lauda-Europe-Geschäftsführer David O’Brien werden nur einige wenige Maschinen die Malta Air- bzw. Buzz-Livery tragen. Die überwiegende Mehrheit soll das Ryanair-Farbenkleid tragen.

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Für Inlandsflüge: Virgin Australia stockt die Flotte auf

Die Fluggesellschaft Virgin Australia ist mit einer Flotte von 53 Maschinen ein Schwergewicht im Verkehr innerhalb Australiens und international in der näheren Umgebung. Die Corona-Pandemie führt nun dazu, dass man den Fokus noch stärker auf das Domestic-Geschäft legen wird. Dazu organisiert sich der Carrier nun neun Boeing 737-800, die von einer Leasinggesellschaft bezogen werden. Es handelt sich um gebrauchte Flugzeuge, die zwischen Oktober 2021 und Feber 2022 übergeben werden sollen. Stationiert werden die Mittelstreckenjets überwiegend auf dem Flughafen Brisbane. In einer Medienerklärung schreibt das Unternehmen, dass man mit dem Ansteigen der Impfrate mit einem starken Zuwachs im Inlandsverkehr rechnet. Man will sich entsprechend rüsten und betont explizit, dass die neun gebrauchten Boeing 737-800 innerhalb von Australien eingesetzt werden sollen. Derzeit besteht die Flotte von Virgin Australia aus zwei Boeing 737-700 und 51 B737-800. Man wartet auch auf die Auslieferung von 25 Boeing 737 Max 10. Weitere Maschinen werden von Subunternehmern im Auftrag von Virgin Australia betrieben.

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D-AMSA: Eine Max, die nie zu SunExpress Deutschland kommen wird

Eigentlich hätte SunExpress Deutschland die Flotte mit elf Boeing 737 Max 9 erneuern sollen. Dazu wird es aber nicht kommen, denn kurz nach dem Beginn der Corona-Pandemie wurde die Liquidation der einstigen Ferienfluggesellschaft eingeleitet. Seit dem Jahr 2019 steht eine Maschine dieses Typs in voller Lackierung von SunExpress Deutschland in den USA herum. Aufgrund des weltweiten Flugverbots konnte der Mittelstreckenjet, der die Registrierung D-ASMA hätte tragen sollen, nicht ausgeliefert werden. Kaum war dieses auch in Europa aufgehoben, sorgte Corona für ein noch viel weitreichenderes defacto-Grounding. Für SunExpress Deutschland brachte die Coronakrise das endgültige Aus, denn die freiwillige Liquidation wurde beschlossen. Die Beschäftigten haben ihre Arbeitsplätze verloren. Von dieser Maßnahme ist die türkische SunExpress nicht betroffen. Diese ist weiterhin auf dem Markt aktiv. Was passiert nun mit jener Boeing 737 Max 9, die in voller Livery herumsteht und auf bessere Zeiten wartet? Diese soll nun an Alaska Airlines gehen. Dazu wurde der Mittelstreckenjet in den Paintshop gebracht und erhielt dort das Farbenkleid des tatsächlichen Abnehmers. Die derzeitige Testregistrierung der betroffenen Maschine lautet N1784B. Übrigens: Eine weitere Boeing 737 Max 9, die als D-ANSB zu SunExpress Deutschland hätte stoßen sollen, wurde ebenfalls in die volle Livery der ehemaligen deutschen Airline versetzt. Die nachstehende Slideshow zeigt einige Impressionen der Boeing 737 Max 9 in der Livery von SunExpress Deutschland. Wie berichtet wurden diese aber nie eingeflottet.

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Korean Air verpasst A380 und B747 ein „Ablaufdatum“

Bei Korean Air haben die Muster Airbus A380 und Boeing 747-8 ein Ablaufdatum bekommen. Firmenchef Walter Cho kündigte an, dass innerhalb der nächsten fünf Jahre alle Superjumbos die Flotte verlassen werden. Gegenüber FlightGlobal sagte der Manager auch, dass der Maschinentyp Boeing 747-8 innerhalb von zehn Jahren ausgeflottet wird. Die Aussage von Cho bezieht sich auf den Einsatz als Passagierflugzeuge. Im Cargobereich könnten die Jumbojets länger im Dienst bleiben, sofern die Nachfrage dies zulässt. Für die A380-Teilflotte sieht der Korean-Air-Chef aber keine große Zukunft mehr. Langfristig will man auf der Langstrecke ausschließlich auf Zweistrahler setzen. Diese gelten als treibstoffeffizienter und günstiger im Betrieb. Dazu übernimmt man über die nächsten Jahre verteilt zahlreiche neue Maschinen von Airbus und Boeing.

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Norse Atlantic prüft Basis in London-Gatwick

Das Langstrecken-Start-up Norse Atlantic Airways plant im Laufe des Jahres 2022 mit einer Basis in London-Gatwick an den Start zu gehen. Dabei hat man insbesondere die ehemaligen Norwegian-Strecken in die USA im Fokus. Zwischenzeitlich führte man mit der Gewerkschaft Unite erste Gespräche. Diese geht davon aus, dass Norse Atlantic Airways besonders ehemaliges Norwegian-Personal, das im Zuge der Aufgabe der Langstreckenflüge den Job verloren hat, im Fokus hat. Die Gewerkschaft erklärte, dass es ein erstes Gespräch gegeben hat und nun ein Zeitplan für weitere Verhandlungen abgesteckt wurde. Ziel ist, dass ein Kollektivvertrag für die künftigen UK-Beschäftigten von Norse Atlantic Airways abgeschlossen wird. Bedingt durch den Brexit ist auch klar, dass der norwegische Carrier im Vereinigten Königreich ein weiteres AOC erlangen muss. Die klare Aussage, dass eine Basis in Gatwick geplant ist, spricht deutlich gegen Fünfte-Freiheit-Flüge. Norse Atlantic Airways erklärte auf Anfrage dazu, dass man bislang keine öffentliche Ankündigung zu einer möglichen Basis in London-Gatwick gemacht habe. Man räumt aber ein, dass die UK-Hauptstadt ein interessanter Markt ist und man deshalb frühzeitig Gespräche mit den Gewerkschaften aufgenommen habe. Das erste Flugzeug, das die Livery von Norse Atlantic Airways trägt, ist die Boeing 787-9 mit der Registrierung LN-LNO. Diese wurde im irischen Shannon in das Design des Neulings umlackiert. Diese Maschine war vormals bei Norwegian im Einsatz.

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Aeroméxico setzt auf dezentrale Langstrecken-Flüge

Die Fluggesellschaft Aeroméxico expandiert im dezentralen Verkehr zwischen Mexiko und Europa. Im ersten Schritt wird man Nonstop-Flüge zwischen ab Guadalajara und Monterrey nach Madrid aufnehmen. Weitere Strecken sind geplant. Ab 15. Dezember 2021 will Aeroméxico vorerst dreimal pro Woche mit Boeing 787-9 ab Guadalajara die spanische Hauptstadt bedienen. Die Route ab Monterrey soll am 16. Dezember 2021 aufgenommen werden und in selbiger Frequenz mit Dreamlinern beflogen werden. Eine weitere neue Strecke kündigt Aeroméxico ab Cancun an: Mit Boeing 787-9 will man ab dem 15. Dezember 2021 dreimal pro Woche nach Sao Paulo fliegen. Bisher setzte der mexikanische Carrier hauptsächlich auf das Hub-and-Spoke-Konzept und leitete die Mehrheit des Verkehrs über Mexico-City. Davon verabschiedet man sich zumindest teilweise, denn es ist explizit geplant, dass mehr dezentrale Routen zu Zielen in Südamerika und Europa aufgenommen werden. Aufgrund der unklaren Entwicklungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie hält man sich mit Ankündigungen noch zurück.

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Pobeda: Max-200 oder A321neo statt B737-Max-8

Die russische Billigfluggesellschaft Pobeda hat die Boeing 737-Max-8-Bestellung endgültig storniert. Dabei musste man eigenen Angaben nach keine Vertragsstrafe an Boeing entrichten. Gleichzeitig verhandelt man mit den U.S.-Amerikanern über die Max 200. Firmenchef Andrei Kalmykov bestätigte, dass Pobeda aus dem Liefervertrag für die Boeing 737 Max 8 ohne Pönale aussteigen konnte. Gleichzeitig verhandelt man mit Boeing über das spezielle Billigfliegermodell Max 200. Dieses wurde bislang nur von der Ryanair Group und VietJetAir geordert. Weiters führt der Hersteller 40 Exemplare in den Büchern, jedoch wurde dazu noch kein Kunde veröffentlicht. Theoretisch könnte es sich um Pobeda handeln, aber dafür gibt es keine Erklärung oder gar Bestätigung. Für Boeing ist es keinesfalls in trockenen Tüchern, dass die Aeroflot-Tochter das Modell tatsächlich bestellen wird, denn Pobeda hat auch ein Auge auf den Airbus A321neo geworfen. Daraus macht man auch keinen Hehl und verhandelt mit dem europäischen Flugzeugbauer ebenfalls. Russische Muster wie die MS-21 hat man zwar im Auge, doch scheint der Lowcoster eher Boeing oder Airbus fliegen zu wollen.

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Juli 2021: Ryanair erhielt ein Drittel aller Boeing-Auslieferungen

28 Verkehrsflugzeuge konnte der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing im Juli 2021 an Kunden übergeben. Davon gingen neun B737-Max-200 an die Ryanair Group, die diese Maschinen in Irland und Malta registriert hat. Die U.S.-Amerikaner konnten damit weniger Maschinen als der europäische Konkurrent Airbus ausliefern. Bei Boeing betrafen – mit sechs Ausnahmen – alle Übergaben die B737-Max-Reihe. Die verbleibenden Jets waren Frachtflugzeuge bzw. betreffen militärische Modelle. An UPS wurde eine Cargomaschine des Typs Boeing 747-8F übergeben. Im Bereich des Dreamliners, der das technologische Flaggschiff auf der Langstrecke darstellt, konnte im Juli 2021 keine einzige Maschine übergeben werden. Damit gab es nach Oktober 2020 bis Feber 2021 eine neuerliche Nullrunde. Damals war ein technisches Problem, das neu entdeckt wurde, die Ursache.

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Latam stellt Neubestellungen anders auf

Die Latam Airlines Group krempelt derzeit ihre Flotte um. Man trennt sich vollständig vom Maschinentyp Airbus A350 und wird auch zwei offene Bestellungen nicht mehr abnehmen. Im Gegenzug sollen 28 Flugzeuge der A320neo-Reihe sowie weitere Dreamliner eingeflottet werden. Die Veränderungen stehen aber noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Insolvenzgerichts, denn der Konzern befindet sich in den Vereinigten Staaten von Amerika in einem Chapter-11-Verfahren. Laut Firmenchef Roberto Alvo arbeitet man intensiv daran, dass man dieses so rasch wie möglich verlassen kann. Gleichzeitig will man die bisherige Position in Südamerika halten und sogar verstärken. Hierfür benötigt die Latam Group laut Medienmitteilung zusätzliche Flugzeuge der A320neo-Reihe. Dabei soll es sich um eine gute Mischung aus A321neo und A320neo handeln. Mit diesem Maschinentyp hat man schon Erfahrung, denn derzeit hat man 23 A320neo und 19 A321neo in der Konzernflotte. Sofern das Gericht in den USA zustimmt, wird die A350-1000-Order storniert und im Gegenzug werden die 28 Maschinen bestellt. Laut Latam soll man einen sehr guten Preis verhandelt haben. Dabei dürfte auch mitgespielt haben, dass die fünf A350, die man schon hat sowie die beiden offenen Bestellungen von Delta Air Lines übernommen werden sollen. Auf der Langstrecke will Latam fünf zusätzliche Boeing 787-9 leasen. Diese waren vormals für Norwegian im Einsatz. Drei Einheiten stammen vom Lessor Avolon und die beiden verbleibenden Flugzeuge von Orix.

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Zürich: United erleidet Vogelschlag während dem Start

Am Montag erlitt die Boeing 767-300 mit der Registrierung N651UA auf dem Flughafen Zürich-Kloten einen Vogelschlag. Dieser ereignete sich während dem Start, der dann von den Flugzeugführern aus Sicherheitsgründen abgebrochen wurde. Das Spotterportal “Easyspotting” dokumentierte, dass der Langstreckenjet nicht zum Gate zurückgekehrt ist, sondern die Passagiere auf dem Vorfeld das Flugzeug verlassen haben. Dabei wurden allerdings normale Treppen und keine Notrutschen genutzt. Mit Bussen wurden die Insassen zum Terminal gebracht und laut United Airlines dann auch andere Flugverbindungen umgebucht. Der Vogelschlag verursachte zwar erheblichen Sachschaden an der N651UA, jedoch erfolgte der Startabbruch professionell und sicher. Es gibt keine Verletzten, denn alle Passagiere und Besatzungsmitglieder konnten die Boeing 767-300 sicher über Treppen verlassen. Die betroffene Maschine muss nun repariert werden, wobei noch nicht absehbar ist wie hoch der Schaden ist. Mit hoher Wahrscheinlichkeit muss das Triebwerk ausgewechselt werden, was den Carrier finanziell teuer kommt. Auf Anfrage bestätigte United Airlines den Vorfall und betonte, dass alle Insassen den Langstreckenjet unbeschadet verlassen konnten. Man buchte die Betroffenen auf alternative Verbindungen nach New York um und stellte bei Bedarf Verpflegungsgutscheine zur Verfügung. Auch organisierte man Hotelzimmer für die Reisenden. Die N651UA wird in Zürich durch einen Fachbetrieb untersucht und wieder flugtauglich gemacht.

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