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Stockholm: Delta-B767 musste nach Vogelschlag umkehren

Die Boeing 767-300 mit der Registrierung N191DN erlitt am 31. Mai 2023 während dem Steigflug in Stockholm-Arlanda einen Vogelschlag. Die Piloten entschieden sich zur Umkehr auf den schwedischen Airport. Zuvor wurde über der Ostsee Treibstoff abgelassen, da das Langstreckenflugzeug eigentlich als DL205 nach New York-JFK hätte fliegen sollen. Polizeiangaben nach ist noch unklar, ob die Delta-Maschine von einem oder mehreren Vögeln getroffen wurde. Rund eine Stunde nach dem Start konnte die N191DN sicher in Arlanda landen. Vorsichtshalber wurden Rettungsmanschaften bereitgehalten, jedoch benötigte man diese glücklicherweise nicht.

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Boeing übernimmt E-Startup Wisk Aero komplett

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing verfügt nun über eine eigene Tochtergesellschaft, die sich mit der Entwicklung von Fluggerät, das über elektrischen Antrieb verfügen wird, beschäftigt. Dazu hat man das in Kalifornien ansässige Start-up Wisk Aero aufgekauft. Am 31. Mai 2023 wurde im Zuge einer Pressekonferenz bekanntgegeben, dass das junge Unternehmen von Boeing übernommen wurde. Firmenchef Bryan Yutko, der vormals selbst in den Diensten des Käufers stand, gab keine näheren Einzelheiten, beispielsweise zum Kaufpreis, bekannt. Auch die Homepage von Wisk Aero weist nun deutlich auf die Übernahme durch Boeing hin. Beispielsweise ist zu lesen: „Im Jahr 2023 wird Wisk eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Boeing. Obwohl wir getrennt voneinander operieren, ermöglicht uns diese Beziehung, Boeings Fachwissen in den Bereichen Entwicklung, Tests und Zertifizierung und mehr zu nutzen“. Es handelt sich nicht um das erste Investment der U.S.-Amerikaner im Bereich der Elektroflugzeuge. Beispielsweise hat man sich an Advanced Air Mobility und Kittyhawk beteiligt. Ursprünglich war Wisk Aero ein von Google-Gründungsmitglied Larry Page bzw. seiner Kitty Hawk Corp. gemeinsam mit Boeing ins Leben gerufenes Startup. Nun ist Boeing Alleineigentümer geworden.

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FAA macht Boeing umfangreiche Auflagen für B737-Max-7 und -Max-10

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing hat für die kleinste Variante der B737-Max, der Max-7, noch immer keine Zulassung. Die Luftfahrtbehörde FAA hat dem Hersteller zahlreiche Auflagen gemacht. Diese könnten nun dazu führen, dass der Zeitplan neuerlich nicht eingehalten werden kann. Unter anderem aufgrund der fatalen Abstürze zweier Boeing 737-Max und aller Umstände, die rundherum ans Tageslicht gekommen sind, nimmt es die FAA bei den Modellreihen Max-10 und Max-7 sehr genau. Für beide hat man noch keine Zertifizierung und momentan ist auch nicht abschätzbar wann diese erteilt werden könnte. Programmchef Mike Fleming räumte während einer Medienkonferenz, die in Charleston abgehalten wurde ein, dass man sowohl für die Max-7 als auch die Max-10 erheblich umfangreiche Auflagen und Dokumentationspflichten auferlegt bekommen habe als in der Vergangenheit bei anderen Boeing-Mustern. Derzeit rechnet man noch damit, dass die Typenzertifizierung spätestens gegen Jahresende 2023 erteilt werden könnte. Dies setzt aber voraus, dass der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer das „Aufgabenheft“ der FAA, das als äußerst umfangreich gilt, fristgerecht und zur Zufriedenstellung der Aufsichtsbehörde abarbeiten kann. Weiters ist nicht ausgeschlossen, dass die FAA neuerliche Beanstandungspunkte bzw. Anweisungen erteilen könnte. Somit ist völlig unklar, ob Boeing den aktuellen Zeitplan einhalten kann oder nicht.

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Hongkong: Cathay liebäugelt mit Boeing 777-8F-Bestellung

Die Fluggesellschaft Cathay Pacific befindet sich auf der Suche nach einem Nachfolger für ihre Boeing 747F-Flotte. Dabei hat man ein besonderes Auge auf die B777-8F geworfen. Bislang galt auch der Airbus A350F als möglicher Kandidat. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters, der sich auf mit der Sache vertraute Personen bezieht, soll sich der Carrier aus Hongkong nach längerer Evaluierung für das Modell der U.S.-Amerikaner entschieden haben. Derzeit soll eine Order über sechs Exemplare verhandelt werden. Cathay Pacific ist traditionell stark im Frachtgeschäft vertreten. Man betreibt einige Cargoflugzeuge, darunter auch Boeing 747F, die nun ersetzt werden sollen. Man hat sich dabei sowohl die Boeing 777-8F als auch das Konkurrenzmodell Airbus A350F genauer angesehen. Die Wahl soll laut Reuters auf das Modell der U.S.-Amerikaner gefallen sein. Möglicherweise könnte der Ausschlaggebende Punkt gewesen sein, dass die Nutzlast der B777-8F minimal höher ist.

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Boeing stockt Dreamliner-Produktion auf

Der US-amerikanische Flugzeughersteller Boeing plant eine Erhöhung hinsichtlich der Produktion ihrer Dreamliner. Bis zum Ende des Jahres soll der Hersteller fünf Dreamliner pro Monat herstellen. Derzeit produziert der US-amerikanische Hersteller Boeing drei Dreamliner pro Monat, dies soll nun auf vier Flieger pro Monat aufgestockt werden. Bis zum Jahresende 2023 sollen fünf Dreamliner monatlich produziert werden, wie das Portal Aerotelegraph berichtet.

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Australien: Regional Express flottet zwei weitere Boeing 737 ein

Die australische Fluggesellschaft Regional Express wird ihre Flotte um zwei weitere Boeing 737-800 erweitern. Dies gab der Carrier im Zuge der Ankündigung der Route Adelaide-Sydney bekannt. Man benötigt die beiden zusätzlichen Maschinen, um die Neuaufnahme, die ab 29. Juni 2023 bedient werden soll, fliegen zu können. Damit wächst die B737NG-Flotte von „Rex“ auf insgesamt neun Exemplare an. Weiters hat man zahlreiche Turbopropflugzeuge.

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Kuala Lumpur: B777 von Pakistan International Airlines erneut gepfändet

Am 29. Mai 2023 gab es für die Piloten von Pakistan-International-Airlines-Flug PK894 nach der Landung in Kuala Lumpur eine böser Überraschung. Aufgrund eines Gerichtsbeschlusses wurde die AP-BMH an die Kette gelegt. Dies hatte zur Folge, dass der Rückflug nach Islamabad zunächst gestrichen werden musste, denn die Boeing 777-200 durfte das Staatsgebiet von Malaysia vorläufig nicht mehr verlassen. Es ist nicht das erste Mal, dass diese Maschine beschlagnahmt wird, denn bereits im Jahr 2021 wurde diese aufgrund eines Gerichtsbeschlusses in Kuala Lumpur an die Kette gelegt. Hinter der gerichtlichen Maßnahme steckt, dass PIA und der Leasinggeber der AP-BMH einen heftigen juristischen Streit austragen. Das Portal Arynews berichtet, dass der Lessor behauptet, dass rund vier Millionen Euro an Leasingraten offen sein sollen. Seitens PIA wird diese Summe nicht kommentiert. Der Carrier hat im Anschluss an den Vorfall die Boeing 777-200 mit der Registrierung AP-BHX aus Karatschi einfliegen lassen. Diese brachte dann – mit 13 stündiger-Verspätung – die betroffenen Fluggäste nach Islamabad.

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Boeing 717: Qantas Link beginnt mit dem Phase-Out

Die Anzahl der Betreiber des Maschinentyps Boeing 717 war nie sonderlich groß. Auch wurden vergleichweise nur wenige Exemplare des noch von McDonnell Douglas als MD-95 entwickelten Jets gebaut. Mitte 2024 wird es wieder ein Operator weniger, denn Qantas wird sich vom heckgetriebenen Muster trennen. In Europa war der letzte – und für ein paar Jahre auch einzige – Betreiber der Boeing 717 die spanische Billigfluggesellschaft Volotea. Man flottete die Jets zwischenzeitlich aus. Als Nachfolger dienen Airbus A319 und A320. Bei Qantas wird nun die Ausflottung der B717-Flotte eingeleitet, denn man ist der Ansicht, dass modernere Muster weniger Treibstoff verbrauchen. Die VH-NXI ist die erste Einheit, die die Qantas-Link-Flotte verlassen wird. Aus diesem Anlass gab es ein kleines Farewell. Bis Mitte Juni 2023 sollen zwei weitere B717 außer Dienst gestellt werden. Die VH-NXI ist 23,6 Jahre alt und war ihr bisheriges Dienstleben in Australien im Einsatz. Zunächst flog der Jet als VH-IMP für Impulse Airlines und seit 2006 ist es für Qantas Link im Einsatz. Die 20 Boeing 717 sollen sukzessive durch 29 Airbus A220-300 ersetzt werden. Offiziellen Angaben nach soll der Treibstoffverbrauch des kanadischen Jets um 28 Prozent niedriger sein, die Range fast doppelt so groß und die Sitzplatzkapazität um 25 Prozent höher. Derzeit geht man bei Qantas davon aus, dass der erste Airbus A220-300 Ende dieses Jahres übernommen werden kann. Angesprochen auf die 20 bestellten A321XLR vermutet man, dass die erste Einheit gegen Ende 2024 eintreffen wird. Die bisherige B717-Flotte soll bis Mitte 2024 vollständig ausgemustert sein. Es wird

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Riyadh AIr liebäugelt mit B737-Max-Großbestellung

Der geplante Netzwerkcarrier Riyadh Air soll vor einer Großbestellung von bis zu 150 Boeing 737-Max stehen. Das Gesamtvolumen im Narrowbody-Segment wird mit 300 bis 400 Maschinen beziffert, wobei ein Teil der Gesamtorder auch auf den europäischen Flugzeugbauer Airbus entfallen könnte. Unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen berichtet die Agentur Reuters, dass man mit Boeing über die Bestellung von 150 B737-Max in verschiedenen Varianten verhandeln würde. Sofern sich aus den Verhandlungen eine Festbestellung entwickelt, wäre es die zweite Order bei den U.S.-Amerikanern, denn im März 2023 wurde bekannt, dass 39 Boeing 787 fix geordert wurden. Weiters sicherte man sich Optionen für 33 weitere Einheiten. Riyadh Air ist ein Start-Up, das durch den staatlichen Public Investment Fund ins Leben gerufen wurde. Man will in Riyadh ein großes Drehkreuz errichten und insbesondere Etihad Airways und Emirates Airlines Konkurrenz machen. Dazu warb man in den Emiraten Tony Douglas ab. Der Manager stand zuletzt an der Spitze von Etihad. Weiters holte man Peter Bellew, der zuvor für Ryanair und Easyjet tätig war. „Die Gründung von Riyadh Air ist Teil der Strategie des PIF, die Fähigkeiten vielversprechender Sektoren zu erschließen, die zur Diversifizierung der lokalen Wirtschaft beitragen können. Sie wird ein finanziell widerstandsfähigeres Luftfahrt-Ökosystem in Saudi-Arabien ermöglichen und die globale Wettbewerbsfähigkeit der Branche im Einklang mit der Vision 2030 unterstützen“, hieß es in der offiziellen Ankündigung der neuen Fluggesellschaft.

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Air Astana stellt Frankfurt-Astana auf Boeing 767-300ER um

Die kasachische Fluggesellschaft Air Astana stockt die tägliche Flugverbindung zwischen Astana und Frankfurt am Main auf. Künftig wird man statt des Airbus A321neo mit Widebodies des Typs Boeing 767-300ER fliegen. Somit kann man pro Flug um 57 Reisende mehr befördern und ein verbessertes Business-Class-Produkt anbieten. „In den Sommermonaten sind unsere Flüge von Frankfurt nach Astana traditionell besonders stark gebucht, weshalb wir uns sehr freuen, dass wir dank des Einsatzes einer größeren Maschine auf dieser Strecke jetzt pro Woche fast 400 zusätzliche Fluggäste ab Frankfurt befördern können“, so Susith Hettihewa, Senior Regional Manager EU Central & East, Turkey bei Air Astana. „Viele Geschäftsreisende und Touristen nutzen diese Verbindung, um von Astana oder unserem zweiten Drehkreuz in Almaty zu zahlreichen Zielen in Kasachstan und Zentralasien umzusteigen. Hinzu kommen im Sommer zahlreiche Passagiere, die in der Region ihre Freunde und Verwandte besuchen möchten.“

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