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Klasjet stationiert VIP-B737-300 mit neuer Kabine in London

Die Fluggesellschaft Klasjet, die der Avia Solutions Group angehört, hat eine frisch überholte Boeing 737-300 in London stationiert. Diese verfügt über 68 Sitzplätze und soll primär für VIP-Charterflüge ab dem Vereinigten Königreich verwendet werden. Chief Commercial Officer Lukas Petrauskas hebt hervor, dass die Verwendung hochwertiger Materialien sowie das Innen- und Außendesign des Mittelstreckenjets den Premiumanspruch von Klasjet unterstreichen sollen. Das Flugzeug ist an einem der Londoner Flughäfen auf Floating Fleet Basis stationiert und einsatzbereit. „Die erhöhte Kapazität ermöglicht es mehr Passagieren, auf einem einzigen Flug zu reisen, was besonders für große Gruppen nützlich ist, die zu verschiedenen Veranstaltungen reisen – von Geschäftstreffen und Ausstellungen bis hin zu Sportwettkämpfen und mehr. Der Komfortaspekt wurde mit extra gepolsterten Sitzen und Komfortkopfstützen erhöht, während die ergonomischere Konstruktion eine großzügige Sitzneigung, entspannende Fußstützen und einen praktischen Klapptisch bietet. Der Komfort der Passagiere steht für uns im Mittelpunkt, weshalb wir auch der Ausbildung des Kabinenpersonals besondere Aufmerksamkeit widmen. Das Kabinenpersonal wird von Fachleuten unterrichtet, die zu den Besten ihres Fachs gehören, und ist somit in der Lage, den bestmöglichen Service zu bieten“, so Petrauskas. Neben der neuen Boeing 737-300 betreibt KlasJet eine private Charterflotte von vier weiteren B737-Classic-Flugzeugen und hat vor kurzem ein weiteres exklusives Privatflugzeug – die Boeing 737 BBJ2 – in Dienst gestellt, das im Spätsommer den Betrieb aufnehmen soll.

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Mavi Gök stellt erste B777-300ER in den kommerziellen Flugdienst

Die türkische Fluggesellschaft Mavi Gök Airlines hat mit der TC-MGG das erste Langstreckenflugzeug des Typs Boeing 777-300ER in den kommerziellen Flugdienst gestellt. Zuvor wurde die Maschine zu Trainingszwecken zwischen Antalya und Ankara eingesetzt. Mavi Gök wird den Widebody primär auf Flügen zwischen der Türkei und Indien eingesetzt. Zuletzt kam die Maschine auf der Route Antalya-Delhi zum Einsatz. In Kürze soll mit der TC-MGF eine weitere Boeing 777-300ER zur Flotte stoßen. Beide Maschinen standen vormals in Diensten der russischen Konzernschwester Azur Air. Im Vorjahr ist Mavi Gök Airlines als Charterfluggesellschaft der Anex Group an den Start gegangen. Die Muttergesellschaft verfügt mit Azur Air über weitere Airlines, die Ableger in verschiedenen Ländern unterhalten. Die deutsche Azur Air wurde vor einigen Jahren mangels Markterfolg wieder aufgelöst. Im Sommer 2023 wird Mavi Gök Airlines weitere Flughäfen in der D-A-CH-Region mit Antalya verbinden. Man ist primär für die Anex Group, der unter anderem die Reisemarken Neckermann, Bucher und Öger gehören, aktiv. Die ehemaligen Thomas-Cook-Brands wurden im Zuge des Insolvenzverfahrens gekauft und nach und nach wieder auf den Markt gebracht.

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Regional Express flottet zwei weitere Boeing 737-800 ein

Die australische Regionalfluggesellschaft Regional Express beabsichtigt zwei Boeing 737-800 einzuflotten. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde bereits unterschrieben. Die beiden Maschinen sollen im Juni und Juli 2023 eingeflottet werden und aus Beständen der Singapore Airlines stammen. „Die Inlandsflugdienste von Rex haben sich sehr gut entwickelt und waren in den letzten vier Monaten profitabel“, so der stellvertretende Vorsitzende von Rex, John Sharp. „Die Reisenden haben angesichts der schamlosen Preistreiberei von Qantas nach unseren zuverlässigen und erschwinglichen Diensten gerufen, und diese neuen Angebote werden dazu beitragen, die Situation zu entschärfen.“ Noch hat Regional Express nicht darüber entschieden auf welchen Routen die beiden Boeing 737-800 eingesetzt werden. Sharp betont, dass man sich derzeit noch in der Evaluierungsphase befindet und alle Möglichkeiten prüft. Die Teilflotte des Carriers wächst damit auf neun Boeing 737-800 an. Weiters betreibt man 58 Saab 340 in verschiedenen Versionen sowie einige kleinere Maschinen.

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Boeing steigert Auslieferungen und übertrifft Airbus

Boeing hat zum Jahresstart fast doppelt so viele Verkehrsmaschinen ausgeliefert als sein europäischer Rivale Airbus. Insgesamt fanden im ersten Monat des Jahres 38 Maschinen den Weg zu den Kunden, wie das deutsche Onlineportal Aero berichtet. Der weltgrößte Flugzeugbauer Airbus hatte lediglich 20 Maschinen an seine Kunden übergeben. Boeing holte unterdessen Aufträge über 55 neue Maschinen herein, musste aber auch 39 Stornierungen hinnehmen. Der US-Konzern kämpft seit Jahren bei mehreren Flugzeugtypen mit teuren Problemen. Schon 2019 hatte er die Position des weltgrößten Flugzeugbauers an Airbus verloren. Trotz einer gewissen Erholung lieferte Boeing vergangenen Jahr nur 480 Maschinen aus und blieb damit weit hinter dem Airbus-Konzern, der trotz Engpässen in seinen Lieferketten und gekappter Ziele auf netto 661 Jets kam.

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SAS setzt Jettime-B737-800 ab Kopenhagen ein

Im Sommerflugplan 2023 wird der dänische ACMI- und Charteranbieter Jettime mit mehreren Boeing 737-800 im Auftrag von SAS fliegen. Das eingemietete Fluggerät soll überwiegend ab Kopenhagen-Kastrup zum Einsatz kommen. Im Reservierungssystem des skandinavischen Star-Alliance-Mitglieds ist das von Jettime betriebene Fluggerät bereits ersichtlich. Die Maschinen werden ab der dänischen Hauptstadt unter anderem auf den Routen nach Alicante, Athen, Barcelona, Berlin, Brüssel, Genf, Frankfurt, Helsinki, Mailand-Malpensa, Malaga, Neapel, Nizza, Oslo, Paris-Charles de Gaulle, Palma de Mallorca, Rom-Fiumicino, Stockholm-Arlanda, Zürich, Venedig-Marco Polo und Keflavik anzutreffen sein. Nicht alle Frequenzen auf den genannten Strecken werden mit dem ACMI-Fluggerät durchgeführt.

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B737-Max: Lot und Smartwings verlieren Klagen in Texas

Die Fluggesellschaften Smartwings und Lot haben in ihren Klagen, die gegen Boeing aufgrund des weltweiten B737-Max-Flugverbots geführt wurden, vor einem texanischen Gericht eine Schlappe erlitten. Der Richter lehnte die Einstufung als Opfer im Strafverfahren ab. Hätte das U.S.-Bezirksgericht die unabhängig voneinander eingebrachten Anträge positiv behandelt, so hätten die beiden Airlines Anspruch auf Entschädigungen gehabt. Laut den Agenturen Bloomberg und Reuters soll Richter Reed O’Connor jedoch entscheiden haben, dass die Rechtsmittel abgewiesen werden. Die beiden europäischen Fluggesellschaften haben unter anderem damit argumentiert, dass sie wie andere Airlines auch im Rahmen der Einigung mit Boeing eine Entschädigung hätten erhalten sollen. Dies ist jedoch bei Lot und Smartwings nicht der Fall. Bemerkenswert ist auch, dass der Richter einen Antrag eines Hinterbliebenen, der die Aufhebung des im Jänner 2021 zwischen dem Justizministerium und Boeing geschlossenen Vergleichs, beantragt hat, abgelehnt hat. Der Vorsitzende sagte unter anderem, dass er die rechtliche Befugnis dazu habe und betonte, dass „Boeing ungeheuerlich kriminelles Verhalten an den Tag gelegt habe“. Das U.S.-Justizministerium und das Boeing-Management haben einen Generalvergleich geschlossen. Dieser gewährte dem Hersteller bzw. den Verantwortlichen Immunität. Im Gegenzug waren 2,5 Milliarden U.S.-Dollar Geldstrafe, 243,6 Millionen U.S.-Dollar Sanktion, 1,77 Milliarden U.S.-Dollar Entschädigungen an Kunden und 500 Millionen U.S.-Dollar an die Hinterbliebenen der beiden tödlichen Abstürze, die sich in den Jahren 2018 und 2019 ereignet haben, zu bezahlen. Mehrere Rechtsanwälte versuchen diese Einigung anzufechten, da deren Mandaten die Ansicht vertreten, dass die Zahlungen an die Hinterbliebenen viel zu niedrig sein sollen. Im September 2022 zahlte Boeing 200 Millionen U.S.-Dollar, um die

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Tel Aviv: Sun d’Or nimmt Istanbul auf

Die El-Al-Ferienmarke Sun d’Or plant die Aufnahme einer Nonstopverbindung zwischen Tel Aviv und Istanbul. Diese soll ab 30. März 2023 mit Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-800 bedient werden. Zunächst sind drei wöchentliche Umläufe geplant. Mit Wirksamkeit zum 10. April 2023 will man auf vier Rotationen pro Woche aufstocken. Abweichend vom übrigen Flugplan soll am 30. März 2023 mit Boeing 737-900 geflogen werden. Der Verkauf von Flugscheinen soll laut Sun d’Or in Kürze aufgenommen werden.

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Hawaii: United Airlines meldet starken Höhenverlust nicht an das NTSB

In den Vereinigten Staaten von Amerika sorgt ein von United Airlines nicht an das NTSB gemeldeter Vorfall vom 18. Dezember 2022 für Aufsehen. Die Boeing 777-200 mit der Registrierung N212UA verlor kurz nach dem Start in Maui stark und schnell an Höhe. Das Langstreckenflugzeug sollte unter der Flugnummer UA1722 von Maui (Hawaii) nach Los Angeles fliegen. Die Wetterbedingungen waren stürmisch. Zunächst stieg die Maschine auf 2.200 Fuß. Anschließend verlor die N212NA in nur 18 Sekunden rund 1.400 Fuß Höhe ehe sich der Jet auf 775 Fuß einpendelte. Den Piloten ist es gelungen den erheblichen Höhenabfall abzufangen und die Boeing 777-200 auf die Reiseflughöhe von 33.000 Fuß steigen zu lassen. Der Vorfall dauerte 45 Sekunden, und die Passagiere mussten eine Kraft von 2,7G aushalten, die von einem Flugzeug ausgeht, das mit einer Geschwindigkeit von 8.600 Fuß pro Minute sinkt. Der Umstand, dass United Airlines diesen Vorfall nicht an das National Transportation Safety Board gemeldet hat, sorgt für Aufsehen. Es handelt sich eigentlich um einen meldepflichtigen Zwischenfall. Das Unternehmen gab auf diese Frage hinweg keine Stellungnahme ab. Ein Sprecher sagte unter anderem, dass die Piloten einen internen Bericht bei der zuständigen Stelle von United Airlines abgegeben hätten. Die betroffene Maschine wäre nach der Landung gründlich von Technikern untersucht worden. Derzeit ist auch offen warum die Flugsicherung nicht eingeschritten ist. Lokale Medien erheben sogar den Vorwurf, dass die zuständigen Lotsen den starken Höhenverlust der N212UA möglicherweise gar nicht bemerkt haben könnten. Jedenfalls wird in den veröffentlichten Aufzeichnungen des Funkverkehrs zwischen Piloten und ATC

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Air India tätigt Großbestellungen bei Airbus und Boeing

Bereits seit einigen Wochen wird in der Branche laut darüber gesprochen, aber nun ist es soweit: Der indische Konzern Tata Sons bestellt für die Air India Group 250 neue Flugzeuge bei Airbus und 220 Maschinen bei Boeing. Über viele Jahre hinweg dümpelte die ehemalige staatliche Fluggesellschaft vor sich hin. Seit der Privatisierung änderte sich dies schlagartig, denn unter der Führung von Tata Sons wurden bereits zahlreiche Leasingverträge abgeschlossen. Die Flotte ist zwischenzeitlich auf etwa 100 Verkehrsflugzeuge angewachsen. Nun gab Air India bekannt, dass 34 Airbus A350-1000, sechs A350-900, 140 A320neo und 70 A321neo bestellt wurden. Bei Konkurrent Boeing ordert man 20 B787-9, zehn B777-9, 190 Boeing 737-Max in den Varianten -8 und -10. Weiters sicherte man sich Optionen für weitere 50 Flugzeuge dieses Typs sowie für 20 B787-9.

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Zweite Boeing 737-Max-8 mit Qatar-Hinweisen gesichtet

Zumindest offiziell hat Golfcarrier Qatar Airways keine Maschinen des Typs Boeing 737-Max-8 bestellt. Vor wenigen Tagen wurde eine Maschine, die das Leitwerk des in Doha ansässigen Carriers zeigt, in einem Boeing-Werk gesichtet. Nun wurde die N5573K am Portland International Airport fotografiert. Das Flugzeug trägt überwiegend die Livery von S7-Airlines, jedoch auf dem Leitwerk zumindest teilweise die Farben von Qatar Airways. Der U.S.-amerikanische Hersteller lässt auf dem genannten Flughafen häufig Lackierarbeiten durchführen. Dass eine ursprünglich für S7 Airlines bestimmte Boeing 737 Max 8 vor der Auslieferung an einen Kunden ein neues Farbenkleid bekommt, ist wenig zufällig. Aufgrund der Sanktionen, die im Nachgang des kriegerischen Angriffs auf die Ukraine, gegen die Russische Föderation ausgesprochen wurden, dürfen weder Flugzeuge noch Ersatzteile an russische Carrier geliefert werden. Somit versuchen Boeing, Airbus und Leasinggeber die Bestellungen, die nicht übergeben werden dürfen, anderweitig unterzubringen. Nicht jede Maschine wird noch „ab Werk“ umlackiert. Beispielweise wurde Corendon ein Flugzeug in den Farben von Belavia übergeben, jedoch entledigte man sich rasch dieser Livery. Turkish Airlines war einige Zeit mit einem Farbschema, das stark an Aeroflot erinnert, unterwegs. Dies brachte dem Carrier auch den spöttischen Namen „Turkoflot“ ein. Bezogen auf Qatar Airways ist der Umstand, dass bereits die zweite Maschine mit eindeutiger Livery auf dem Leitwerk gesichtet wurde, durchaus spannend. Offiziell hat sich dieser Golfcarrier bislang nicht zu einer Boeing 737-Max-8-Bestellung bekannt. Auch in den Orderlisten des Herstellers scheint man auf diesen Typ bezogen nicht auf. Daher ist anzunehmen, dass man über Leasingeber bezieht, denn in diesem Fall scheint der

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