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KLM-Boeing-777 musste wegen Feuer in Bordküche rücklanden

KLM-Flug KL591 musste am 9. Feber 2023 auf dem Weg von Amsterdam-Schiphol nach Johannesburg auf der Höhe von Ibiza umkehren. Das Kabinenpersonal stellte im Bereich einer Galley eine Rauch- und Brandentwicklung fest. Diese konnte mit den mitgeführten Feuerlöschern rasch eliminiert werden. Da die Crew das Problem in den Griff bekommen hatte, entschied der Kapitän, dass die Rückkehr zur Homebase Amsterdam-Schiphol eine zweckmäßige Sicherheitsmaßnahme ist. Die Boeing 777-200 mit der Registrierung PH-BQO setzte gegen 14 Uhr 40 Lokalzeit sicher auf dem größten Airport der Niederlande auf. Wie es zur Rauch- und Brandentwicklung im Bereich einer Galley kommen konnte, ist derzeit noch offen. Dies wird von Technikern näher untersucht. Vorsorglich wurden die Besatzungsmitglieder und die Fluggäste am Flughafen Amsterdam von medizinischem Fachpersonal in Empfang genommen. Als Ersatzflugzeug kam anschließend die PH-BQF zum Einsatz.

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Litauen: Klasjet will mit bis zu 35 B737-800 im Wetlease-Geschäft mitmischen

Der bislang auf die Durchführung von Privat-, Sport- und Corporate-Flügen spezialisierte Anbieter Klasjet will in größerem Umfang ins klassische ACMI- und Chartergeschäft einsteigen. Dazu erweitert man noch vor dem Sommer 2023 die Flotte um acht Boeing 737-800. „Wir sehen im Moment einen sehr großen Bedarf an ACMI auf dem Markt, und es wird erwartet, dass er nur noch wächst – der Markt wird im Jahr 2030 voraussichtlich 8,9 Milliarden US-Dollar erreichen“, erklärt Lukas Petrauskas, stellvertretender CEO von KlasJet. „Die Flugzeughersteller haben mit Rückständen zu kämpfen, und die Situation wird durch eine Reihe von überbuchten MRO-Slots noch komplizierter. Gepaart mit dem ersten Sommer, in dem die Pandemie weitgehend überwunden ist, und der sprunghaft ansteigenden Nachfrage nach Reisen, ist es für Reiseveranstalter, Broker und Fluggesellschaften wichtig, jetzt zu handeln und nicht bis kurz vor der Hochsaison zu warten.“ Innerhalb der Firmengruppe, der Klasjet angehört, gibt es bereits Fluggesellschaften, die auf die Erbringung vom ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisiert sind. Bislang füllte das litauische Unternehmen die Nische der Dienstleistungen für VIP-Gruppen, Sportmannschaften sowie exklusivere Firmenreisen. Nun hofft man mit der Durchführung von Wetlease-Flügen zusätzlich Geld verdienen zu können und will binnen fünf Jahren die Boeing 737-800-Flotte auf bis zu 35 Exemplare ausbauen. Während noch vor dem Sommer 2023 zumindest acht Maschinen dieses Typs eingeflottet werden sollen, geht man davon aus, dass es bis Jahresende 2023 schon 15 Stück sein werden. Diese sollen explizit im Auftrag anderer Airlines sowie in kleinerem Umfang für Reiseveranstalter eingesetzt werden. Litauen entwickelte sich in den letzten Jahren – nebst

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Smartwings fliegt mit Boeing 737 Max 8 für Air Transat

Die tschechische Fluggesellschaft Smartwings setzt im Feber 2023 eine Boeing 737 Max 8 im Auftrag der kanadischen Air Transat ein. Der Mittelstreckenjet fliegt überwiegend ab Halifax und Moncton auf diversen Routen. Derzeit ist vorgesehen das Wetlease-Flugzeug von Smartwings bis Mitte Mai 2023 für Air Transat auf Ferienrouten sowie einigen USA-Strecken fliegen wird. Ab Moncton sollen Cancun, Orlando, Punta Cana und Varadero bedient werden. Auf zahlreichen weiteren Strecken kommt die Smartwings-Maschine ex Halifax zum Einsatz.

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Charterflüge: Neos fliegt Malpensa-Dakar mit Boeing 787-9

Im Sommerflugplan 2023 wird die italienische Fluggesellschaft Neos erneut Charterflüge zwischen Mailand-Malpensa und Dakar durchführen. In dieser Saison wird man überwiegend mit Langstreckenflugzeugen des Typs Boeing 787-9 fliegen. In der Vergangenheit setzte der Carrier auf dieser Charterroute zumeist Boeing 737-800. Neos bedient diese Strecke nun das dritte Jahr in Folge für einen Reiseveranstalter. Die Durchführung der Flüge erfolgt an den Verkehrstagen Dienstag und Freitag von Malpensa nach Dakar. Die Rückflüge werden jeweils Mittwochs und Samstags durchgeführt. Vorerst werden die Charterflüge zwischen 16. Juni und 29. September 2023 angeboten.

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Abu Dhabi: Air India Express erlitt Triebwerksausfall

Am 3. Februar 2023 befand sich eine Boeing 737-800 der Air India Express (Registrierung VT-AYC) auf dem Flug IX348 zwischen Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate, und dem Flughafen Kozhikode Calicut, Indien. Während oder kurz nach dem Start erlitt das Flugzeug einen Triebwerksausfall. Die Piloten kehrten daraufhin schnell zum Flughafen Abu Dhabi zurück. Aus dem Triebwerk traten Rauch und Feuer aus.

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USA: Rechtsanwalt wirft Boeing Verstoß gegen 737-Max-Vergleich vor

Gegen den U.S.-amerikanischen Flugzeugbauer Boeing wurde über einen Rechtsanwalt, der Hinterbliebene von Opfern von 737-Max-Abstürzen vertritt, eine weitere Klage eingebracht. In dieser wird unter anderem damit argumentiert, dass der Hersteller mit der Behauptung sich nicht schuldig zu fühlen gegen den mit dem U.S.-Justizministerium geschlossenen Vergleich verstoßen würde. Das Rechtsmittel wurde am 1. Feber 2023 beim District Court for the Northern District of Texas eingebracht. Inhaltlich argumentiert der Jurist unter anderem, dass Boeing gegen den mit dem DOJ geschlossenen Generalvergleich verstoßen würde. Boeing wurde von US-Bezirksrichter Reed O’Connor aufgefordert, im Oktober 2022 vor Gericht zu erscheinen, obwohl der Vergleich des Unternehmens mit dem DOJ eine Klausel enthielt, die das Unternehmen vor weiterer Strafverfolgung schützt. Die beiden Seiten einigten sich im Januar 2021, wobei Boeing zustimmte, 2,5 Milliarden Dollar an Entschädigungen und Geldstrafen an die betroffenen Fluggesellschaften und die Familien der Opfer zu zahlen. Bezirksrichter O’Connor argumentierte, dass der Vergleich von Boeing mit dem DOJ gegen ein Gesetz verstößt, das es Unternehmen untersagt, ohne Wissen der Opfer Vereinbarungen über einen Vergleich oder einen Aufschub der Strafverfolgung abzuschließen. Infolgedessen wurde das Unternehmen gezwungen, am 26. Januar 2023 vor Gericht zu erscheinen. Das Unternehmen plädierte daraufhin auf „nicht schuldig“. Nach Angaben des Anwalts, der die Familien der Opfer vertritt, widersprach das Unternehmen damit jedoch direkt „der Sachverhaltsdarstellung, in der Boeing der Verschwörung zum Betrug der FAA für schuldig erklärt wird“. Dem Antrag zufolge enthielt der Vergleich mit dem DOJ eine Klausel, die es Boeing untersagte, „der Übernahme der Verantwortung zu widersprechen“. Die Familien der

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Ryanair stationiert fünfte Boeing 737 in Weeze

Die Ryanair-Tochter Malta Air wird im Sommerflugplan 2023 eine fünfte Boeing 737-800 auf dem deutschen Regionalflughafen Weeze stationieren. Gleichzeitig wird man mit Castellon, Kopenhagen, Sevilla und Rhodos vier zusätzliche Strecken aufnehmen. „Ryanair wird in diesem Sommer 35 Strecken von/nach Düsseldorf Weeze bedienen. Die Stationierung dieses fünften Flugzeugs stellt eine weitere Investition von 100 Millionen Dollar in Düsseldorf Weeze dar und sichert mehr als 1.200 Arbeitsplätze, darunter 150 hoch bezahlte Arbeitsplätze für Piloten, Besatzungsmitglieder und Ingenieure. Ryanair wächst weiter und bietet den Bürgern/Besuchern Düsseldorfs und Weezes eine größere Auswahl und höhere Zuverlässigkeit, während gleichzeitig der Incoming-Verkehr in die Region gefördert wird“, so Annika Ledeboer, Ryanairs Country Managerin DACH & Nordics. Weeze-Flughafendirektor Sebastian Pabst fügt hinzu: „Wir freuen uns sehr über die Stationierung des fünften Ryanair-Flugzeugs an unserem Flughafen. Unsere deutschen und niederländischen Gäste werden nun eine noch größere Auswahl an attraktiven Zielen haben“.

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Boeing 777: Etihad prüft Umwandlung in Frachter

Golfcarrier Etihad Airways denkt darüber nach fünf Passagierflugzeuge des Typs Boeing 777-300ER in Frachter umbauen zu lassen. Diese sollen auch als Überbrückung dienen bis die ersten Airbus A350F eintreffen werden. Zuletzt genannte Maschinen werden nicht vor Ende dieses Jahrzehnts erwartet. Das Portal Air Cargo News zitiert Tim Isik, Vice President of Commercial Cargo bei Etihad Airways, dass derzeit verschiedene Möglichkeiten geprüft werden. Unter anderem kann man sich vorstellen, dass fünf von sieben B777-200F in Frachter konvertiert werden könnten. Einen genauen Zeitplan gibt es noch nicht, da sich Etihad noch nicht endgültig entschieden hat. Isik: „Es stellt sich die Frage, ob wir einige Umrüstungen in Betracht ziehen könnten, um unsere Frachterflotte zu verstärken, während wir auf die Auslieferung einiger A350-Frachter warten“.

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Norwegian least sechs weitere Boeing 737-Max-8

Der Billigflieger Norwegian Air Shuttle wird sechs weitere Boeing 737-Max-8 leasen. Diese bezieht man über die Air Lease Corporation. Die beiden Unternehmen haben die Unterfertigung einer entsprechenden Absichtserklärung unterschrieben. Die zusätzlichen Maschinen werden sich zu drei B737-Max-8, von denen eine bereits ausgeliefert wurde, gesellen. Derzeit geht der Carrier davon aus, dass die Leasingflugzeuge noch vor dem Hochsommer 2023 übergeben werden. „Die Anschaffung dieser modernen und treibstoffeffizienten Flugzeuge passt gut in unsere Flottenstrategie. Sie wird auch dazu beitragen, Verzögerungen von Boeing bei anderen Flugzeugen, die in diesem Frühjahr an Norwegian ausgeliefert werden sollten, auszugleichen“, so Geir Karlsen, CEO von Norwegian.

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Austin: FedEx-Frachter und Southwest-737 knapp einer Katastrophe entgangen

Am 4. Feber 2023 kamen sich auf dem Flughafen Austin eine Boeing 767F von FedEx und eine B737 von Southwest Airlines gefährlich nahe. Das Passagierflugzeug befand sich während der Landung des Frachters auf der Runway. Eine Katastrophe konnte nur durch ein Durchstartemanöver der FedEx-Piloten verhindert werden. In den Zwischenfall involviert waren die Boeing 767F mit der Registrierung N297EE und die B737 mit der Kennung N7827A. Das zuerst genannte Flugzeug befand sich als FX1432 auf dem Weg von Memphis nach Austin. Die Southwest-Maschine hätte als WN708 in Richtung Cancun starten sollen. Offiziellen Angaben nach erhielt die Boeing 767F die Freigabe auf der Piste 18 zu landen. Zu diesem Zeitpunkt befand sich die B737 noch auf der Runway, denn diese war zum Zeitpunkt des Vorfalls noch nicht gestartet. Die FedEx-Piloten erkannten das Problem rechtzeitig und brachen die Landung ab. Die Southwest-Maschine wurde im Zuge des Durchstartemanövers in geringer Höhe überflogen. Dank der korrekten Reaktion der Piloten des FedEx-Frachters ist nichts passiert. Die NTSB nimmt den Vorfall dennoch unter die Lupe, denn man will aufklären wie es überhaupt dazu kommen konnte, dass eine Landefreigabe für eine offensichtlich durch ein anderes Flugzeug genutzte Start- und Landebahn erteilt werden konnte. Die Angelegenheit wird als „möglicher Einbruch in die Landebahn und Überflug“ geführt.

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