Brasilien

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Lufthansa verlegt Rio-de-Janeiro-Flüge nach Frankfurt

Im Sommerflugplan 2024 wird Lufthansa die Destination Rio de Janeiro nicht mehr ab München, sondern ab Frankfurt am Main anbieten. Gleichzeitig erhöht man die Anzahl der wöchentlichen Umläufe. Derzeit bietet man ab dem bayerischen Airport drei Rotationen pro Woche an. Im Sommer 2024 sollen es ab Frankfurt am Main sechs Umläufe wöchentlich sein. Auch will man die Route künftig nicht mehr mit Airbus A350-900, sondern mit Airbus A340 und Boeing 787-9 bedienen.

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Sommer 2024: Tap Air Portugal stockt Brasilien-Angebot auf

Im Sommerflugplan 2024 wird Tap Air Portugal häufiger Kurs auf Brasilien nehmen. Man stockt ab dem Drehkreuz Lissabon das Angebot auf 91 wöchentliche Umläufe auf.  Recife wird dann zehn- statt bisher siebenmal angeflogen, die Zahl der Verbindungen nach Rio de Janeiro steigt von zehn auf zwölf.  São Paulo, Belém, Brasília, Natal, Maceió (via Natal), Porto Alegre und Salvador erhalten jeweils einen zusätzlichen wöchentlichen Flug von und nach Portugal.  Der Ausbau der Verbindungen beschränkt sich allerdings nicht auf Brasilien. Mosambiks Hauptstadt Maputo wird ab Sommer 2024 wöchentlich vier- statt wie bisher dreimal angeflogen. In Nordamerika wird die Zahl der Verbindungen nach Toronto (Kanada) auf 13 wöchentliche Flüge aufgestockt. Und San Francisco (USA) wird im Hochsommer wöchentlich sechs- statt fünfmal angesteuert. In Europa erhöht TAP Air Portugal vor allem die Zahl der Flüge zwischen Lissabon und Italien. 

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Embraer mit starken Lieferzahlen im ersten Halbjahr 2023

Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer konnte im ersten Halbjahr 2023 die Anzahl der ausgelieferten Maschinen deutlich steigern. Als besonders stark hat sich abermals die Executive-Sparte erwiesen.  Im zweiten Quartal 2023 konnte Embraer 30 Businessjets an Kunden übergeben. Im selben Zeitraum hat das Unternehmen 17 Verkehrsflugzeuge (zehn Embraer E175 und sieben E195-E2) ausgeliefert. Vergleicht man die Leistung mit dem Vorjahreszeitraum, so zeigt sich, dass sich die Brasilianer deutlich steigern konnten. Man hat um 55 Prozent mehr E-Jets an Kunden übergeben und in der Executive-Sparte liegt das Wachstum bei 43 Prozent.  Der Löwenanteil der gesamten Lieferleistung hat Embraer im zweiten Quartal 2023 erbracht, denn in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres wurden 24 Verkehrsflugzeuge und 38 Businessjets ausgeliefert. Auch konnte der brasilianische Konzern wieder mehr Neubestellungen an Land ziehen. Nennenswert sind dabei die Orders von Scoot, Binter Canaris, American Airlines und Royal Jordanian.   Per Ende Juni 2023 lag der offene Auftragsbestand der E-Jet-Reihe bei 271 Maschinen. Dabei handelt es sich um 82 E175, 16 E190-E2 und 174 E195-E2. Im Bereich der Executive Aviation hat man offene Bestellungen im Wert von 17,3 Milliarden U.S.-Dollar.  Vor einigen Jahren wollte Boeing die zivile Sparte von Embraer übernehmen und als Boeing Brasil in den Konzern eingliedern. Unter anderem das Debakel rund um die B737-Max hat dazu geführt, dass die U.S.-Amerikaner plötzlich ganz andere Sorgen hatten und der Deal nicht vollzogen wurde. Embraer ist daher weiterhin als unabhängiger Flugzeughersteller aktiv und gilt als Weltmarktführer im Bereich der Regionalverkehrsflugzeuge mit Jetantrieb. 

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LATAM Airlines Brasil stockt Lissabon-Flüge auf

Die Airline LATAM Airlines Brasil hat letztlich die Flugerweiterung der Verbindung zwischen Sao Paulo Guarulhos und Lissabon verkündet. Die Airline wird ihre Flugfrequenz von 7 auf 10/11 wöchentliche Flüge aufstocken. Die Airline LATAM Airlines Brasil plant die Strecke Sao Paulo Guarulhos – Lissabon aufzustocken. Die Strecke soll öfter in der Woche beflogen werden, die Flugfrequenz soll von sieben auf 10 beziehungsweise 11 Flüge erweitert werden, wie das Portal Aeroroutes bestätigt. Die besagten Flüge sollen mit 777-300ER-Fliegern bewältigt werden.

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Avion Express will Flotte bis Ende 2027 verdoppeln

Die Avia-Solutions-Tochter Avion Express konnte ihre Flotte, die auf den AOCs in Litauen und Malta registriert ist, mittlerweile auf 50 Maschinen der Airbus-A320-Reihe erweitern. Man will noch mehr und spricht bereits von 100 Flugzeugen. Weiters will man einen Ableger in Südamerika aufziehen.  Eigene Linienflüge bietet Avion Express nicht an. Man fliegt ausschließlich für andere Fluggesellschaften im so genannten Wetlease und führt weiters für den einen oder anderen Reiseveranstalter Charterflüge durch. In der laufenden Sommerflugplanperiode 2023 ist man unter anderem für Eurowings und AIr Malta in größerem Umfang im Einsatz.  Im Jahr 2021 bestand die Flotte noch aus 16 Flugzeugen. Mittlerweile sind auf den AOCs in Litauen und Malte über 50 Maschinen der Airbus A320-Reihe registriert. Damit hat man sich binnen kurzer Zeit um 212 Prozent vergrößert. „ACMI bietet den Fluggesellschaften viele Vorteile, wie effizientes Kapazitätsmanagement, Betriebsoptimierung, Kosteneinsparungen und Flexibilität, insbesondere in Zeiten schwankender Nachfrage. Als Reaktion auf die wachsende Nachfrage nach diesen Diensten haben wir unsere Flotte konsequent erweitert, so dass wir unsere derzeitigen Kunden, darunter Eurowings, SunExpress, Transavia Netherlands, TUI UK, Flynas, Air Baltic, British Airways Euroflyer, Air Malta, Pegasus und viele andere, besser bedienen können“, so Darius Kajokas, CEO von Avion Express.  Bis Ende des kommenden Jahres sollen zehn weitere Flugzeuge in die Flotte aufgenommen werden. Der Airlinechef prognostiziert, dass man Ende 2027 zumindest 100 Maschinen auf den AOCs registriert haben wird. Einen erheblichen Beitrag soll auch eine neue Tochtergesellschaft, die man derzeit in Brasilien aufbaut, leisten. Der neue Carrier soll dort ACMI- und Charterdienstleistungen mit A320-Flugzeugen anbieten.

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Azul bestellt drei ATR72-600

Der europäische Flugzeugbauer Azul konnte drei ATR72-600 an die brasilianische Fluggesellschaft Azul verkaufen. Weiters sicherte diese sich Optionen für zwei weitere Einheiten. Dies wurde während der Paris Air Show kommuniziert.  Weiters teilte ATR mit, dass drei Kunden, die vorerst noch anonym bleiben wollen, insgesamt acht ATR72-600 bestellt haben. Auch konnte man an einen ebenfalls noch nicht identifizierten Carrier drei ATR42-600 verkaufen, so das Unternehmen. 

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Flughafen Zürich erhält Zuschlag für den Betrieb des Natal Airports

Die Flughafen Zürich AG hat im Rahmen eines öffentlichen Bieterverfahrens den Zuschlag für den Betrieb des Airports von Natal erhalten. Zuletzt hatte dieser etwa 2,3 Millionen Passagiere pro Jahr. Der neu erworbene Flughafen Natal ergänzt das bestehende Portfolio der Flughafen Zürich AG in Brasilien – bestehend aus den Mehrheitsbeteiligungen in Florianópolis, Vitória sowie Macaé – optimal und ermöglicht die Nutzung von Synergien, so die Flughafen Zürich AG. Derzeit geht man davon aus, dass der entsprechende Vertrag noch in diesem Jahr unterschrieben wird. Die Dauer der Konzession beträgt 30 Jahre. Die Übernahme der Betriebsverantwortung wird für das Jahr 2024 erwartet. Es werden keine Ausbauinvestitionen während der Konzessionsdauer verlangt und es stehen lediglich kleinere Ersatzinvestitionen an. Der Flughafen verfügt gegenwärtig über eine Kapazität von ungefähr 6.5 Millionen Passagieren pro Jahr. Mit dem Abschluss der Konzessionsvereinbarung wird eine einmalige Konzessionsabgabe von BRL 320 Mio. (rund CHF 58 Mio.) geleistet. Zusätzlich wird ab dem 5. Kalenderjahr nach Vertragsabschluss eine jährliche Umsatzabgabe fällig.

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LATAM Airlines Brasil fliegt nach Los Angeles

Die Fluggesellschaft LATAM Airlines Brasil führt mit Anfang August endgültig Flüge der Strecke Sao Paulo Guarulhos – Los Angeles durch. Die Anfangsflüge sollen konkret auf den 1. August angesetzt werden. Nach langer Überarbeitung und Planung der Fluggesellschaft LATAM Airlines Brasil kann sie nun endgültig ein Startdatum für Flüge der Strecke Sao Paulo Guarulhos – Los Angeles kundmachen. Die Flüge dieser Strecke sollen ab dem 1. August durchgeführt werden und in einer Flugfrequenz von drei wöchentlichen Flügen abgewickelt werden. Geflogen wird hierbei mit Boeing 777-300ER-Fliegern, wie das Portal Aeroroutes berichtet.

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Avion Express gründet Ableger in Brasilien

Das litauische Luftfahrtunternehmen Avion Express hat eine Tochtergesellschaft in Brasilien gegründet. Diese soll unter eigenem AOC im vierten Quartal 2023, aber spätestens Anfang 2024 an den Start gehen und wird ebenfalls auf ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisiert sein. Momentan verfügt Avion Epxress über Flugbetriebe in Litauen und auf Malta. Diese verfügen jeweils über eigene Zulassungen und sind somit – zumindest formell – eigenständige Fluggesellschaften. Der Malta-Ableger ist in diesem Jahr unter anderem erneut im Auftrag von Eurowings auf diversen Strecken ab Deutschland im Einsatz. In Europa ist man auf ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisiert, denn man bietet keine Linienflüge auf eigene Rechnung an. Punktuell ist man auch im Bereich Luftfracht tätig. Genauso will man es auch in Brasilien machen, denn Avion Express Brasil soll für andere Airlines und für Reiseveranstalter abheben. Man hat auch sehr viel vor, denn Firmenchef Darius Kajokas kann sich auch vorstellen, dass auf dem brasilianischen AOC Frachtflugzeuge des Typs Airbus A321F betrieben werden können. Momentan spielt Cargo eine eher untergeordnete Rolle, aber das soll sich generell ändern. Weiters kündigt der Manager an, dass in Brasilien eine „zweistellige Anzahl von Narrowbodies“ betrieben werden soll. Eine genaue Stückzahl wurde nicht genannt, jedoch ist das bei ACMI- und Charteranbietern nicht gerade unüblich, denn gelegentlich organisiert man sich auf dem Gebrauchtmarkt zusätzliche Maschinen, um Aufträge, die man zusätzlich an Land ziehen konnte, bedienen zu können. Derzeit besteht die Konzernflotte von Avion Express aus 44 Flugzeugen. Davon werden 34 Stück von der maltesischen Tochtergesellschaft betrieben und zehn durch das in Litauen ansässige Stammhaus.

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In Kooperation mit Turkish: Air Serbia bietet Sao-Paulo-Flüge an

In Zusammenarbeit mit Turkish Airlines bietet Air Serbia nun auch Flüge nach Sao Paulo an. Der serbische Carrier hat dabei den Code auf die entsprechenden Verbindungen, die mit Airbus A350-900 bedient werden, der türkischen Fluggesellschaft gelegt. Diese werden seitens Air Serbia unter den Flugnummern JU8288/8289 vermarktet und an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Samstag angeboten. Es handelt sich um die erste südamerikanische Stadt, die der serbische Carrier im Rahmen einer Codeshare-Partnerschaft mit Turkish Airlines anbietet. Der Verkauf von Flugscheinen soll in Kürze aufgenommen werden.

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