Brasilien

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Ausgenommen Belarus: Österreich hebt Landeverbote auf

Die österreichische Bundesregierung hat das Landeverbot für Passagierflugzeuge, die in Brasilien, Indien, Südafrika oder im Vereinigten Königreich gestartet sind, ohne nähere Kommunikation aufgehoben. Die vier genannten Staaten werden als so genannte Virusvariantengebiete betrachtet, was die Einreise nach Österreich kompliziert macht. Im entsprechendem Notam ist festgehalten, dass die Einreise aus Brasilien, Indien, Südafrika und dem Vereinigten Königreich kommend grundsätzlich nicht gestattet ist. Die Liste der Ausnahmen ist allerdings außergewöhnlich lang. Sofern man unter die Ausnahmebestimmungen fällt, ist die Vorlage eines negativen PCR-, LAMP- oder TMA-Test zwingend erforderlich. Auch muss eine zehntägige Quarantäne, aus der man sich frühestens am fünften Tag „freitesten“ kann, angetreten werden. Unter besonderen Umständen, die in der Einreiseverordnung festgehalten sind, ist eine Einreise auch ohne Quarantäne möglich. Dabei handelt es sich beispielsweise um unaufschiebbare medizinische Behandlungen, deren Notwendigkeit auf einem Formblatt, das der Verordnung angeschlossen ist, belegt werden muss. Nicht betroffen von der Aufhebung des Landesverbots sind Flugzeuge und Airlines, die ihre Zulassung in Weißrussland haben. Der Bann basiert jedoch nicht auf Coronamaßnahmen.

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Erneutes Landeverbot für UK-Flieger

Wegen der Verbreitung der zuerst in Indien entdeckten Variante B.1.617.2 des Coronavirus hat Österreich erneut ein Landeverbot für Flugzeuge aus Großbritannien verhängt. Ab 1. Juni dürfen keine Flugzeuge aus dem Vereinigten Königreich mehr in Österreich landen, geht aus einer Verordnung des Gesundheitsministeriums hervor. Zudem kommt Großbritannien bereits heute auf die Liste der Virusvariantengebiete. Die Einreise aus dem Vereinigten Königreich ist damit wie bereits im Falle von Brasilien, Indien und Südafrika nur eingeschränkt möglich. Im Wesentlichen dürfen nur österreichische Staatsbürger und Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in Österreich einreisen. 

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Erstes Quartal 2021: Embraer lieferte 22 Maschinen aus

Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer konnte im ersten Quartal des laufenden Jahres 2021 insgesamt 22 Flugzeuge ausliefern. Dabei handelte es sich um 13 Businessjets und neun Regionaljets, teilte der Konzern mit. Unter den sieben Verkehrsflugzeugen befanden sich sieben der E2-Reihe. Die einzigen beiden E190-E2 gingen an die schweizerische Regionalfluggesellschaft Helvetic. Diese wird im aktuellen Quartal vier E195-E2 ausgeliefert bekommen. Die fünf verbleibenden E2-Maschinen waren E195-E2 und gingen an KLM Cityhopper und Air Peace.

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Airbus: Breeze will mehr Flugzeuge

Das U.S.-amerikanische Startup Breeze Airways, hinter dem David Neeleman steht, plant nochmals 20 Flugzeuge mehr nachzuschießen. Das AOC habe die Neo-Fluggesellschaft erst im März ausgestellt bekommen, wie simpleflying.com berichtet. Jetzt packt Breeze Airways noch eine Schippe drauf und korrigiert seinen Auftrag. Der Carrier möchte von nun an 80 statt 60 Airbus A220-300. Die ersten Jets der Großbestellung sollen schon im Oktober ausgeliefert werden. Breeze ist die neue Airline des brasilianisch-amerikanischen Unternehmers David Neeleman, der schon Jetblue und Azul gegründet hat. Geplant ist unter anderem, dass mit A220 nach Europa und Südamerika geflogen werden soll. 

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Frankreich streicht Flüge nach Brasilien

Frankreich setzt Brasilien abermals auf die rote Liste. Da sich die Corona-Situation im südamerikanischen Land zunehmend zum Negativen verändert hat, zieht Frankreich die Reißleine und stellt alle betroffenen Flugverbindungen bis auf Weiteres ein. Das berichtet das Luftfahrtportal Aero. „Wir stellen fest, dass sich die Lage verschlimmert“, sagte der französische Regierungschef Jean Castex. „Und wir haben entschieden, bis zu einer neuen Entscheidung alle Flüge zwischen Brasilien und Frankreich auszusetzen.“ Brasilien gehört weltweit zu den Ländern, die besonders von der Covid-19-Pandemie betroffen sind.

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Brasilien zieht „CSeries-Beschwerde“ gegen Kanada zurück

Zwischen Boeing und Airbus tobt seit einigen Jahren ein über die Welthandelsorganisation WTO ausgetragener Streit über Subventionen. Auch Bombardier und Embraer lagen sich in den Haaren, doch nun entschied die brasilianische Regierung die Beschwerde gegen Kanada zurückzuziehen. Embraer erklärte in einer ersten Reaktion, dass man die Entscheidung begrüßt und effektivere Wege sieht. Der Flugzeugbauer warf Bombardier vor, dass die kanadische Regierung sowie die Region Quebec illegale Subventionen für das CSeries-Programm geleistet hätten. Dieses wurde zwischenzeitlich an Airbus verkauft und Bombardier zog sich, mit Ausnahme einiger Businessjet-Programme, komplett aus dem Flugzeugbau zurück. Embraer ist der Ansicht, dass Subventionen, die seitens Regierungen gewährt werden, den Wettbewerb verzerren. Im Fall Bombardier haben sich aber die Rahmenbedingungen geändert, denn die CSeries gehört mittlerweile Airbus und ist unter dem Markennamen A220 bekannt. Auch wurde in den Vereinigten Staaten ein Werk errichtet. Der brasilianische Mitbewerber, dessen Zusammenarbeit mit Boeing im Vorjahr geplatzt ist, hält nun die WTO-Beschwerde gegen Kanada für nicht mehr effektiv und begrüßt daher die Entscheidung der Regierung. Nun will man bilateral verhandeln. Das Ziel ist global einheitliche Wettbewerbsbedingungen zu schaffen.

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Auch Italien erschwert Einreise aus Österreich

Deutschland legt vor, die Italiener ziehen nach: Rom verschärft wegen der Ausbreitung der Südafrika-Variante des Coronavirus die Regeln für Einreisende aus Österreich. Ab Sonntag muss jeder, der sich länger als zwölf Stunden in der Alpenrepublik aufgehalten hat, an der Grenze ein negatives Covid-19-Testergebnis vorzeigen. Und zwar auch Durchreisende. Doch damit nicht genug. Im Land angekommen, sind ein Test und eine 14-tägige Quarantäne Pflicht. Nach dem Ende dieser Phase muss den Behörden ein neuer, negativer Test vorgelegt werden. Darüber hinaus schärft Italien auch anderweitig nach : Brasilianern bleibe die Einreise weiterhin verwehrt, berichtet das Handelsblatt. „Der Kampf gegen die Pandemie geht weiter. Wegen der Verbreitung der Virus-Mutationen ist größte Umsicht erforderlich“, kommentierte Gesundheitsminister Roberto Speranza die neu erlassene Verordnung am Samstag auf Facebook. Deutschland hat vorgelegt – mit heute ist das Einreiseverbot für Tiroler nach Deutschland in Kraft getreten. Die Einreise werde streng kontrolliert, so der deutsche Innenminister Horst Seehofer: „Wer nicht zu einer der wenigen Ausnahmen gehört, kann nicht einreisen“. 

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Embraer lieferte im Vorjahr 130 Flugzeuge aus

Der brasilianische Flugzeughersteller Embraer konnte im Vorjahr insgesamt 130 Flugzeuge an Kunden ausliefern. Im Jahr 2019 konnte der Konzern noch 198 Maschinen übergeben. Das bedeutet, dass Embraer 35 Prozent weniger ausgeliefert hat. Der Großteil der übergebenen Flugzeuge entfällt mit 86 Einheiten auf Businessjets. Im kommerziellen Passagierbereich wurden 44 Maschinen an Kunden ausgeliefert. Per 31. Dezember 2020 hatte Embraer Festbestellungen für 130 Verkehrsflugzeuge in der Pipeline. Der Auftragswert lag bei 14,4 Milliarden U.S.-Dollar. Im Vorjahr platzte die angestrebte Zusammenarbeit mit dem U.S.-amerikanischen Mitbewerber Boeing. Dieser sollte für einen hohen Preis die Mehrheit am zivilen Programm übernehmen. Die militärischen Produkte wären bei den Brasilianern verblieben. Boeing steig aus dem Projekt aus. Anzunehmen ist, dass die U.S.-Amerikaner aufgrund der hohen Kosten, die im Zusammenhang mit der 737-Max entstanden sind, aber auch wegen der Coronakrise, einen Rückzieher gemacht haben. Embraer befindet sich auf der Suche nach einem neuen Partner, macht jedoch derweil stand-alone weiter.

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Ab Samstag: Deutschland bannt Flüge aus fünf Staaten

Luftfahrt-, Bahn-, Bus- und Schiffsunternehmen ist es ab Samstag untersagt Passagiere aus Irland, Portugal, Südafrika, Brasilien und dem Vereinigten Königreich nach Deutschland zu befördern. Am Sonntag kommen noch Lesotho und Eswatini dazu. Die deutsche Bundesregierung spricht diesen Bann vorerst bis inklusive 17. Feber 2021 aus, wobei eine Verlängerung möglich ist. Ausnahmen sind beispielsweise für Personen mit Wohnsitz in der Bundesrepublik, Auslandsdeutsche, Transitreisende und Warenverkehr vorgesehen. Für Lufthansa bedeutet das, dass aus den betroffenen Ländern keine Point-to-Point-Beförderung nach Deutschland erfolgen darf. Umsteiger dürfen allerdings weiterhin zu einem beliebigen deutschen Airport gebracht werden, wenn diese formell nicht einreisen, sondern sich aufgrund dies Flugzeugwechsels im Transit befinden. Momentan bietet der Kranich rund 55 Flüge pro Woche in die betroffenen Staaten, sofern diese im Streckennetz enthalten sind, an. Mit einer kurzfristigen Reduktion ist zu rechnen. Die Regierung prüft derzeit auch, ob Rückholer-Charterflüge für deutsche Staatsbürger, die in den gebannten Staaten „festsitzen“ werden, organisiert werden. Dies würde allerdings nur dann erfolgen, wenn die Routen eingestellt werden. Deutschland ignoriert taggleiche Einigung auf EU-Ebene Bemerkenswert an der Vorgehensweise ist, dass sich die 27 EU-Botschafter am Freitag auf einheitliche, aber striktere Einreiserichtlinien geeinigt haben. So sollen Flug- und Einreiseverbote die Ausnahme sein und die Vorlage von Testbefunden nur in der Kategorie „dunkelrot“ erforderlich sein. Deutschland macht jedoch am gleichen Tag einen Alleingang und bannt mit Portugal und Irland auch Mitglieder der Europäischen Union. Österreichs Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) doktert derzeit ebenfalls an neuen Einreisebestimmungen. Der erste Entwurf stieß auf erhebliche Kritik seitens des Bundeslands Kärnten. Vorgesehen war, dass

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Österreich verlängert Flugverbote und dehnt auf Brasilien aus

Die österreichische Regierung hat das für aus dem Vereinigten Königreich bzw. Südafrika kommende Passagierflugzeuge ausgesprochene Landeverbot erneut verlängert. Zusätzlich wurde nun auch Brasilien auf die Liste der unerwünschten Startländer gesetzt. Dies geht aus dem Notam A0170/21, das an Airlines und Piloten verteilt wurde, hervor. Die Maßnahme kommt zwar nicht überraschend, jedoch äußerte sich Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) erst vor wenigen Tagen dahingehend, dass er den Bann von Nonstopflügen für wirkungslos hält. Er verwies unter anderem darauf, dass diese mittels Umstieg in einem anderen Staat sehr leicht umgangen werden können. Offensichtlich dürfte sich aber Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) durchgesetzt haben, denn die entsprechende Verordnung, auf der das Notam basiert, trägt seine Unterschrift. Derzeit sind die Flugverbote bis inklusive 8. Feber 2021 befristet. Es ist allerdings sowohl mit einer Verlängerung als auch mit der Ausdehnung auf weitere Staaten zu rechnen. Dem Vernehmen nach könnte Portugal bald auf die Liste gesetzt werden.

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