COVID-19

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737-Max: Anklage gegen ehemaligen Boeing-Testpilot

Im Zuge der Ermittlungen zum Krisenflieger ist der ehemalige Chef-Testpilot der Maschine angeklagt worden. Ihm werde vorgeworfen, US-Behörden falsche und unvollständige Angaben zu dem Assistenzsystem gemacht zu haben, das eine zentrale Rolle bei zwei Abstürzen des Flugzeugs spielte. Deshalb seien Airlines und deren Piloten nicht über die Funktionsweise der Software unterrichtet worden, so der ORF. Bei der Zulassung im Jahr 2017 war Forkner die direkte Kontaktperson zwischen dem Flugzeugehersteller und der US-Flugaufsichtsbehörde FAA. Laut Dokumenten, die Anfang 2020 veröffentlicht wurden, hatte er damit geprahlt, seine FAA-Kollegen täuschen zu können, um die Zertifizierung für das speziell für die Boeing 737 Max entwickelte Stabilisierungssystem MCAS zu erhalten. Das System mit dem Namen MCAS sollte den Piloten der 737 Max helfen, das Flugzeug in der richtigen Position zu halten. Es wurde notwendig, denn das Flugzeug bekam größere Triebwerke – und dadurch konnte in manchen Fällen die Nase des Flugzeugs nach oben gehen. Die Software sollte dann gegensteuern und leicht korrigieren. Doch wie sich herausstellte, konnte MCAS auch in anderen Situationen eingreifen und die Maschine nach unten lenken. Bei den zwei Abstürzen in Indonesien 2018 und in Äthiopien 2019 waren Piloten nicht darauf vorbereitet, insgesamt starben 346 Menschen. In beiden Fällen hatte das MCAS falsche Daten übermittelt. Im März 2019 wurde ein weltweites Flugverbot für den früheren Verkaufsschlager von Boeing verhängt, das erst Ende 2020 nach einer Überarbeitung des Systems wieder aufgehoben wurde.

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Lufthansa Technik und JAL verlängern TSC-Vertrag

Lufthansa Technik und Japan Airlines intensivieren ihre Partnerschaft weiter: Der Vertrag über  Total Component Support (TCS) Dienstleistungen für die Boeing 787-Flotte von JAL wurde um fünf Jahre verlängert. Die TCS-Vereinbarung umfasse eine Vielzahl von Komponenten für die Boeing 787-Flotte, die aktuell aus 53 Flugzeugen besteht. Vereinbart wurde auch die Wartung, Zuverlässigkeitsüberwachung, Programme zur Steigerung der Zuverlässigkeit sowie logistische Dienstleistungen. „Wir sind sehr stolz und fühlen uns geehrt, unsere Dienstleistungen mit umfassenden Wartungs-, Reparatur- und Überholungslösungen für die Boeing 787-Flotte von Japan Airlines zu erweitern. Dieser neue Abschluss basiert auf den Leistungen der vergangenen zehn Jahre. Wir werden sehr eng und partnerschaftlich zusammenarbeiten, um auch weiterhin höchste Sicherheit und Zuverlässigkeit zu gewährleisten“, so Thomas Böttger, Senior Vice President Corporate Sales Asia Pacific bei Lufthansa Technik.

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VIE startet Errichtung der größten Photovoltaik-Anlage Österreichs

Auf dem Flughafen Wien entsteht die mit 24 Hektar größte Photovoltaik-Anlage Österreichs. 55.000 PV-Paneele sollen eine Leistung von etwa 24 Megawatt Peak liefern, wie der Airport in einer Aussendung betont. Mit dann acht PV-Anlagen, in die insgesamt mehr als 20 Millionen Euro investiert wurden bzw. werden, will der Airport jährlich rund 30 Millionen Kilowattstunden Sonnenstrom erzeugen und damit fast ein Drittel seines Jahresstromverbrauchs aus Sonnenenergie beziehen. Die Inbetriebnahme der neuen Einrichtung ist im Frühjahr 2022 vorgesehen. Vorstandsdirektor Günther Ofner bezeichnete die PV-Offensive als großen Schritt auf dem Weg, „einer der ersten ‚Green Airports‘ Europas zu werden, der seinen Betrieb CO2 neutral führt“. Mit Photovoltaik, E-Mobilität und neuen Technologien zur Verbesserung der Energieeffizienz reduziere VIE konsequent seinen CO2-Ausstoß, ergänzte Vorstandsdirektor Julian Jäger. „Die größte Chance für den Klimaschutz liegt allerdings in synthetischen Kraftstoffen. Die Technologie gibt es – nun braucht es Beimengungspflichten und Investitionen in Forschung und Entwicklung, um die Verbreitung zu fördern und Geschäftsmodelle zu schaffen.“

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Herbstferien: Mitteldeutsche Flughäfen informieren Passagiere

Am ersten Ferienwochenende in Sachsen starten von den Mitteldeutschen Flughäfen Dresden und Leipzig/Halle aus 50 Flugzeuge zu Urlaubszielen rund um das Mittelmeer, im Atlantik und am Roten Meer.  Für einen möglichst entspannten Start in den Urlaub werden Fluggäste gebeten, mindestens 2,5 Stunden vor Abflug am Airport einzutreffen und alle erforderliche Reiseunterlagen, Zertifikate und Testergebnisse griffbereit zu haben. Reisende nach Spanien, in die Türkei, nach Griechenland und Italien müssen für die Einreise eine Reiseanmeldung online ausfüllen. Nach erfolgreicher Anmeldung wird ein QR-Code generiert. Dieser Code muss beim Check-in vorgelegt werden. Ohne den Code ist kein Check-in möglich! Vom Flughafen Dresden heben insgesamt zehn Maschinen nach Antalya, Mallorca, Fuerteventura, Rhodos, Kos sowie Kreta ab. Ab Leipzig/Halle starten 40 Flüge. Angeflogen werden die Urlaubsziele Antalya, Istanbul, Fuerteventura, Palma de Mallorca, Las Palmas, Kreta, Rhodos, Korfu, Kos, Hurghada, Marsa Alam und Lamenzia Terme. Hinzu kommen Verbindungen zu Drehkreuzen wie Frankfurt, München (ab DRS und LEJ), Wien (LEJ), Amsterdam oder Zürich (beide ab DRS), über die Ziele weltweit erreichbar sind.

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MUC verzeichnet im dritten Quartal über fünf Millionen Fluggäste

Das Verkehrsaufkommen am Münchner Flughafen zieht weiterhin deutlich an. Das dritte Quartal bescherte dem Airport seinen bisher größten Zuwachs seit Beginn der Pandemie. Insgesamt wurden in den vergangenen drei Monaten über 5,1 Millionen Passagiere gezählt und damit mehr als doppelt so viele wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das höchste Fluggastaufkommen seit Beginn der Pandemie wurde mit 1,9 Millionen Passagieren im September erzielt. Damit verbuchte der Airport  in diesem Monat fast so viele Fluggäste wie im gesamten ersten Halbjahr 2021. In den ersten sechs Monaten waren es insgesamt 2,2 Millionen Reisende.“Das Verkehrsaufkommen in München bewegt sich mittlerweile wieder auf einem deutlich höheren Niveau als im vergangenen Jahr. Alle Signale deuten auf eine weitere Erholung des Luftverkehrs hin. Der Flughafen München ist auf dem besten Weg, seine Funktion als europäisches Premium-Drehkreuz weiter zu festigen“, so Jost Lammers, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH (FMG). Dass München wieder verstärkt als Knotenpunkt genutzt wird, macht auch ein Blick auf die Umsteigerzahlen deutlich: Während deren Anteil am gesamten Passagieraufkommen im Mai bei lediglich 21 Prozent lag, waren es zuletzt bereits 38 Prozent. Einen weiteren Schub für den Drehkreuzverkehr wird die für den November angekündigte Öffnung der USA mit sich bringen. So wird Lufthansa ihre bestehenden Strecken nach New York auf zehn wöchentliche Verbindungen und Los Angeles auf sieben wöchentliche Flüge erhöhen. Hinzu kommen weitere Langstreckenverbindungen zu nordamerikanische Reisezielen: So werden ab November Miami, Mexico City und Montreal sowie erstmals auch in der Winterflugplanperiode Vancouver bedient. Trotz der sehr dynamischen Verkehrsentwicklung liegt das aktuelle

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USA öffnen Grenzen zu Kanada und Mexiko für Geimpfte

Die US-Regierung will Einreisebeschränkungen an den Landgrenzen zu Kanada und Mexiko für Corona-Geimpfte aufheben. Die Lockerungen sollten im November greifen und auch für Fährüberfahrten gelten. Wer einen vollständigen Impfschutz gegen das Coronavirus nachweise, könne damit auch zu nicht-notwendigen Zwecken in die USA einreisen, etwa dem Besuch von Freunden und Familie oder für Tourismus. In einem weiteren Schritt werde die Regelung ab Anfang Januar 2022 auch auf notwendige Reisen ausgedehnt, dann ist auch in diesen Fällen der vollständige Impfschutz eine Bedingung bei der Einreise, wie der ORF berichtet. Bis dahin hätten betroffene Menschen wie Lastwagenfahrer, Studierende und Mitarbeiter des Gesundheitswesens ausreichend Zeit, sich impfen zu lassen. Die USA hatten im vergangenen Monat bereits angekündigt, im November die monatelangen Einreisebeschränkungen im internationalen Flugverkehr unter anderem für Geimpfte aus der EU und Großbritannien sowie weiteren Ländern aufzuheben. Der weitgehende Einreisestopp war Anfang 2020 zu Beginn der Pandemie vom damaligen US-Präsidenten Donald Trump verhängt worden.

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FRA: Positive Passagierentwicklung hält auch im September an

Der Flughafen Frankfurt hat im September rund 3,1 Millionen Fluggäste abgefertigt. Das entspricht einem Plus von 169,1 Prozent gegenüber dem schwachen Vorjahresmonat, wie der Flughafenbetreiber Fraport in einer Aussendung mitteilt. Grund für die positive Entwicklung waren weiterhin vor allem touristische Verkehre. Beim Passagieraufkommen wurde damit wie auch schon im August annähernd die Hälfte des Vorkrisenniveaus erreicht. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres lag das Fluggastaufkommen bei rund 15,8 Millionen Passagieren. Dies entsprach einem Minus von 2,2 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2020 bzw. einem Rückgang von 70,8 Prozent gegenüber 2019. Das Cargo-Volumen legte erneut zu und erzielte ein deutliches Plus von 13,4 Prozent 188.177 Tonnen (plus 7,7 Prozent im Vergleich mit September 2019). Die Zahl der Flugbewegungen stieg im Jahresvergleich um 66,1 Prozent auf 28.135 Starts und Landungen. Die Summe der Höchststartgewichte wuchs um 61,5 Prozent auf knapp 1,8 Millionen Tonnen. Auch im internationalen Portfolio setzte sich die positive Entwicklung der Passagierzahlen weiter fort. Mit Ausnahme des chinesischen Flughafens Xi’an erzielten die Konzern-Flughäfen deutliche Zuwächse von teils über hundert Prozent, allerdings auf Basis des stark reduzierten Flugverkehrs im September 2020. Gegenüber dem Vergleichsmonat 2019 verzeichneten die Konzern-Flughäfen weiterhin überwiegend Rückgänge.

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Neues Shopping- und Serviceangebot am Hamburg Airport

Hamburg Transfers feiert Neueröffnung, Tech2go eröffnet zweite Filiale. Außerdem bezieht Marco O´Polo eine größere Ladenfläche. Fluggäste können sich die Wartezeit am Gate wieder mit einer Shoppingtour verkürzen: Nach monatelangem Lockdown haben viele Geschäfte am Hamburg Airport ihre Öffnungszeiten wieder verlängert. Dabei erwartet die Passagiere ein frisches Angebot: Hamburg Transfers ergänzt das Serviceangebot im öffentlichen Bereich. In Kürze eröffnet der beliebte Elektronikshop Tech2go seine zweite Filiale, und Marco O´Polo weihte eine neue Ladenfläche ein. „Zum Erlebnis Fliegen gehört es einfach dazu, vor dem Abflug noch in den vielen exklusiven Shops zu stöbern. Umso mehr freuen wir uns, dass der Großteil der Geschäfte wieder geöffnet hat. So erwartet unsere Passagiere wieder ein bunter Mix aus Souvenirs, Mode und Elektronik. Unsere Shoppingwelt ist sogar noch vielfältiger geworden. Wir konnten in den vergangenen Monaten vier neue Mieter willkommen heißen – jüngst dabei: Hamburg Transfers im Terminal 2“, sagt Lutz Deubel, Leiter Center Management am Hamburg Airport. „Auch die neuen Ladenflächen von Marco O´Polo und Tech2go erstrahlen in einem frischen Design. Hier gibt es für Kunden jetzt noch mehr zu entdecken.“

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Volocopters Frachtdrohne absolviert ersten öffentlichen Flug

Volocopters elektrische Schwerlastdrohne VoloDrone hat heute auf dem ITS World Congress 2021 erfolgreich ihren ersten öffentlichen Flug durchgeführt. Der ca. 3-minütige Testflug startete um 15:02 Uhr im homePORT Hamburg und erreichte eine maximale Flughöhe von 22 Metern. Für die Logistiksimulation wurde die elektrische Lastendrohne mit einer Ladebox zwischen dem Landegestell ausgerüstet. Diese belud das Ground Team zunächst mit einer Ladung in der Größe einer Europalette. Im Anschluss absolvierte die Drohne einen reibungslosen Start. Nun transportierte das Fluggerät die Fracht zu einem DB Schenker Cargo Bike. Nach sicherer Landung der VoloDrone und der erfolgreichen Übergabe brachte das Lastenfahrrad seine Lieferung an den endgültigen Zielort. „Dieser erste öffentliche VoloDrone-Flug zeugt von Volocopters führender Position in der UAM-Industrie. Wir sind das einzige UAM-Unternehmen, das Lösungen für Passagiere und Güter entwickelt und diese weltweit in öffentlichen Flügen zeigt“, sagt Florian Reuter, CEO von Volocopter. „Unsere VoloDrone wird bestehende Logistikprozesse robuster, effizienter und nachhaltiger machen. DB Schenker ist ein wertvoller Partner dabei das enorme Anwendungspotenzial unserer VoloDrone im Bereich Logistik umzusetzen.“ Die VoloDrone ist eine unbemannte, vollelektrische Frachtdrohne, die für den Transport von ISO-Paletten aller Größen mit einem Gewicht von bis zu 200 Kilogramm über eine Reichweite von 40 Kilometern ausgelegt ist. Der erste Flug der VoloDrone fand 2019 statt. Seitdem werden regelmäßige Flugtests auf verschiedenen Flugplätzen in Deutschland durchgeführt. Die Drohne hat einen Durchmesser von 9,15 Metern, ist 2,15 Meter hoch und hat ein maximales Startgewicht (MTOW) von 600 Kilogramm. Zukünftig soll VoloDrone vollelektrisch betrieben werden und autonom außerhalb der Sichtweite des Piloten (BVLOS)

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VIE: Leichter Aufwärtstrend hält weiter an

Die Passagierzahlen der Flughafen-Wien-Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) liegen im September 2021 zwar noch um 47,0 Prozent unter dem Vorkrisenniveau, sind mit 2.017.275 Reisenden aber mehr als doppelt so hoch wie im September des Vorjahres. Der Standort Flughafen Wien verzeichnete mit 1.575.315 Reisenden ebenfalls mehr als eine Verdoppelung gegenüber September 2020 und liegt damit um 47,1 Prozent unter dem Vorkrisenniveau des September 2019. Am Flughafen Malta ging das Aufkommen im September 2021 gegenüber dem Vorkrisenniveau um 45,1 Prozent zurück und der Flughafen Kosice verzeichnete einen Passagierrückgang um 62,9 Prozent. Die Verkehrszahlen am Flughafen Wien im Vergleich zu Vorkrisenniveau September 2019: Die Zahl der Lokalpassagiere nahm in Wien um 45,5 Prozent ab, die Zahl der Transferpassagiere ging um 52,1 Prozent zurück. Die Flugbewegungen verzeichneten im September 2021 ein Minus von 39,4 Prozent und das Frachtaufkommen ging gegenüber dem Vorkrisenniveau um 13,9 Prozent zurück. Im Vergleich zum September 2020 zogen die Werte aber bereits deutlich an – der Flughafen Wien verzeichnete mehr als doppelt so viele Passagiere. Details zum Passagieraufkommen in VIE Das Fluggastaufkommen am Flughafen Wien nach Westeuropa sank im September 2021 um 44,7 Prozent gegenüber der Vorkrisenzeit, nach Osteuropa um 46,2 Prozent. Nach Nordamerika ging das Passagieraufkommen im Vergleich zum Vorkrisenniveau um 55,2 Prozent zurück und Afrika verzeichnete ein Minus von 72,9 Prozent. In den Nahen und Mittleren Osten sank das Passagieraufkommen um mehr als die Hälfte (51,4 Prozent) und in den Fernen Osten sogar um 97,8 Prozent.

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