COVID-19

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COVID-19

Geimpfte müssen in Niedersachsen und Baden-Württemberg nicht mehr in Quarantäne

Die Impfkampagnen schreiten voran und damit steigt auch der Druck, den Geimpften wieder mehr Freiheiten zu gewähren. In Niedersachsen und Baden-Württemberg trifft vollständig immunisierten Bürgern, die aus einem Risiko- oder Hochrisikogebiet zurückkehren, nun keine Quarantäne-Pflicht mehr.  Damit treten dahingehend erste Erleichterungen in Kraft. Diesen Entscheidungen würde eine Studie des Robert-Koch-Instituts zugrunde liegen, wie reisevor9.de berichtet. Laut dieser sei das Risiko einer Virusübertragung durch vollständig geimpfte Menschen spätestens ab dem 15. Tag nach der zweiten Impfung stark reduziert. Somit liegen ausreichende sachliche Rechtfertigungen vor. Dementsprechend wird vorausgesetzt, dass die zweite Vakzine mindestens 15 Tage zuvor verabreicht wurde. Darüber hinaus darf es sich bei der zuvor besuchten Region nicht um ein Virusvarianten-Gebiet handeln. Diesen Beispielen folgen mittlerweile immer mehr Bundesländer. In Rheinland-Pfalz ist die Ausnahme für vollständig geimpfte Menschen bereits seit dem 11. April in Geltung. In Nordrhein-Westfalen müssen Reiserückkehrer überhaupt nicht mehr in Quarantäne – und zwar unabhängig davon, ob sie geimpft sind.

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Flughafen Innsbruck: Kein Flugbetrieb wegen Pistensanierung

Die erste Bauphase läuft bereits. Insgesamt werden knapp 17 Millionen Euro investiert. Der Innsbrucker Flughafen wird aufgrund der Generalsanierung der Piste im Herbst von 20. September bis 18. Oktober geschlossen bleiben. In diesen vier Wochen soll von Montag bis Sonntag täglich von 6.00 bis 22.00 Uhr gearbeitet werden, wie der Flughafen am Dienstag in einer Aussendung mitteilte. Ein Flugbetrieb sei in dieser Zeit nicht möglich, dieser soll am 19. Oktober wieder aufgenommen werden. Die erste Bauphase der Generalsanierung sei bereits seit 8. März im Laufen und soll noch bis 30. April andauern. Im Zuge von Nachtarbeiten wurden in den vergangenen Wochen rund um die Piste und die südlichen Rollwege rund 140 Kabelziehschächte versetzt, die mit insgesamt rund 30.000 Laufmetern Kabelzugrohren miteinander verbunden wurden. Von Mitte August bis Mitte September folgt dann die zweite Bauphase, in der auf der Nordseite des Flughafengeländes im Bereich der Kranebitter Allee zur Vorbereitung der Asphaltierungsarbeiten sowohl die Baustelle eingerichtet als auch die Vorbereitungsarbeiten für die tatsächlichen Sanierungsarbeiten durchgeführt werden. Bis Mitte November sollen die Bauarbeiten dann komplett abgeschlossen und die Baustelle wieder zurückgebaut werden. „Die Generalsanierung der Piste war und ist eine dringend notwendige Infrastrukturmaßnahme und gleichzeitig natürlich auch eine Investition in die Zukunft“, so Flughafengeschäftsführer Marco Pernetta, der sich für das Verständnis der Anrainer hinsichtlicher der „zum Teil doch störenden Arbeiten in den Nachtstunden“ bedankte. Man werde versuchen, im Herbst die Beeinträchtigungen im Umfeld des Flughafens so gering wie möglich zu halten, versicherte er. Das Gesamtprojektvolumen umfasst rund 16,8 Millionen Euro.

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Sommer in Österreich: Starke Nachfrage nach Urlaub am See

Die Nachfrage nach Urlaub in den österreichischen Seengebieten steigt: Das zeigen auch die Zugriffszahlen auf der Website von Tui Österreich. Bereits letztes Jahr nahmen die Österreich-Buchungen zu. „Besonders die Unterkünfte direkt an den Seen werden stark nachgefragt und sind schnell vergriffen“, sagt David Szabo, Head of Operations Tui Österreich. „Für Familien haben wir auch einige schöne Unterkünfte im Programm, in denen Kinder kostenlos übernachten und das jeweilige Angebot des Hauses nutzen können“, sagt Szabo weiter. Stornomöglichkeiten bis zum Anreisetag um 18 Uhr machen die Urlaubsplanung dabei flexibler. Diese Entwicklung kommt nicht überraschend, denn trotz fortgeschrittener Impfkampagnen bleibt das Infektionsgeschehen weltweit auf hohem Niveau. Und somit bleiben auch Reisebeschränkungen vorerst erhalten, Lockerungsschritte werden nur vorsichtig gesetzt. In Deutschland wollte die Regierung kurzzeitig sogar Auslandsreisen gänzlich verbieten – dahingehende Pläne wurden dann aber nach einer rechtlichen Begutachtung wieder über Bord geworfen.

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Eurowings Discover bekommt zwei Flugzeuge von Edelweiss – ein Verstoß gegen Staatshilfeauflagen?

Lufthansa zieht zwei Airbus A330-300 von der Schweizer Tochtergesellschaft Edelweiss zur neu gegründeten Eurowings Discover ab. Personalvertreter lassen den Vorgang jetzt prüfen. Denn die konzerninterne Verlegung der Flugzeuge könnte gegen Bedingungen der Staatshilfe, welche die Schweizer Regierung Swiss und Edelweiss im vergangenen Jahr zur Bewältigung der Krise gewährte, verstoßen. Im Gegenzug für die Kreditgarantie verlangte man in Bern nämlich, dass die Lufthansa die deutschen Drehkreuze Frankfurt und München nicht schneller hochfährt als Zürich.  Genau dieses Szenario könnte hier aber verwirklicht werden. Der Pilotenverband Aeropers und zwei Flugbegleitergewerkschaften haben sich deswegen bei der Schweizer Luftfahrtstiftung beschwert, die über die Einhaltung Schweizer Beihilfeauflagen wacht. „Wir haben die Stiftung darauf hingewiesen, darauf zu achten, dass es zu keiner Verschiebung der Kapazitäten zu Lasten des Standortes Schweiz kommt“, zitiert die Luzerner Zeitung einen Aeropers-Sprecher. 

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Buchungszahlen machen Mut: Tui glaubt an einen starken Sommer

Tui bleibt optimistisch: Der Reisegigant erwartet im Sommer stolze 75 Prozent des üblichen Geschäfts. Bereits jetzt gebe es rund 2,8 Millionen Buchungen, so Tui-Chef Fritz Joussen. Seine Hoffnungen gründete der Konzernchef unter anderem auf die Impfkampagne in Großbritannien. Diese erlaube den Briten auf baldige touristische Aktivitäten zu hoffen – schon ab Mitte Mai sollen wieder Reisen ins Ausland erlaubt werden. Das berichtet der Stern. Das Königreich gehört zu den wichtigsten Tui-Märkten.  Das Unternehmen verwies darüber hinaus auf die raschen Impfungen in den USA und setzt entsprechende Erwartungen auch in die europäischen Länder. Auch Tui wurde besonders hart von den schweren Folgen der Pandemie getroffen. Der Konzern erhielt Kredite im Umfang von insgesamt 4,3 Milliarden Euro zur Überwindung der Krise.

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Sommerflugplan: Neun neue Ziele ab Hamburg

Die Fluggesellschaften bauen ihr Angebot ab Hamburg schrittweise aus: Aktuell fliegen die Airlines 80 Direktziele ab Hamburg Airport an, bis zu den Sommerferien werden es voraussichtlich rund 105 Ziele sein. Mit Chania, Kalamata, Preveza, Samos, Cluj, Tirana, Chisinau, Belgrad und Larnaca würden sogar neun komplett neue Ziele in Hamburgs Streckennetz hinzukommen – wobei gerade die Auswahl für Griechenland wächst. Das teilt der Airport mit. Wer zurück nach Deutschland fliegen möchte, darf aktuell nur mit einem negativen Corona-Testergebnis an Bord. Aktuell verzeichnet der Hamburger Flughafen rund 36 Starts und 36 Landungen pro Tag. Voraussichtlich ab Mitte Mai werden die Fluggesellschaften ihr Angebot noch einmal deutlich aufstocken.

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Lufthansa: Aufsichtsrats-Chef für weniger Aufsichtsrat-Mandate

Der Aufsichtsratschef der Lufthansa fordert, die Aufsichtsrat-Mandate auf sechs herabzusetzen. Das gilt auch für die Mitgliederzahl.  Eine gesetzliche Begrenzung der Mandate von Aufsichtsräten würde die Kontrollgremien effizienter machen, so Karl-Ludwig Kley. Das trage unter anderem zur Professionalität und Schlagfertigkeit der Unternehmenskontrolleure bei. „So manche unbeholfene Mandatsbeendigung und Neubesetzung in letzter Zeit wäre mit Sicherheit vermieden worden oder hätte zumindest reibungsloser funktioniert und damit Schäden vom jeweiligen Unternehmen abgewendet, wenn sie in professionelleren Händen gelegen hätte“, wird Kley von den Kollegen von Airliners zitiert.

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Freier Mittelsitz senkt Corona-Infektionsrisiko bei Flügen

Freie Mittelsitze reduzieren die Ansteckungsgefahr mit Corona an Bord eines Verkehrsflugzeugs deutlich. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der US-Seuchenschutzbehörde CDC. Bei Simulationen in Kurz- und Langstreckenflugzeugen fanden die Forscher eine Reduktion der Corona-Infektionsrate von 23 bis 57 Prozent. Dabei würden Abstand, Luftaustausch und Filtersysteme die Ausbreitung von Aerosolen in der Kabine unterbinden. „Wenn diese Standards eingehalten werden, werden die meisten Viruspartikel innerhalb weniger Sitzreihen von einem Herd entfernt“, argumentierten die Experten. „Der rezirkulierte Teil der Luft, der jedem Passagier zuströmt, hat hocheffiziente Partikelluftfilter (HEPA-Filter) durchlaufen.“

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Phuket-Öffnung weiterhin fraglich

Eigentlich sollte die beliebte Urlaubsregion ab dem 1. Juli wieder für vollständig immunisierte Touristen zugänglich gemacht werden. Doch die optimistischen Öffnungspläne geraten ins Schwanken.  Hintergrund sei das zuletzt stark ansteigende Infektionsgeschehen in Thailand, welches den angestrebten Impffortschritt in Phuket verlangsamt hat. Das berichtet unter anderem Reisetopia. „Wir sind besorgt. Denn sollte bis dahin keine Herdenimmunität erreicht werden, müssen wir unsere Öffnungsabsichten wieder überdenken“, so Tourismusminister Phiphat Ratchakitprakarn. Die Regierung hatte besonders viel Impfstoff für besagtes Gebiet sichergestellt, um die Herdenimmunität bis Anfang Juli zu erreichen. Doch unvorhergesehene Ereignisse sowie steigende Infektionszahlen im Rest des Landes hätten die Behörden nun dazu veranlasst, für Phuket vorgesehenen Impfdosen in andere Regionen zu verteilen. Im schlimmsten Fall müssen sich Phuket-Liebhaber also weiterhin in Geduld üben – eine endgültige Entscheidung wird kommende Woche erwartet

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Tunesien lockert bei Pauschalreisenden

Tunesien lockert vorsichtig die Einreisebestimmungen: Ab sofort dürfen Pauschalreisende in das Land, ohne eine Zwangsquarantäne befürchten zu müssen.  Vorausgesetzt die Einreisenden haben auch einen höchstens 72 Stunden alten negativen PCR-Test im Gepäck. Dennoch sind sie dann nicht zur Gänze von den Beschränkungen befreit. Denn die Regierung schreibe vor, dass Reisende sich verpflichten müssen nach ihrer Ankunft ausschließlich im Hotel zu bleiben. Es sei denn, sie nehmen an organisierten Ausflügen teil, wie reisevor9.de berichtet.  Wer also in diesen Zeiten nach Tunesien reisen möchte, um die schöne Landschaft zu erkunden, der bleibt dabei auf der Strecke. Und muss sich mit dem Hotelgelände begnügen. Darüber hinaus müssen Touristen nach Angaben des tunesischen Fremdenverkehrsamtes einen Voucher für Flug, Transfers und die Übernachtungen im Hotel vorlegen.  Auf der anderen Seite bleibt bei Individualreisenden so gut wie alles beim Alten. Auch sie müssen einen negativen PCR-Test vorzeigen. Dieser bewahrt sie jedoch nicht vor einer Isolation, im Hotel muss eine fünftägige Quarantäne absolviert werden. Zudem muss ein Einreiseformular mitgeführt werden.

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